| Grab von Litwinenko |
Das Isotop Polonium-210 wurde wohl deshalb für den Mord verwendet weil es zu den stärksten Quellen von Alphastrahlung gehört. Es sendet so harte Strahlung aus dass es im Dunkeln leuchtet. Die Strahlen reichen jedoch nicht sehr weit. Polonium-210 kann man sogar anfassen weil die Strahlung nicht durch die Haut geht. Erst wenn es verschluckt oder inhaliert wird kann es seine zerstörerische Kraft entfalten.
Litwinenko wird später in einem strahlensicheren Sarg beigesetzt. Bei einer Entscheidung für eine Einäscherung hätte die Familie angeblich 22 Jahre darauf warten müssen bis die Strahlung weit genug abgeklungen wäre.
Der Geschäftsmann Dmitri Wadimowitsch Kowtun mit dem er sich kurz vor seinem Tod in London getroffen hat soll selbst mit Polonium-210 kontaminiert worden und dann in einer Moskauer Klinik behandelt worden sein.
Bei sieben unbeteiligten Angestellten sowie im Hotel wurden Spuren von Radioaktivität nachgewesen (Wikipedia, Spiegel).
Herbst 2006. Die deutsche Justiz beginnt mit Ermittlungen gegen den Geschäftsmann Dmitri Wadimowitsch Kowtun der 2006 bei einer Reise von Moskau nach London eine Spur der radioaktiven Substanz Polonium-210 hinterlassen hatte.
30. November 2006. Laut dem ehemaligen russischen Atomminister Adamow kann man Polonium-210, mit dem Alexander Litwinenko vergiftet wurde, in jedem Stück Brot finden. Es soll keine Probleme mit der Produktion geben. Auch ein Mensch ohne chemische Ausbildung soll es herstellen können (RIANOVOSTI, Nixblog - Der Atomfall Adamow).
6. November 2009. Die deutschen Justizbehörden haben das Ermittlungsverfahren gegen Dmitri Wadimowitsch Kowtun aus Mangel an Beweisen eingestellt.
21. Januar 2013. In einem Gerichtsverfahren am Londoner High Court sagte der Richter laut BBC, dass es "Anscheinsbeweise" für eine Beteiligung des russischen Staates an dem Attentat geben würde. Möglicherweise wird dadurch zu einer öffentlichen Untersuchung des Falls kommen.
Bilder: Grab von Litwinenko, Wikimedia Commons, gemeinfrei, JohnArmagh
Quellen
21.01.2013, Zeit, VERGIFTETER KGB-AGENT, Hinweise auf Beteiligung Russlands an Litwinenko-Mord
11.11.2009, Focus, Fall Litwinenko, Strahlengift-Verfahren eingestellt
Herbst 2006. Die deutsche Justiz beginnt mit Ermittlungen gegen den Geschäftsmann Dmitri Wadimowitsch Kowtun der 2006 bei einer Reise von Moskau nach London eine Spur der radioaktiven Substanz Polonium-210 hinterlassen hatte.
30. November 2006. Laut dem ehemaligen russischen Atomminister Adamow kann man Polonium-210, mit dem Alexander Litwinenko vergiftet wurde, in jedem Stück Brot finden. Es soll keine Probleme mit der Produktion geben. Auch ein Mensch ohne chemische Ausbildung soll es herstellen können (RIANOVOSTI, Nixblog - Der Atomfall Adamow).
6. November 2009. Die deutschen Justizbehörden haben das Ermittlungsverfahren gegen Dmitri Wadimowitsch Kowtun aus Mangel an Beweisen eingestellt.
21. Januar 2013. In einem Gerichtsverfahren am Londoner High Court sagte der Richter laut BBC, dass es "Anscheinsbeweise" für eine Beteiligung des russischen Staates an dem Attentat geben würde. Möglicherweise wird dadurch zu einer öffentlichen Untersuchung des Falls kommen.
Bilder: Grab von Litwinenko, Wikimedia Commons, gemeinfrei, JohnArmagh
Quellen
21.01.2013, Zeit, VERGIFTETER KGB-AGENT, Hinweise auf Beteiligung Russlands an Litwinenko-Mord
11.11.2009, Focus, Fall Litwinenko, Strahlengift-Verfahren eingestellt