Montag, 6. Januar 2014

Hermann Gröhe (CDU - Bundesgesundheitsminister)

Hermann Gröhe
Der deutsche Politiker Hermann Gröhe wurde am 25. Februar 1961 in Uedem geboren. Im 3. Kabinett von das Bundeskanzler Angela Merkel wird er Bundesgesundheitsminister. Er ist evangelisch und Mitglied der evangelischen Synode. Gröhe ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

1975. Gröhe tritt schon als Schüler der Jungen Union bei.

1977. Gröhe tritt auch der CDU bei.

1980. Gröhe macht am Quirinus-Gymnasium in Neuss das Abitur.

1980 bis 1987. Gröhe absolviert ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln. Dieses beendet er mit dem Ersten juristischen Staatsexamen.

1983 bis 1989. Er ist Vorsitzender des JU-Kreisverbandes Neuss.

1984 bis 1989. Gröhe gehört dem Kreistag des Kreises Neuss an.

1987 bis 1993. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. wissenschaftliche Hilfskraft bei Martin Knele am Seminar für Staatsphilosophie und Rechtspolitik der Universität Köln tätig.

1993 bis 1994. Gröhe gehört dem Kreistag des Kreises Neuss an.

1989 bis 1994. Gröhe ist Vorsitzender der CDU im Rhein-Kreis Neuss.

1989 bis 1994. Gröhe ist Bundesvorsitzender der Jungen Union.

1993. Nach Ableistung des Referendariats besteht er das Zweite juristische Staatsexamen.

Seit 1994. Gröhe ist als Rechtsanwalt zugelassen.

Seit 1994. Gröhe ist Mitglied des Deutschen Bundestags. 1994 und 2002 zog er über die Landesliste von Nordhrein-Westfalen in den Bundestag ein. Sonst immer als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Neuss I. Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte er 47,8% der Erststimmen (2005: 47,7%). Bei der Bundestagswahl 2013 gewann er den Wahlkreis erneut direkt und verbesserte sein Ergebnis auf 51,6% der Erststimmen.

1994 bis 1998. Gröhe ist im Deutschen Bundestag Sprecher der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

1998 bis 2005. Gröhe ist Vorsitzender der Fraktionsgruppe "Menschenrechte und humanitäre Hilfe".

Seit 1999. Gröhe ist Vorsitzender des CDU-Bundesarbeitskreises Menschenrechte. Er gehört dem CDU-Landesvorstand in Nordrhein-Westfalen an.

2000 bis 2009. Er ist Mitherausgeber des Magazins Chrismon.

Seit 2001. Gröhe ist Mitglied im Vorstand der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

2003 bis 2009. Gröhe ist Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland.

2005 bis 2008. Er ist Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Frühjahr 2006. Gröhe wird zum Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Untersuchungsausschuss zu den Vorgängen der Geheimdienste im Irak bestimmt.

1. Oktober 2008 bis Oktober 2009. Gröhe übernimmt die Nachfolge Hildegard Müllers als Staatsminister im 1. Kabinett von das Bundeskanzler Merkel.

24. Oktober 2009. Der CDU-Bundesvorstand bestimmt Gröhe einstimmig zum kommissarischen CDU-Generalsekretär.

28. Oktober 2009. Gröhe wird vom CDU-Bundesvorstand zum Generalssekretär der CDU Deutschlands gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Ronald Pofalla an, der als Kanzleramtsminister in die schwarz-gelde Regierung von das Bundeskanzler Angela Merkel wechselt.

21. März 2010. Der Bundesausschuss der CDU bestätigt die Ernennung Gröhes zum Generalsekretär der CDU Deutschlands.

Seit April 2013. Gröhe fungiert als Schirmherr des TheMoveForwardProjekt und setzt sich dort für die Unterstützung von nachhaltiger Bildung in Afrika ein,

15. Dezember 2013. Gröhe wird als designierter Bundesminister für Gesundheit und Pflege vorgestellt.

6. Januar 2013. Gröhe hält Geldverdienen mit Sterbehilfe für verwerflich und möchte diesbezüglich eine neue Rechtslage schaffen.

Bilder aus Wikimedia Commons
Hermann Gröhe, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany, Urheber: CDU Deutschlands/Laurence Chaperon

Quellen