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| Peter Tauber |
Der deutsche Politiker Peter Michael Tauber (CDU) wurde am 22. August 1974 in Frankfurt am Main geboren. Tauber ist der Enkel des deutschen Apothekers Gustav Tauber. Er ist ledig und evangelisch. Zudem ist er Reserveoffizier. Sein letzter Dienstgrad ist Oberleutnant der Reserve.
Tauber fordert die Einsetzung eines Staatsministers für Internet und digitale Gesellschaft sowie eine stärkere Bürgerbeteiligung durch das Internet. Er lehnt die Vorratsdatenspeicheurung die von seiner Partei gefordert wird ab.
Tauber ist seit 16. Dezember 2013 Generalsekretär der CDU.
1991. Tauber tritt in die Junge Union (JU) ein.
1992. Er tritt der CDU bei.
1993 bis 2007. Tauber ist Stadtverordneter in Wächtersbach.
1994. Tauber macht am Grimmelhausen-Gymnasium in Gelnhausen das Abitur.
1994 bis 1995. Er studiert an der Johann Wolfgang Goethe-Universtiät in Frankfurt am Main Mittlere und Neuere Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft.
1995 bis 1996. Tauber leistet den Wehrdienst ab.
1996 bis 2000. Tauber nimmt das Studium wieder auf und schließt es mit dem akademischen Grad Magister Artium und mit Auszeichnung ab.
2000 bis 2001. Tauber arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB/FK 435 "Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel" der Johann Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main.
2001 bis 2003. Er ist Landesgeschäftsführer der Jungen Union Hessen.
Mai 2003. Tauber wird zum Landesvorsitzenden der Jungen Union Hessen gewählt.
2003 bis 2004. Tauber ist persönlicher Referent von Karin Wolf (Hessische Kultusministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin.
Seit November 2005. Er ist Abgeordneter des Kreistags des Main-Kinzig-Kreises.
2004 bis 2007. Tauber promoviert bei Lothar Gall am Historischen Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universtität Frankfurt am Main mittels eines Stipendiums der Hanns-Seidel-Stiftung mit einer Disseratation über die gesellschaftliche Stellung und ideologische Funktionalisierung des Sports im Deutschen Kaiserreich.
2006. Tauber äußert sich in der Presse wohlwollend über einen (später zurückgezogenen) Beschluss, mit dem der Landesausschuss der JU dafür plädiert, dass Schwangerschaftsabbrüche nur noch nach einer Vergewaltigung oder bei dauerhafter Gesundheitsgefährdung der Frau durch die Schwangerschaft straffrei vorgenommen werden dürfen.
2007 bis 2009. Er ist Pressesprecher der Deutschen Vermögensberatung AG in Frankfurt am Main.
2007. Tauber wird zum Beisitzer im Bezirksverband der Mittelstandsvereinigung Osthessen gewählt.
Dezember 2007. Er wird zum Vorsitzenden der CDU Gelnhausen gewählt.
2008. Tauber wird erstmals im Bundeswahlkreis 180 (Hanau) von der CDU für die Kandidatur zur Bundestagswahl 2009 nominiert.
Seit 2008. Tauber gehört als gewähltes Mitglied dem Landesvorstand der CDU Hessen an.
Seit März 2008. Tauber ist Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der der Johann Wolfgang Goethe-Universtität Frankfurt am Main.
27. September 2009. Bei der Bundestagswahl 2009 bekommt er 39,4% der Stimmen und setzt sich damit gegen Sascha Raabe von der SPD (34,0%) durch. Er wird Mitglied im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und im Ausschuss für Arbeit und Soziales.
März 2010. Tauber wird Mitglied in der Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“.
2011. Er spricht sich im Vorfeld des Bundestagsbeschlusses zur Präimplantationsdiagnostik (PID) gegen diese aus und begründet dies mit dem nach seiner Auffassung aus christlichem und jüdischem Einfluss gespeisten unverändert gültigen Bewusstsein, dass "nur Gott über Leben verfügen darf und nicht die Menschen.
Als PID werden zellbiologische und molekulargenetische Untersuchungen bezeichnet, anhand denen darüber entschieden wird ob ein durch künstliche Befruchtung (in-vitro Fertilisation) erzeugter Embryo in die Gebärmutter eingepflanzt werden soll oder nicht.
2011. Er spricht sich dafür aus, den Bundesfreiwilligendienst für Bezieher von Arbeitslosengeld II "attraktiver zu machen". Zusammen mit Carsten Linnemann befürwortet er die Anhebung des Freibetrags für die damit verbundenen Einkünfte von 60 auf 175 Euro monatlich. Dabei beziehen sich beide auf ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags.
Das Ganze vor dem Hintergrund, dass dem Bundesfreiwilligendienst in der Zeit als Wehrpflicht und Zivildienst wegfallen 12.000 Teilnehmer fehlen. Gleichzeitig kommt es zu einer Kündigungswelle von Rekruten bei der Bundeswehr. Der Bundesfreiwilligendienst könne für ältere Arbeitslose "eine echte Chance" sein. Zudem würde er - anders als das "Freiwillige Soziale Jahr" - Personen jeden Alters offenstehen.
März 2012. Tauber ist zusammen mit Thomas Jarzombek Gründungsvorsitzender des Vereins CNetz. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, "eine bürgerliche und verantwortliche Netzpolitik, die einen fairen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen in einer pluralistischen Gesellschaft auch im Netz schafft" zu etablieren.
April 2013. Er veröffentlicht als erster Bundestagsabgeordneter einen Social-Media-Leitfaden.
Oktober 2013. Tauber stimmt als einer von zwei Unionsabgeordneten gegen das "Leistungsschutz(UN)recht für Presseverleger".
22. September 2013. Er gewinnt das Mandat im neu geschaffenen Wahlkreis 175 (Main-Kinzig - Wetterau II - Schotten) mit 48,8% der Stimmen.
November 2017. Tauber unterzeichnet einen Aufruf mehrerer junger CDUler mit dem Titel "CDU 2017 - heute die richtigen Entscheidungen für morgen treffen". Darin wird vor zu hohen Belastungen junger Menschen besonders durch die Rentenbeschlüsse bei den Koalitionsverhandlungen der großen Koalition gewarnt.
Interessant ist das besonders vor dem Hintergrund dass es da u.a. um ca. 24 Euro mehr für Frauen geht die Kinder großgezogen haben und derzeit eine Durchschnittsrente von sage und schreibe 450 Euro haben während Minister nach 4 Jahren im Amt ohne einen Cent einzubezahlen bereits mehr als 3800 Euro aus der Kasse herausholen.
Da höhere Renten Gift für die Kinder sind gehe ich davon aus dass Herr Tauber seine Bezüge auf 450 Euro kürzen lässt.
November 2017. Tauber unterzeichnet einen Aufruf mehrerer junger CDUler mit dem Titel "CDU 2017 - heute die richtigen Entscheidungen für morgen treffen". Darin wird vor zu hohen Belastungen junger Menschen besonders durch die Rentenbeschlüsse bei den Koalitionsverhandlungen der großen Koalition gewarnt.
Interessant ist das besonders vor dem Hintergrund dass es da u.a. um ca. 24 Euro mehr für Frauen geht die Kinder großgezogen haben und derzeit eine Durchschnittsrente von sage und schreibe 450 Euro haben während Minister nach 4 Jahren im Amt ohne einen Cent einzubezahlen bereits mehr als 3800 Euro aus der Kasse herausholen.
Da höhere Renten Gift für die Kinder sind gehe ich davon aus dass Herr Tauber seine Bezüge auf 450 Euro kürzen lässt.
16. Dezember 2013. Tauber wird Generalsekretär der CDU.
9. Januar 2014. Tauber mahnt die SPD zur Disziplin. Sie solle "mit der CDU reden - nicht über sie. Das irritiert Gar Nix der an das Bundeskanzler Angela Merkel in der Vergangenheit drei Anfragen geschickt hat von denen keine einzige beantwortet wurde. Nicht einmal von einem 1-Euro-Hilfsjobber oder einem 0-Euro-Praktikanten.
5. April 2014. Peter Tauber wird auf dem Bundesparteitag der CDU in Berlin als Generalsekretär der Partei bestätigt.
5. April 2014. Peter Tauber wird auf dem Bundesparteitag der CDU in Berlin als Generalsekretär der Partei bestätigt.
Bilder aus Wikimedia Commons
Peter Tauber, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany, Urheber: Tobias Koch
Quellen
05.04.2014, Spiegel, CDU-Parteitag: Tauber mit großer Mehrheit als Generalsekretär bestätigt
09.02.2014, Tagesspiegel, Zukunft der CDU, "Schwarzer Peter" für das Vaterland
18.01.2014, Sueddeutsche, CDU-Generalsekretär Peter Tauber, Ein echter Doktor
09.01.2014, Spiegel, Große Koalition, CDU-Generalsekretär mahnt SPD zu Disziplin
09.02.2014, Tagesspiegel, Zukunft der CDU, "Schwarzer Peter" für das Vaterland
18.01.2014, Sueddeutsche, CDU-Generalsekretär Peter Tauber, Ein echter Doktor
09.01.2014, Spiegel, Große Koalition, CDU-Generalsekretär mahnt SPD zu Disziplin
20.12.2013, Spiegel, Neuer CDU-Generalsekretär, Tauber gerät wegen Haltung zu Abtreibung unter Druck
