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| Ku-Klux-Klan Symbol "Das brennende Kreuz" |
Der Geheimbund Ku-Klux-Klan (KKK) ist ein rassistischer und gewalttätiger Geheimbund der 1865 in den USA entstand. In Deutschland wird der erste Ableger mit dem Namen Ritter des Feurigen Kreuzes in den 1920er Jahren gegründet.
Verboten ist die rassistische Grupierung in Deutschland bis heute [Oktober 2016] nicht. Derzeit sollen 4 Gruppen in Deutschland aktiv sein.
Geschichte
1920er Jahre. Der erste Ableger des Ku-Klux-Klan in Deutschland wird mit dem Namen Ritter des Feurigen Kreuzes gegründet. Er wächst offenbar bis 1000 Mitglieder an. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wird er zwangsaufgelöst.
1945. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstehen mehrere neue kleinere Gruppen. Auf mehreren US-amerikanischen Militärstützpunkten lodern brennende Kreuze.
1960er Jahre. Von der Presse wird spekuliert, dass der KKK ca. 2000 Mitglieder in Deutschland hat. Laut einem angeblichen Mitglied ist München die Hochburg des KKK in Europa.
1980. In Bitburg stationierte US-amerikanische Soldaten um Murry M. Kachel (Sergeant bei der US Air Force) gründen gemeinsam mit rassistischen Deutschen den Ku-Klux-Klan West Germany.
Anfang der 1990er Jahre. Der freischaffende Film-Redakteur Michael Born produziert für SternTV einen Beitrag über einen angeblichen Ku-Klux-Klan in der Eifel. Der Beitrag fliegt später als Fälschung auf. Die Kostüme sind selbst gefertigt, die Darsteller sind Freunde des Journalisten.
Anfang der 1990er Jahre. Carsten Szczepanski (später V-Mann "Piato") versucht einen deutschen Ableger der Ku-Klux-Klans zu gründen. Außerdem verlegt er zwei Ausgaben eines Fanzines namens „Das Feuerkreuz“, bestehend aus Artikeln aus US-amerikanischen Klanheften.
1991. Denis Mahon reist als Leiter der White Knights of the Ku Klux Klan durch Deutschland. Am Rande eines Skrewdriver- und Noie Werte-Konzerts in Brandenburg findet ein Treffen mit Ian Stuart Donaldson statt. Es soll die "Initialzündung" zur Schaffung einer deutschen Klan-Sektion werden. Die Skinheads zeigten reges Interesse, letztendlich bleibt davon aber nur eine mediale Inszenierung.
1991. In Neuenrade (Nordhrein-Westfalen) wird ein Anschlag auf ein Asylbewerberheim verübt. Danach findet man bei den Tätern Aufkleber des "KKK Herford". Auf den Aufklebern war ein Kapuzenmann mit Axt zu sehen. Daneben stand als offizielle Anschrift: "Postfach 1747, Bielefeld". später tauchten solche Sticker auch in Kneipen und an Straßenlaternen im Ruhrgebiet auf.
Herbst 1991. In einem Waldgebiet bei Königs-Wusterhausen (Brandenburg) versammeln sich ca. 50 Mitglieder des Ku-Klux-Klan um Dennis Mahon (White Knights of the Ku-Klux-Klan) und Carsten Szczepanski zu einer Kreuzverbrennung. Auch Journalisten von RTLplus sind eingeladen. Mahon schwärmt danach von einem Klan der zusammen mit deutschen Neonazis eine Terrorfront aufbaut.
8. Mai 1992. Carsten Szczepanski schlägt in Wendisch-Riet in Brandenburg mit einer 10-köpfigen Gruppe bestehend aus Neonazis und Skinheads den Lehrer und Asylbewerber Steve Erenhi aus Nigeria zusammen. Die Gruppe gröhlt rhythmisch "Ku-Klux-Klan!" Einer fragt nach einem Strick und fordert dazu auf, das Opfer aufzuhängen. Schließlich wird er in einen See geworfen. Erenhi überlebt den Mordversuch nur knapp und liegt anschließend tagelang im Koma.
1992. Ein Klan-Mitglied erschlägt in Berlin einen Obdachlosen. Nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens löst sich der KKW wieder auf. Zuvor wird unter anderem ein Magazin (Das Feuerkreuz) aus dem Umfeld des KKK verbreitet.
Mitte der 1990er Jahre. Etwa 20 Neonazis treffen sich in der Nähe von Jena und verbrennen Kreuze. Teilnehmer sind auch die NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe sowie der NPD-Politiker Ralf Wohlleben.
Sommer 1996. In Johanngeorgenstadt im Erdgebirge veranstaltet der KKK ein Kreuzverbrennungen. Tschechische Polizeibeamte haben offenbar ihre deutschen Kollegen auf ein 5 Meter hohes brennendes Holzkreuz aufmerksam gemacht das man "weit über die Grenze hinaus erkennen konnte". In Johanngeorgenstadt wiederum waren weitere mutmaßliche Helfer der NSU, z.B. Mandy Struck, André Eminger und Matthias Dienelt in der rechten Szene unterwegs.
Juni 1996. Bei Beate Zschäpe werden Farbbilder beschlagnahmt die belegen dass 13 Tatverdächtige, darunter Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt, Holger Gerlach und Ralf Wohlleben an mindestens einer Kreuzverbrennung nach Manier des Ku-Klux-Klan in einem Waldstück bei Oßmaritz, einem Vorort von Jena teilgenommen haben. Auf einigen der Fotos sind auch braune Kameraden beim Hitlergruß zu sehen.
Juni 1996. Bei Beate Zschäpe werden Farbbilder beschlagnahmt die belegen dass 13 Tatverdächtige, darunter Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt, Holger Gerlach und Ralf Wohlleben an mindestens einer Kreuzverbrennung nach Manier des Ku-Klux-Klan in einem Waldstück bei Oßmaritz, einem Vorort von Jena teilgenommen haben. Auf einigen der Fotos sind auch braune Kameraden beim Hitlergruß zu sehen.
28. September 1996. Auf der Wache befragt verpfeift Beate Zschäpe 18 Kameraden indem sie die Namen mit Kugelschreiber an den Rand der Bilder schreibt. Auch der Leiter Torsten K. des "Winzerclubs" ist bei der Verbrennung dabei. Von sich selbst behauptete sie, dass sie keiner Szene angehören würde. Die Staatsanwaltschaft Gera erhebt Anklage.
Im Januar 2000 stellt das Amtsgericht Jena fest dass "nur das öffentliche Zeugen des Hitlergrußes strafbar" sei. Weil die "Tathandlung" jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hat weil nur Angehörige der rechten Szene anwesend waren blieben die Kreuzverbrennungen straflos.
30. September 1996. Der Kirchheimer Neonazi Markus Frntic wird von ostdeutschen Geheimdiensten als Ku-Klux-Klan-Chef identifiziert. Der Stuttgarter Deutsch-Kroate ist zudem führender Kopf des „Blood & Honour“-Netzwerkes – und unterhält Kontakte zu Helfern der mutmaßlichen Rechtsterroristen um Beate Zschäpe.
Vor der Haustür von Markus Frntic steht ein bulliger Bundeswehrtransporter. Dessen amtliches Kennzeichen offenbart die Gesinnung seines Besitzers: Die „14“ für die „14 Worte“ des US-amerikanischen Rechtsterroristen David Lane wird mit der „88“ für den achten Buchstaben des Alphabets kombiniert: „HH – Heil Hitler“. Es ist ein beliebtes Zahlenspiel der Neonaziszene. Zu dessen führenden Köpfen gehört Markus Frntic.
Auf seinen Bauch ließ sich Frntic in großen Lettern die Namen „Blood & Honour“ und „Adolf Hitler“ tätowieren.
Herbst 1998. Das Wissen der Geheimdienste um den Ku-Klux-Klan in Baden-Württemberg beginnt offziell erst jetzt.
1998. Der deutsche Ableger "White Knights of the Ku Klux Klan - Realm of Germany" (EWK KKK) tritt erstmals im Internet in Erscheinung. Die "weißen Ritter" begreifen sich als Elite im Kampf um eine "weiße, arische Gesellschaft" und tritt mit dem Slogan "Rassenvermischung? Nein danke" auf. Er wird später in den Medien durch die Verbindungen zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) bekannt. Im EWK KKK sind neben V-Männern wie Thomas R. (HJ Thommy, Corelli) auch mehrere Polizeibeamte aus Baden-Württemberg Mitglieder. 2002 löst sich der EWK KKK wieder auf. Auch der Gründer Achim Schmid soll ein V-Mann des baden-württembergischen Verfassungsschutzes sein.
2007. "Reverend Imperial Wizard" (Bürgerlich Peter B. aus Berlin, geb. 1954) gründet laut eigener Aussage den European White Knights of the Burning Cross (EWKotBC) durch Anmeldung der Website mit der offiziellen Erlaubnis der Klan-Organisation White Legion Knights. Der European White Knights of the Burning Cross (EWKotBC) ist der europäische Ableger vom Ku-Klux-Klan (KKK). Er hat laut eigenen Angaben Landesgruppen in Deutschland, England, Schweden, Frankreich, Österreich, Schweiz und Italien. Die Gruppen haben US-amerikanische Bruderklans.
Der europäische Ableger des KKK vertritt wie das Vorbild aus den USA ein rassistisches und ultrarechtes Weltbild. In den Zeremonien wird eine Mischung aus christlicher Mystik und vorgeblicher Verteidigung der "Weißen Rasse" gegen Sozialisten und andere Linke zelebriert.
2008. Cole Thornton, der Chef des Ku-Klux-Klan der "Vereinigten nördlichen und südlichen Ritter des Ku-Klux-Klans" (UNS KKK) ernennt den Schwaben Dietmar B., genannt "Didi White" zum Anführer der deutschen Mitglieder. In einer gesiegelten Urkunde, die neben Fotos und anderen Dokumenten der "Heilbronner Stimme" zugespielt wurde, steht, von Thornton geschrieben "Wir sind zuversichtlich, dass wir zusammen die Zukunft gestalten".
Dietmar B. wohnt in Schwäbisch Hall ganz in der Nähe des Hauses des früheren Klan-Chefs Achim Schmid. Er hat offenbar im Jahr 2010 ausgiebig Kleidung der Marke Thor Steinar geordert. Die Kleidung gilt in der Neonazi-Szene als Erkennungsmerkmal.
Februar 2011. Auf einer Wiese im Süden Mecklenburg-Vorpommerns bei Grabow [wo am 24. November 2011 Andre Eminger. verhaftet wird] findet eine Kreuzverbrennung ("Crosslighting"-Zeremonie") statt. Veranstalter soll ein selbsternannter Bischof aus Berlin sein. 14 Mitglieder des European White Knights of the Burning Cross sind aus mehreren Regionen Deutschlands angereist. Teile der Zeremonie werden durch ein Video, das auf die Internetseite des Klans gestellt wird, dokumentiert. Der "Führer ruft "White Power!" und die Gruppe antwortet im Chor "White Power".
November 2011. In Köln soll ein Auftritt von David Duke geplant gewesen sein. Dieser wurde jedoch offenbar vor seiner geplanten Rede festgenommen und ausgewiesen
2012. Es wird bekannt, dass in Baden-Württemberg zwei Böblinger Polizisten einige Monate Mitglieder der European White Knights of the Ku Klux Klan gewesen sind. Dieser Ableger soll von 2000 bis 2002 mit etwa 10 Mitgliedern existiert haben. Der Fall erhält zusätzlich Brisanz, da es sich bei den Polizisten um Kollegen der ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter handelt. Zudem ist öffentlich geworden, dass der Fall von den Behörden zehn Jahre lang geheim gehalten wurde. 2004 wurde ein Disziplinarverfahren betrieben, das mit einer Rüge für die Beamten endete. Die beiden wurden auf der Geyersburg in Untermünkheim (Landkreis Schwäbisch Hall) mit einem Blutritual in den Ku-Klux-Klan aufgenommen, nach einigen Monaten sind sie aber wieder ausgetreten. Beide befinden sich 2012 noch im Dienst.
Oktober 2012. Reinhold Gall bestätigt den Verdacht, dass ein Mitarbeiter des baden-württembergischen Verfassungsschutzes damals den Anführer des Schwäbisch Haller Ku-Klux-Klan-Ablegers darüber informiert haben soll, dass sein Telefon überwacht wurde. Danach wurde dieser Mitarbeiter im gleichen Jahr in eine andere Landesbehörde versetzt, der Vorgang wurde seinerzeit nicht weiter aufgeklärt. Der im Ku-Klux-Klan als Ryan Davis bekannte Achim S., der in den USA eine Ausbildung zum Grand Dragon absolvierte, hat die schwäbische Klan-Gruppe im Jahr 2000 gegründet. Er fiel durch die Teilnahme an NPD-Veranstaltungen auf und war Solist bei den Neonazi-Bands Wolfsrudel und Celtic Moon. 2003 traf sich Achim S. mit dem Verfassungsschutz, dabei sagte er aus, dass die Polizisten damit angegeben hätten, einen „Neger“ verhaftet und dann mit weißen Kutten verkleidet in der Zelle aufgesucht zu haben.
Donnerstag, 25. Oktober 2012. Derzeit gibt es im Internet Spuren von mindestens 4 angeblichen KKK-Gruppen. Der "European White Knights of the Burning Cross" (EWKotBC) wird vom selbsternannten Erzbischof "Reverend Imperial Wizard" (Peter B.) aus Berlin geleitet.
Donnerstag, 25. Oktober 2012. Derzeit gibt es im Internet Spuren von mindestens 4 angeblichen KKK-Gruppen. Der "European White Knights of the Burning Cross" (EWKotBC) wird vom selbsternannten Erzbischof "Reverend Imperial Wizard" (Peter B.) aus Berlin geleitet.
November 2012. Ein ehemaliges Mitglied erwähnt in einem Interview, es habe auch in Sulzbach/Murr, Ansbach und Hessen Treffen des Klans gegeben.
2013. Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen gibt bekannt, dass es seit Juli 2011 einen Internet-Auftritt Teutonische Ritter des Ku Klux Klan in Deutschland – Distrikt NRW gibt. Die Zahl der Mitglieder betrage unter zehn, einige von ihnen seien bereits als Rechtsextremisten bekannt.
Nach Informationen des Landeskriminalamtes gibt es eine neue Sektion in Schwaben..
November 2013. Das Innenministerium bestätigt in einer vertraulichen Unterrichtung des Landtags-Innenausschusses die Gründung der Gruppe durch S. Laut S. soll es in Stuttgart eine Gruppe von zehn bis zwanzig Polizisten gegeben haben, deren verbindendes Element ein klar rechtsextremistisches Weltbild war, zeitweise hätten bis zu sechs Beamte die Nähe zu dem Geheimbund gesucht. Ebenso soll eine Polizistin Kontakt zum Klan gehabt haben, die für das Drogendezernat gearbeitet und einen starken Hass auf Schwarze gehabt habe. Laut der Südwest Presse sind zwei ehemalige Mitglieder dieser Gruppierung heute in der NPD aktiv.
14. Januar 2016. Die Polizei hebt nach einem anonymen Hinweis ein Munitionsversteck bei Plochingen aus. Die Patronen sollen dem Ku-Klux-Klan gehören.
Mai 2016. Im Gemeinsamen Extremismus- und Terrorabwehrzentrum von Bund und Ländern ist der Ku-Klux-Klan Thema. Es geht dabei um eine mögliche Kreuzverbrennung, dem Zeigen der Hakenkreuzfahne und das Singen "verfassungsfeindlicher Lieder".
25. Oktober 2016. Nach Einschätzung der Bundesregierung sind derzeit vier Ku-Klux-Klan-Gruppen in Deutschland aktiv. Innerhalb der rechten Szene in Deutschland soll der Geheimbund aber lediglich ein Randphänomen sein. Insgesamt haben Ermittlungsbehörden nach Auskunft der Regierung seit 2001 bei 68 Straftaten Bezüge zum Klan gesehen.
In den USA ist die Gruppe heute nach Angaben des renommierten Southern Poverty Law Centers in diverse, unterschiedlich militante rassistische Untergruppen zerfallen, die sich teilweise auch gegenseitig bekämpfen. Er zählt dort insgesamt 5.000 bis 8.000 Anhänger.
Anfang 2017. Die Gruppe „Black Legion“ führt in Brandenburg Aufmärsche mit weißen Masken und Fackeln durch.
28. Mai 2018. Einige Anhänger des Fußball-Klubs Energie Cottbus feiern den Aufstieg in die Dritte Liga mit einem Foto welches das Personen mit Ku-Klux-Klan-Kapuzen zeigt. Auf dem Bild sind mehrere Personen zu sehen, die nach dem Spiel FC Energie Cottbus gegen SC Weiche Flensburg auf dem Marktplatz der Lausitzstadt weiß maskiert posieren. Zudem halten sie ein Transparent mit der Aufschrift "Aufstieg des Bösen" in die Kamera, ein Feuer brennt.
Von der Aktion erfährt die Polizei erst im Anschluss. Es sei Anzeige erstattet worden, heisst es. Der Staatsschutz nimmt "intensive Ermittlungen" auf. Die Personen könnten unter anderem gegen das Versammlungsverbot verstoßen haben.
Der Verein distanziert sich "entschieden" von der "Darstellungsform, die menschenverachtend, abstoßend und in keiner Weise tolerierbar ist". Energie begrüßt zudem die polizeilichen Ermittlungen und verspricht, "im Falle der Bekanntmachung der Personen bundesweite Stadionverbote und lebenslange Hausverbote" auszusprechen.
In den USA ist die Gruppe heute nach Angaben des renommierten Southern Poverty Law Centers in diverse, unterschiedlich militante rassistische Untergruppen zerfallen, die sich teilweise auch gegenseitig bekämpfen. Er zählt dort insgesamt 5.000 bis 8.000 Anhänger.
Anfang 2017. Die Gruppe „Black Legion“ führt in Brandenburg Aufmärsche mit weißen Masken und Fackeln durch.
28. Mai 2018. Einige Anhänger des Fußball-Klubs Energie Cottbus feiern den Aufstieg in die Dritte Liga mit einem Foto welches das Personen mit Ku-Klux-Klan-Kapuzen zeigt. Auf dem Bild sind mehrere Personen zu sehen, die nach dem Spiel FC Energie Cottbus gegen SC Weiche Flensburg auf dem Marktplatz der Lausitzstadt weiß maskiert posieren. Zudem halten sie ein Transparent mit der Aufschrift "Aufstieg des Bösen" in die Kamera, ein Feuer brennt.
Von der Aktion erfährt die Polizei erst im Anschluss. Es sei Anzeige erstattet worden, heisst es. Der Staatsschutz nimmt "intensive Ermittlungen" auf. Die Personen könnten unter anderem gegen das Versammlungsverbot verstoßen haben.
Der Verein distanziert sich "entschieden" von der "Darstellungsform, die menschenverachtend, abstoßend und in keiner Weise tolerierbar ist". Energie begrüßt zudem die polizeilichen Ermittlungen und verspricht, "im Falle der Bekanntmachung der Personen bundesweite Stadionverbote und lebenslange Hausverbote" auszusprechen.
Bilder aus Wikimedia Commons
Ku-Klux-Klan Symbol "Das brennende Kreuz", Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, Urheber: Confederate till Death
Quellen
25.10.2016, Zeit, Rechtsextremismus, Ku-Klux-Klan in Deutschland laut Bundesregierung ein "Randphänomen"
25.10.2016, n-tv, Hakenkreuze und radikale Lieder, Ku-Klux-Klan hat vier deutsche Gruppen
25.10.2016, n-tv, Hakenkreuze und radikale Lieder, Ku-Klux-Klan hat vier deutsche Gruppen
