Mittwoch, 6. Juni 2018

Wie die FDP zur Mövenpick-Partei wurde

Mövenpickhotel in Ramallah
Januar 2010. Durch die "Deutsche Presse-Agentur" werden Parteispenden der "Substantia AG" an die FDP und CSU publik. Die Substantia AG wiederum gehört der Familie Finck (August Baron von Finck). Von dort wurden zwischen Oktober 2008 und Oktober 2009 insgesamt 1,1 Mo. Euro an die FDP und an die CSU 820.000 Euro vor der Landtagswahl 2008 überwiesen. Die Spenden wurden aufgrund der Mehrheitsbeteiligung der Familie Finck an der Mövenpick-Gruppe, die in Deutschland 14 Hotels betreibt kritisiert. Das Pikante daran ist dass die FDP zu der Zeit mit dem sogenannten Wachstumsbeschleunigungsgesetz eine steuerliche Entlastung für Hotelunternehmen so erfolgreich betrieb, dass es am 1. Januar 2010 in Kraft trat. Daraufhin entstand der neue Name "Mövenpick-Partei".
Die CSU hängt da durchaus auch mit drin, hat aber ihren eigenen Spendenskandalartikel da sie mit der Bayern LB und der aufschlussreichen Auskünfte Herrn Schreibers von Gar Nix gratis und ohne Spende einen eigenen Artikel spendiert bekommen obwohl bei Gar Nix das Geld dringender benötigt wurde: CSU versinkt im Spendenumpf und die CDU (Nixblog) auch.

23.11.2013. Der designierte neue Parteivorsitzende Christian Lindner wirft seinem Vorgänger Philipp Rösler Versagen im Wahlkampf vor. Naja  er kennt sich mit Versagen ja auch aus. Hat er doch im Mai 2000 mit drei Partner die Firma Moomax GmbH mit einer Anschub-Finanzierung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gegründet und innerhalb etwa eines Jahres als Geschäftsführer an die Wand gefahren.

24.10.2013. Aus dem heutigen Bericht des Bundestags geht hervor dass Johanna Quandt, Stefan Quandt und Susanne Klatten am 9. Oktober 2013 jeweils 70.000 Euro. Insgesamt hat Familie Quandt also 210.000 Euro an die Mövenpickpartei gespendet. Dazu gabs noch 150.000 Euro vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie.

23. Oktober 2013. Bei Bordellen können nicht nur Mitglieder der Mövenpickpartei dennoch nicht sparen. Der Bundesgerichtshof in München hat entschieden dass der ermäßigte Mövenpicksteuersatz da nicht gilt weil das keine Zimmer zur "Beherbergung" wären sondern dort Sexarbeiterinnen einer "gewerblichen Tätigkeit" nachgehen würden.

21. Oktober 2013. Die Schwarzgeldregierung (2009-2013) hat im Zug der Energiewende energieintensive Firmen von den Netzgebühren befreien lassen. Umgelegt wird das aus Verbraucher und kleine Unternehmen. Eine Ausnahmeregelung rmöglicht es aber auch kleinen exklusiven Firmen wie Hotels (von Mövenpick), Autohäusern und "Golfclubs" davon Gebrauch zu machen.

08. September 2013. Gabriela Büssemaker (Mövenpickpartei / gelernte Rechtsanwalts- und Notarsgehilfin) wurde von Dirk Niebel (Entwicklungsminister) zur Geschäftsführerin der Servicestelle für Entwicklungsinitiativen "Engagement Global" angeheuert. Davor war sie Oberbürgermeisterin des 39.000 Einwohner Kaffs Ettlingen. Laut Bundesrechnungshof ist sie mit 100.600 Euro pro Jahr deutlich überbezahlt.

10. August 2013. Dagmar Döring (Mövenpick-Politikerin aus Hessen, Ex-Partei- und Ex-Fraktionssprecherin) zieht ihre Bundestagskandidatur wegen Pädophilie-Vorwürfen zurück. Sie soll von 1979 bis mindestens 1982 an führender Stelle in der Pädophilenorganisation DSAP aktiv gewesen sein. In dem Sammelband "Pädophilie heute" schrieb sie im Alter von damals etwa 19 Jahren von einer "längeren, auch sexuell intensiven Beziehung zu einem Mädchen". Sie hätte selbst erlebt, dass "kein Mann und keine Frau, sondern nur ein Kind, insbesondere ein Mädchen, meine Wünsche und Bedürfnisse ... befriedigen kann" (Spiegel, Welt).

August 2013. Das von Springers-Gnaden forcierte Leistungsschutz(UN)recht für Presseverleger tritt dank tatkräftiger Hilfe der Mövenpickpartei in Kraft.

24.07.2013. Es gibt Redakteure die rätseln warum der Überwachungsskandal um PRISM die Mövenpickpartei nicht so sehr interessiert. Dabei liegt es doch auf der Hand. Menschen - also Personen die mehr als 1 Mio. Euro auf dem Konto haben werden im Normalfall aussortiert. Überwacht werden müssen ja nur Personen die es nötig haben kriminell zu werden und das sind Untermenschen die nicht genügend Geld haben (Ende Sarkasmus) (Tagesspiegel).

21.07.2013. Wählerinnen der Mövenpickpartei gehen laut einer Umfrage am meisten fremd. Passen also ganz zur Parteilinie der Gefühle anderer Menschen scheißegal sind (Welt).


11.09.2012. Laut ARD-Magazin Monitor hat die Mövenpickpartei illegale Parteispenden von dem Glücksspiel-Automatenhersteller Gauselmann erhalten. Die Mövenpickpartei weist diese Vorwürfe (wie immer) zurück (Tagesschau).

11.12.2011. Die Mövenpigpartei möchte dem Sachverständigenrat für Umweltfragen offenbar die Unabhängigkeit nehmen und gleichzeitig ein Pöstchen für linientreue Parteigenossen schaffen (Telepolis).

18.11.2011. Auf Betreiben der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde von 300 Beamten das Firmengelände der Waffenfirma Heckler & Koch, mit Firmensitz im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen durchsucht. Es wurden möglicherweise mit Parteispenden, in Höhe von 20.000 Euro innerhalb der letzten beiden Jahren, für die Mövenpickpartei Genehmigungen zur Lieferung von Waffen nach Mexiko erkauft. Die Spende soll an den Wahlkreis von Ernst Burgbacher (Mövenpick-Bundestagsabgeordneter, seit 2009 parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium), dem Mövenpick-Kreisverband Rottweil geflossen sein. Burgbacher behauptet er habe nie mit Waffengenehmigungen zu tun gehabt (naja dazu hat man ja seine Leute) und es habe in dem Zeitraum keine Spende von Heckler & Koch an die Verbände der Mövenpickparte gegeben. Laut der Staatsanwaltschaft legt jedoch eine der Spenden zusammen mit sichergestellten E-Mails den Verdacht nahe, dass sie explizit wegen einer Genehmigung zum Waffenexport gemacht wurde. Bisher soll es jedoch keine Hinweise dafür geben dass ein Beamter beeinflusst wurde. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nur gegen Verantwortliche bei Heckler & Koch (Sueddeutsche, Spiegel).

30.09.2011. Hildegard Hamm-Brücher ist der Meinung dass die Mövenpickpartei in Zukunft wohl nicht mehr gebraucht wird (Spiegel).

30.09.2011. Silvana Koch Mehrin ist mal wieder heisseste Anwärterin auf den Siegertitel als faulste Politikerin des Jahres. Fehlt nur dass sie großzügigerweise Hartz 4 bekommt damit sie sich dann wohlverdienterweise endgültig spätrömisch dekadent in der sozialen Hängematte ausruhen kann (Welt).

27.09.2011. Alle anderen ausser Mövenpickparteiwähler sind dumm. Sacht Dirk Pfeil (Mövenpickpartei - Frankfurt). Die SPD verdummt seiner Meinung nach extra das Volk damit die Mövenpickpartei keine Stimmen mehr bekommt (Sueddeutsche).

29. Juni 2010. Westerwilli ist der Meinung man müsste nur die Verpackung etwas ändern und könnte dann bei der selben asozialen Politik Glaubwürdigkeit und Vertrauen  zurückgewinnen (Tagesschau).

19. Mai 2010. Die Mövenpickpartei zeigt im Schwarzgeldbündnis wieder einmal mehr wofür sie steht und verhindert zusammen mit den Unionsparteien eine Rüge gegen die geplanten Internetsperren der EU (Golem).

16. Mai 2010. In Honduras zeigt sich das braune Gesicht der Möveenpickpartei sehr deutlich. Die  deutsche Partei die hier so tut als ob sie liberal wäre stellte sich auf die Seite der Putschisten die den Präsidenten aus dem Land getrieben haben der auf Kosten der herrschenden Klasse die Armut eines grossen Teils der Menschen des Landes zu verändern versucht hat. Die Menschenrechtsverletzungen werden von den Mövenpicks ignoriert. In der Zwischenzeit wurde Honduras für Journalisten zum gefährlichsten Land der Welt (Telepolis).

8. Mai 2010. Wie die Mövenpickpartei über einen sogenannten "gemeinnützigen Verein" mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien Kinder verseucht (Spiegel).

16. April 2010. Auf einer Steuersünder CD sollen sich laut Focus Daten von Ulrich Goll (Justizminister von Baden-Württemberg), Walter Döring (im Flow-Tex-Skandal wegen uneidlicher Falschaussage vorbestraft), Hans-Ulrich Rülke (Landtagsfraktionschef) und Dietmar Bachmann (Abgeordneter) befinden was im Moment zurückgewiesen wird (Telepolis).

01. April 2010. Die Bundestagsverwaltung hat eine sogenannte Sachverwaltsaufklärung zu einer Spende von 2006 für für die Mövenpickpartei eingeleitet. Möglicherweise wurde eine Spende in Höhe von 100.000 Euro in Rechnungen verschiedener Höhe gestückelt (Sueddeutsche).

31. März 2010. Die Mövenpickpartei will die Steuern für Benzin senken damit die Ölmultis ähnlich wie Hoteliers noch mehr einnehmen können (Heute, Welt).

30. März 2010. Die Mövenpickpartei und das Universum. Ein Verlag profitiert massiv von Aufträgen die von der gelden Partei beschaftt werden (Sueddeutsche).

26. März 2010. Rüdiger Sagel (Linkspartei), Abgerdneter im Landtag von Nordhrein-Westfalen ist der Meinung dass die FDP extremistisch ist. Er hat eine Studie in Auftrag gegeben welche Abgeordneten eine braune Vergangenheit haben dabei hat sich herausgestellt dass mehr als 40 Abgeordnete ihre nationalsozialistische Vergangenheit nicht veröffentlicht haben. Dabei sechs Fraktionsvorsitzende der FDP durchgängig seit dem Krieg bis in die 70er Jahre. In der CDU gibt es seiner Ansicht nach auch Verfassungsgegner (Telepolis).

25. März 2010. Die Pöstchen mehren sich. Die Mövenpickpartei stellt mit Hellmut Königshaus als Nachfolger von Reinhold Robbe (SPD) den nächsten Wehrbeauftragten (Tagesschau).

24. März 2010. Die enge Verzahnung von Mövenpickpartei und Firmen wie TellSell Consulting (Sueddeutsche).

21. März 2010. Die Mövenpickpartei startet eine Initiative zugunsten ihrer Klient.. äh nein, der Vermieter (Focus).
18. März 2010. In Brandenburg muss Rainer Siebert, der Schatzmeister der Mövenpickpartei zurüccktreten weil er als Inoffizieller Mitarbeiter für die STASI in der DDR den Spitzel gespielt haben soll (Spiegel).

11. März 2010. Die Mövenpickpartei kann doch auch konstruktive Vorschläge und nicht nur Polemik machen (Stern).


06. März 2010.
Die Mövenpickpartei stellt das Elterngeld in Frage (Focus).

05. März 2010. Die undurchsichtige Wahl des neuen Mövenpick-Verfassungsrichters (Telepolis). Die Mövenpickpartei ist feste weiter am Pöstchen verteilen: Der Mövenpick-Abgeordnete Hellmut Königshaus soll neuer Wehrbeauftragter werden (Tagesschau).

03. März 2010. Jetzt ernennt die FDP auch noch die Vorstände der Bundesbank. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Carl-Ludwig Thiele hat damit jetzt einen neuen Job (Sueddeutsche).

26. Februar 2010. Immer da wo Populismus am meisten hermacht ist auch die Mövenpickpartei. Heute macht man den Koch und will Strafen und bei Sexualdelikten verschärfen (macht sich immer gut - kann ja keiner was dagegenhaben) (Welt).

25. Februar 2010. Die Mövenpickpartei ernennt das Parteimitglied Andreas Paulus zum neuen Richter am Verfassungsgericht wobei sich mir die Frage stellt inwieweit das mit dem "Grundgesetz der Republik Deutschland, Artikel 97 (1): Die Richter sind unabhängig ..." zusammenpasst.

24. Februar 2010. May-Britt Liesmann (Mövenpickpartei), Abgeordnete im Stadtrat von Gelsenkirchen und Immobilienmaklerin, wurde dafür bekannt das sie mit Hilfe einer durch Porno-Abmahnungen bekannt gewordenen Regensburger Anwaltskanzlei dubiose Abmahnschreiben an andere Immobilienmakler im ganzen Bundesgebiet wegen angeblich fehlerhaftem Impressum geschickt hat. Bundesjustizministerin kümmern Forderungen nach einer wirksamen Begrenzung derartigen Missbrauchs genau gar nicht (Telepolis).
Auf Wikileaks tauchen Dokumente über Herrn Brüderles Giftschrank auf. Die privaten Versicherungen sind demnach nicht immer der Weisheit letzter Schluss (Telepolis).
Die Mövenpickerls mögen das Politmagazin "Panorama" nicht (Sueddeutsche).

19. Februar 2010. Nachdem die Mövenpickpartei mit Dirk Niebel einen Feind der Entwicklungshilfe zum Entwicklungshilfeminister gemacht hat holt dieser zehn Kumpels ins Haus, darunter Hans-Jürgen Beerfeltz als Staatssekretär dessen Erfahrung zu dem Thema genau so gegen Null tendiert wie die des Ministers selbstpersönlich (Sueddeutsche).

18. Februar 2010. Gülle wird ausgeschimpft weil Westerwilli die Wähler verprellt (Sueddeutsche).



16. Februar 2010. Im Saarland sollen durch Einfliussnahme von Hartmut Ostermann (Kreisvorsitzender der Mövenpickpartei) stattliche 5 Ermittlungsverfahren gegen den Unternehmer Ostermann wegen dem Verdacht auf Steuerhinterziehung während der Koalitionsgespräche im letzten Herbst eingestellt worden sein. In einem der Unternehmen arbeitete Grünen-Chef Ulrich einige Jahre nebenberuflich für 1500 Euro pro Monat. Ausserdem kümmert sich Mövenpick-Wirtschaftsminister Christoph Hartman mehr um seine neugegründete Erotikfirma in Luxemburg als um den Job für den er vom saarländischen Volk bezahlt wird (taz).

14. Februar 2010. Hr. Westerwelle holzt weiter und meint allen Kritikern an seinen Worten die Schuld an Hartz 4 zuschieben zu müssen. Nein Hr. Westerwelle, ich habe diesen grundgesetzwiedrigen Mist nicht angerichtet. Das waren Neolibs wie Sie die durch ihre Verweigerung eines Mindestlohns der zum Leben ausreicht Lohndumping ohne Ende ermöglichten. Von Fr. Kühnast (Grüne) wird er als Politrowdy bezeichnet dem der Diplomatenanzug zu gross ist (Spiegel, Sueddeutsche, Tagesschau). Der Wissenschaftsminister von NRW, Andreas Pinkwart (Mövenpickpartei) ist der Meinung dass Westerwelle die Partei nicht mehr alleine führen sollte (Welt).

13. Februar 2010. Das Gesetz zum Steuervorteil für Hotels ist absoluter Murks und stiftet bei Verbrauchern und Hotels Verwirrung (Sueddeutsche).

Heiner Geißler ist der Meinung dass unser Aussenminister von der Mövenpickpartei ein Esel ist weil er das Urteil des Bundesverfassungsgerichts bezüglich Hartz 4 in Frage stellt und die Bezieher als "spätrömisch dekadent" bezeichnet (Tagesschau).

12. Februar 2010. Hr. Westerwelle, seines Zeichens Chef der Mövenpickpartei rastet aus und will die Armen unserer Gesellschaft weiter ausbluten um wieder einen Lohnabstand zu denen man im Zuge des Lohndumping zu wenig bezahlt herzustellen (Spiegel).

01. Februar 2010. Wie das Mäntelchen im Wind neu ausgerichtet wird (Sueddeutsche). Die Mövenpickpartei im Tiefflug (Spiegel). Die SPD möchte eine namentliche Abstimmung zur Abschaffung der gesenkten Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen (Welt). Der Kumpel von Hr. Brüderle, Hans-Joachim Metternich soll mit 8 Mitarbeitern zu einem Einkommen von Durchschnittlich mehr als 15.000 Euro / Monat als Kreditmediator bei Streitigkeiten zwischen Banken und Firmen vermitteln. Warum das der Steuerzahler bezahlen soll ist Gar Nix schleierhaft. Für Streitigkeiten muss Otto Normalverbraucher einen Anwalt bemühen und selbst bezahlen (Welt).

30. Januar 2010. Die Mövenpickpartei macht versurcht sich an einer Rückwärtsrolle und will die Erhöhung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen aussetzen und im Rahmen der ominösen grossen Steuerreform von der seit Jahren geredet wird die aber nie kommt neu regeln (Tagesschau, Sueddeutsche).

27. Januar 2010. Die Mövenpick-Partei verliert in den Umfragen an Zustimmung (Focus).

23. Januar 2010. The Winner of Gesundheitspolitik ist? Die Pharmaindustrie (Spiegel).
Die FDP hatte am 12. September 2009 von der Firma Solarworld ein Abendessen für potentielle Spender organisiert bekommen. Dabei waren Guido Westerwelle und Hermann Otto Solms und gab es wohl Rekordspenden. Wenige Wochen danach verschwand die geforderte Reduzieerung der Fördermittel für Photovoltaikanlagen um 30'% aus dem Koalitionsvertrag. Dafür wurde ein "Dialog mit der Solarbranche vereinbart (Spiegel, Sueddeutsche).

21. Januar 2010. Die notleidende Pharmaindustrie wurde von Hr. Peter Sawicki, seines Zeichens Oberster Medikamentenprüfer befreit (Tagesschau, Spiegel, Telepolis). Neben günstigen Hotelbetten gibt es auch exklusiv für FDP-Mitglieder bei der Deutschen Krankenversicherung satte Rabatte (Sueddeutsche). Ein Blick auf die Macht der Lobyisten (Stern).

20. Januar 2010. Spenden bedrohen die Demokratie (Sueddeutsche). Die FDP hat nichs mehr mit einem liberalen Gesellschaftsverständnis zu tun (Sueddeutsche). Streit im Bundestag über Parteipenden für FDP und CSU (Tagesschau). Auch die CDU erhielt 100.000 Euro von einem Hotelbesitzer (Stern). Der Koalitionsvertrag der Lobbyinteressen (Sueddeutsche).

19. Januar 2010. Die FDP mimt den Empörten und hat gaaar Nix damit zu tun. Tue ich auch immer wenn ich ertappt werde (Focus, Sueddeutsche). Der neue Name der FDP lautet Mövenpick-Partei (Spiegel, Stern). Manche sagen auch Freie Deutsche Hotelpartei (Stern).
Die süße Verführung durch Spenden (Sueddeutsche).
Campact hat jetzt eine Seite eingerichtet auf welcher man bei der Mövenpick-Partei eine Spende für den Atomausstieg (Nixblog) ankündigen kann (Campact.de).

18. Januar 2010. Grosse Geschenke erhalten die Freundschaft. Auch die Milliardärsfamilie Finck war mit Spenden für CSU und FDP sehr großzügig (Spiegel). Man ist in Erklärungsnot (n-tv).

17. Januar 2010. Die Spenden des Hotelbarons (Telepolis, Tagesschau).

16. Januar 2010. Die FDP hat von einem Hotelbesitzer 1.100.000 Euro innerhalb eines Jahres bekommen und für Hotelbsitzer die Mehrwertsteuer gekürzt. Wenn ich jetzt böse wäre würde ich darauf kommen dass sich die FDP kaufen lassen hat und kriminelle Machenschaften im Spiel sind (Spiegel, Welt).

1981. Helmut Kentler (Sexualforscher) darf bei einer Fraktionsanhörung vor den Bundestagsabgeordneten der FDP sprechen. Er berichtet von einem Projekt in Berlin wo er 13- bis 15-jährige Jungen, welche an "sekundärem Schwachsinn" erkrankt waren bei Päderasten unterbrachte: "Diese Leute haben diese schwachsinnigen Jungen nur deswegen ausgehalten, weil sie eben in sie verliebt, verknallt und vernarrt waren." Bei den Abgeordneten führte das offenbar nicht zu Irritationen. Es gab keinerlei Nachfragen und Zwischenrufe (Spiegel).

1980. Die FDP, insbesondere der damalige Generalsekretär Günter Verheugen und die Nachwuchsorganisation "Junge Demokraten", spricht sich (wie 2013 von den Göttinger Politikwissenschaftlern Franz Walter und Stephan Kiecha wird) für eine Änderung des Sexualstrafrechts zugunsten Pädophiler aus. Entsprechende Beschlüsse wurden jedoch nicht gefasst. Verheugen wechselte zur SPD und die Jungdemokraten haben sich 1982 von der FDP getrennt.
Unterdessen hat die Berliner FDP zu dieser Zeit die Allgemeine Homosexuelle Arbeitsgemeinschaft mit Steuergeldern versorgt obwohl diese öffentlich forderte, Sex zwischen Erwachsenen und Kindern zu entkriminalisieren (Spiegel, Spiegel).

Dezember 1954. Konsequenzen hatte der versuchte Umsturz kaum. Friedrich Middelhauve bliebt Parteichef in Düsseldorf. Am Bundesgerichtshof wurde die Hauptverhandlungt gegen Naumann nicht zugelassen. Das Verfahren gegen den Gauleiter-Kreis wurde von den zuständigen Richtern am Bundesgerichtshof eingestellt weil das Ziel der "Wiedererrichtung eines nationalsozialistischen Führerstaates" in den Äußerungen der Angeschuldigten "nirgends deutlich zum Ausdruck" kommt.

Juli 1953. Werner Naumann wird aus dem Untersuchungsgefängnis entlassen.

15. Januar 1953. Laut einem amtlichen Komuniqué aus London planten die "Rädelsführer" einer Gruppe hochrangiger Altnazis einen Umsturz mit dem Ziel der "Wiederergreifung der Macht in Westdeutschland. In der Nacht davor hatten bitische Sicherheitsoffiziere mehrere Politiker, den sogenannten "Gauleiter-Kreis" verhaftet und ins alliierte Militärgefängnis nach Werl gebracht. Auch Berge von Akten aus deren Wohnungen wurden mitgenommen. Die Gemeinsamkeit der Politiker: Sie sind Mitglieder der FDP. Anführer war Werner Naumann (Letzter Staatssekretär und rechte Hand von Joseph Goebbels) dem Anfang 1950 ein Amenstiegesetz die Rückkehr aus dem Untergrund ermöglichte. Dabei waren auch Gustav Scheel (Reichsstudentenführer) und Heinrich Haselmayer (Rassenwissenschaftler), Ernst Achenbach.

20. November 1952. Auf dem Bundesparteitag der FPD in Bad Ems soll Friedrich Middelhauve (FDP-Chef von NRW und später Verleger) das "Deutsche Programm" gegen das moderatere "Liberale Manifest" durchsetzen. Ideengeber des "Deutschen Programms" waren Franz Alfed Six (Ex SS-Obergruppenführer), Werner Best (Ex-Reichskommissar für Dänemark), Hans Fritsche (Ex-Starkommentator im Nazi-Rundfunk) und Werner Naumann. Das "Liberale Manifest" setzt sich zwar knapp durch. Mittelhauve bekommt jedoch das Amt des stellvertretenden Parteivorsitzenden. Wolfgang Diewerge (Ex-NS-Ministerialrat) wird sein Sekretär (Spiegel).

11./12. Dezember 1948. Die Freie Demokratische Partei (FDP) wird in Heppenheim in der Bergstraße als ein Zusammenschluss der 13 "liberalen" Landesverbände in den drei westlichen Besatzungszonen gegründet. Der Ort der Parteigründung wurde mit Bedacht gewählt. Am 10. Oktober 1847 hatten sich dort die gemäßigten Liberalen im Vorfeld der Märzrevolution getroffen. Die "Heppenheimer Versammlung"  von damals im Hotel "Halber Mond" wird von manchen als ein Treffen führender Liberaler betrachtet, welches den Auftakt zur deutschen Revolution 1948/49 darstellte.
Der Name "Liberaldemokratische Partei (LDP) konnte sich auf dem Gründungsparteitag nicht durchsetzen. Der Name "Freie Demokratische Partei" wurde von den Delegierten der Landesverbände mit 64 gegen 25 Stimmen gebilligt.
Der erste Vorsitzende war Theodor Heuss. Sein Stellvertreter Franz Blücher.

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Mövenpickhotel in Ramallah, Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 Unported, Urheber: Ralf Lotys

Quellen