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| Helge Braun |
Der deutsche Politiker Helge Reinhold Braun wurde am 18. Oktober 1972 in Gießen geboren.
Er gehört der politischen Partei Christlich Demokratische Union (CDU) an und ist direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Gießen. Am 14. März 2018 wurde er zum Bundesminister für besondere Aufgaben ernannt und ist seitdem Chef des Bundeskanzleramts. Zuvor war Braun Staatsminister bei der Bundeskanzlerin im Kabinett Merkel III.
Braun ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag. Die Deutsche Stiftung Friedensforschung wählte ihn 2009 zum stellvertretenden Vorsitzenden. Er gehört dem Kuratorium der Stiftung Lesen an.
Braun ist römisch-katholisch und verheiratet.
Leben
18. Oktober 1972. Helge Reinhold Braun wird in Gießen geboren.
1989 bis 2007. Braun ist Mitglied in der Jungen Union (JU).
Ab 1990. Er ist Mitglied der CDU.
1992. Nach dem Abitur an der Liebigschule in Gießen leistet er den Wehrdienst in Koblenz ab und wird Vorstandsmitglied des CDU-Kreisverbandes Gießen.
1992 bis 1997. Er ist Kreisvorsitzender der JU Gießen.
1994 bis 2001. Helge Braun studiert Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
1995. Er wird er stellvertretender Bezirksvorsitzender der CDU Mittelhessen.
1997 bis 2009. Braun gehört der Stadtverordnetenversammlung der Universitätsstadt Gießen an.
1998 bis 2001. Er ist Bezirksvorsitzender der JU Mittelhessen.
2001 bis 2009. Er ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Gießen und Marburg an der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie tätig.
Oktober 2002 bis September 2005. Er ist Mitglied des Deutschen Bundestages.
2003 bis 2005. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe Hessen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Braun ist Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Außerdem ist er stellvertretendes Mitglied im Petitionsausschuss.
Ab 2004. Er ist nachfolgend auf Volker Bouffier (1987 bis 2004) Kreisvorsitzender der CDU Mittelhessen.
2005. Bei der Bundestagswahl scheitert er bei der Direktwahl gegen den SPD-Direktkandidaten Rüdiger Veit und kann auch über die Landesliste nicht in den Bundestag einziehen.
Ab 2006. Er ist Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion.
2007. Er promoviert über den Einfluss intraoperativer Tachykardien (Herzrasen während einer Operation) auf die postoperative Prognose zum Doktor der Medizin.
Ab 2007. Er ist Bezirksvorsitzender der CDU Mittelhessen.
2009. Bei der Bundestagswahl gewinnt er das Direktmandat des Wahlkreises 174 (Gießen) mit 59.441 (36,7 %) Stimmen und ist seitdem wieder Abgeordneter im Deutschen Bundestag. In der Folge wird er zum parlamentarischen Staatssekretär bei Annette Schavan (Bundesministerin für Bildung und Forschung) berufen und erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden der Landesgruppe Hessen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt.
2013. Bei der Bundestagswahl 2013 erringt Braun 67.587 Stimmen (44,4 %) und siegt damit wiederum gegen den SPD-Direktkandidaten Rüdiger Veit im Wahlkreis Gießen (173).
17. Dezember 2013. Er wird von Bundeskanzlerin Angela Merkel als Staatsminister bei der Bundeskanzlerin für Bürokratieabbau, bessere Rechtsetzung und die Koordinierung der Bund-Länder-Beziehungen im Kanzleramt ins Kabinett Merkel III berufen. In dieser Position koordiniert er auch Bund und Länder in der Bewältigung der Flüchtlingskrise in Europa.
Braun ist Spitzenkandidat der hessischen CDU. Abermals holte er mit diesmal 57.610 Stimmen (35,1 %) das Direktmandat.
25. Februar 2018. Er gilt als designierter Kanzleramtsminister im Kabinett Merkel IV.
14. März 2018. Er wird zum Bundesminister für besondere Aufgaben ernannt und ist seitdem Chef des Bundeskanzleramts und damit Nachfolger von Peter Altmaier in diesem Amt.
Bilder aus Wikimedia Commons
Helge Braun, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany, Urheber: Tobias Koch
Quellen
