Donnerstag, 9. Januar 2014

Katastrophe von Fukushima und mehr aus Japan - Das dritte Jahr - Teil 2

Atomkraftwerk Fukushima 1 - Wassertanks
















Chronik des dritten Katastrophenjahres - Teil 2
Weiteres zur Katastrophe von Fukushima siehe: Teil 1 und Energieversorgung von Japan

Samstag, 26.10.2013. Die "Ärzte in sozialer Verantwortung" (IPPNW) kritisieren den letzten Bericht des UN-Wissenschaftsausschusses zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR). Laut Angelica Claußen und Alex Rosen (Vorstandsmitglieder des IPPNW) werden die Risiken durch die radioaktive Strahlung von den japanischen Behörden bewußt heruntergespielt was von dem Bericht nicht hinterfragt wird. Das Gremium der UNSCEAR wird von Akteuren die der Atomwirtschaft nahestehen dominiert. Zudem wurden dem Bericht offenbar nur Daten zu grunde gelegt, die von den japanischen Behörden, Tepco  und der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) stammten.
Angelika Claußen war in Japan vor Ort. Dort ist ihr wiederholt der restriktive Umgang der Behörden mit Kritikern geschildert worden. Lehrer und Eltern die das Thema im Schulunterricht ansprechen wollten wurden von den Schulleitungen daran gehindert. Auch Ärzte wurden an Gesundheitschecks mit Blutbild und Ultraschall offenbar von den Behörden der Präfektur Fukushima und den Krankenkassen mehrfach behindert.

Freitag, 25.10.2013, 0 Uhr 00. Erdbeben, Tsunami und Taifun vor der Ostküste Japans.
Japans Premierminister Shinzo Abe scheint so manches zu verbergen zu haben. Das Regierungskabinett hat daher eine Gesetzesvorlage verabschiedet, nach der die Weitergabe von "bestimmten Geheimnissen" zum Schutz der nationalen Sicherheit durch Beamte, Abgeordnete oder andere Personen mit Gefängnis von bis zu 10 Jahren bestraft werden soll. Nach bisherigem Recht droht Whistleblowern "nur" ein Jahr Haft. Nach US-Vorbild soll zudem ein "Nationaler Sicherheitsrat" gegründet werden.

Donnerstag, 24.10.2013. Während die japanische Notenbank wie verrückt Geld nachdruckt ziehen sich vor allem die großen Geschäftsbanken immer mehr aus dem Geschäft mit japanischen Staatsanleihen zurück. Die Bestände sinken seit April um 23,4 Billionen Yen auf 138,1 Billionen Yen.  Die Notenbank (und damit der Steuerzahler) hält dagegen 40% mehr Staatsanleihen. Das Volumen stieg von 91 Billionen Yen auf 129 Billionen Yen. Bis Ende 2014 soll es auf 190 Billionen Yen ansteigen.

Mittwoch, 23.10.2013. Laut Taku Yamamoto (Vorsitzender des energiepolitischen Arbeitskreises der Liberaldemokratischen Partei (LDP)) von Shinzo Abe (Premierminister) sollen alle 50 Atomreaktoren von nur noch einer einzigen Gesellschaft betrieben - und kontrolliert - werden. Anteilseigner dieser Gesellschaft sollen die 9 Energiekonzerne werden die über Gebietsmonopole den japanischen Markt unter sich aufgeteilt haben. Dazu kommen noch zwei Unternehmen, die atomare Einrichtungen betreiben. Der neue Atomkonzern soll technisch - und finanziell - von der Regierung (genauer gesagt: vom Steuerzahler) unterstützt werden. Ein Teil der Gewinne soll für die Kosten der Aufräumarbeiten von Fukushima verwendet werden. Man geht im Moment von mehr als 11 Billionen Yen (ca. 83 Mrd. Euro) aus.

Montag, 21.10.2013. Durch starke Regenfälle sind am  Katastrophen-AKW Fukushima I fast ein Dutzend Auffangbecken mit Strontium-90 verseuchten Wasser übergelaufen. Laut Tepco kann nicht ausgeschlossen werden, dass strahlenbelastetes Wasser ins Meer gesickert ist. Die Messwerte haben offenbar den zulässigen Grenzwert um das 70-fache überschritten.
Geplant war laut Tepco das Sammeln des Regenwassers in leeren Tanks um es auf Radioaktivität zu prüfen um es bei Unbedenklichkeit ins Meer zu leiten. Weil die Pumpen nicht mithalten konnten wurden jedoch einige abgesperrte Bereiche überflutet. Gerechnet hat Tepco laut eigenen Angaben mit 30 bis 40 Millimetern Regen. Bis zum späten Nachmittag waren es aber bereits 100 Millimeter.
Die Delegation der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) lehnt eine Stellungnahme zu den neuen Pannen ab. Die Äxpärten haben laut Juan Carlos Lentijo (Vorsitzender der Gruppe) nur die Fortschritte bei der Dekontaminierung der Region um die Atomruine begutachtet. Gegen Ende des Jahres soll sich eine andere Delegation der IAEO über das AKW-Gelände informieren.
Unterdessen wird SAP vom schwachen Yen ausgebremst. Der Export Japans brummt zwar und zieht die Aktienkurse an der japanischen Börse nach oben. Die Importe steigen jedoch wegen hohen Öl- und Gaseinfuhren (wegen der heruntergefahrenen Atomkraftwerke) mit deutlich negativen Folgen für die Handelsbilanz an. Der Fehlbetrag beträgt laut Regierung 932,1 Mrd. Yen (ca. 7 Mrd. Euro). Damit meldet Japan als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt den 15. Monat hintereinander rote Zahlen in seiner Handelsbilanz.

Samstag, 19.10.2013. In dem Bohrloch aus dem im August bereits 300 Tonnen hochradioaktives Kühlwasser ausgelaufen ist wurden nun bis zu 400.000 Becquerel / Liter gemessen. Das ist 6500 Mal mehr als am Mittwoch. Der Plan, Grundwasser aus Bohrlöchern in der Nähe der Tanks ins Meer abzupumpen dürfte damit zunächst gestorben sein.
In Japan kann man nun auch Nyan Nyan Noveau, einen alkoholfreien Wein für Katzen kaufen.  Eine Flasche mit 0,18 Litern kostet im Internet 399 Yen (ca. 3 Euro) Hersteller ist B&H Lifes, ein Ableger einer Sake-Brennerei. B&H Lifes vertreibt bereits Vitamingetränke, alkoholfreies Bier, Wein und Sake für Hunde. Der Wein scheint jedoch bei den Katzen weniger gut anzukommen als bei Herrchen und Frauchen.

18.10.2013. Die Bahngesellschaft JR Kyushu stellte am 15. Oktober 2013 auf der Insel Kyushu den Luxuszug "Seven Stars" in Dienst. "Seven Stars" fährt gemächlich an den Vulkanbergen, Zypressen- und Bambuswäldern, Reisfeldern und Fischbuchten der Insel vorbei und bildet einen Gegensatz zum Hochgeschwindigkeitszug "Shinkansen". Immer wieder hält der Zug auch an um Gäste für Besichtigungen aussteigen zu lassen.
Gekostet hat der Zug etwa 22 Mio. Euro. Er verfügt über 8 Wagons mit jeweils einer Luxussuite incl. eigenem Bad, großen Betten und wertvollen Hölzern. Es wurden handbemalte Porzellanwaschbecken eingebaut. Die Klobrillen der vollautomatischen Toiletten hezen sich regelmäßig auf. Der Mix aus asiatischem und europäischem Stil soll Japaner ebenso wie Gäste aus aller Welt anheimeln. Der Zug hat gerade einmal Platz für 30 Gäste. Im Lounge Wagon spielen ein Pianist und zwei Violinisten. Tickets sind ab 1100 Euro aufwärts zu haben. Bis Juni 2014 ist der Zug allerdings bereits ausgebucht.
Während gibt es von Toyota mal wieder eine Rückrufaktion. Wegen Problemen mit Kondensatoren der Klimaanlage, die möglicherweise Airbags zum falschen Zeitpunkt auslösen können müssen weltweit 855.000 Fahrzeuge in die Werkstatt.

17.10.2013. Laut Board of Audit (Japanischer Rechnungshof) wird Tepco vermutlich bis Ende des Jahres 5 Billionen Yen (37,5 Mrd. Euro) an Steuergeldern aufnehmen. Diese wird der Staat 31 Jahre lang abbezahlen müssen. Dabei sollen die Zinsen bis 2044 knapp 80 Mrd. Yen (600 Mio. Euro) betragen.

Mittwoch, 16.10.2013. "Wipha" hat auf der Insel Izu Oshima etwa 120 Kilometer südlich von Tokio schwere Verwüstungen angerichtet. Mindestens 17 Menschen sind ums Leben gekommen. 45 Menschen werden noch vermisst. Mehrere Häuser wurden durch Erdrutsche und Überflutungen zerstört.
Mehr 500 Flüge an den Tokioter Flughäfen Haneda und Narita sind ausgefallen. In Tokio war der öffentliche Verkehr zeitweise beeinträchtigt. Zeitweise fiel für Tausende von Haushalten der Strom aus. Einige Büroangestellte hatten in der Nähe ihrer Arbeitsplätze übernachtet. Hunderte Schulden, auch die Deutsche Schule in Yokohama  blieben geschlossen.
Am Katastrophen-AKW Fukushima I musste Tepco etwa 40 Tonnen "schwach strahlendes Wasser" aus Notbehältern ablassen um Platz zu schaffen weil der Wasserpegel in Auffangbecken wegen der Regenfälle gestiegen war. Die Strahlenbelastung soll unter dem Grenzwert gelegen haben. Laut Shinzo Abe (Premierminister) hat Japan aber auch weiterhin alles im Griff.

15.10.2013. Der Taifun "Wipha" nimmt mit etwa 25 km/h und Windgeschwindigkeiten im Zentrum von bis zu etwa 200 km/h Kurs auf Tokio. Es ist der 26. Taifun der Saison in Japan. Die Behörden warnen vor Sturmböen, hohen Wellen und starken Regenfällen. Etwa 400 Flüge wurden abgesagt und 30 Hochgeschwindigkeitszüge sollen im Depot bleiben. Laut "Joint Typhoon Warning Center (JTWC) ist auch das Katastrophen-AKW Fukushima I bedroht.
An der Ostküste Japans ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 4,9.

14.10.2013. Von der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) sind Äxpärten in Japan eingetroffen. Sie wollen sich ein Bild von der Sanierung der Schäden um Fukushima machen, die bisherige Dekontaminierung analysieren und Ratschläge zur Optimierung der Säuberung und zur Beseitigung des angefallenen Mülls geben.
Sie sollen bis zum 21. Oktober in Japan bleiben. Um das Katastrophen-AKW Fukushima I selbst werden sie sich allerdings nicht kümmern. Es geht nur um die radioaktive Belastung in der Umgebung.
Derweil will Tepco bis März 2015 Platz für zusätzliche 800.000 Tonnen Wasser schaffen. Es sollen 30 neue Tanks statt wie bisher 15 pro Monat aufgebaut werden. Die Aktion basiert jedoch auf der Annahme, dass das Filtersystem zur Beseitigung radioaktiver Substanzen ordnungsgemäß funktioniert obwohl das Dingends in letzter Zeit nicht wirklich immer das getan hat was es soll.

12.10.2013. Der Wissenschaftliche Ausschuss der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR) hat die Untersuchungsergebnisse von Tepco und den japanischen Behörden unter die Lupe genommen und festgestellt, dass die Arbeiter am Katastrophen-AKW Fukushima I vermutlich stärker als zunächst berechnet verstrahlt worden sind. Man hat sich "womöglich" um bis zu 20% "verschätzt".
Grund dafür soll sein dass viele der etwa 25.000 Arbeiter mit einer Zeitverzögerung nach einem Einsatz untersucht worden waren und die Auswirkungen der Strahlung von bestimmten Jod-Isotopen deshalb nicht mehr erfasst werden könnten weil diese nur eine Halbwertszeit zwischen zwei und 20 Stunden haben.

10.10.2013. Durch die massive Geldschwemme mit der Shinzo Abe (Premierminister) und die Bank of Japan das Land überschwemmen scheint sich das Land von der Deflation zur Inflation zu bewegen.
Dr. Alex Rosen (Berliner Kinderarzt und IPPNW-Aktivist) erwartet 10.000 bis 20.000 neue Krebserkrankungen durch den Fallout von Fukushima: "Es gibt keine Therapie gegen Strahlenerkrankungen".
Laut Tepco ist in der Bucht vor Ruine des Katastrophen-AKW Fukushima I die Belastung mit radioaktivem Cäsium stark angestiegen. Innerhalb einer Barriere wurde gestern eine 13-fach höhere Belastung mit Cäsium festgestellt als am Tag vorher. In der Nähe der Wasserentnahmestelle für das Kühlwasser der Reaktoren wurden 370 Becquerel / Liter Cäsium-134 und 830 Becquerel / Liter Cäsium-137 gemessen. Am Tag davor waren es 26 bzw. 64 Becquerel / Liter. Ausserhalb der Barriere hat sich die Cäsiumbelastung von 106 Becquerel / Liter auf 227 Becquerel / Liter etwa verdoppelt.
Tepco vermutet Bauarbeiten als Ursache. Der Uferbereich soll demnach gegen den Zufluss von Grundwasser abgedämmt worden sein. Bei dieser Arbeit sollen Teile des verseuchten Erdbodens ins Meer gefallen sein.

09.10.2013. Tepco gibt einen weiteren Unfall bekannt. Dabei sollen 6 Mitarbeiter hochradioaktivem Wasser, das vor allem mit dem Beta-Strahler Strontium-90 kontaminiert war, bespritzt worden sein, nachdem einer der Angestellten irrtümlich ein Rohr abgetrennt hatten, welches für die Aufbereitungsanlage zur Meerwasserentsalzung nötig sein soll. Die japanische Atombehörde geht im Moment von einer Belastung von 37 Mio. Becquerel / Liter aus.
Die Arbeiter sollen Schutzkleidung getragen haben und ihre Strahlenbelastung "wahrscheinlich" gering sein. Das würde noch untersucht werden. Bei dem Vorfall liefen "etliche Tonnen Wasser", man geht von "bis zu" 7 Tonnen aus. Das Wasser soll aber nicht in den Bereich ausserhalb der Anlage gelangt sein.
Sebastian Pflugbeil (Deutscher Physiker, Präsident der deutschen Gesellschaft für Strahlenschutz e.V.) ist der Meinung dass die Chance der Bergung der Brennelemente gegen 0 tendiert und die "Menschheit beim Scheitern der Versuche, die gebrauchten Brennelemente des KKW Fukushima zu bergen, in einer bisher nicht gekannten Weise durch Strahlen geschädigt werden" könnte.
Durch den Verfall der Ruinen in denen die Brennstäbe nicht geborgen sind wird die Lage zunehmend kritischer. Der Untergrund wird durch das Kühlwasser zunehmend nicht mehr belastbar. Derzeit hat sich schon alles so verschoben, dass mehr als ein Meter Höhenunterschied von einer Ecke zur anderen besteht. Dadurch haben sich massive Spannungen aufgebaut, die zu Rissen in der Gebäudekonstruktion geführt haben.
Wenn jedoch durch einen Riss das Kühlwasser ausläuft und die Brennstäbe deshalb nicht mehr gekühlt werden können könnten sie sich durch die Hitze entzünden, die Brennstabhüllen aus Zirkonium werden aufbrechen und Radioaktivität in großem Umfang ausströmen. Die Mitarbeiter müssten das Gebiet daraufhin wegen der enormen Strahlenbelastung sofort verlassen. Um diese Katastrophe in Gang zu setzen genügt schon ein kleiner Erdbebenstoß, ein Sturm oder schon das Versagen der Gebäudestrukturen.
Andere Experten wie Sven Dokter (Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit) und Walter Tromm (Karlsruher Institut für Technologien - KIT) sind der Meinung dass sich die Brennstäbe nach 2,5 Jahren Abkühlzeit "wohl" (so ganz genau weiß er es offenbar nicht) trocken gelagert werden können ohne sich zu entzünden.
Die Japaner wollen daher zuerst die 1300 Brennelemente mit einem Gewicht von insgesamt 400 Tonnen aus Block 4 einzeln, Stück für Stück, herausholen. Dabei darf kein einziger davon zerbrechen. Sie könnten 15.000 Mal so viel radioaktive Strahlung freisetzen wie die Atombombe von Hiroshima. Bei einem Test mit einem noch unbenutzten Brennstab lenkten die Japaner den Brennstab wegen der Schwierigkeiten mit der Hand. Bei aktiven Brennstäben geht das jedoch nicht weil das tödlich wäre.
Harvey Wasserman (Autor und Aktivist) hat derweil eine Petition gestartet, welche die Vereinten Nationen auffordert, die Bergung der Brennstäbe zu übernehmen. Mehr als 70.000 Menschen haben schon unterschrieben.
Derweil kämpfen viele der wichtigstens Wirtschaftssektoren (z.B. Fischerei, Landwirtschaft, Tourismus) der Region mit extremen Einbußen. Der Tourismus ist seit 2011 um 1/5 zurückgegangen, die Fischer haben 1/4 weniger Umsätze, viele Landwirte dürfen ihre Produkte nicht mehr verkaufen. Etwa 2/3 der Ackerflächen dürfen nicht genutzt werden.
Takumi Nemoto (Wiederaufbauminister) soll nun mit einem Budget von 25 Billionen Yen (190 Mrd. Euro) das "Neue Tohoku, ein neues Land der Kreativität und Potentiale" schaffen. So ganz genau weiß man jedoch nicht was man will. Bisher gibt es nur in einer Branche einen Boom. Seit Beginn der Katastrophe von Fukushima sind in der Baubranche die Umsätze stark gestiegen. In Fukushim auch das Geschäft mit radioaktiver Dekontamination. Laut einer Studie die vom Rundfunksender NHK in Auftrag gegeben wurde, wird derzeit der Grenzwert von einem Millisievert / Jahr immer noch in 33 der 43 Distrikte Fukushimas überschritten wird.

08.10.2013. Die USA wollen nicht das Katastrophen-AKW Fukushima I sondern das böse Nordkorea von Japan aus mit Drohnen beobachten. Dazu sollen 2 oder 3 Aufklärungsdrohnen vom Typ Global Hawk in Japan stationiert werden.
Derweil muss die USA ein Militärmanöver mit 600 japanischen und 400 US-amerikanischen Infanteristen aus Geldmangel absagen. Erst vor wenigen Tagen vereinbarten die beiden Staaten eine "Modernisierung ihres Verteidigungsbündnisses um auf die Bedrohungen des 21. Jahrhunderts zu reagieren". Aber nicht nur die USA haben Geldprobleme, Albert Edwards (Analyst der Société Générale) warnt vor der Zeitbombe Japan wo sich nicht nur seiner Meinung nach "eine wirklich schlimme Krise" zusammenbraut.

07.10.2013. Bei einer Inspektion des Kühlwasserkreislaufs schaltete laut Tepco einer der Mitarbeiter "aus Versehen" einige Kühlwasserpumpen der beschädigten Reaktoren ab. Nach dem "Stromausfall" soll jedoch sofort ein Notsystem angesprungen sein und die Kühlung wieder laufen.
Der Dokufilm "Die Bucht" gewann derweil einen Oscar und machte die japanische Stadt  Taiji bekannt. er zeigt wie dort Delfine gefangen, verkauft und getötet werden. Nützen tut der Film aber offenbar nix. Es wird weiter getötet weil das so "Tradition" ist. Naja ähnlich wie beim Abschnippeln der Vorhaut von Kindern in Ländern wie Deutschland halt.
Japan Airlines (JAL) bestellt erstmals Flugzeuge bei Airbus. Es handelt sich um eine Order für den Kauf von 31 Flugzeugen vom Typ A350 und eine Option auf 25 weitere Flugzeuge. Das erste Flugzeug soll 2019 ausgeliefert werden. Die Konkurrenz von Boeing hat offenbar wenig Glück mit dem AlpDreamliner, Boeing 787. Allen bereits ausgelieferten Flugzeugen dieses Typs wurde wegen Brandproblemen zwischenzeitlich die Lizenz entzogen. Am 15. Oktober 2013 wird bekannt dass ein Flugzeug diesen Typs von Air India am 12. Oktober mit einem etwa zwei Qadratmeter großen Loch in der Außenhaut von Delhi nach Bangalore geflogen ist. Der Defekt wurde offenbar erst am Boden von Angestellten des Flughafens in Bangalore entdeckt.

06.10.2013. Shinzo Abe (Premierminister) bittet bei einer Rede auf einem internationalen Wissenschaftsforum zum Thema Umwelt und Energie in Kyoto erstmals wegen der Katastrophe von Fukushima internationale Experten um Hilfe: "Mein Land braucht Ihr Wissen und Ihre Expertise". Japan wäre bereit, das fortschrittlichste Wissen aus dem Ausland anzunehmen um die Wasserlecks in Schach zu halten.
Vor kurzem hat die Regierung im Hintergrund ein Komitee aus Atomexperten und Vertretern von Versorgungsunternehmen gergründet, um die Stillegung des Katastrophen-AKW Fukushima I zu erörtern. Dabei waren auch Berater aus Frankreich, Großbritannien und Russland.
Vom Wirtschaftsministerium wurde zudem eine Ausschreibung gestartet. Gruppen und Private Firmen können Lösungsvorschläge für die Probleme mit den hochradioaktiven Wassermassen einreichen.

04.10.2013. Das Filtersystem "Alps" ("advanced liquid processing system"), hergestellt von Toshiba, macht Probleme. Der Betrieb wurde nach einem Alarmsignal unterbrochen. Ein Leck wurde laut Tepco aber nicht entdeckt. Das System wurde am Abend wieder eingeschaltet.
Alps kann 62 Radionuklide, darunter Strontium, herausfiltern. Tritium jedoch nicht. Die Anlage hatte bereits in Juni wegen Korrosionsschäden eine Panne. Der Testbetrieb konnte erst vor wenigen Tagen wieder aufgenommen werden.
Es gibt eine weitere Anlage die Cäsium aus dem Wasser filtert. Sie ist von diesem Problem nicht betroffen.
Derweil erklärt die Internationale AtomenergieORGANISATION (IAEO) in Wien, dass sich zwischen dem 14. und 21. Oktober auf Anfrage der japanischen Regierung ein Äxpärtenteam in Japan aufhalten würde. Die japanische Regierung, im Moment unter Shinzo Abe (Premierminister), die sich mit allen Kräften von dem Desaster distanziert obwohl Tepco mit Steuergeldern gekauft worden ist damit die Verluste durch die Katastrophe von Fukushima sozialisiert werden können "will das Problem mit dem auslaufenden Wasser zu einem Top-Thema auf einer Parlamentssitzung im Herbst machen" (so eilig hat man es ja anscheinend doch nicht wenn man wochen- und monatelang so weitermachen lassen kann).
Derweil sagte Katsuhiko Ikeda (Atomaufsichtsbehörde NRA)  bei einem Treffen mit Naomi Hirose (Chef von Tepco) dass die Fähigkeit des Konzerns, die Situation auf dem Gelände der Atomruine mit seinen fast 400.000 Tonnen radioaktiv belasteten Kühlwassers endlich unter Kontrolle zu bekommen als "deutlich verschlechtert" eingeschätzt werde. "Das Fehlen von elementaren Kontrollen hat die Probleme verursacht ... Insbesondere der Umgang mit dem radioaktiv verseuchten Wasser wäre "nicht angemessen ... die Standards in dem Kraftwerk wären "extrem niedrig". Um die Probleme zu lösen müsste Tepco Arbeiter von anderen Anlagen abziehen und nach Fukushima schicken.
Laut japanischer Nachrichtenagentur Kyodo fließen trotz dem Debakel von Tepco und einem anderen Atomkonzern weiterhin grosse Summen an die Gemeinde Rokkasho. Auf dem Gelände des Atomtechnischen Industriezentrums Rokkasho will Tepco offenbar zwei neue Atomreaktoren bauen.

01.10.2013. Laut Tepco sind an der Südwestseite des Reaktorgebäudes 4 beim Transfer verseuchter Wassermengen zwischen verschiedenen Auffangtanks mindestens 430 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetreten. Ein mit radioaktivem Wasser gefüllter Tank ist übergelaufen weil ein Arbeiter, weil der Tank schief steht, das Fassungsvermögen falsch eingeschätzt haben soll. Es soll sich dabei um Regenwasser handeln. Wie hoch die Strahlung ist weiß man mal wieder nicht. Die Strahlenwerte werden derzeit getestet. Tepco "vermutet" dass Wasser über eine Betonsperre gelaufen und durch einen Graben in den Pazifik geflossen ist.
Im Tank befindet sich Wasser mit einer Belasung von 580.000 Becquerel / Liter an Beta-Strahlen. Unter anderem enthält es Strontium-90.

28.09.2013. Shota Ishiwatari hat den Rapiro (Raspberry PI Roboter) , einen kleinen Roboter mit einem Raspberry PI Computer mit dem Betriebssystem Linux im Kopf und einem Controller im Bauch entwickelt. Rapiro hat die Größe eines Unterarms und wird von zwölf kleinen Motoren gesteuert. Die Hardware kann völlig frei erweitert und mit Standardsprachen auch selbst programmiert werden. Finanziert wurde das Projekt über Crowdfunding. Viele Unterstützer kommen aus Europa und den USA.

27.09.2013. Tepco stellt bei derAtomaufsicht (NRA) einen Antrag zum Hochfahren zweier Atomreaktoren im AKW Kashiwazaki-Kariwa. Daraufhin finden 2 Demos gegen die Pläne statt. Ein weiterer "großer Aktionstag" ist für den 13. Oktober geplant.

26.09.2013. Der japanische Konzern Lixil und die Development Bank of Japan (DBJ) übernehmen für 3 Mrd. Euro 87,5% der Anteile von Europas größtem Badezimmerausrüster Grohe im Sauerland.
Weil die Regierung die Steuern senken will drehen die Börsenkurse am Nachmittag stark ins Plus nachdem der Handelstag am Morgen mit Verlusten begonnen hatte. Am Börsenschluss des Tages steht der Nikkei-Index bei 14.799 Punkten.
Derweil meldet Tepco dass eine im Meer vor den Reaktoren 5 und 6 installierte Sperre für radioaktive Stoffe ein Loch hat. Es soll durch einen Techniker eines Subunternehmes gemeldet worden sein. Laut Tepco sollen im Meerwasser jedoch keine "nennenswert erhöhten Werte" gemessen worden sein.

20.09.2013. Tepco hat auf einem Spezialanzug, den das Unternehmen zu einem Besuch von Shinzo Abe (Premierminister von Japan) bereitgestellt hatte den Namen falsch geschrieben. Die ersten 3 von 4 Zeichen waren korrekt. Das letzte hatte zwar den selben Klang, jedoch eine andere Bedeutung.
Masamichi Tsuchida (Ex-Betreiber einer Gigolo-Bar in Tokio) verschwand 2010 auf mysteriöse Weise. Nun wurden offenbar 7 Verdächtige festgenommen. Er soll ermordet und mit Chemikalien aufgelöst worden sein. Auf die Spur kamen die Ermittler den Verbrechern weil sie in einem Abwasserbehälter ein Zahnimplantat des Vermissten gefunden hatten.

19.09.2013. Shinzo Abe (Premierminister von Japan) will offenbar die Unternehmenssteuern in zwei Stufen senken. Die Wiederaufbausteuer ist ein Aufschlag von 10% auf die Unternehmenssteuer und sollte bislang zum Ende des Fiskaljahres 2014 auslaufen. Taro Aso (Finanzminister) soll zudem einen Plan zur Absenkung der Unternehmenssteuern auf das Niveau anderer großer Wirtschaftsnationen zum Fiskaljahr 2015 vorlegen. Zudem will Abe sich zum 1. Oktober entscheiden ob die Mehrwertsteuer wie geplant im April von 5 auf 8 Prozent angehoben werden soll.
Die japanische Regierung unter Abe ordnet die Stillegung der Reaktorblöcke 5 und 6 vom Katastrophen-AKW Fukushima 1 an.

18.09.2013. Japan hat bei seinen Gläubigern nun mehr als 1 Billiarde Yen (ca. 8 Billionen Euro) Schulden. Damit ist die japanische Verschuldung auf fast 250% der Wirtschaftsleistung angestiegen.

17.09.2013. Mitarbeiter einer Kindertagesstätte auf einem Hügel in der Stadt Ishinomaki schickten die Kinder am 11. März 2011 kurz nach dem schweren Erdbeben mit einem Bus nach Hause. Die Route führte Richtung Meer. Als eine riesige Tsunamiwelle den Bus erfasste kamen 5 Kinder und eine Frau ums Leben.
Die Familien von 4 Eltern hatten geklagt. Nun hat ein japanisches Gericht in Sendai unter Vorsitz von Richter Norio Saiki entschieden dass die Kita für den Tod der Kinder verantwortlich ist weil der Kindergarten es versäumte, Informationen einzuholen. Die Einrichtung und ihr früherer Leiter müssen an die Familien der Opfer umgerechnet etwa 1,3 Mio. Euro zahlen.
Damit wurde erstmals ein Unternehmen oder eine Einrichtung in Japan wegen des Todes von Menschen durch den Tsunami juristisch zur Verantwortung gezogen.

16.09.2013. Kisho Kurokawa (Architekt) wollte flexible Häuser bauen, die sich den Bedürfnissen der Mieter anpassen können. Heraus kam 1970 der Bau des Nakagin Capsule Tower in Tokio der aus 140 mobilen Modulen auf 13 Stockwerke verteilt besteht.
Der Taifun "Man-yi" hat unterdessen auch Teile des Katastrophen-AKWs Fukushima 1 unter Wasser gesetzt. Die Arbeiter sollen laut Tepco daraufhin die radioaktive Belastung des Wassers gemessen haben und "nur äußerst schwach" kontaminiertes Regenwasser ins Meer abgelassen haben. Demnach wurde Wasser mit einer Strontiumbelastung von mehr als 30 Becquerel pro Liter wieder in die Reservoirs zurückgepumpt. 1130 Tonnen Wasser wurden dagegen ins Meer laufen lassen.

15.09.2013. Reaktor 3 vom AKW Ōi muss zu Wartungsarbeiten heruntergefahren werden. Japan ist daher zum zweitenmal seit Beginn der Katastrophe von Fukushima ohne Atomstrom.
Japanische Banken verleihen mehr Geld ins Ausland als die Banken anderer Länder. Sie sind für 13% der grenzüberschreitenden Kreditvergabe verantwortlich und liegen damit vor den USA (12%) und Deutschland (11%).

14.09.2013. Japan startet vom Weltraumbahnhof Uchinoura eine neue Trägerrakete mit dem Weltraum-Teleskop "Sprint-A". Das Teleskop soll die Umgebung von Planeten wie Venus, Mars und Jupiter untersuchen. Ursprünglich sollte die Rakete bereits Ende August starten. Wegen einer falschen Positionierung der Feststoffträgerrakete "Epsilon 1" wurde der Start jedoch 19 Sekunden vor dem Abheben automatisch abgebrochen. Später stellte sich jedoch heraus, dass sich die "künstliche Intelligenz" geirrt hat und die Position richtig war.
Verkauft wird die Epsilonrakete von Yasuhiro Morita (Projektleiter von Japans Weltraumbehörde Jaxa) unter dem Namen "Robokete" hochtrabend als "Träger künstlicher Intelligenz", weil sie über ein Computerprogramm verfügt dass sie selbst vor dem Start überprüft. Die "Revolution der Starttechnik" rationalisiert den Menschen am Boden weg. Algorithmen erledigen nun auch da die Arbeit zu der bisher wochenlang Heerscharen notwendig waren. Man braucht nicht mehr 6 Wochen um die Rakete startklar zu machen. Nun reichen 7 Tage aus. Zudem benötigt man statt eines Lagezentrums nur noch ein Notebook. Zur "Sicherheit" werden jedoch zwei als Backup mitgeführt.
"Epsilon" hat eine Länge von 24,4 Metern, einen Durchmesser von 2,6 Metern und ein Gewicht von 91 Tonnen.

13.09.2013. Aus dem AKW Fukushima ist laut Tepco wieder Dampf ausgetreten. Die Ursache ist unklar. Von Verantwortlichen wird vermutet, dass der Dampf von einer Lache auf dem Reaktor aufsteigt.
Die französische Zeitung "Le Canard Enchainé" aht derweil Karrikaturen zur Vergabe der Olympischen Spiele an Tokio veröffentlicht. Auf einer davon sind zwei kämpfende Sumo-Ringer zu sehen. Beide haben einen zusätzlichen Arm und ein zusätzliches Bein.

Laut Yoshihide Suga (Chefkabinettsekretär der japanischen Regierung unter Shinzo Abe) behauptet dass die Karrikaturen die Zustände im Katastrophen-AKW falsch wiedergeben und die betroffenen Menschen beleidigen würden.

Louis Marie Horeau (Chefredakteur der Zeitung) bestreitet jede Absicht die Betroffenen des Atomunfalls zu beleidigen. Er entschuldigt sich jedoch nicht. Warum sollte er sich auch bei Personen entschuldigen die ihn seit Jahren für dumm verkaufen und versuchen ihn nach Strich und Faden verarschen?

12.09.2013. In Japan wurde gegen den 73-jährigen Tokuhisa Kumagai das sechste Todesurteil vollstreckt. Sadakazu Tanigaki (Justizminister) hat die Exekution angeordnet. Er wurde, wie alle Todeskandidaten in Japan gehängt. In diesem Jahr gab es in Japan bereits im Februar 3 und im April 2 Hinrichtungen. In den Todeszellen von Japan warten derzeit 132 Verurteilte auf ihre Hinrichtungen.
Kumagai hatte Fumio Shimizu, den 77-jährigen Besitzer eines chinesischen Restaurants, erschossen und eine Tasche mit 430.000 Yen (ca. 3250 Euro) gestohlen. Zwei Monate später schoss er bei einem missglückten Raubüberfall auf einen Stationsarbeiter der U-Bahn von Tokio und verletzte diesen schwer.

11.09.2013. Das Schicksal von 2654 Menschen ist nach Angaben der Polizei in Tokio immer noch nicht geklärt. In zahlreichen Küstenabschnitten suchen daher Polizisten und Soldaten erneut nach Opfern oder deren persönlichen Gegenständen. Offiziell wird die Zahl der Todesopfer nun mit 18.537 angegeben.
Die große Mehrheit der Evakuierten wollen laut einer Meinungsumfrage nicht mehr zurück. Laut neuesten Statistiken leben nun etwa 61.000 Evakuierte aus den Präfekturen Fukushima, Miyagi und Iwate in Tokio und anderen Präfekturen.
Im Grundwasser beim Katastrophen-AKW bei den Kühlwasser-Auffangbecken ist laut Tepco die Belastung der Proben innerhalb von 3 Tagen um das 15-fache angestiegen. Es könnte nicht ausgeschlossen werden, dass es durch das Leck vom August verseucht worden ist. Festgestellt wurde eine Tritium-Belastung von 64.000 Becquerel pro Liter. Vor einer Woche waren es noch 4200 Becquerel pro Liter.

Bilder aus Wikimedia Commons
Atomkraftwerk Fukushima 1 - Wassertanks, Lizenz: Creative Commons-Lizenz Namensnennung 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert), Urheber: kawamoto takuo

Quellen
26.10.2013, Telepolis, Verharmlost UN-Wissenschaftskomitee die Folgen von Fukushima?
25.10.2013, FAZ, Japan, Keine Schäden nach Erdbeben nahe Fukushima
25.10.2013, taz, Verrat von Staatsgeheimnissen in Japan, 10 Jahre Haft für Whistleblower
25.10.2013, Heise, Japan geht verschärft gegen Whistleblower vor
25.10.2013, Tagesschau, Erdstöße vor Japan, Nur kleiner Tsunami nach Beben
24.10.2013, FAZ, Konnichiwa aus Tokio, Japans Banken bleiben risikoscheu
23.10.2013, FAZ, Konnichiwa aus Tokio, Neue Ideen für die atomare Zukunft Japans
21.10.2013, FAZ, Japan, Weitere Wasserpanne in Fukushima
21.10.2013, taz, Defekte Reaktoren in Fukushima, Verstrahltes Regenwasser läuft aus
21.10.2013, Welt, Riesiger Fehlbetrag, Japan schreibt beim Außenhandel rote Zahlen wie nie
21.10.2013, Welt, Neuer Zwischenfall, Regen flutet Atomkraftwerk Fukushima
21.10.2013, Spiegel, Atomruine, Heftiger Regen überfordert Fukushimas Wasserspeicher
21.10.2013, Tagesschau, Schlechtes Wetter überfordert Sicherheitssysteme, Zu viel Regen für Fukushima 
21.10.2013, FAZ, Konnichiwa aus Tokio, Japans Exportwachstum bleibt hinter Erwartungen zurück
21.10.2013, Handelsblatt, BÖRSE TOKIO, Aktienkurse in Japan legen zu
21.10.2013, Handelsblatt, ZAHLEN IM SEPTEMBER, Japan mit neuem Rekordhandelsdefizit
21.10.2013, Focus, Verseuchtes Wasser freigesetzt, Japan: Regenwasser flutet Sicherheitsbereiche in Fukushima
21.10.2013, Handelsblatt, QUARTALSERGEBNIS, Schwacher Yen setzt SAP zu
19.10.2013, Welt, Geschäftsidee, Japaner verkaufen jetzt auch Wein für Katzen
19.10.2013, Telepolis, AKW Fukushima, Grundwasser hoch radioaktiv kontaminiert
18.10.2013, Spiegel, Airbag-Gefahr, Toyota ruft fast 900.000 Autos zurück
18.10.2013, Spiegel, Neuer Luxuszug in Japan, Tempo war gestern
16.10.2013, Welt, Luftverkehr, Dreamliner fliegt 2000 Kilometer mit Loch im Rumpf
17.10.2013, Telepolis, Alles unter Kontrolle verkündet der japanische Regierungschef erneut
16.10.2013, Stern, Taifun setzt AKW Fukushima zu
16.10.2013, Spiegel, Heftiger Wirbelsturm, Tote und Verletzte durch Taifun "Wipha"
16.10.2013, Zeit, WETTER, Tote bei Taifun in Japan
16.10.2013, Focus, Schwerster Sturm seit zehn Jahren Sturm bedroht Fukushima, Taifun „Wipha“ wütet in Japan – Mindestens 14 Tote
16.10.2013, Welt, Japan, Taifun "Wipha" reißt 16 Menschen in den Tod
16.10.2013, Sueddeutsche, Tropensturm, Taifun "Wipha" fordert mehrere Todesopfer in Japan
15.10.2013, Spiegel, Stärkster Tropensturm seit Jahren, Taifun "Wipha" bedroht Tokio
15.10.2013, Welt, Japan, Jahrzehnt-Taifun steuert auf Fukushima zu
15.10.2013, Focus, „Wipha“ nimmt Kurs auf Japan, Monster-Taifun bedroht Tokio und Atomruine Fukushima
14.10.2013, Spiegel, Atomruine Fukushima, Japan soll Expertenhilfe aus dem Ausland akzeptieren
14.10.2013, Heise, Japan sucht im Ausland um Rat für AKW-Ruine Fukushima
12.10.2013, Deutsche Wirtschaftsnachrichten, ATOM-KATASTROPHE, China wird nervös: Fukushima zerstört Pazifik, gefährdet Menschheit
12.10.2013, FAZ, Japan am Scheideweg, Das geht nicht gut aus
12.10.2013, taz, Atomunglück in Fukushima, Arbeiter stärker verstrahlt
10.10.2013, Welt, Fukushima, Strahlung am Unglückskraftwerk steigt drastisch
10.10.2013, Heise, Cäsium-Belastung im Hafen der Atomruine Fukushima stark gestiegen
10.10.2013, Tagesspiegel, Atomkatastrophe in Japan. Kettenreaktion in Fukushima
10.10.2013, Zeit, ATOMUNFALL IN JAPAN, Chaos ist Alltag am AKW Fukushima
10.10.2013, taz, Cäsium-Belastung vor Fukushima, Meerwasser stark verstrahlt
10.10.2013, Deutsche Wirtschafts Nachrichten, Kinderarzt warnt vor Fukushima, Es gibt keine Therapie gegen Radioaktivität
10.10.2013, Focus, Japan, Verbraucherstimmung hellt sich auf – Inflationserwartungen steigen
09.10.2013, Zeit, WIEDERAUFBAU, Japan verschüttet Fukushima unter Milliarden
09.10.2013, Stern, Pannenserie in Fukushima, Wie gefährlich ist die Atomruine?
09.10.2013, Deutsche Wirtschaftsnachrichten, Fukushima, „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rettung gelingt, geht gegen Null“
09.10.2013, Welt, AKW-Ruine, Sechs Fukushima-Arbeiter bei Unfall verstrahlt
09.10.2013, Focus, Erneut schwere Panne in AKW-Ruine, Sechs Fukushima-Arbeiter bei Unfall verstrahlt
08.10.2013, Finanzen100, Analysten warnen, Japan ist eine tickende Zeitbombe
08.10.2013, Spiegel, US-Shutdown, Fürs Großmanöver mit Japan fehlt das Geld
08.10.2013, Heise, USA wollen Nordkorea mit Drohnen von Japan aus beobachten
07.10.2013, Stern, 9,5 Milliarden Dollar, Airbus erhält Großauftrag von Japan Airlines
07.10.2013, Focus, Trotz Doku-Film und Protesten, Stadt Taiji verzichtet nicht auf Delfin-Gemetzel
07.10.2013, Spiegel, Atomruine, Kühlpumpen im AKW Fukushima versehentlich abgeschaltet
06.10.2013, FAZ, Havarierte Atomreaktoren, Japan bittet Ausland um Hilfe in Fukushima