Donnerstag, 15. März 2018

Hubertus Heil

Hubertus Heil
Der deutsche Politiker Wolfgang-Hubertus Heil wurde am 3. November 1972 in Hildesheim geboren.

Er gehört der politischen Partei Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) an.

Seit 1998 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und seit dem 14. März 2018 Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Er war von 2005 bis 2009 sowie von Juni bis Dezember 2017 Generalsekretär der SPD.

Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerkes Berlin.

Hubertus Heil gehört als beratendes Mitglied der Grundwertekommission der SPD an. Heil ist gegen ein Bedingungsloses Grundeinkommen.

Er ist Mitglied der Gewerkschaft IG Metall.

Hubertus Heil ist evangelisch. Er ist mit Solveig Orlowski verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.

Leben

3. November 1972. Wolfgang-Hubertus Heil wird  als Sohn einer Studienrätin in Hildesheim geboren.

1988. Hubertus Heil tritt als 16-jähriger Gymnasiast in die SPD ein. Er engagiert sich zunächst bei den Jusos.

1991 bis 1995. Er ist Bezirksvorsitzender der Jusos in Braunschweig.

1992. Nach dem Abitur am Gymnasium am Silberkamp in Peine leistet Heil zunächst seinen Zivildienst ab.

1995. Er beginnt ein Studium der Politikwissenschaft und der Soziologie an der Universität Potsdam.

1995 bis 1997. Er ist Geschäftsführer bei der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen im SPD-Landesverband Brandenburg.

Anfang 1995 bis Ende 1997. Er ist Mitarbeiter der brandenburgischen Landtagsabgeordneten Heidrun Förster.

1998. Er ist kurzzeitig Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Eva Folta.

Ab 1998. Er ist Mitglied des Deutschen Bundestages.

Oktober 2002 bis November 2004. Er gehört dem Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion an. 

Oktober 2002 bis November 2005. Er gehört dem Vorstand der SPD-Landesgruppe Niedersachsen an.

2003 bis 2005. Er ist Sprecher des Netzwerkes Berlin.

April 2003 bis Oktober 2005. Er ist Vorsitzender der Fraktionsarbeitsgruppe Telekommunikation und Post.

2005. Nachdem der vom  SPD-Parteichef Franz Müntefering als Generalsekretär vorgeschlagene Kajo Wasserhövel im SPD-Bundesvorstand gegen Andrea Nahles unterlegen ist, verkündet Müntefering seinen Rücktritt vom Parteivorsitz. Nahles verzichtet auf eine Generalsekretärs-Kandidatur. Der designierte Parteivorsitzende Matthias Platzeck schlägt dem Vorstand daraufhin den noch recht unbekannten Abgeordneten Heil für die Nominierung zum Generalsekretär vor.

15. November 2005. Heil wird mit 61,7 Prozent der Delegiertenstimmen zum SPD-Generalsekretär und Nachfolger von Klaus Uwe Benneter gewählt. In dieser Funktion ist er mitverantwortlich für den SPD-Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009, bei der die SPD mit 23 Prozent ihr bis dato schlechtestes Ergebnis überhaupt bei einer Bundestagswahl erzielt.

2006. Er schließt sein Studium der Politikwissenschaft und der Soziologie an der Fernuniversität Hagen ab.

2009. Bei der Bundestagswahl zieht er als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Gifhorn – Peine mit 40,5 Prozent der Stimmen in den Bundestag ein.

Ab Dezember 2009. Er ist Vorsitzender des SPD-Bezirks Braunschweig.

2013. Bei der Bundestagswahl zieht er als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Gifhorn – Peine mit 43,2 Prozent der Stimmen in den Bundestag ein.

2017. Er wird in den Aufsichtsrat der Bundesgesellschaft für Endlagerung berufen.

30. Mai 2017. Der SPD-Parteivorsitzende Martin Schulz gibt bekannt, Heil ab Juni 2017 erneut zum Generalsekretär zu berufen. 

Juni 2017. Heil tritt die Nachfolge Katarina Barleys als Generalsekretär der SPD an, die als kommissarische Bundesfamilienministerin ins Kabinett wechselt. Für die Bundestagswahl 2017 fungiert er erneut als SPD-Wahlkampfmanager.

24. September 2017. Bei der Bundestagswahl verliert die SPD 5,2 Prozent der Stimmen und erreicht nur noch 20,5 Prozent. Ein neues Rekordtief seit 1949. Die CDU verliert 8,6 Prozent und erreicht nur noch 32,9 Prozent. Die CSU kommt nur auf 38,8 Prozent. Die SEHR GUTE Die PARTEI erreicht 0,97 Prozent. Neu in den Bundestag kommt die AfD mit 12,6 Prozent.

Hubertus Heil verteidigt das Direktmandat mit 37,8 Prozent. Kurz nach der Bundestagswahl kündigt Heil an, für den Posten des Generalsekretärs nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

8. Dezember 2017. Die SPD wählt Lars Klingbeil auf ihrem Bundesparteitag zum Generalsekretär. Bei der Abstimmung in geheimer Wahl erhält er 70,63 Prozent der abgegebenen Stimmen. Er folgt auf Hubertus Heil, der nicht mehr für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hat.

14. März 2018. Hubertus Heil wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Kabinett Merkel IV als Bundesminister für Arbeit und Soziales vereidigt.

Bilder aus Wikimedia Commons
Hubertus Heil, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany, Urheber: Steffen Prößdorf

Quellen