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| Flagge von Mali |
Die Bevölkerung Malis setzt sich aus etwa 30 verschiedenen Ethnien mit verschiedenen Sprachen und Kulturen zusammen. Mit 32% bilden die Bambara die Hauptbevölkerung. Danach kommen Fulanio mit 14% und die Senufo mit 12%, die Sarakolé mit 9%, die Songhai mit 7%. Politisch führend sind jedoch die Malinké mit einem Bevölkerungsanteil von gerade einmal 6%. Eine weitere Gruppe sind die Tuareg. Auch 6000 Franzosen leben heute noch in der ehemaligen Kolonie.
Durch den Kontakt mit nordafrikanischen Muslimen nahmen die Einwohner der Sudanzone bereits frühzeitig den Islam als Religion an. Daneben gibt es auch einheimische Glaubensformen.
Bewegung für die Befreiung des Azawad (MNLA)
Im Norden Malis leben die Tuareg welche immer wieder gegen die Zentralregierung in den Krieg gezogen sind. Während der libyschen Revolution und nach dem Tod des Dikators Gaddafi setzten sich Angehörige von dessen Armeen die ebenfalls zur Volksgruppe der Tuareg gehören mit schweren Waffen nach Mali ab. Es bildete sich die "Bewegung für die Befreiung des Azawad". Der Militärische Kopf des MNLA ist Mohammed Ag Najem.
Im Schlepptau der Söldner kamen auch radikale Muslime von "Ansar al Dine" in den Norden Malis. Chef von Ansar al Dine ist Iyad ag Ghaly. Die Scharia wird dort nun angewendet. Es finden Auspeitschungen statt, wer des Diebstahls verdächtigt wird dem werden die Hände abgehackt, es werden Steinigungen und Zerstörungen von Kulturdenkmälern durchgeführt.
Nicht alle Tuareg wollen jedoch einen "Tuareg-Staat" sondern halten die Ziele des MNLA für eine Schnapsidee. Viele sind zornig darüber, dass die Rebellen radikale Islamisten im Schlepptau hatten. Die letzten MNLA-Kämpfer sollen zwischenzeitlich längst nach Mauretanien geflüchtet sein und der dortigen Armee ihre Waffen übergeben haben.
Mohammed Ag Najem und Iyad ag Ghaly stammen beide aus Kidal. Dort leben die Ifoghas, eine Minderheit von etwa 65.000 Menschen innerhalb der Tuareg Gemeinschaft. Benannt sind sie nach dem Gebirgszug Adrar de Ifoghas an der Grenze zum Niger. Sämtliche Tuareg Rebellionen sollen bisher von dort ausgegangen sein. Iyad ag Ghaly war offenbar an allen Aufständen der Tuareg in den letzten 20 Jahren beteiligt.
Unklar ist wie es "Ansar al Dine" gelungen ist, dem MNLA die Kontrolle über die Rebellion zu entreißen. Es soll viel Geld aus Saudi-Arabien im Spiel sein. Seit Jahren marschieren in Mali sowie in den Nachbarländern Niger, Burkina Faso und Mauretanien radikale wahhabitische Prediger auf. Kinder und Jugendliche werden von ausländischen Predigern auf den "rechten Weg" gebracht. Wer dahinter steht weiß man nicht. Besonders eifrige Koranschüler werden bei einem "Studium" in Saudi-Arabien einer "regelrechten Gehirnwäsche unterzogen" so dass man sie "nicht mehr wiedererkennt, wenn sie zurückkommen.
Kriegsgründe
Die Zentralregierung Malis hat die Autorität im Norden verloren und die UNO um Hilfe gebeten. Die Franzosen halten offensichtlich in Mali ebenso wie im Niger eine schwache "Interimsregierung" an der Macht um das Land weiter auszuplündern. Daneben wird der französische Einmarsch in Mali als Werbung für die Waffenindustrie und zur Ablenkung von den innenpolitischen Problemen missbraucht.
Tschad
Der Tschad wurde am 11. August 1960 aus französischer Kolonialherrschaft entlassen und ist heute der engste Partner Frankreichs in der Sahelzone. Dort steht ein ständiges französisches Militärkontingent. Die ersten französischen Kampfjets Anfang Januar 2013 starteten im Tschad.
Am 17. Januar rückten zunächst 200 Soldaten aus dem Tschad mit Panzerkolonnen in Niger ein um gemeinsam mit Soldaten aus dem Niger in Mali eingesetzt zu werden. Eine Woche später kamen weitere 400. Insgesamt sollen 2000 Soldaten aus dem Tschad in Mali zum Einsatz kommen. Es soll sich um "im Wüstenkampf extrem erfahrene Truppen" handeln.
Geschichte
Ende der 1990er Jahre. Mali gewinnt zunehmende Bedeutung als Goldproduzent. Nach Südafrika und Ghana hat das Land die drittgrößte Goldindustrie Afrikas. Seit 1992 ist die Goldproduktion von 3 auf 51,3 Tonnen angestiegen. Die Goldlagerstätten befinden sich im Süden des Landes in Kalana und Kadiolo. Seit 1995 werden auch in Sadiola Lagerstätten erschlossen. Zwischenzeitlich (ca. 2005) wurde Baumwolle vom Gold als wichtigstens Umsatzgut abgelöst. Daneben werden Phosphate abgebaut.
ca. 2007. Die US-Armee bildet vier malische Eliteeinheiten zur Terrobekämpfung aus. 3 davon sollen später die Seiten gewechselt haben und mit Islamisten kämpfen.
2007. Die Firma Delta Exploration (heute Rockgate Capital Corp.) schließt mit der Regierung Malis einen Abbau von Uran-, Kupfer- und Bauxitvorkommen (die vom französischen Atomkonzern Cogema - heute AREVA entdeckt worden waren) ab. Eine große Mine wird geplant. Die Vertragsklauseln sind gehaim. Angeblich wurde ein Gebiet von 150 Quadratkilometern an die Gesellschaft abgegeben. Das umkämpfte Gebiet grenzt offenbar an den Niger an. Da wo AREVA seit 40 Jahren die Umwelt der Menschen durch den Uranabbau verseucht (Nixblog - Uranbergbau im Niger).
Im selben Jahr ist auch die britische Oklo Uranium Ltd. bei der Ausbeutung von Uranlagern bei Kidal und Phosphatvorkommen bei GAO beschäftigt. Die beiden Städte liegen im Gebiet der Rebellen.
Dezember 2011. Das sogenannte "Krisenkomitee für den Norden" verhandelt im Auftrag der Regierung mit den heimgekehrten Söldnern die in die Armee integriert werden wollen und andernfalls mit Krieg drohen. Das Komitee will das Problem jedoch nicht wie bei früheren Aufständen der Tuareg "mit Geld regeln".
Mitte Januar 2012. Der MNLA geht mit den Islamisten von "Ansar al Dine" zum Angriff über. Dabei sind offenbar auch malische Soldaten die von den USA bei der Stadt Timbuktu im sogenannten Anti-Terrorismuskampf ausgebildet und danach mit Waffen und Gepäck zur MNLA übergelaufen sind.
24. Januar 2012. Die desertierten Soldaten sind offenbar beim Massaker in der Stadt Aguelhok, wo rund 200 malische Soldaten stationiert waren, dabei. Dort werden zwischen 80 und 100 Menschen (Soldaten und Zivilisten) die Kehle durchgeschnitten.
21. März 2012. In Mali fand ein Militärputsch statt. Das Militär unter Hauptmann Malis Amadou Sanogo begründete den Staatsstreich mit der Unfähigkeit von Präsident Amadou Toumani Touré, den Aufstand der Tuareg-Rebellen (seit Mitte Januar 2012) in den Griff zu bekommen. Touré wird auch vorgeworfen dass er mit den Drogenschmuggler-Banden gemeinsame Sache gemacht hat, die teilweise in Personalunion mit islamistischen Terrorgruppen agieren.
6. April 2012. Die Tuareg-Rebellen haben im Norden des Landes alle Städte der Region Azawad eingenommen und erklären die einseitige Unabhängigkeit des Azawad. In den Monaten darauf versuchte Malo internationale Hilfe in Ausbildung und Logistik - ohne fremden Bodentruppen - bekommen um Nordmali selbst zurückerobern. Dazu wollte die EU jedoch kein Geld auf den Tisch legen.
17. April 2012. Laut dem staatlichen TV wird Cheick Modibo Diarra (Ex-Vorsitzender für den Geschäftsbereich Afrika bei Microsoft) eine Übergangsregierung als Ministerpräsident leiten.
Mai 2012. MNLA und Ansar al Dine verständigen sich auf die Vereinigung ihrer Truppen um einen islamischen Staat in den von ihnen kontrollierten nördlichen Territorien zu errichten. Die Übereinkunft wird jedoch bereits wenige Tage später für nichtig erklärt.
Mai/Juni 2012. Mitglieder von Ansar Dine zerstören das zum UNESCO-Welterbe gehörende Mausoleum Sidi Mahmud Ben Amar in Timbuktu. Anschläge auf weitere Mausoleen werden angekündigt.
8. Juni 2012. Weil die MNLA die Scharia nicht anerkennen will zerbricht die Übereinkunft zwischen MNLA und Ansar al Dine endgültig. Es kommt zu erste Gefechten zwischen den beiden Gruppen.
28. Juni 2012. Ansar al Dine bringt nach Kidal und Gao auch Tibuktu unter ihre Kontrolle und vertreibt die MNLA aus den Städten wo daraufhin die Scharia durchgesetzt wird.
Mai 2012. MNLA und Ansar al Dine verständigen sich auf die Vereinigung ihrer Truppen um einen islamischen Staat in den von ihnen kontrollierten nördlichen Territorien zu errichten. Die Übereinkunft wird jedoch bereits wenige Tage später für nichtig erklärt.
Mai/Juni 2012. Mitglieder von Ansar Dine zerstören das zum UNESCO-Welterbe gehörende Mausoleum Sidi Mahmud Ben Amar in Timbuktu. Anschläge auf weitere Mausoleen werden angekündigt.
8. Juni 2012. Weil die MNLA die Scharia nicht anerkennen will zerbricht die Übereinkunft zwischen MNLA und Ansar al Dine endgültig. Es kommt zu erste Gefechten zwischen den beiden Gruppen.
28. Juni 2012. Ansar al Dine bringt nach Kidal und Gao auch Tibuktu unter ihre Kontrolle und vertreibt die MNLA aus den Städten wo daraufhin die Scharia durchgesetzt wird.
Juli 2012. Seit Januar sind mehr als 250.000 Malier wegen der unsicheren Lage und dem mangelhaften Zugang zu Nahrungsmitteln und Wasser in die Nachbarländer Burkina Faso, Mauretanien und Niger geflüchtet.
12. Juli 2012. Laurent Fabius (Aussenminister Frankreich) ist der Meinung dass "früher oder später" in Mali "die Anwendung militärischer Gewalt wahrscheinlich ist" aber "aus offensichtlichen Gründen kann Frankreich dabei nicht in der ersten Reihe stehen". Als Gründe für eine Zurückhaltung Frankreichs werden die Kolonialvergangenheit und die Anwesenheit von 6 französischen Geiseln in den Händen der AQMI (Al-Qaida im Land des islamischen Magrheb) genannt.
In der Zeit danach versucht Fabius Nachbarländer, dabei u.a. Algerien für ein Eingreifen in Mali zu gewinnen.
12. Juli 2012. Laurent Fabius (Aussenminister Frankreich) ist der Meinung dass "früher oder später" in Mali "die Anwendung militärischer Gewalt wahrscheinlich ist" aber "aus offensichtlichen Gründen kann Frankreich dabei nicht in der ersten Reihe stehen". Als Gründe für eine Zurückhaltung Frankreichs werden die Kolonialvergangenheit und die Anwesenheit von 6 französischen Geiseln in den Händen der AQMI (Al-Qaida im Land des islamischen Magrheb) genannt.
In der Zeit danach versucht Fabius Nachbarländer, dabei u.a. Algerien für ein Eingreifen in Mali zu gewinnen.
Oktober 2012. Romano Prodi (Italienischer Ex-Ministerpräsident) wird von der UNO zum Beauftragten für den Sahel ernannt. Am 12. Oktober verabschiedet der UN-Sicherheitsrat eine Resolution in welcher der Erhalt der staatlichen Einheit Malis gefordert wird. Es deutet sich ein Einsatz der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Economic Community of West African States - ECOWAS) an. Die EU plant die Entsendung von 200 Ausbildern bei der auch die Bundeswehr beteiligt ist.
Die kanadische Great Quest Metals Ltd. verkündet, dass die Phosphatvorkommen im Tal von Tilemsi - im Rebellengebiet - 50% größer als bisher geschätzt sind.
Die kanadische Great Quest Metals Ltd. verkündet, dass die Phosphatvorkommen im Tal von Tilemsi - im Rebellengebiet - 50% größer als bisher geschätzt sind.
10. Dezember 2012. Cheick Modibo Diarra wird von Militärs festgenommen und erklärt am 11. Dezember 2012 seinen Rücktritt und den Rücktritt des gesammten Kabinetts. Am selben Tag wird Django Sissoko von Präsident Traore zum Innenminister ernannt.
19. Dezember 2012. François Hollande ist zu Besuch im Nachbarland Algerien. Dabei wird wohl der algerische Luftraum für die französischen Truppen geöffnet. Weil das algerische Gesetz jedoch drei Wochen zwischen Zustimmungserklärung und der Öffnung des Luftraums vorschreibt kann eine Intervention "erst" drei Wochen später stattfinden.
19. Dezember 2012. François Hollande ist zu Besuch im Nachbarland Algerien. Dabei wird wohl der algerische Luftraum für die französischen Truppen geöffnet. Weil das algerische Gesetz jedoch drei Wochen zwischen Zustimmungserklärung und der Öffnung des Luftraums vorschreibt kann eine Intervention "erst" drei Wochen später stattfinden.
20. Dezember 2012. Der UN-Sicherheitsrat unterstützt in einer Resolution einen Militäreinsatz der Nachbarstaaten.
1. Januar 2013. Die malische Armee erklärt ihre Bereitschaft, sofort nach einem Marschbefehl des Präsidenten in den Norden zu ziehen. Mehrere Tage nachach kommt als Antwort von Interimspräsident Diocouda Traoré: Ein Militäreinsatz wird "früher beginnen, als viele denken".
7.-9. Januar 2013. Tägliche Telefonate auf höchster Ebene zwischen Paris und Bamako. Demonstranten verlangen in den Tagen vor der französischen Intervention die mehrfach verschobenen Concertations nationales (Nationaler Rat welcher Beschlüssen zum Militäreinsatz und zu den künftigen Wahlen einer breitere Legitimation geben soll). Die Bevölkerung Malis traut dem Interimspräsidenten, der eine Symbolfigur der alten Elite ist, nicht mehr.
9. Januar 2013. In der Mitte Malis erobern Dschihadisten mit rund 100 Pick-ups die Kleinstadt Konna. Sie überrennen die desolate Malische Armee und massakrieren ca. 50 Soldaten im Ort brutal. Von Konna ist es nicht mehr weit nach Sévaré, dem einzigen Flughafen der Region wo größere Militärkontingente Landen können.
10. Januar 2013. Diocounda Traoré schickt sein Hilfegesuch. Erste französische Transall-Flugzeuge treffen bereits am Nachmittag ein. Französische Rafale-Kampfjets fliegen derweil schon stundenlange Attacken gegen die Islamisten in Konna. Bei den Gefechten in Konna starben möglicherweise hunderte Menschen. Mindestens zwei Dutzend Männer wurden laut Amnesty International festgenommen und ohne Prozess exekutiert. Auch unbeteiligte Bewohner der Stadt sollen entweder erschossen oder von den Maliern verschleppt worden sein.
Im Vorort Sama von Konna waren die Gefechte offenbar besonders heftig. Kampfjets und Hubschrauber haben einige Gehöfte unter Feuer genommen in denen sich offenbar Kämpfer versteckt hatten. Nach den Explosionen flohen viele der Kämpfer aus ihren Verstecken. Mehr als 30 sollen von den französischen Streitkräften sofort erschossen worden sein. Von den rund 100 Pick-ups die am Tag zuvor in Konna eingetroffen sind kehrten nur etwa 30 in den Norden zurück.
Noch vor Beginn des französischen Einsatzes melden malische Medien die Rückkehr der Regierungsarmee nach Douenza. Kurz darauf sollen von Frankreich jedoch Lufangriffe in dem Ort durchgeführt sein.
1. Januar 2013. Die malische Armee erklärt ihre Bereitschaft, sofort nach einem Marschbefehl des Präsidenten in den Norden zu ziehen. Mehrere Tage nachach kommt als Antwort von Interimspräsident Diocouda Traoré: Ein Militäreinsatz wird "früher beginnen, als viele denken".
7.-9. Januar 2013. Tägliche Telefonate auf höchster Ebene zwischen Paris und Bamako. Demonstranten verlangen in den Tagen vor der französischen Intervention die mehrfach verschobenen Concertations nationales (Nationaler Rat welcher Beschlüssen zum Militäreinsatz und zu den künftigen Wahlen einer breitere Legitimation geben soll). Die Bevölkerung Malis traut dem Interimspräsidenten, der eine Symbolfigur der alten Elite ist, nicht mehr.
9. Januar 2013. In der Mitte Malis erobern Dschihadisten mit rund 100 Pick-ups die Kleinstadt Konna. Sie überrennen die desolate Malische Armee und massakrieren ca. 50 Soldaten im Ort brutal. Von Konna ist es nicht mehr weit nach Sévaré, dem einzigen Flughafen der Region wo größere Militärkontingente Landen können.
10. Januar 2013. Diocounda Traoré schickt sein Hilfegesuch. Erste französische Transall-Flugzeuge treffen bereits am Nachmittag ein. Französische Rafale-Kampfjets fliegen derweil schon stundenlange Attacken gegen die Islamisten in Konna. Bei den Gefechten in Konna starben möglicherweise hunderte Menschen. Mindestens zwei Dutzend Männer wurden laut Amnesty International festgenommen und ohne Prozess exekutiert. Auch unbeteiligte Bewohner der Stadt sollen entweder erschossen oder von den Maliern verschleppt worden sein.
Im Vorort Sama von Konna waren die Gefechte offenbar besonders heftig. Kampfjets und Hubschrauber haben einige Gehöfte unter Feuer genommen in denen sich offenbar Kämpfer versteckt hatten. Nach den Explosionen flohen viele der Kämpfer aus ihren Verstecken. Mehr als 30 sollen von den französischen Streitkräften sofort erschossen worden sein. Von den rund 100 Pick-ups die am Tag zuvor in Konna eingetroffen sind kehrten nur etwa 30 in den Norden zurück.
Noch vor Beginn des französischen Einsatzes melden malische Medien die Rückkehr der Regierungsarmee nach Douenza. Kurz darauf sollen von Frankreich jedoch Lufangriffe in dem Ort durchgeführt sein.
11. Januar 2013. Das malische Militär startet unterstützt von den französischen Streitkräften die Opération Serval (benannt nach einer Wildkatze) gegen die Rebellen aus dem Norden. Die Presse übt sich derweil wieder mal in Kriegstreiberei und macht aus den Tuareg-Rebellen "Islamisten" um den westlichen Militäreinsatz zu rechtfertigen.
Aus Regierungskreisen wird davon geblubbert dass die Dschihadisten ansonsten innerhalb kürzester Zeit bis vor die Tore der Hauptstadt Bamako mit 2 Millionen Einwohnern vorrücken könnten und 6000 Franzosen die dort leben als Geiseln nehmen und das ganze Land in ihre Gewalt bringen könnten.
Dabei wird die Zahl der dschihadistischen Kämpfer von westlichen Geheimdiensten auf gerade einmal 1500 bis 2000 geschätzt. Zuzüglich einiger junger Männer die in den letzten Monaten als Söldner rekrutiert wurden aber sicher im Gegensatz zu "Glaubenskämpfern" keine Sehnsucht auf den Eintritt ins Paradies haben. Sie konnten nur so schnell vorrücken weil der wüstenhafte Norden des Landes so gut wie nicht besiedelt ist. Vor Bamako liegen zudem noch einige andere Städte.
Die französische Generalstab soll der Intervention "ausgesprochen" skeptisch gegenüber stehen. Sie wurden von der Politik mit François Hollande an der Spitze jedoch damit überzeugt dass die vorrückenden Dschihadisten leicht zu schlagen wären weil ihre auf Pick-Ups vorrückenden Verbände leichte Zielscheiben wären die sich nicht in dicht besiedelten Städten aufhalten.
12. Januar 2013. Marine Le Pen (Front National (FN)) und der rechtsextreme Abgeordnete Gilbert Collard sind der Meinung dass die Intervention "legitim" ist.
14. Januar 2013. François Hollande ist auf der französischen Militärbasis in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu Besuch und spricht folgende Worte: "Es kann sein, dass wir Ihre "Rafale" (Kampfflugzeuge) in Mali benötigen. Zeiten Sie ihnen (den reichen Golfarabern) alle Vorzüge des "Rafale". Ein Offizier antwortet: "Die Emirate schätzen den "Rafale" sehr, Monsieur le Président." Darauf antwortet Hollande: "Auch dies ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Mission: zu zeigen, dass das französische Material (Rüstungsgüter) zu den leistungsfähigsten zählt. Danke für Ihre doppelte Mission: gleichzeitig operativ und geschäftlich."
APP meldet unter Berufung auf Bewohner der Stadt Douenza: "Das Mujao-Hauptquartier wirde am 14. Januar zerstört - aber die Islamisten waren nicht da". Dabali fällt an aus Mauretanien eingedrungene Islamisten.
Laut Amnesty International wurden von islamischen Extremisten in Diabali 5 verletzte Soldaten und ein Zivilist getötet. Desweiteren werden offenbar auch immer wieder Kindersoldaten, manche kaum 10 Jahre alt, rekrutiert.
15. Januar 2013. Das malische Militär wollte laut "Le Monde" in der Nacht vom 9. auf den 10. Januar 2013 einen weiteren Putsch begehen und den Präsidenten verhaften lassen. "Die malinesische Regierung wurde durch das militärische Engagement vor den Putschisten gerettet.
18. Januar 2013. Die Behörden melden Diabali als befreit.
19. Januar 2013. Zwei deutsche Transall-Transportflugzeuge der Bundeswehr landen mit Sanitätsmaterial in der Hauptstadt Bamako.
20. Januar 2013. Laut Angaben des französischen Verteidigungsministeriums marschieren malische und französische Einheiten in die Stadt Diabali, ca. 400 Kilometer nördlich von Bamako ein. Die Stadt Douentza soll auch unter Regierungskontrolle sein. Die Städte wurden jedoch bereits am 14. und 18. Januar als zurückerobert gemeldet worden.
21. Januar 2013. Der ECOWAS-Einsatz kostet laut einer Schätzung 375 Mio. Euro (Bisher schätzte man die Kosten auf 150 bis 200 Mio. Die EU will vorerst 50 Mio. Euro beisteuern. Bis gestern waren gerade einmal 150 Soldaten der ECOWAS in Mali. Geplant sind bis 26. Januar 2000 Mann und langfristig 5800 Mann.
Bis am Wochenende wurden 2000 französische Soldaten nach Mali gebracht. Die Zahl soll schnell auf 2500 gesteigert werden.
24. Januar 2013. Der Krieg in Mali hat Frankreich bisher 30 Mio. Euro gekostet. Bis jetzt sind 2300 französische Soldaten im Einsatz. Nach französischen Angaben rücken jetzt auch erste westafrikanische Truppen von Bamako aus Richtung Nordosten vor.
William Spindler (Sprecher des UNHCR) bezichtigt sowohl die Islamisten, als auch die malische Armee, Menschenrechtsverletzungen zu begehen. Vor allem in den Städten Sevaré und Mopti in Zentralmali und Niorio im Westen gab es offenbar mehrere "außergerichtliche" Hinrichtungen. In Sevaré sollen mindestens 11 Menschen in einem Lager des malischen Militärs exekutiert worden sein, In Nioro wurden offenbar 2 Tuareg hingerichtet.
Von 1,8 Mio. Menschen die in Nordmali leben sind mehr als 1,2 Mio. durch Lebensmittelunsicherheiten bedroht.
Ansar al Dine soll sich gespalten haben. Eine neue Organisation "Islamische Bewegung von Azawad (MIA) kündigte offenbar an, eine friedliche Lösung des Konflikts anzustreben.
Das ARD geht in der Sendung Anne Will so weit, dem Ex-Terroristen Christof Wackernagel ein Forum zu bieten um den Krieg in Mali zu legitimieren.
25. Januar 2013. Frankreich hat Deutschland um Hilfe bei der Luftbetankung von Kampfflugzeugen gebeten. Die Deutschen verfügen jedoch nicht über das nötige technische System.
27. Januar 2013. Nachdem bereits Gao "zurückerobert" wurde rücken die französischen Truppen nun auf Timbuktu vor.
28. Januar 2013. Die Islamisten haben auf der Flucht vor den von Frankreich angeführten Streitkräften in der Stadt Timbuktu das im Jahr 1973 gegründete Ahmed-Baba-Zentrum mit bis zu 100.000 alten arabischen Manuskripten niedergebrannt. Nach der Einnahme durch französische und malische Truppen kam es offenbar zu Plünderungen. Hunderte Menschen sollen die Geschäfte arabischstämmiger Bewohner (Araber, Algerier und Mauretanier) gestürmt haben weil sie angeblich während der Besetzung Timbuktus durch islamistische Kämpfer mit diesen gemeinsame Sache gemacht haben.
Die Tuareg-Rebellen der MNLA verkünden, Kidal von den Islamisten übernommen zu haben. Sie führen nach eigenen Angaben Gespräche mit der französischen Armee. Den Einmarsch der malischen Armee in Kidal lehnen sie entschieden ab.
29. Januar 2013. Afrikanische Länder und der Westen einigen sich auf Geldhilfen in Höhe von rund 455 Mio. US-Dollar (338 Mio. Euro) für die afrikanisch geführte Militärmission (Afisma) in Mali. Deutschland beteiligt sich mit 20 Mio. US-Dollar (ca. 15 Mio. Euro). Insgesamt kommt Deutschland damit auf 100 bis 120 Mio. US-Dollar.
Nigrische und malische Trupen nehmen im Norden Malis mit mehr als hundert gepanzerten Fahrzeugen, Gelände- und Lieferwagen mit aufmontierten Maschinengewehren die Ortschaft Ansongo ein.
30. Januar 2013. Der Flughafen von Kidal, etwa 1500 Kilometer nordöstlich von Bamako wurde von französischen Truppen erobert. In der Nacht zum Mittwoch landete dort eine französische Militärmaschine. Die vollständige Übernahme der Kontrolle von Kidal verhinderte jedoch ein Sandsturm.
In Dakar im Senegal baut die Bundeswehr einen Luftwaffenstützpunkt für die Unterstützung des Militäreinsatzes in Mali auf. Von Deutschland wird ein drittes Flugzeug nach Dakar geschickt. Insgesamt sollen bis zu 75 deutsche Soldaten am Mali-Einsatz beteiligt werden. Um den Feldzug in Mali auch durch Luftbetankung französischer Flugzeuge zu unterstützen wird an der notwendigen Zertifizierung der Betankungssysteme gearbeitet.
Die beiden bisher eigensetzten Flugzeige haben bisher auf 25 Flügen nach Togo, Niger und Tschad 182 Passagiere und 50 Tonnen Fracht transportiert.
Im März will die EU eine Ausbildungsmission für die Armee Malis starten. Insgesamt sollen etwa 200 europäische Ausbilder nach Mali geschickt werden. Sie sollen zunächst zwei komplette Bataillone von 650 Mann trainieren. Dabei sind neben Deutschland u.a. auch Großbritannien und Polen. Dafür will die Bundesregierung ein Mandat für 30 Soldaten im Schnellverfahren durch den Bundestag bringen. Vermutlich wird das Ausbildungsprojekt Deutschlands bei Ségou wieder aufgenommen. Deutsche Soldaten hatten dort bis März 2012 malische Pioniere ausgebildet. Frankreich will den Schutz der ausländischen Ausbilder übernehmen.
01.02.2013. Beobachter von Amnesty International, die 10 Tage in Mali unterwegs waren, haben erschütternde Berichte aus dem Land mitgebracht. Es werden nicht nur Verbrechen der islamischen Besatzer, sondern auch der malischen Armee, kritisiert.
04.02.2013. Die Tuareg haben offenbar zwei ranghohe Islamisten, Mohammed Moussa Ag Mohamed al-Mustafa (Er gilt als Nr. 3 bei Ansar al Dine) und Oumeini Ould Baba, festgenommen.
06.02.2013. Ab März will Frankreich die Truppenstärke in Mali verringern. Im Norden des Landes werden derzeit Luftangriffe auf Rebellen durchgeführt. Laut dem französischen Kriegsministerium wurden seit Kriegsbeginn "mehrere hundert Islamisten" und 1 französischer Soldat getötet.
07.02.2013. Frankreich hat beim UN-Sicherheitsrat eine "Friedensmission" beantragt und ist mit der MNLA eine "funktionelle Beziehung" eingegangen um die Kontrolle über den Norden Malis zu gewinnen.
10.02.2013. "Islamisten" der "Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika" schlagen mit Selbstmordattentaten und "gezielten Nadelstichen zurück. Bei Gao wurde ein militärposten innerhalb von 48 Stunden zweimal von Selbstmordattentätern angegriffen. Am Sonntag gab es heftige Schusswechsel zwischen französischen und malischen Soldaten mit den Aufständischen.
Zwischenzeitlich hat die malische Staatsanwaltschaft internationale Haftbefehle gegen 28 Rebellenführer erlassen.
28.02.3013. Der Bundestag beschließt den Einsatz von bis zu 300 deutschen Soldaten in Mali. Der Auftrag lautet Ausbildung der malischen Armee und logistische Unterstützung des Kampfeinsatzes gegen islamistische Rebellen. Die beiden Mandate sind befristet bis Ende Februar 2014.
02.03.2013. Wie von Gar Nix erwartet dauert der Malieinsatz "unerwartet" länger als ein Jahr und damit auch länger als "erwartet". Kriegsminister die Misere hat nun auch festgestellt dass die malische Armee in einem so schlechten Zustand ist dass sie sich kaum in einem Jahr in einen guten Zustand versetzen lassen kann.
27.03.2013. Laut Ban Ki Moon (Generalsekretär der UNO) werden für einen Friedenseinsatz der Uno in Mali, nur zur Absicherung der am stärksten gefährdeten Ortschaften, bis zu 11.200 Soldaten benötigt. Nach dem Ende der größten Gefechte, wenn die französischen Truppen den Abgang gemacht haben sollen afrikanische Truppen in "Friedenstruppen" umgewandelt und die Anzahl aufgestockt werden. Dazu sollen 1440 Polizisten und eine "parallele Einheit" französischer Soldaten die sich "den Bedrohungen durch noch aktive Islamisten" widmet kommen.
01.04.2013. Wie erwartet ist auch in Mali der Krieg nicht in wenigen Wochen vorbei. Timbuktu, das Ende Januar "befreit" worden ist wurde in der Nacht zum Samstag von Kämpfern die dem Islamischen Maghreb (AQIM) zugerechnet werden angegriffen.
02.04.2013. In der Militärschule von Koulikoro beginnen heute 200 Ausbilder der EU unter François Lecointre (General aus Frankreich) mit der Schulung malischer Soldaten.
17.04.2013. Baba Ould Cheickh (Bürgermeister von Tarkint) wurde verhaftet. Er soll eine Schlüsselfigur im Kokainschmuggel zwischen Lateinamerika und Europa sein. Vom Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) wird das Volumen des globalen Drogenhandels der über die westafrikanischen Wüste nach Europa verläuft auf mehr als 1,25 Mrd. US-Dollar geschätzt. Damit wiederum werden von kriminellen Organisationen großzügige Waffenkäufe finanziert. Für den "Schutz" in ihren Gebieten erhalten sie von den Drogenbaronen eine "Steuer" von 10 bis 15% auf den Warenwert.
Im November 2009 stießen malische Beamte in der Wüste bei der Stadt Tarkint auf das ausgebrannte Wrack einer Frachtmaschine vom Typ Boeing 727. Registriert war es in Guinea-Bissau und hatte laut späteren Ermittlungen zwischen 5 und 10 Tonnen Kokain aus Venezuela an Bord. Als es sich von der provisorischen Piste aus nicht mehr starten ließ wurde es offenbar von den Schmugglern in Brand gesetzt.
Cheikh soll an der Aktion beteiligt gewesen sein. Zudem soll er finanzkräftiger Unterstützer der Rebellen beim Aufstand im Frühjahr 2012 gewesen sein. Seine Verbindungen sind seit langer Zeit bekannt. In den letzten 10 Jahren hat er mindestens 3 Mal als Vermittler zwischen der malischen Regierung und islamischen Terroristen fungiert als es um die Freilassung europäischer Geiseln ging.
Amadou Amani Touré (Ex-Präsident von Mali) der auch verdächtigt wird, am Kokainhandel mitverdient zu haben soll ihn "mon bandit" genannt haben.
Ein Vorort von Gao wird "Cocainebougou" (Kokainstadt) genannt. Dort stehen weißgetünchte Villen mit Säulen und Torbögen die jeweils um 300.000 US-Dollar gekostet haben. Die meisten davon stehen nun leer. Als die Franzosen kamen sind ihre Bewohner geflohen.
18.01.2014. Hans-Werner Fritz (Generalleutnant) hält auf dem Jahresempfang der Bundeswehr an den Standorten Potsdam und Schwielowsee im Potsdamer Nikolaisaal eine Rede. Er glaubt dass "uns Afrika, insbesondere sein Norden und seine Mitte in den nächsten Jahren beschäftigen wird." ... Die Situation in Mali kann seiner Aussage noch nicht als stabil gelten, "bei Weitem nicht". Es geht darum "das bisher Erreichte zu festigen" und mit der Bundeswehr weiterhin einen "Beitrag zu leisten". Die Bundeswehr wird den Einsatz in Mali stark ausweiten. Dabei geht es nicht mehr nur um Ausbildung sondern auch um Schutz und Absicherung. Damit soll Frankreich entlastet werden dass zwischenzeitlich auch in Zentralafrika Krieg spielt.
Im Moment wird offenbar durchgespielt Soldaten aus dem Artilleribataillon 295 (Immendingen) und aus dem Jägerbataillon 292 (Donaueschingen) zu entsenden. Es wäre er erste umfassende Einsatz der Brigade. Von Frankreich war bisher kritisiert worden, dass Deutschland (wohl unter Kriegsminister die Misere) den Einsatz der bilateralen Einheit blockiere. Unter Zensursulas Herrschaft scheint das dagegen kein Problem mehr zu sein.
Bilder aus Wikimedia Commons
Flagge von Mali, Lizenz: Public Domain, Urheber: Fibonacci
Aus Regierungskreisen wird davon geblubbert dass die Dschihadisten ansonsten innerhalb kürzester Zeit bis vor die Tore der Hauptstadt Bamako mit 2 Millionen Einwohnern vorrücken könnten und 6000 Franzosen die dort leben als Geiseln nehmen und das ganze Land in ihre Gewalt bringen könnten.
Dabei wird die Zahl der dschihadistischen Kämpfer von westlichen Geheimdiensten auf gerade einmal 1500 bis 2000 geschätzt. Zuzüglich einiger junger Männer die in den letzten Monaten als Söldner rekrutiert wurden aber sicher im Gegensatz zu "Glaubenskämpfern" keine Sehnsucht auf den Eintritt ins Paradies haben. Sie konnten nur so schnell vorrücken weil der wüstenhafte Norden des Landes so gut wie nicht besiedelt ist. Vor Bamako liegen zudem noch einige andere Städte.
Die französische Generalstab soll der Intervention "ausgesprochen" skeptisch gegenüber stehen. Sie wurden von der Politik mit François Hollande an der Spitze jedoch damit überzeugt dass die vorrückenden Dschihadisten leicht zu schlagen wären weil ihre auf Pick-Ups vorrückenden Verbände leichte Zielscheiben wären die sich nicht in dicht besiedelten Städten aufhalten.
12. Januar 2013. Marine Le Pen (Front National (FN)) und der rechtsextreme Abgeordnete Gilbert Collard sind der Meinung dass die Intervention "legitim" ist.
14. Januar 2013. François Hollande ist auf der französischen Militärbasis in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu Besuch und spricht folgende Worte: "Es kann sein, dass wir Ihre "Rafale" (Kampfflugzeuge) in Mali benötigen. Zeiten Sie ihnen (den reichen Golfarabern) alle Vorzüge des "Rafale". Ein Offizier antwortet: "Die Emirate schätzen den "Rafale" sehr, Monsieur le Président." Darauf antwortet Hollande: "Auch dies ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Mission: zu zeigen, dass das französische Material (Rüstungsgüter) zu den leistungsfähigsten zählt. Danke für Ihre doppelte Mission: gleichzeitig operativ und geschäftlich."
APP meldet unter Berufung auf Bewohner der Stadt Douenza: "Das Mujao-Hauptquartier wirde am 14. Januar zerstört - aber die Islamisten waren nicht da". Dabali fällt an aus Mauretanien eingedrungene Islamisten.
Laut Amnesty International wurden von islamischen Extremisten in Diabali 5 verletzte Soldaten und ein Zivilist getötet. Desweiteren werden offenbar auch immer wieder Kindersoldaten, manche kaum 10 Jahre alt, rekrutiert.
15. Januar 2013. Das malische Militär wollte laut "Le Monde" in der Nacht vom 9. auf den 10. Januar 2013 einen weiteren Putsch begehen und den Präsidenten verhaften lassen. "Die malinesische Regierung wurde durch das militärische Engagement vor den Putschisten gerettet.
18. Januar 2013. Die Behörden melden Diabali als befreit.
19. Januar 2013. Zwei deutsche Transall-Transportflugzeuge der Bundeswehr landen mit Sanitätsmaterial in der Hauptstadt Bamako.
20. Januar 2013. Laut Angaben des französischen Verteidigungsministeriums marschieren malische und französische Einheiten in die Stadt Diabali, ca. 400 Kilometer nördlich von Bamako ein. Die Stadt Douentza soll auch unter Regierungskontrolle sein. Die Städte wurden jedoch bereits am 14. und 18. Januar als zurückerobert gemeldet worden.
21. Januar 2013. Der ECOWAS-Einsatz kostet laut einer Schätzung 375 Mio. Euro (Bisher schätzte man die Kosten auf 150 bis 200 Mio. Die EU will vorerst 50 Mio. Euro beisteuern. Bis gestern waren gerade einmal 150 Soldaten der ECOWAS in Mali. Geplant sind bis 26. Januar 2000 Mann und langfristig 5800 Mann.
Bis am Wochenende wurden 2000 französische Soldaten nach Mali gebracht. Die Zahl soll schnell auf 2500 gesteigert werden.
24. Januar 2013. Der Krieg in Mali hat Frankreich bisher 30 Mio. Euro gekostet. Bis jetzt sind 2300 französische Soldaten im Einsatz. Nach französischen Angaben rücken jetzt auch erste westafrikanische Truppen von Bamako aus Richtung Nordosten vor.
William Spindler (Sprecher des UNHCR) bezichtigt sowohl die Islamisten, als auch die malische Armee, Menschenrechtsverletzungen zu begehen. Vor allem in den Städten Sevaré und Mopti in Zentralmali und Niorio im Westen gab es offenbar mehrere "außergerichtliche" Hinrichtungen. In Sevaré sollen mindestens 11 Menschen in einem Lager des malischen Militärs exekutiert worden sein, In Nioro wurden offenbar 2 Tuareg hingerichtet.
Von 1,8 Mio. Menschen die in Nordmali leben sind mehr als 1,2 Mio. durch Lebensmittelunsicherheiten bedroht.
Ansar al Dine soll sich gespalten haben. Eine neue Organisation "Islamische Bewegung von Azawad (MIA) kündigte offenbar an, eine friedliche Lösung des Konflikts anzustreben.
Das ARD geht in der Sendung Anne Will so weit, dem Ex-Terroristen Christof Wackernagel ein Forum zu bieten um den Krieg in Mali zu legitimieren.
25. Januar 2013. Frankreich hat Deutschland um Hilfe bei der Luftbetankung von Kampfflugzeugen gebeten. Die Deutschen verfügen jedoch nicht über das nötige technische System.
27. Januar 2013. Nachdem bereits Gao "zurückerobert" wurde rücken die französischen Truppen nun auf Timbuktu vor.
28. Januar 2013. Die Islamisten haben auf der Flucht vor den von Frankreich angeführten Streitkräften in der Stadt Timbuktu das im Jahr 1973 gegründete Ahmed-Baba-Zentrum mit bis zu 100.000 alten arabischen Manuskripten niedergebrannt. Nach der Einnahme durch französische und malische Truppen kam es offenbar zu Plünderungen. Hunderte Menschen sollen die Geschäfte arabischstämmiger Bewohner (Araber, Algerier und Mauretanier) gestürmt haben weil sie angeblich während der Besetzung Timbuktus durch islamistische Kämpfer mit diesen gemeinsame Sache gemacht haben.
Die Tuareg-Rebellen der MNLA verkünden, Kidal von den Islamisten übernommen zu haben. Sie führen nach eigenen Angaben Gespräche mit der französischen Armee. Den Einmarsch der malischen Armee in Kidal lehnen sie entschieden ab.
29. Januar 2013. Afrikanische Länder und der Westen einigen sich auf Geldhilfen in Höhe von rund 455 Mio. US-Dollar (338 Mio. Euro) für die afrikanisch geführte Militärmission (Afisma) in Mali. Deutschland beteiligt sich mit 20 Mio. US-Dollar (ca. 15 Mio. Euro). Insgesamt kommt Deutschland damit auf 100 bis 120 Mio. US-Dollar.
Nigrische und malische Trupen nehmen im Norden Malis mit mehr als hundert gepanzerten Fahrzeugen, Gelände- und Lieferwagen mit aufmontierten Maschinengewehren die Ortschaft Ansongo ein.
30. Januar 2013. Der Flughafen von Kidal, etwa 1500 Kilometer nordöstlich von Bamako wurde von französischen Truppen erobert. In der Nacht zum Mittwoch landete dort eine französische Militärmaschine. Die vollständige Übernahme der Kontrolle von Kidal verhinderte jedoch ein Sandsturm.
In Dakar im Senegal baut die Bundeswehr einen Luftwaffenstützpunkt für die Unterstützung des Militäreinsatzes in Mali auf. Von Deutschland wird ein drittes Flugzeug nach Dakar geschickt. Insgesamt sollen bis zu 75 deutsche Soldaten am Mali-Einsatz beteiligt werden. Um den Feldzug in Mali auch durch Luftbetankung französischer Flugzeuge zu unterstützen wird an der notwendigen Zertifizierung der Betankungssysteme gearbeitet.
Die beiden bisher eigensetzten Flugzeige haben bisher auf 25 Flügen nach Togo, Niger und Tschad 182 Passagiere und 50 Tonnen Fracht transportiert.
Im März will die EU eine Ausbildungsmission für die Armee Malis starten. Insgesamt sollen etwa 200 europäische Ausbilder nach Mali geschickt werden. Sie sollen zunächst zwei komplette Bataillone von 650 Mann trainieren. Dabei sind neben Deutschland u.a. auch Großbritannien und Polen. Dafür will die Bundesregierung ein Mandat für 30 Soldaten im Schnellverfahren durch den Bundestag bringen. Vermutlich wird das Ausbildungsprojekt Deutschlands bei Ségou wieder aufgenommen. Deutsche Soldaten hatten dort bis März 2012 malische Pioniere ausgebildet. Frankreich will den Schutz der ausländischen Ausbilder übernehmen.
01.02.2013. Beobachter von Amnesty International, die 10 Tage in Mali unterwegs waren, haben erschütternde Berichte aus dem Land mitgebracht. Es werden nicht nur Verbrechen der islamischen Besatzer, sondern auch der malischen Armee, kritisiert.
04.02.2013. Die Tuareg haben offenbar zwei ranghohe Islamisten, Mohammed Moussa Ag Mohamed al-Mustafa (Er gilt als Nr. 3 bei Ansar al Dine) und Oumeini Ould Baba, festgenommen.
06.02.2013. Ab März will Frankreich die Truppenstärke in Mali verringern. Im Norden des Landes werden derzeit Luftangriffe auf Rebellen durchgeführt. Laut dem französischen Kriegsministerium wurden seit Kriegsbeginn "mehrere hundert Islamisten" und 1 französischer Soldat getötet.
07.02.2013. Frankreich hat beim UN-Sicherheitsrat eine "Friedensmission" beantragt und ist mit der MNLA eine "funktionelle Beziehung" eingegangen um die Kontrolle über den Norden Malis zu gewinnen.
10.02.2013. "Islamisten" der "Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika" schlagen mit Selbstmordattentaten und "gezielten Nadelstichen zurück. Bei Gao wurde ein militärposten innerhalb von 48 Stunden zweimal von Selbstmordattentätern angegriffen. Am Sonntag gab es heftige Schusswechsel zwischen französischen und malischen Soldaten mit den Aufständischen.
Zwischenzeitlich hat die malische Staatsanwaltschaft internationale Haftbefehle gegen 28 Rebellenführer erlassen.
28.02.3013. Der Bundestag beschließt den Einsatz von bis zu 300 deutschen Soldaten in Mali. Der Auftrag lautet Ausbildung der malischen Armee und logistische Unterstützung des Kampfeinsatzes gegen islamistische Rebellen. Die beiden Mandate sind befristet bis Ende Februar 2014.
02.03.2013. Wie von Gar Nix erwartet dauert der Malieinsatz "unerwartet" länger als ein Jahr und damit auch länger als "erwartet". Kriegsminister die Misere hat nun auch festgestellt dass die malische Armee in einem so schlechten Zustand ist dass sie sich kaum in einem Jahr in einen guten Zustand versetzen lassen kann.
27.03.2013. Laut Ban Ki Moon (Generalsekretär der UNO) werden für einen Friedenseinsatz der Uno in Mali, nur zur Absicherung der am stärksten gefährdeten Ortschaften, bis zu 11.200 Soldaten benötigt. Nach dem Ende der größten Gefechte, wenn die französischen Truppen den Abgang gemacht haben sollen afrikanische Truppen in "Friedenstruppen" umgewandelt und die Anzahl aufgestockt werden. Dazu sollen 1440 Polizisten und eine "parallele Einheit" französischer Soldaten die sich "den Bedrohungen durch noch aktive Islamisten" widmet kommen.
01.04.2013. Wie erwartet ist auch in Mali der Krieg nicht in wenigen Wochen vorbei. Timbuktu, das Ende Januar "befreit" worden ist wurde in der Nacht zum Samstag von Kämpfern die dem Islamischen Maghreb (AQIM) zugerechnet werden angegriffen.
02.04.2013. In der Militärschule von Koulikoro beginnen heute 200 Ausbilder der EU unter François Lecointre (General aus Frankreich) mit der Schulung malischer Soldaten.
17.04.2013. Baba Ould Cheickh (Bürgermeister von Tarkint) wurde verhaftet. Er soll eine Schlüsselfigur im Kokainschmuggel zwischen Lateinamerika und Europa sein. Vom Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) wird das Volumen des globalen Drogenhandels der über die westafrikanischen Wüste nach Europa verläuft auf mehr als 1,25 Mrd. US-Dollar geschätzt. Damit wiederum werden von kriminellen Organisationen großzügige Waffenkäufe finanziert. Für den "Schutz" in ihren Gebieten erhalten sie von den Drogenbaronen eine "Steuer" von 10 bis 15% auf den Warenwert.
Im November 2009 stießen malische Beamte in der Wüste bei der Stadt Tarkint auf das ausgebrannte Wrack einer Frachtmaschine vom Typ Boeing 727. Registriert war es in Guinea-Bissau und hatte laut späteren Ermittlungen zwischen 5 und 10 Tonnen Kokain aus Venezuela an Bord. Als es sich von der provisorischen Piste aus nicht mehr starten ließ wurde es offenbar von den Schmugglern in Brand gesetzt.
Cheikh soll an der Aktion beteiligt gewesen sein. Zudem soll er finanzkräftiger Unterstützer der Rebellen beim Aufstand im Frühjahr 2012 gewesen sein. Seine Verbindungen sind seit langer Zeit bekannt. In den letzten 10 Jahren hat er mindestens 3 Mal als Vermittler zwischen der malischen Regierung und islamischen Terroristen fungiert als es um die Freilassung europäischer Geiseln ging.
Amadou Amani Touré (Ex-Präsident von Mali) der auch verdächtigt wird, am Kokainhandel mitverdient zu haben soll ihn "mon bandit" genannt haben.
Ein Vorort von Gao wird "Cocainebougou" (Kokainstadt) genannt. Dort stehen weißgetünchte Villen mit Säulen und Torbögen die jeweils um 300.000 US-Dollar gekostet haben. Die meisten davon stehen nun leer. Als die Franzosen kamen sind ihre Bewohner geflohen.
18.01.2014. Hans-Werner Fritz (Generalleutnant) hält auf dem Jahresempfang der Bundeswehr an den Standorten Potsdam und Schwielowsee im Potsdamer Nikolaisaal eine Rede. Er glaubt dass "uns Afrika, insbesondere sein Norden und seine Mitte in den nächsten Jahren beschäftigen wird." ... Die Situation in Mali kann seiner Aussage noch nicht als stabil gelten, "bei Weitem nicht". Es geht darum "das bisher Erreichte zu festigen" und mit der Bundeswehr weiterhin einen "Beitrag zu leisten". Die Bundeswehr wird den Einsatz in Mali stark ausweiten. Dabei geht es nicht mehr nur um Ausbildung sondern auch um Schutz und Absicherung. Damit soll Frankreich entlastet werden dass zwischenzeitlich auch in Zentralafrika Krieg spielt.
Im Moment wird offenbar durchgespielt Soldaten aus dem Artilleribataillon 295 (Immendingen) und aus dem Jägerbataillon 292 (Donaueschingen) zu entsenden. Es wäre er erste umfassende Einsatz der Brigade. Von Frankreich war bisher kritisiert worden, dass Deutschland (wohl unter Kriegsminister die Misere) den Einsatz der bilateralen Einheit blockiere. Unter Zensursulas Herrschaft scheint das dagegen kein Problem mehr zu sein.
Bilder aus Wikimedia Commons
Flagge von Mali, Lizenz: Public Domain, Urheber: Fibonacci
Quellen
18.01.2014, Sueddeutsche, Bundeswehreinsatz, Wie Deutschland den Franzosen in Afrika hilft
17.01.2014, Spiegel, Mali und Zentralafrika, Berlin plant deutliche Ausweitung von Afrika-Einsätzen
17.01.2014, Sueddeutsche, Mali und Zentralafrikanische Republik, Bundesregierung bereitet Afrika-Einsatz vor
17.04.2013, Sueddeutsche, Drogenhandel in Mali, Wenn der Bürgermeister Koks schmuggelt
02.04.2013, Tagesschau, EU-Ausbildungsmission in Mali beginnt, Minenräumung und Menschenrechte
01.04.2013, Telepolis, Islamisten kämpfen wieder in Timbuktu
27.03.2013, Spiegel, Bericht der Uno, Mehr als 10.000 Soldaten für Friedenstruppe in Mali nötig
02.03.2013, Spiegel, Bundeswehr, Mali-Einsatz dauert wohl länger als ein Jahr
11.02.2013, Sueddeutsche, Militäreinsatz in Mali, Stabilisierung im Treibsand
10.02.2013, Spiegel, Krieg in Mali, Islamisten setzen auf Guerillataktik
06.02.2013, taz, Frankreichs Militäraktivität in Mali, Oh là là, ein "richtiger Krieg"
06.02.2013, Tagesschau, Verantwortung soll schrittweise an Afrikaner gehen, Frankreich will ab März Truppen aus Mali abziehen
04.02.2013, Spiegel, Krieg in Mali, Tuareg fassen Islamistenführer
04.02.2013, Sueddeutsche, Konflikt in Mali, Tuareg nehmen malische Islamisten fest
01.02.2013, Spiegel, Berichte über Hinrichtungen und Folter, Malis Armee am Pranger
31.01.2013, Sueddeutsche, Krisengebiet Westafrika, Deutschland will Hilfe für Mali-Einsatz ausweiten
31.01.2013, Tagesschau, Beratungen der EU-Außenminister, EU-Militärausbulder sollen Malis Armee unterstützen
30.01.2013, Spiegel, Bundeswehreinsatz in Mali, Regierung will Blitz-Mandat für deutsche Ausbilder
30.01.2013, Tagesschau, Kampf gegen Islamisten in Mali, Bundeswehr baut Stützpunkt in Dakar auf
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23.01.2013, Telepolis, Mali-Intervention hat den Franzosen bislang 30 Millionen Euro gekostet
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