Mittwoch, 27. Juni 2012

Mexikanische Schweinegrippe 26.07.2009


Die Schweinegrippe breitet sich immer schneller aus. Wir stehen am Beginn einer riesigen Welle (Sueddeutsche). Urlauber bringen die Grippe nach Hause (taz). In der Zwischenzeit sind knapp 3000 Menschen in Deutschland erkrankt. Firmen schmieden Notfallpläne (Welt). Das letzte Update der Statistik über die Erkrankung bei der WHO stammt vom 6. Juli (WHO), ist also nicht viel aktueller als meine letzte Meldung vom 29. Juni (Nixblog) zum Thema. Die Mexikanische Schweinegrippe Teil 1 (Nixblog).

27. Juni 2012. Laut einer Studie der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC sollen 500.000 Menschen an der Schweinegrippe gestorben sein (Focus).

29. November 2011. Die Haltbarkeit des "Schweinegrippen-Impfstoffes" ist abgelaufen. Nur 15% der 34 Millionen Impfdosen wurden verbraucht. Der Rest wird in Magdeburg, im Müllheizkraftwerk Rothensee, verbrannt.Die Kosten für den ungenutzen Impfstoff betragen 239 Mio. Euro (MDR).

10. August 2010. Von der WHO wird das Ende der Schweinegrippe ausgerufen (Telepolis).

06. Juni 2010. Laut dem British Medical Journal haben einige Autoren der WHO-Richtlinien zum Umgang mit Grippe Pandemien in denen empfohlen wird Medikamentenvorräte anzulegen Geld von den Pharmakonzernen Roche und Glaxo Smith Kline bekommen. Beide vertreiben Medikamente gegen Influenzaviren (Sueddeutsche).

20. Mai 2010. Die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan soll laut Vorwürfen von Gesundheitsexperten die Schweinegrippe mit Hilfe der Pharmafirmen hochgespielt haben (Welt).

30. März 2010. WHO lässt sich nach dem Schweinegrippendebakel prüfen (Tagesschau).

07. Februar 2010. Wegen der Herstellung der nutzlosen Schweinegrippe-Impfmittel können wichtige Impfstoffe für Kinder nicht mehr geliefert werden (Tagesschau, Heute, Welt).

27. Januar 2010. Der Verdacht und die Ressourcenverschwendung durch Panikmache (Tagesschau).

25. Januar 2010. Die WHO meint sie hat sich nicht beeinflussen lassen (Telepolis).

24. Januar 2010. Wolfgang Wodark (SPD) erreichte eine Anhörung wegen dem Hype um die Schweinegrippe und will damit aufklären ob die Pharmaindustrie dem Hype nicht etwas nachgeholfen hat (taz).

22. Januar 2010. Die Schweinegrippe ist auf dem Rückzug. Sagt die WHO (Tagesschau).

11. Januar 2010. Der Bund hat bei den Pharmariesen Novartis und GSK seit 2002 die Entwicklung eines Pandemie-Serums mit 10 Millionen Euro gefördert (taz). Die Länder haben sich offenbar mit der Pharmaindustrie geeinigt statt 50 Mio noch 34 Mio abzunehmen (Sueddeutsche).

09. Januar 2010. Die Folgen der Schweinegrippe (Telepolis). In den USA empfielt man weiterhin die Impfung (Telepolis).

08. Januar 2010. Der Vertragsabschluss der Gesundheitsbehörden mit den Arzneimittelherstellern zur Abnahme des Impfstoffes war unprofessionell (Welt).

04. Januar 2010. Auch Frankreich hat massig Impfstoff übrig (Sueddeutsche).

03. Januar 2010. Leichte Grippen wie die Schweinegrippe kommen regelmäßig vor. Die Hysterie hat Schäden in Milliardenhöhe angerichtet (Welt).

30. Dezember 2009. Die Bundesländer wollen Impfstoff abbestellen (Spiegel).

23. Dezember 2009. Brasilianische Forscher suchen nach den wirklichen Todesursachen bei Schweinegrippetoten (Focus).

18. Dezember 2009. Erste Resistenzen gegen Tamiflu (Tagesschau).

11. Dezember 2009. Laut einer ersten Bilanz aus England ist die Schweinegrippe viel harmloser als die Spanische Grippe. Nur 0,026% der Infektionen haben einen tödlichen Verlauf (Spiegel).

09. November 2009. Foscher bezweifeln die Wirksamkeit von Tamiflu (Spiegel).

03. November 2009. Mythos Schweinegrippe-Pandemie (taz).

02. November 2009. Die Schweinegrippewelle soll sich wieder legen. Bis jetzt sollen 56 Menschen in Deutschland daran gestorben sein (Welt). Hier ist sie noch nicht angekommen.

21. November 2009. Erstmals wurden in Wales in einem Krankenhaus Ansteckungen mit einem gegenüber Tamiflu resistenten H1N1 Virus nachgewiesen. Mit dem Medikament Relenza lässt sich diese jedoch behandeln. Man geht nicht von einer grossen Ausbreitung aus (Spiegel). In Norwegen sollen erstmals 2 Menschen an einem mutierten Virus gesstorben sein (Welt).

20. November 2009. In Kanada wurde mutiertes H1N1-Virus entdeckt welches 400 mal weniger als bisher gegen den Impfstoff Tamiflu empfindlich ist (n-tv). Auf der Pilgerreise nach Mekka herrscht die Angst vor der Grippe. Man versucht sie mit Atemmasken und Gebeten einzudämmen (Welt).

19. November 2009. In Europa gab es bisher 550 Schweinegrippetote. In Norwegen gibt es bisher 700.000 Infizierte und 20 Tote. Das macht eine Todesrate von 20/700.000=0,000028. Wobei viele Infizierte ja gar nicht berücksichtigt werden (Tagesschau).

17. November 2009. In der Zwischenzeit gibt es mindestens 19 Menschen die in Deutschland an der Schweinegrippe gestorben sind (Tagesschau).

16. November 2009. 15.000 neue Fälle in der letzten Woche (Tagesschau).

14. November 2009. Die Impfbereitschaft der Deutschen sinkt (Spiegel) oder steigt (Focus) und der Virus ist auch in der Kirche angekommen (Focus).

13. November 2009. Ärzte müssen Schweinegrippefälle nicht mehr melden. Ein 46jähriger starb einen Tag nach der Impfung und soll obduziert werden (Sueddeutsche).

09. November 2009. Die Zahl der Schweinegrippeinfizierten in Deutschland ist auf etwa 40.200 angestiegen (Tagesschau).

08. November 2009. Die Zahl der Toten in Deutschland mit Schweinegrippe ist auf elf angestiegen. Heute starben 2 Menschen die Schweinegrippe hatten. Damit steigt die Zahl auf elf wobei die Auslöser bei beiden nicht die Schweinegrippe war. Ein fünfzehnjähriges Mädchen starb an einer Herzmuskelentzündung, eine 55jährige Frau litt vor der Schweinegrippe bereits an einer chronischen Vorerkrankung (Spiegel). Pro Impfung verdienst der deutsche Staat 1,33 Euro (Welt).

07. November 2009. Im Internet gibt es immer mehr dubiose Mittel die gegen Schweinegriippe helfen sollen von Abzockern (Sueddeutsche).

06. November 2009. Spiegeljournalist Mohr lässt sich impfen und berichtet von den Nebenwirkungen (Spiegel). Die Einzige Art der Influenza in Deutschland ist im Moment die Schweinegrippe (Spiegel).

04. November 2009. Nicht jede Meldung über Todesfälle und Krankheiten sollen eine Nebenwirkung der Schweinegrippeimpfung sein (Spiegel). In Deutschland sind mindestens 9 Menschen an Schweinegrippe gestorben (rbb, Stern).

02. November 2009. Schweinegrippe schlägt in der Ukraine zu. Bereits 190.000 Kranke und 60 Tote kurz vor dem Winter (Sueddeutsche).

31. Oktober 2009. Der Gesundheitsminister Philipp Rössler ist der Meinung dass die normale Herbstgrippe gefährlicher als die Schweinegrippe ist und lässt sich zunächst erst einmal nur dagegen impfen (Spiegel).

30. Oktober 2009. Die Zahl der Schweinegrippetoten steigt auf ca. 5700 Menschen. Erfasste Ekrankungen sind bisher 30.000 (Spiegel). In der Schweiz wird die Anwendung des Impfstoffs Pandemix eingeschränkt (Welt). In Deutschland ist eine 48jährige Frau das vierte Opfer der Schweinegrippe geworden (Focus). Die Zahl der Schweinegrippetoten in Deutschland steigt auf 6 (Welt, Sueddeutsche).

28. Oktober 2009. Die Wartezimmer bleiben leer. Nur wenige lassen sich impfen. Die Angstmacherei hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht (Welt). Quecksilber im Impfstoff (Sueddeutsche).

26. Oktober 2009. In Deutschland beginnt die umstrittene Schweinegrippeimpfung (Tagesschau, Heute, Welt) und verläuft schleppend (Heute, Sueddeutsche). In Schweden starben derweil 4 Risikopatienten nach der Impfung (taz).

25. Oktober 2009. In den USA wird von Präsident Barack Obama wegen der Schweinegrippe der nationale Notstand ausgerufen. Bis jetzt starben dort 1000 Menschen an der Krankheit. Sie hat sich auf 46 der 50 Bundesstaaten ausgebreitet. 20.000 Menschen mussten im Krankenhaus behandelt werden (Sueddeutsche, Welt).

24. Oktober 2009. In Deutschland gibt es einen dritten Schweinegrippetoten. Wobei der 65-jährige Mann wie die anderen die an der Krankheit gestorben sind schon an chronischen Vorerkrankungen gelitten hat (Stern, SWR).

23. Oktober 2009. Kein Arzt will gegen Schweinegrippe impfen (taz).

22.Oktober 2009. In den USA kommen die Kliniken bei den Impfungen gegen die Schweinegrippe kaum nach während in Deutschland dagegen Flaute herrscht (Stern) ausserdem ist die Haftungsfrage bei Impfschäden nicht gelöst (Focus).

18. Oktober 2009. Streit um Impfstoffe (Tagesschau).

17. Oktober 2009. Durch die Schweinegrippe steigt beim Pharmariesen Roche der Umsatz innerhalb einem Jahr um 9,6% auf 1,15 Milliarden Euro (Focus). Die Regierung soll einen Impfstoff ohne Zusätze erhalten (Spiegel).

14. Oktober 2009. Etwa 22.000 Schweinegrippe-Infektionen sind bis jetzt in Deutschland nachgewiesen (Sueddeutsche).

13. Oktober 2009. Mediziner warnen vor der Schweinegrippe-Impfung wegen einem Risoko durch Zusatzstroffe (Tagesschau). Soldaten sollen den besseren Impfstoff bekommen (Welt). In den USA wird mit den Impfungen begonnen (Tagesschau).

06. Oktober 2009. Schweinegrippe breitet sich an Schulen aus (Sueddeutsche).

05. Oktober 2009. Schweinegrippe Epidemie bedroht die Dritte Welt (Focus).

25. September 2009. Möglicherweise erste Schweinegrippetote in Deutschland (WDR, Welt).

21. September 2009.
In Ägypten wurden im Sommer wegen der Schweinegrippe alle Schweine getötet. Jetzt hat man das Problem dass die Essensreste die an die Schweine verüttert wurden als Müll auf der Strasse verrotten (Telepolis).

10. September 2009. Das Schweinegrippevirus greift hauptsächliche die Lunge an (Focus). In Israel zeigt der Virus zum ersten Mal Resistenzen gegenüber Tamiflu (n-tv).

09. September 2009. Kleinkinder zum Test für Schweinegrippeimpfung gesucht (Spiegel).

07. September 2009. In Frankreich wird wegen der Schweinegrippe das Tragen von Krawatten verboten (n-tv).

31. August 2009. Nach Costa Ricas Präsident Óscar Arias ist mit Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe bereits der zweite lateinamerikanische Staatschef an der Schweinegrippe erkrankt (n-tv).

29. August 2009. In Deutschland lehnen die meisten die Impfung gegen Schweinegrippe ab (Spiegel).

25. August 2009. In den USA befürchtet man 90.000 Schweinegrippetote (Focus).

21. August 2009. In Chile wird der Schweinegrippeerreger zum ersten Mal bei Puten entdeckt (Tagesschau).

19. August 2009. Jedem steht eine Impfung gegen Schweinegrippe zu (Heute). Die Bundsnetzagentur sperrt illegale Abzockerhotline die als "Europäisches Zentralinstitut für Seuchenbekämpfung" mit einer 0900er-Nummer für 1,99 Euro/Minute die Angst der Menschen ausgenutzt hat um Geld zu machen (Golem).

18. August 2009. Ein Virus auf Welttournee (Stern).

17. August 2009. Die Kosten für die Impfung sollen nicht höher als 28 Euro liegen (Spiegel).

06. August 2009. In Deutschland wurde zum ersten Mal wegen der Schweinegrippe vom Deutschen-Fussballbund ein Fussballspiel abgesagt. Die Regionalliga Partie zwischen Hannover 96 und FC St. Pauli fand wegen der Infektion von zwei Spielern nicht statt (Stern).

02. August 2009. Es wird überlegt ob Schwangere Frauen auch geimpft werden sollen (Focus) In Nordrhein-Westfalen überlegt man die Ferien wegen der Schweinegrippe zu verlängern (Welt). Was das allerdings bringen soll ist mir schleierhaft. Da sich die Schweinegrippe nicht aufhalten lässt wäre es meiner Meinung nach besser wenn man sie jetzt hinter sich bringen würde als im Herbst und Winter. Vor allem auch da die Sterblichkeitsrate wohl auch noch geringer ist als bei jeder stinknormalen Grippewelle. Aber ich verstehe man muss eine gewaltige Drohkulisse aufbauen damit die Medikamente verkauft und angewendet werden können. Dann geht es der notleidenden Pharmaindustrie besser und die Regierung muss auch nicht Rede und Antwort stehen weil sie unnötigerweise viel Geld dafür zum Fenster hinausgeworfen hat.
Auch das Risiko einer Mutation ist nicht wirklich glaubhaft. Man kann ja gar nicht vorraussagen ob die Medikamente gegen einen mutierten Virus eine Wirkung haben. So ganz genau weiss man das ja beim derzeitigen Virus nicht.

28. Juli 2009. Erlebnisse eines Schweinegrippeinfizierten (Stern). Streit um die Kosten für den Impfstoff (Focus). Derweil schauen Urlauber nach wo die Ansteckungsgefahr am größten ist (Focus).


Montag, 25. Juni 2012

Atomkrieg - Simulation - Nuklearer Winter



26.06.2012. Kuba ist im Gegensatz zu den USA und Russland gegen Atomwaffen (Zeit).
20.05.2011. Klimaforscher Alan Robock warnt vor den Auswirkungen die 22.000 Atomsprengköpfe weltweit haben können (Telepolis).

25.02.2011. Michael Mills und seine Kollegin Julia Lee-Taylor berechnen mit dem "Whole Atmospheric Community Climate Model" (WACCM) die Folgen eines Atomkonflikts zwischen Indien und Pakistan. Die Klimafolgen wären nach den neuen deutlich umfassenderen Berechnungsmodellen noch einmal deutlich katastrophaler als als bisher angenommen. Die Schmutzartikel aus den brennenden Städten würden sich demnach wesentlich länger in der Atmosphäre als beispielsweise vulkanische Aerosole halten. Selbst nach 10 Jahren wären daovn in der Stratosphäre noch grosse Mengen enthalten.
Die Temperaturen würden durchschnittlich weltweit um 2 bis 4°C fallen. Die Niederschläge würden (vor allem in den Tropen) um fast 10% sinken. 
Die Temperaturen in der für die Ozonschicht wichtigen Stratosphäre würde durchschnittlich um 30 bis 40°C ansteigen. Stellenweise bis zu 100°C. Als Resultat hätte man ein globales Ozonloch. Der UV-Index würde selbst in gemäßigten Zonen nicht mehr ausreichen. Die Skala geht im Moment von 0 bis 11+. Nach dem Atomkrieg bräuchte man einen Index der bis 20 geht.

19.02.2010. Der Atlas der Atommächte (Stern).

16.02.2010. Atomversuchskaninchen Soldat (Sueddeutsche, Welt, Stern, Tagesschau).

06.02.2010. Die Schwierigkeiten beim Bau einer Atombombe (Welt).

03.02.2010. "Global Zero" propagiert nukleare Abrüstung. Im Moment bedrohen mehr als 20.000 Nuklearwaffen die Menschheit (Sueddeutsche).

19.11.2009. Der Traum von einer Welt ohne Atomwaffen (Sueddeutsche).

16.08.2009. In Asien rüsten die Atommächte massiv auf (Spiegel). Der Welt droht die Erosion des Kernwaffensperrvertrages (Sueddeutsche).

06.02.2009. Gefahr eines Terroranschlags mit Atomwaffen (Technologie Review) auf eine grosse Stadt bei mehr als 50%?

22.10.2008. Die atomare Bedrohung nimmt unter anderem deshalb wieder zu weil man in Zeiten knapper Ressourcen und Klimawandel wieder mehr zum Bau von Atomkraftwerken tendiert (Tagesschau).

08.04.2008. Michael Mills und Owen Toon von der University of Colorado spielten am Computer Atomkrieg und kommen zu dem Ergebniss dass bereits ein regionaler Atomkrieg, z.B. zwischen Indien und Pakistan verheerende Folgen für das Leben auf der ganzen Erde hätte. Es droht ein riesiges Ozonloch. Die Schicht würde weltweit auf das Niveau des jetzigen antarktischen Ozonlochs zurückgehen. Die zusätzliche UV-Strahlung würde die vom Sonnenlicht verursachten Schäden bei Pflanzen um 132% steigern. Beim Menschen wären demnach 213% mehr DNA-Schäden zu erwarten. Die Folgen währen mehr Erkrankungen wie Hautkrebs und Grauer Star. Bezeichnet wird dieses Phänomen als "ultravioletter Frühling".
In der Studie wurde davon ausgegangen dass jede Seite 50 Atomwaffen hochgehen lässt. Durch den aufsteigenden Rauch der bis in Höhen zwischen 15 bis 50 Kilometern gelangt würde sich danach die Temperatur in der oberen Atmosphäre im ersten Jahr um 30 bis 60 °C deutlich erhöhen was wiederum zu einer Beschleunigung der chemischen Reaktionen führen würde mit denen Ozon abgebaut wird.
Die Temperaturen würden durchschnittlich um 1,2°C fallen (Welt).

12.12.2006. Ein Team von Wissenschaftler um Owen Toon  (University of Colorado in Bouldeer) von 4 US-amerikanischen Universitäten errechneten mit modernen Klimamodellen die Schäden die ein begrenzter Atomkrieg mit insgesamt 100 Atombomben mit einer Sprengkraft von jeweils 15 Kilotonnen TNT zur Folge hätte. Den Berechnungen nach würden 5 Mio Tonnen Dreck in die Luft gelangen. Dadurch würden die Temperatoren in großen Teilen Nordamerikas und Eurasiens wo der größte Teil der Getreideanbauflächen liegt um mehrere Grad fallen. Die Klima-Anomalien durch die geschätzten Rauchmengen könnten  den Berechnungen nach bis zu 10 Jahre anhalten.
Im Moment besitzen nach Schätzungen von Experten Pakisten ca. 52 und Indien ca. 85 Atombomben die jedoch eine geringere Sprengkraft als in den Berechnungen angenommen wurde haben. In den Berechnungen werden mehr als 20 Mio Tote die direkt durch die Atombomben umkommen erwartet. Das wären ungefähr halb so viele Menschen wie im Zweiten Weltkrieg umgekommen sind.

1990. Es gibt vom TTAPS-Team eine Folgestudie die eine detailliertere Prognose ergibt. Demnach soll die Durchschnittstemperatur um 20°C sinken. Der Niederschlag in den mittleren Breitengraden würde demnach um 75% zurückgehen.

1983. Die sogenannte TAPPS-Studie wird veröffentlicht. Darin wird zum ersten Mal der Begriff nuklearer Winter erwähnt. Turco und Mitarbeiter machen in einer Modellrechnungsstudie auf die direkten und indirekten Schäden von Kernwaffenexplosionen aufmerksam. In dem Szenarie kommt er auf eine mehrwöchige Abkühlung auf -15 bis -25°C beim Einsatz vom Bomben mit mehreren tausend Megatonnen. Ab 100 Megatonnen über Großstätten soll es bereits zu merklichen Temperaturabkühlungen auf wenige °C über dem Gefrierpunkt kommen. Eine sowjetische Forschungsgruppe kommt unabhängig davon in diesem Jahr auf ähnliche Ergebnisse. 90% der Weltbevölkerung kämen dieser Studie durch den nuklearen Winter um.

1982. Von John Birks und Paul Crutzen (Chemienobelpreis 1995) wird erstmals die Theorie vom nuklearen Winter vorgestellt. Damit wird die Verdunkelung und Abkühlung der Erdatmosphäre als Folge zahlreicher Explosionen von atomaren Sprengsätzen, z..B durch einen Atomkrieg, bezeichnet. Der Theorie nach sollte es dann zu einer Abkühlung über eine längere Zeit der Explosionen kommen. Dadurch würde die Nahrungsmittelproduktion zusammenbrechen. Hauptursache dafür sind nach Annahme der Autoren nitrose Gase und Sauerstoffradikale die durch Brände nach den Explosionen entstehen. Die Theorie sorgte zunächst für Entsetzen, wurde jedoch bald heftig kritisiert und als übertrieben bezeichnet.

1974. John Hampson weist in der Wissenschaftszeitung Nature auf die Möglichkeit der Schädigung der Ozonschicht durch Atomwaffen hin. Er rechnete mit einer mehrjährigen Schädigung der Ozonschicht dirch Nitroverbindungen. Zur Folge hatte das mehr schädigende UV-Strahlung die zur Erdoberfläche gelangen würde.

Ca. 1970. Erst jetzt beginnen US-amerikanisch und sojetische Wissenschaftler mit der Untersuchung bezüglich der Auswirkungen eines atomaren Krieges zu untersuchen.

Quellen: Wikipedia, Spiegel, Spiegel

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05.06.2010. Deutlich erhöhte Kohlesubventionen
03.06.2010. Laufzeitverlängerung für AKWs ohne Bundesrat ist grundgesetzwidrig
19.05.2010. Deutschland darf Atomwaffen entwickeln und bauen
09.05.2010. Atomenergie in den USA
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17.04.2010. Atomendlager Gorleben
12.04.2010. Atomstaat Nordkorea
11.04.2010. Atommacht Israel
09.04.2010. Atomwaffen werden in Amarillo zu Brennstoff
08.04.2010. Atommüllager XXL in der russischen Sajda-Bucht
05.04.2010. Atomkraft im Ausland
27.03.2010. Atomlager ASSE

Samstag, 23. Juni 2012

Marthas Schulessen darf wieder fotografiert werden


Es ist Mai 2012 und die 9jährige Martha Payne beginnt in Schottland zu bloggen. Weil ihr das Essen in der Schule nicht gefällt möchte sie damit einen Beitrag leisten damit es verbessert wird. Das Blog, der vor allem aus Bildern besteht, wurde jedoch schnell bekannt, selbst die internationale Presse nahm davon Notiz. Innerhalb kurzer Zeit kamen mehr als 2 Mio. Besucher auf die Seite. Viele schickten Vorschläge für gutes Essen. Auch von der Schule wurde sie fürs Weitermachen unterstützt. Sie half bei einer Spendenaktion die fast 2500 britische Pfund einbrachte. In ihrer Schule konnte man dank des Bogs so viel Gemüse und Salat bekommen wie man wollte.
Die negative Presse über das Essen rief jedoch die schottische Schulbehörde "Argyll and Bute Council" auf den Plan. Sie sieht sich verunglimpft und will Martha nicht mehr erlauben, Bilder über das Essen zu veröffentlichen so dass sich das Mädchen gestern mit einem "Goodbye" von ihren Lesen verabschieden musste.

16.06.2012. Die Schulbehörde macht nach massiven Protesten einen Rückzieher. Marthas Schulessen darf weiterhin online gehen ;o)

23.06.2012. Martha hat keinen Bock mehr zum Bloggen. Sie möchte sich nach den Sommerferien anderen Beschäftigungen widmen. Der Blog wird vielleicht aber weitergeführt. Ihr Papa hat die Schulklassen der Welt eingeladen jeweils eine Woche lang über das Schulessen an ihrer Schule zu bloggen.

Quellen
14.06.2012, NeverSeconds, Goodbye

Donnerstag, 21. Juni 2012

Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM)


Der ESM soll ein internationales Finanzinstitut mit Sitz in Luxemburg werden. Er soll in Zusammenarbeit mit dem IWF die Zahlungsfähigkeit von Staaten und Banken in der Eurozone dauerhaft sichern und den sogenannten "Euro-Rettungsschirm" ablösen. Die Entscheidungen werden vom sogenannten Gouverneursrat getroffen welcher sich wiederum aus den Finanzministern der Euro-Gruppe (oder anderen für Finanzen zuständigen Mitgliedern der nationalen Regierungen) zusammensetzt. Damit würde das "Königsrecht" der Parlamente in Haushaltsfragen ausgehebelt.
Unterzeichnet wurde der Vertrag am 23.01.2012 auf einem Gipfeltreffen von den 17 Mitgliedsstaaten der Eurozone. Am 29.06.2012 wurde es vom deutschen Bundesrat und Bundestag verabschiedet. In Kraft treten sollte der ESM am 1. Juli 2012. Weil das Bundesverfassungsgericht den Vertrag vorher prüfen möchte ist konnte der ESM jedoch  nicht wie geplant in Kraft treten. Am 12. September will das Gericht sein Urteil im Streit um den ESM verkünden.
Voraussetzung für die Errichtung ist die Ratifizierung von so vielen Euro-Mitgliedsstaaten, dass 90% des Stammkapitals von 700 Mrd. Euro gezeichnet wurde. Dieser Betrag kann jedoch unbegrenzt erhöht werden. Zwar nur mit der Stimme des deutschen Vertreters. Dieser soll jedoch an die Weisungen des Parlaments nicht gebunden sein. Geplant ist die Unterzeichnung bis Mitte 2012. Deutschland wird nach Unterzeichnung wenn man alle "Rettungspakete zusammenzählt mit 732 Mrd. Euro für die Schulden anderer Staaten haften.
Die Hauptinstrumente des ESM sollen Notkredite und Bürgschaften sein die überschuldete Mitgliedsstaaten zu subventionierten Konditionen erhalten. Mitgliedsstaaten die das erhalten wollen müssen jedoch ein "makroökonomisches Anpassungsprogramm" umsetzen und eine tiefgehende Analyse zur Nachhaltigkeit seiner Schuldensituation unternehmen.

Der ESM verstösst gegen den Vertrag von Maastricht mit dem 1992 die Währungsuniun beschlossen wurde. Dort ist ausdrücklich verankert dass finanzielle Unterstützungen für überschuldete Mitgliedsstaaten ausgeschlossen sein sollen. Es wurde sogar extra eine Nichtbeistands-Klausel vereinbart. Die Staaten haben diese Verträge jedoch bereits mehr als 60 Mal verletzt ohne dass jemand zur Rechenschaft gezogen wurde.

Am 28.02.2012 entschied das Bundesverfassunggericht dass das sogenannte Sondergremium des Bundestags zur parlamentarischen Kontrolle des Rettungsschirms EFSF zum großen Teil gegen das Grundgesetz verstößt und die Abgeordneten des Bundestags an den Entscheidungen stärker beteiligt werden müssen (2 BvE 8/11).

Bei den Verhandlungen um den ESM wurden von der Schwarzgeldregierung laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 19.06.2012 die Mitspracherechte des Bundestags verletzt indem die Abgeordneten nicht rechtzeitig und ausreichend unterrichtet wurden um den Abgeordneten eine Mitwirkung daran zu ermöglichen.

04.09.2012. Seit Ende Juni hat sich die Zahl der Bürger die gegen den ESM klagen auf 37.000 erhöht. Die Klage ist damit laut dem Verein "Mehr Demokratie" die größte Verfassungsbeschwerde die es bisher in der Geschichte der Bundesrepublik gab.

21.06.2012. Schwarzgeldrotgrün hat sich in den Verhandlungen um den ESM geeinigt. Das Bundesverfassungsgericht bittet Joachim Gauck (Bundespräsident) darum das Gesetz für den ESM vorerst nicht zu unterschreiben bis es vom Zweiten Senat geprüft worden ist. Dieser gibt der Bitte statt. Auch Ex-Bundesjustizministerin Däumler-Gmelin ist der Meinung dass es "absurd und untragbar" ist wie der ESM innerhalb weniger Stunden im Bundtag und Bundesrat durchgepeitscht werden soll. Von mehreren Seiten wurden Verfassungsklagen gegen den ESM angekündigt.

24.06.2012. Die Bundesländer wollen unter dem Vorwand diverser finanzieller Versprechungen von 4 Mrd. Euro an das Volk dem ESM zustimmen.
Quellen
04.09.2012, Spiegel, Rekord-Verfassungsbeschwerde, 37.000 Bürger klagen gegen Euro-Rettungsschirm
24.06.2012, Zeit, Euro-Krise, Bund kauft sich Zustimmung zum Fiskalpakt
24.06.2012, FAZ, Entmachtung der Parlamente, Stefan Mappus und die Euroretter
21.06.2012, Spiegel, Rettungsschirm ESM, Gaucks wichtigste Unterschrift
21.06.2012, Sueddeutsche, Nach Drängen des Bundesverfassungsgerichts, Gauck verzögert Gesetz über ESM und Fiskalpakt
21.06.2012, Sueddeutsche, Entscheidung über ESM, Verfassungsrichter wollen Gauck bei Euro-Rettungsschirm um Aufschub bitten
21.06.2012, Sueddeutsche, Regierung und Rot-Grün einig über Fiskalpakt
19.06.2012, Tagesschau, Verfassungsgericht stärkt Parlament bei Euro-Rettung, Mitsprache statt bloßes Abnicken
19.06.2012, Spiegel, Urteil des Bundesverfassungsgerichts, Regierung hat Rechte des Bundestags verletzt
28.02.2012, Spiegel, Bundesverfassungsgericht, Sondergremium zur Euro-Rettung überwiegend verfassungswidrig
Wikipedia, Europäischer Stabilitätsmechanismus

Freitag, 15. Juni 2012

Aktueller Energie-, Klima- und Rohstoffticker - Mai 2012



















Erhältlich ist das Buch "Japan strahlt" bei epubli als eBook [DRM-Frei] oder Printausgabe (epubli)

+++ Aktueller Energie-, Klima- und Rohstoffticker +++

Donnerstag, der 31. Mai 2012

16 Uhr 00, MESZ. Fahren mit Erdgas (Spiegel).

15 Uhr 00, MESZ. Das Atomschiff "Edo" wird wahrscheinlich morgen den Lehnitzsee nördlich von Berlin erreichen. An der Turmerlebniscity soll es eine Protestkundgebung der Linken geben. Das Schiff ist im 22. Mai am stillgelegten AKW Obrigheim mit radioaktivem Atommüll gestartet und soll am 4. Juni das Zwischenlager Nord in Lubmin erreichen. Dort sollen 2 Dampferzeuger und zwei Motoren zerlegt, dekontaminiert und zum Rücktransport vorbereitet werden (Märkische Allgemeine).

13 Uhr 00, MESZ. Ab morgen tritt in Frankreich eine neue Energiesparverordnung in Kraft. Geschäfte und Unternehmen müssen die Beleuchtung ihrer Schaufenster, Fassaden und von Innenräumen, die von außen sichbar ist von 01 Uhr nachts bis um 06 Uhr morgens abschalten. Der Grund für diese Maßnahme liegt bei den Atomkraftwerken in Frankreich. Im Sommer können die AKWs wegen Kühlwassermangel nicht auf voller Leistung arbeiten, im Winter gibt es Probleme weil in Frankreich Elektroheizungen weit verbreitet sind und wenn die Flüsse zufrieren ebenfalls nicht genügend Kühlwasser zur Verfügung steht (Telepolis).

12 Uhr 30, MESZ. Josef Ackerman, nun Ex-Chef der Deutschen Bank, macht sich vom Acker. Die Deutsche Bank hat auch in seinem letzten Jahr kräftig in die Atomindustrie investiert. Seit Beginn der Katastrophe von Fukushima im März 2011 hat die Deutsche Bank Atomkonzerne mit 878 Mio. Euro finanziert. Daneben hält sie Aktienanteile und Anleihen von Atomfirmen im Wert von 300 Mio. Euro. Zudem  werden von ihr, oft über die Fondstochter DWS, etwa 96 Aktien- und Anleihefondes angeboten in denen auch Atomkonzerne vertreten sind. "urgewald" hat in einer Studie festgestellt dass die Deutsche Bank 30 von 46 untersuchten Atomkonzerne unterstützt. Dabei sind u.a. Areva, EdF, Korea Hydro & Nuclear Power, Rosatom, Southern Company, TVO, Urenco und die United States Enrichment Corporation. Auch der italienische Atomkonzern Enel, der in der Slowakei die 2 Atomreaktoren Mochovce 3 und 4 die gerade mal dem Sicherheitsstandard der 1970er Jahre entsprechen baut und nicht einmal über eine Schutzhülle verfügt, wird unterstützt (Sueddeutsche).

12 Uhr 00, MESZ. Schwimmende Windkraftwerke (Focus).

11 Uhr 30, MESZ. Der neue Umweltminister Altmaier möchte bis zur Sommerpause ein Zehn-Punkte-Programm mit Vorhaben vorlegen, die er bis zur Bundestagswahl 2013 umsetzen will (Tagesschau, Sueddeutsche).

11 Uhr 00, MESZ. Nordkorea hat seine Verfassung geändert und nennt sich jetzt offiziell Atommacht (Welt, Spiegel, Focus, Tagesschau).

08 Uhr 00, MESZ. Fahrzeuge mit Batterie oder mit Brennstoffzelle (Zeit).

Mittwoch, der 30. Mai 2012

24 Uhr 00, MESZ. US-amerikanische Strafzölle gegen chinesische Windkraftanlagen (Sueddeutsche, Spiegel, Handelsblatt).

23 Uhr 00, MESZ. SWR2 bringt die Sendung "Ein Leben für die Wahrheit. Ein Tod gegen die Lüge". Hartmut Gründler hat sich am 16. November 1977, während die SPD auf ihrem Energie-Parteitag über Atompolitik diskutierte in der Mönckebergstraße mit Benzin übergossen und danach angezündet. Er lief danach noch als menschliche Fackel einige Schritte bevor er zusammenbrach. 5 Tage später stirbt er im Alter von 47 Jahren an seinen Verbrennungen. Helmut Schmidts Kommentar damals dazu: "Man lasse sich nicht von einem wohlmeinenden Idealisten eine Politik kaputtmachen die viele Arbeitsplätze schafft" (SWR2).

22 Uhr 00, MESZ. Textilunternehmen wollen keine Ökostrom-Umlage zahlen (Handelsblatt).

20 Uhr 00, MESZ. Das Europäische Parlament will in Zukunft genaue Berichte darüber wie die EU-Mitgliedsstaaten Emissionen einsparen (taz).

18 Uhr 00, MESZ. Der Iran verschleiert angeblich Spuren von Atomanlagen (Spiegel, Welt, Focus, Sueddeutsche).

16 Uhr 00, MESZ. Das Leben nach dem Öl. Peak Oil-Konferenz in Wien. Ölpreise wenn das Öl versiegt. Die Ölförderung sinkt möglicherweise bis 2035 um mehr als 50 Mio. Barrel. Unterschiedliche Ölsorten (Telepolis, Tagesschau, Tagesschau, Tagesschau, Spiegel).

15 Uhr 00, MESZ. Der Virus Flame soll gegen die Ölindustrie des Iran eingesetzt worden sein (Spiegel).

14 Uhr 30, MESZ. Im Jahr 2010 ist der Ausstoß von CO2 durch die wirtschaftliche Erholung und den aussergewöhnlich kalten Winter in der EU wieder angestiegen (Tagesschau).

14 Uhr 00, MESZ. Das 1500-seitige Gutachten zum Ausbau von Temelin will offenbar niemand lesen. Wozu auch? (Welt).

12 Uhr 00, MESZ. Bürgerbeteiligung bei Stromnetzplanung unerwünscht. 2011 haben die Netzbetreiber offenbar Schätzungen vorgelegt wie hoch die Anteile der Energieformen an der Stromerzeugung sein sollen. Da es in der Presse kaum Erwähnung gefunden hat sind jedoch nur 76 Stellungnahmen eingegangen (taz, FAZ).

11 Uhr 00, MESZ. In Japan ist ab Juli das von Sharp hergestellte Smartphone "Pantone 5 SoftBank 107SH" erhältlich. Es verfügt über einen Silizium-Detektor zur Messung örtlicher Strahlenbelastung und soll Gammastrahlung von 0,05 bis 9,99 Mikrosievert/Stunde messen. Die Schwankungsbreite soll bei +/- 15 bis 20% liegen. Die Messung erfolgt auf Knopfdruck. Die erhobenen Daten können auf einer Landkarte angezeigt werden. (Austria.com, Heise).

10 Uhr 00, MESZ. Stromspeicher (Sueddeutsche).

09 Uhr 00, MESZ. AKW Cattenom, Block 4, musste gestern um etwa 13 Uhr wegen "Generator-Problemen" im Nichtatomaren Bereich abgeschaltet werden. Der letzte Zwischenfall am selben Reaktor war erst vor wenigen Tagen am 28. April (T-Online, Tageblatt.lu).

08 Uhr 00, MESZ. Heute soll der Plan für den bundesweiten Ausbau der Stromnetze von den vier Übertragungsnetzbetreibern vorgestellt werden. Insgesamt wollen sie 4 neue Stromtrassen quer durch Deutschland bauen: 1. Von Emden in Niedersachsen nach Osterrath in NRW und weiter nach Philippsburg in BW, 2. Von Wehrendorf in Niedersachsen nach Urberach in Hessen, 3. Von Brunsbüttel in Schleswig-Holstein nach Großgartach in BW und von Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein nach Grafenrheinfeld in Bayern, 4. von Lauchstädt in Sachsen-Anhalt nach Meitingen in Bayern. Hört sich alles etwas übertrieben an wenn man bedenkt dass es bis 2022 erst einmal nur um den Ersatz von lumpigen 9 AKWs geht. Kann also weniger daran liegen sondern mehr daran dass die Schwarzgeldregierung zugunsten der grossen Stromkonzerne Offshore-Windräder preferiert und der Strom nach Südeuropa exportiert werden soll.
Insgesamt umfasst das deutsche Stromnetz 1,75 Mio. Kilometer.  Zu den 4 Übertragungsnetzbetreibern Tennet, Amprion, 50Hertz und TransnetBW kommen 869 Verteilnetzbetreiber zu denen auch viele Stadtwerke gehören. Diese bringen den Strom vor Ort zum Verbraucher (Focus, Handelsblatt, Tagesschau, Sueddeutsche, Sueddeutsche, Spiegel, taz, taz).

07 Uhr 00, MESZ. Alle warten auf das EEWärmeG welches zum 1. Januar 2013 in Kraft treten könnte (Topagrar).

06 Uhr 00, MESZ. Die Öko-Forschung zu Offshore-Windkraftwerken stoppt (FAZ).

Dienstag, der 29. Mai 2012

23 Uhr 00, MESZ. Kabelhersteller und Erdgaslieferanten sind möglicherweise die Gewinner der Energiewende (FAZ).

22 Uhr 00, MESZ. Laut Report Mainz wurde im Jahr 2011 der Strom bei schätzungsweise 200.000 Hartz 4 Empfängern abgestellt. Sie können offenbar die Rechnungen nicht mehr bezahlen weil der Regelsatz nicht im selben Maß wie die Energiekosten steigt (Spiegel).

21 Uhr 00, MESZ. Der Rahmenterminplan des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) sagt offenbar aus dass die Atommüllfässer aus dem Atomlager ASSE frühestens ab Ende 2036 herausgeholt werden können. 2010 hat die Bundesregierung noch davon geblubbert dass die Arbeiten spätestens 2028 abgeschlossen werden könnten (Nixblog - Atomlager ASSE).

20 Uhr 00, MESZ. In Japan versucht die Atomlobby ein Datum für einen Atomausstieg zu verhindern. Der Anteil des Atomstroms könnte dort bis 2030 auf 15% halbiert werden, die Laufzeiten von AKWs auf 40 Jahre begrenzt. Laut Umfragen sind im Moment 75% der Japaner gegen die Nutzung der Atomenergie (taz).

19 Uhr 00, MESZ. Die Grünen sind gegen weitere Fördermillionen für Forschungen zur Kernfusion. Die Schwarzen dafür (Ostsee-Zeitung).

17 Uhr 00, MESZ. Das AKW Brokdorf wurde nach einer Revision wieder in Betrieb genommen (Hamburger Abendblatt).

16 Uhr 00, MESZ. Das Schweizer Bundesgericht hat einer Beschwerde gegen die Abschaltung des AKW Mühleberg Ende Juni 2013 die aufschiebende Wirkung entzogen. Im März 2011 hatte das Bundesverwaltungsgericht entschieden dass das AKW Mühleberg vorerst aus Sicherheitsgründen "nur" noch bis  zu diesem Termin betrieben werden darf. Füpr eine weitere Betriebsgenehmigung will das Gericht vom Betreiber BKW ein umfassendes Instanthaltungskonzept (20min.ch).

15 Uhr 00, MESZ. Das AKW Philippsburg II ist zu jährlichen Revisionsarbeiten vom Netz gegangen. Es sollen Prüf- und Instanthaltungstätigkeiten sowie mehrere nicht näher erklärte technische Projekte durchgeführt werden. Ausserdem will man Brennelemente austauschen. Eingesetzt werden mehr als 1000 zusätzliche Fachkräfte. Zum Großteil handelt es sich dabei wohl um sogenannte Leiharbeiter - auch Strahlenfutter genannt (EnBW).

14 Uhr 00, MESZ. Bei einem Besuch der Bundesnetzagentur in Bonn stellt das Bundeskanzler Merkel fest "Die Energiewende, so wie wir sie vor einem Jahr beschlossen haben, ist machbar". Die Betreiber 50Hertz, Tennet, Amprion und TransnetBW fordern offenbar laut dem Entwurf des ersten nationalen Netzentwicklungsplans etwa 3800 Kilometer neue Stromleitungen und Modernisierung von weiteren 4400 Kilometern. Die Kosten dafür werden auf ca. 20 Mrd. Euro geschätzt. Für die Leitungen zu Offshore-Windkraftwerken kommen noch etwa 12 Mrd. Euro dazu. Insgesamt also gerade mal Kosten die dem Bau von 3 bis 4 AKWs entsprechen (Ohne Betrieb, Endlagerung und Entsorgung).
Bereits 2009 wurde im Energieleitungsbaugesetz  der Bau von 1834 Kilometern Stromleitungen auf den Weg gebracht. Realisiert wurden bisher jedoch gerade einmal 214 Kilometer (Focus, Tagesschau, SpiegelSueddeutsche, Welt, Stern, Focus, taz, FAZ).

12 Uhr 00, MESZ. In Shenzen in China ist bei einem Unfall ein Elektoauto von BYD explodiert. Dabei starben offenbar 3 Menschen (Handelsblatt, Spiegel, Focus).

11 Uhr 00, MESZ. Philipp Rösler (Wirtschaftsminister) will neue Kohlekraftwerke bauen (Focus).

10 Uhr 30, MESZ. Gegen 9 Uhr MESZ gab es in Norditalien ein weiteres Erdbeben der Stärke 5,8. Das Hypozentrum lag bei Modena etwa 5 Kilometer südwestlich von San Felice in einer Tiefe von 5 bis 10 Kilometern. Es soll mindestens 8 Tote und mehrere Verletzte gegeben haben.  In San Felice ist ein alter Schlossturm eingestürzt und in Mirandola der Dom. In Mailand wurden vorsorglich einige Verwaltungsgebäude und Schulen evakuiert. Zu spären war das Beben bis Venedig, Mailand, Parma, Bologna und Florenz  (Nixblog - Erdbeben in Italien - Mai 2012)

10 Uhr 00, MESZ. Joachim Gauck (Bundespräsident) ist in Israel eingetroffen. Er findet die ca. 400 "guten" Atombomben Israels nicht erwähnenswert - die "bösen" Atombomben aus dem Iran die noch gar nicht gebaut sind dagegen schon (Welt).

Montag, der 28. Mai 2012

22 Uhr 00, MESZ. Beteiligung an der Diskussion für neue Stromtrassen (taz).

20 Uhr 00, MESZ. Thunfische die 2011 vor der US-Küste gefangen wurden sind dank Fukushima deutlich stärker mit Cäsium 137 und Cäsium 134 belastet als 2008 (Welt, Focus, taz, Spiegel).

18 Uhr 00, MESZ. Gemasolar, Sonnenenergie aus der Turmspitze (Tagesschau).

17 Uhr 00, MESZ. Blockade des Atomschiffs "Edo" an der Kanalbrücke der Wolbecker Straße in Münster für ca. 6 Stunden (Münstersche Zeitung).

16 Uhr 00, MESZ. Der italienische Dreiradlieferwagen Piaggio Ape kann nun auch als Elektroauto gekauft werden. Er soll 18.000 Euro, incl. Akkus, kosten. Die Reichweite beträgt etwa 100 Kilometer. Es fährt bis zu 69 km/h (Welt).

15 Uhr 00, MESZ. Erst rund 5000 Elektroautos auf Deutschlands Straßen (Focus).

14 Uhr 00, MESZ. Der Iran will angeblich die Urananreicherung stoppen wenn die internationale Gemeinschaft sein Recht auf ein eigenes Atomprogramm anerkennen würde (Handelsblatt).

13 Uhr 00, MESZ. Am Samstag hat Fotovoltaik in Deutschland mit 22,2 GW und ca. 40% Anteil am Energiemix einen neuen Rekord aufgestellt. Interessant übrigens dass die einen nicht erwähnen dass der Strompreis an der Börse in der Spitzenzeit dadurch massiv gefallen ist und die anderen dass die EEG Umlage ansteigen wird so dass sich alles wohl in etwa wieder ausgleichen dürfte und nein da Fotovoltaik mehr oder weniger vor Ort erzeugt wird braucht man dazu auch keine neuen Leitungen. die benötigt man wegen der relativ teuren Offshore-Windkraftwerke mit denen die Schwarzgeldregierung den großen Energiekonzernen  Subventionen in hohem Maße zuschustert und um Exporte nach Südeuropa zu ermöglichen (taz, Welt, Spiegel, Handelsblatt).

12 Uhr 00, MESZ. Atommüllschiffstransport vom AKW Obrigheim ins Zwischenlager Nord in Lubmin (Lubmin niX da!).

11 Uhr 00, MESZ. Umweltminister Altmaier will innerhalb der nächsten Tage mit Telefonaten und persönlichen Treffen eine Einigung im Fotovoltaikstreit herbeiführen (Focus).

10 Uhr 00, MESZ. Laut Internationaler Energieagentur (IEA) sind die Kohlendioxid-Emissionen 2011 auf knapp 37 Mrd. Tonnen angestiegen (Telepolis).

Sonntag, der 27. Mai 2012

19 Uhr 00, MESZ. Einer der beiden Atomreaktoren des bulgarischen AKWs Kosloduj wurde nach einer Störung automatisch abgeschaltet. Das Niveau der Radioaktivität in der Gegend soll sich durch den Zwischenfall nicht geändert haben. Genauere Angaben zu dem Störfall werden nicht gemacht. Das "technologische Problem" soll in der Zwischenzeit beseitigt worden sein. Der Reaktor soll morgen bereits wieder ans Netz gehen.
Der andere Reaktor war erst am Donnerstag wieder nach einer Wartung in Betrieb genommen worden. Bulgarien produziert 30% des Strombedarfs mit dem AKW. Die Laufzeiten der beiden Blöcke sollen um 20 Jahre verlängert werden (cash.ch, Hamburger Abendblatt).

18 Uhr 00, MESZ. Gaskraftwerke als Brückentechnologie (Focus).

16 Uhr 00, MESZ. Der Iran will ab 2013 in Buschir, wo 2011 das AKW Buschehr in Betrieb genommen wurde ein oder zwei weitere Atomreaktoren bauen. Sie sollen eine Leistung von jeweils 1000 MW haben. (Tagesschau, Sueddeutsche, Welt, Stern, taz, Handelsblatt).

15 Uhr 00, MESZ. Geld machen mit Windkraft in der Uckermark (Welt).

Samstag, der 26. Mai 2012

22 Uhr 00, MESZ. Kaum ist die Katze (Norbert Röttgen) aus dem Haus tanzen die Mäuse (Rainer Brüderle, Michael Fuchs, Anette Schavan, Guenter Oettinger, Werner Wenning, Tuomo Hattaka) auf dem Tisch und verlangen mehr Gaskraftwerke, Kohlekraftwerke und längere Laufzeiten für Atomkraftwerke. Die Atomlobbyisten sind mal wieder in Hochform. Der neue Umweltminister Peter Altmaier sagt jedoch: "Die Kernenergie in Deutschland ist Geschichte. Der Ausstieg ist beschlossen. Und ich kenne keine ernst zu nehmende Kraft in Deutschland, die ihn revidieren will" (Spiegel, Welt, Tagesschau, Focus, Focus, Handelsblatt, Sueddeutsche, Stern).

21 Uhr 00, MESZ. Das Bundeskanzler Merkel spricht von einem Zeitverzug beim Stromnetz-Ausbau und erklärt ihn zur Chefsache (taz, Handelsblatt).

20 Uhr 00, MESZ. Im AKW Fukushima I wurde am Reaktor 4 das Abklingbecken gegen die Gefahr von schweren Erdbebeben notdürftig abgesichert was dann in einer trügerischen Presseshow diversen Journalisten gezeigt wurde. Zuvor wurde schon von angeblich nur geringer freigesetzter Radioaktivität geblubbert während in Wirklichkeit mindestens das zehnfache der Radioaktivität gegenüber Tschernobyl freigesetzt worden ist (Focus, Spiegel, ORF, Telepolis).

18 Uhr 00, MESZ. Chemische Lösungen zur Speichertechnologie (Focus).

17 Uhr 00, MESZ. Der Iran soll lt. IAEO und ISIS genügend Uran für 5 Atombomben haben (Handelsblatt).

10 Uhr 00, MESZ. Der neue französische Präsident Hollandes will das AKW Fessenheim bis 2017 vor Ende seiner Amtszeit abschalten lassen (Schwäbisches Tagblatt).

Freitag, der 25. Mai 2012

22 Uhr 00, MESZ. EdF wird von Baden-Württemerg wegen dem grundgesetzwidrigen EnBW Deal auf Schadensersatz in Höhe von 2 Mrd. Euro verklagt (FAZ, Spiegel).

21 Uhr 00, MESZ. An der Solarstrom AG zeigt sich wieder mal die ganze Perversität der Börse. Trotz Verlusten werden Dividenden ausbezahlt (Handelsblatt).

20 Uhr 00, MESZ. Auch der Klimagipfel in Bonn ist zäh wie Leder (Spiegel).

19 Uhr 00, MESZ. Die SPD-Fraktion ist im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie mit einem Antrag (17/9554) gegen eine EU-Atomförderung an der Mehrheit von CDU/CSU und FDP gescheitert (Bundestag).

18 Uhr 00, MESZ. Mit 22.145 MW hat die Photovoltaik heute zwischen 12 und 13 Uhr erstmals etwa ein Drittel des gesamten Stroms in Deutschland produziert. Dazu kam zu der Zeit noch 4378 MW aus Windkraftanlagen. Die konventionellen Anlagen wurden jedoch nicht gedrosselt so dass wahrscheinlich massiv Strom ins Ausland exportiert wurde. Am Montag könnten für mehrere Stunden möglicherweise erstmals eine Versorgung von 100% durch Erneuerbare Energien in Deutschland erreicht werden (Telepolis, Spiegel, Welt, Welt, Focus, FAZ, Heise).

17 Uhr 00, MESZ. Block 4 vom AKW Fukushima I bekommt eine Schutzhülle (Nuklearforum.ch).

16 Uhr 00, MESZ. Die Mövenpickpartei ist gegen einen neuen staatlichen Energieversorger (Telepolis).

14 Uhr 00, MESZ. Der japanische schnelle Brüter Monju steht vor dem Aus (Telepolis). Der japanische Atomausstieg ist natürlich nicht einfach (Technology Review).

15 Uhr 00, MESZ. Die Herstellung von Windrädern wird automatisiert (Technology Review).

12 Uhr 00, MESZ. Das Risiko für Netzausfälle steigt - angeblich. Komisch nur dass man im letzten Winter nachdem ein AKW abgekackt ist keinen Stromausfall hatte während vor ein paar Jahren von Hamburgbis Gorleben die Lichter aus waren (Focus).

Donnerstag, der 24. Mai 2012

17 Uhr 00, MESZ. Die Schwarzgeldregierung will in Zukunft Kraft-Wärme-Kopplung stärker fördern (Focus).

15 Uhr 00, MESZ. Auch BP steigt aus dem Gaspipelineprojekt "Nabucco" aus. Damit ist es nun offiziell gescheitert (Welt).

14 Uhr 00, MESZ. Laut einem Bericht der WHO die sich offensichtlich wieder an das Maulkorbabkommen mit der Atomlobbyorganisation IAEO hält und, wie sie selbst zugeben musste, keinerlei Kompetenz in Sachen biologische Auswirkung ionisierender Strahlung mehr hat ist die Strahlenbelastung um Fukushima kaum erwähnenswert (Spiegel).

12 Uhr 00, MESZ. Norwegen will Europas Akku werden (Spiegel).

10 Uhr 00, MESZ. Die Atomgespräche mit dem Iran werden in Bagdad fortgesetzt (Focus, Welt).

09 Uhr 00, MESZ. Die Schwarzgeldregierung verdoppelt die Steuerbefreiung für Elektroautos auf zehn Jahre für Fahrzeuge die zwischen 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2015 erstmals zugelassen werden (Spiegel, Focus).

Mittwoch, der 23. Mai 2012

22 Uhr 00, MESZ. Aufm Energiegipfel ist nix ausser "man will sich regelmäßiger treffen" rausgekommen und findet das super (taz, FAZ).

21 Uhr 00, MESZ. Der Atomwirtschaft gehen die Fachkräfte aus. Bei Areva und Westinghouse gehen die Bewerber zurück. In Stuttgart musste der "Kernenergie Campus" bei dem Oberschüler an Infoständen und in einer interaktiven Ausstellung über Ausbildungen in der Atomtechnik informiert wurden kurzfristig abgesagt werden weil zu wenig Schüler Interesse zeigten. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 150 Doktoranten die ihre Arbeiten zu atomtechnischen Themen schreiben. Ob sie hinterher auch in der Atomtechnik arbeiten werden ist jedoch fraglich. In Deutschland wird es vor allem beim Abriss der AKWs noch für mindestens 30 Jahre viel Arbeit geben. Bei der darauf spezialisierten Firma Nukem kommt im Moment auf 3 Stellenangebote nur ein Bewerber. Im Gegenzug werden in der nächsten Zeit etwa ein Drittel der Fachkräfte in Rente gehen. Die Sicherheitslage durch AKWs wird dadurch noch weit bedenklicher werden (Tagesschau).

18 Uhr 00, MESZ. Das Solarflugzeug "Solar Impulse HB-SIA" soll morgen in die marrokanische Hauptstadt Rabat zum Baubeginn eines Solarthermiekraftwerks bei Quarzazate fliegen. Es wird der erste Interkontinentalflug des Flugzeugs sein. Pilot der ersten Etappe ist André Borschberg. Start soll um 6 Uhr 45 im schweizerischen Payerne sein. Um 2 Uhr am Freitagmorgen ist eine Zwischenlandung in der spanischen Hauptstadt Madrid geplant. Nach einer mehrtägigen Pause wird Bertrand Piccard das Steuer übernehmen um über die Meerenge von Gibraltar zum Ziel zu fliegen.
Das Solarthermie-Kraftwerk soll zunächst eine Leistung von 160 MW haben. Die Leistung soll später auf 500 MW ausgebaut werden. Deutschland unterstützt den Bau mit 15 Mio. Euro. Insgesamt sollen bis 2020 in Marokko 5 Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 2 GW gebaut werden. Mit Wind- und Sonnenenergie solllen bis dann 28% des Strombedarfs Marokkos gedeckt werden (Golem, Telepolis, Handelslatt, Spiegel).

14 Uhr 00, MESZ. Mieter werden sich laut den Plänen der Schwarzgeldregierung gegen sogenannte "Energetische Sanierungen" in Zukunft kaum noch wehren können. Miete darf demnach während drei Monaten auch bei viel Staub und Lärm nicht gekürzt werden. Zudem dürfen die Kosten mit maximal 11% auf die Miete umgelegt werden (Focus).

13 Uhr 00, MESZ. Das Atomtransportschiff "Atlantik Osprey" (IMO-Nr. 8602414, MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4, Flagge: Groß Britannien, Baujahr 1986) ist am 20.05.2012 in England aufgebrochen und heute gegen 7 Uhr am Ziel Cherbourg in Frankreich eingetroffen. Offiziell wurde der Grund  nicht bekanntgegeben. Inoffiziell soll das Schiff in Cherbourg einen leeren Behälter abholen (AKW Grohnde - Nein Danke).

11 Uhr 00, MESZ. Johannes Teyssen (Chef von E.on) bezeichnet das europäische CO/2-Emissionssystem als zu teuer in ineffizient und fordert dass nicht benötigte Zertifikate aus dem Verkehr gezogen werden sollen. Ausserdem will er dass jetzt Klimaziele für 2030 festgelegt werden um Planungssicherheit zu bekommen (Spiegel).

09 Uhr 00, MESZ. Nordkorea erweitert offenbar laut Satellitenaufnahmen den Raketenstartplatz Musudan-ri für größere Flugkörper wie Interkontinentalraketen. Es soll ein kompletttes Dorf abgerissen worden sein um eine neue Anlage zur Montage von Raketen aufzubauen. Die Anlage soll laut Wissneschaftlern bis 2016 oder 2017 einsatzbereit sein, (Welt).

08 Uhr 00, MESZ. Der Iran hat kurz vor den Verhandlungen seinen Forschungsreaktor in Teheran mit atomarem Brennstoff der im Iran auf 20% angereichert wurde bestückt (Welt).

06 Uhr 00, MESZ. In Zürich wurden importierte Steinpilze aus dem Verkehr gezogen die zu stark mit radioaktivem Cäsium-137 belastet waren. Die Pilze waren aus der Ukraine importiert worden wo sie wild gewachsen waren. 25 Jahre nach dem Beginn der Katastrophe von Tschernobyl gelangen also immer noch Speisepilze mit einer zu hohen radioaktiven Belastung in den Export. Die betroffene Lieferung bestand aus 10 Tonnen Pilzen die alle vernichtet wurden. Die Ukraine hatte den Export in die Schweiz erlaubt (Tagesanzeiger).

05 Uhr 00, MESZ. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in Bagdad nachdem der Iran im Vorfeld Zugeständnisse signalisiert hat (Tagesschau, Focus, Telepolis, Spiegel).

04 Uhr 00, MESZ. Braunkohlekraftwerke und Fotovoltaikanlagen verdrängen offenbar Gaskraftwerke (Telepolis).

Dienstag, der 22. Mai 2012

22 Uhr 00, MESZ. Das Risiko eines Super-GAUs liegt laut einer Studie von Jos Leliveld (Atmosphärenchemiker am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz) beim derzeitigen Bestand an AKWs bei 1 Mal pro 10 bis 20 Jahre (Greenpeace-Magazin, Welt, Handelsblatt, Telepolis, Sueddeutsche, Telepolis, Max-Planck-Gesellschaft).

21 Uhr 00, MESZ. Nordkorea dementiert die Pläne für einen dritten Atomtest, gibt aber an die atomare Abschreckung ausbauen zu wollen (Welt).

20 Uhr 00, MESZ. Der erste Teil des europäischen Raketenabwehrsystems wurde aktiviert. Bis 2020 soll er fertig ausgebaut sein (Focus).

19 Uhr 00, MESZ. Die Berliner Solarforma Inventux meldet Insolvenz an (Focus).

18 Uhr 00, MESZ. Demo ist angesagt. In Stuttgart tagt das Deutsche Atomforum. Aufm Forum macht sich Ralf Güldner für das Festhalten am Endlager Gorleben stark (Endlich abschalten, Umweltjournal, Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg). 

17 Uhr 00, MESZ. Siemens will Hybrid-LKWs mit Oberleitungen bauen (Spiegel, taz, Tagesschau, taz).

16 Uhr 00, MESZ. Großbritannien setzt offenbar auf Laufzeitverlängerungen für AKWs und will Atomenergie so wie erneuerbare Energien fördern weil das angeblich die Strompreise senken soll. Hinter diesen Forderungen steckt offensichtlich der französische Atomkonzern EdF (Telepolis, taz, taz).

15 Uhr 00, MESZ. ExxonMobil will in Deutschland Erdgas mit "Fracking" fördern und hält das natürlich für alternativlos (Welt).

14 Uhr 00, MESZ. Politische Spielchen mit der Erdölversorgung (Telepolis).

13 Uhr 00, MESZ. Laut Nationaler Plattform Elektromobile fahren bis 2020 maximal 600.000 Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen (Spiegel).

11 Uhr 00, MESZ. Iran und IAEO haben sich offenbar auf eine Untersuchung des iranischen Atomprogramms geeinigt (FAZ).

09 Uhr 00, MESZ. RWE stellt das 100 Meter lange Riesenschiff "Victoria Mathias" in Dienst. Gekostet hat es 100 Mio. Euro. Mit dem Kran an Bord können Bauteile bis zu 1000 Tonnen Gewicht gehoben werden. Damit sollen Offshore Windkraftanlagen im Meer gebaut werden. Als erster Einsatzort ist der Windpark Nordsee Ost mit 48 Windturbinen nördlich von Helgoland geplant (taz).

07 Uhr 00, MESZ. In Bulgarien gab es um 3 Uhr ein Erdbeben der Stärke 5,6. Das Epizentrum lag etwa 25 Kilometer südlich der Hauptstadt Sofia. Es soll keine Verletzten gegeben haben. 1,5 Stunden später gab es ein Nachbeben der Stärke 4,3 (Sueddeutsche, Spiegel).

01 Uhr 00, MESZ. Zögerliche Hilfe der Behörden für Strahlenopfer (Tagesschau).

Montag, der 21. Mai 2012

23 Uhr 00, MESZ. Die NATO will eventuell möglicherweise vielleicht langfristig die Zahl der taktischen Atomwaffen verringern (Tagesschau).

20 Uhr 00, MESZ. Offshore-Windparks liefern mehr Strom als geplant (taz).

19 Uhr 00, MESZ. AKW-Fotograf Thorsten Klapsch im Interview (Focus).

15 Uhr 00, MESZ. Tepco gibt Akten im Wert von einer Billion Yen (9,8 Mrd. Euro) an dem Entschädigungsfonds aus mit dem Opfer der Atomkatastrophe entschädigt werden. Japan wird in Zukunft bis zu 76% der Stimmrechte Tepcos kontrollieren. Insgesamt müssen mehr als 1,5 Mio. Menschen entschädigt werden, das AKW Fukushima wird abgeschrieben und dazu kommen noch Aufräumarbarbeiten. Tepco bleibt weiterhin verantwortlich für die Energieversorgung im Westen Japans (Handelsblatt).

10 Uhr 00, MESZ. Scott Brusaw will die Welt durch "Solar Roadways", mit Solarmodulen gepflasterte Straßen, mit Strom versorgen (Handelsblatt).

08 Uhr 00, MESZ. Italien wurde auch in dieser Nacht von Nachbeben bis zu einer Stärke von 3,7 erschüttert (Focus).

07 Uhr 00, MESZ. Yukio Amano (Chef der IAEO) ist in Teheran zu weiteren Gesprächen über das iranische Atomprogramm eingetroffen (Focus).

01 Uhr 00, MESZ. In Nepal werden immer mehr Ghattas (Wassermühlen) umgebaut, effiziener gemacht und zusätzlich zum Mahlen von Reis und Getreide auch zur Produktion von Strom eingesetzt. Ungefähr 6.000 Mühlen von 25.000 Mühlen sind bereits umgebaut. Jede spart bis zu 6 Tonnen CO2/Jahr ein (Handelsblatt).

Sonntag, der 20. Mai 2012

21 Uhr 00, MESZ. Der Meeresspiegel steigt offenbar nicht nur wegen Klimaerwärmung und Abschmelzen der Polkappen sondern auch durch massive Nutzung von Grundwasser (Focus).

20 Uhr 00, MESZ. USA hat Strafzölle gegen chinesische Solarunternehmen verhängt (taz, Telepolis).

19 Uhr 00, MESZ. Machtmaschine Gazprom (Spiegel).

18 Uhr 00, MESZ. In Deutschland, Belgien, Italien, den Niederlanden und der Türkei sind etwa 180 taktische Atomwaffen stationiert. Rechtlich stehen sie unter Kontrolle der USA. Würde jedoch z.B. Russland im Westen einmarschieren würden zumindest einige dieser Waffen der Luftwaffe des jweiligen Landes übergeben werden. (taz).

16 Uhr 00, MESZ. Ein deutsches Unternehmen hat in der chilenischen Atacamawüste die erste Fotovoltaikanlage installiert (taz).

10 Uhr 00, MESZ. China hat mit Tiefseebohrungen nach Öl im Südchinesischen Meer begonnen (FAZ).

05 Uhr 00, MESZ. In Italien, in der Region Emilia-Romagna, gab es um 04 Uhr 04 ein Erdbeben der Stärke 5,9. Das Hypozentrum lag in der Po-Ebene in einer Tiefe von etwa 10 Kilometern. Etwa 7 Menschen starben. Es gab etwa 50 Verletzte. Die größten Zerstörungen richtete es offenbar in San Felice und Finale Emilia an. In Mirandola dürfen rund 1000 Menschen nicht in ihren Häusern bleiben. Es kam zu mehr als 70 Nachbeben (Hamburger Abendblatt, Tagesschau, Sueddeutsche, Spiegel, Welt, Tagesschau).

04 Uhr 00, MESZ. Die Solarthermie ist weltweit im Aufschwung. China hat nun einen Anteil an der Nutzung von 81%. Dank der schwarzgelden Energiepolitik hat in Deutschland jedoch ein Einbruch stattgefunden (Telepolis).


Freitag, der 18. Mai 2012

15 Uhr 00, MESZ. "Nicht nur" Japan spielt Russisch Roulette mit Atomkraftwerken (Sueddeutsche).
04 Uhr 00, MESZ. Die Bundeswehr hat die Regelungen für Nachttiefflüge angepasst und die bisherige Flughöhe um 100 Meter erhöht. Damit können nun auch in Tieffluggebieten Windenergieanlagen mit einer Höhe von bis zu 220 Metern gebaut werden (Telepolis).

Donnerstag, der 17. Mai 2012

16 Uhr 00, MESZ. Die Funktionsweise von Passivhäusern (Stern).

Mittwoch, der 16. Mai 2012

18 Uhr 00, MESZ. US-amerikanischer Solaranlageninstallateur SolarCity will an die Börse (Technology Review).

16 Uhr 00, MESZ. Norbert Röttgen wurde nach dem Wahldebakel von Nordrhein-Westfalen von das Bundeskanzler Merkel zurückgetreten (Nixblog - Röttgen wird gekickt und Ex-Umweltminister - Designierter Nachfolger ist Peter Altmaier).

15 Uhr 00, MESZ. Die Energiewende könnte weitergehen. Nur weiß keiner genau wohin (Telepolis).

02 Uhr 00, MESZ. E.on will sein Erdgasnetz offenbar für 3,2 Mrd. Euro an die australische Investmentbank Macquarie verkaufen (Handelsblatt).

Dienstag, der 15. Mai 2012

20 Uhr 00, MESZ. Zuerst wurde von der Schwarzgeldregierung Offshore forciert um Großkonzernen einen größeren Happen zuzuschieben und nun soll das mit einer neuen Umlage von den Stromkunden bezahlt werden (FAZ, Spiegel).

18 Uhr 00, MESZ. Wenige hundert Firmen verbrauchen in Deutschland 18% des Stroms. Sie müssen jedoch laut einem Bericht der Bundesnetzagentur nur 0,3% der Umlage für Erneuerbare Energien bezahlen. Die Zahl der privilegierten Unternehmen nimmt immer mehr zu. Ein Schelm wer daran denkt dass dieses brisante Dokument erst einen Tag nach den Wahlen in Nordrhein-Westfalen mit Norbert Röttgen (CDU -Bundesumweltminister) veröffentlicht wurde (Spiegel).

13 Uhr 00, MESZ. In Frankreich heisst der Herr der 350 Atombomben nun Francois Hollande (Welt).

12 Uhr 00, MESZ. Der WWF veröffentlicht den Living-Planet-Report. Demnach gehören Dänemark vor den USA, Belgien, den Niederlanden und Irland zu den Top Ten. Deutschland liegt auf Platz 30 der größten Dreckschleudern auf dem Planeten (Sueddeutsche).

11 Uhr 00, MESZ. Kodak hatte mit offizieller Erlaubnis der Atomaufsichtsbehörde NRC einen Californium-Neutron-Flux-Multiplier, das ist ein kühlschrankgroßer Atomreaktor voll mit 640 Gramm atomwaffenfähigem auf bis zu 93,4% angereichertem Uran, im Stammsitz in Rochester im US-Bundesstaat New York um mit Neutronenstrahlen Material für analoge Fotos zu testen. Das Gerät wurde 1974 gekauft und im Kodak Park im Keller des Gebäudes Nummer 82 aufgebaut. Nicht einmal der Katastrophenschutz und Feuerwehr waren informiert davon. Entsorgt wurde der Reaktor im Jahr 2007 (Sueddeutsche, Welt).

10 Uhr 00, MESZ. Die Luft ist raus aus dem Elektro-Auto. Die eigentliche Debatte wurde auf 2014 verschoben. Nach der Bundestagswahl (Sueddeutsche).

09 Uhr 00, MESZ. Gestern waren lt. BBU zwei niederländische LKW der Fa. Dekker mit Radioaktiven Stoffen unterwegs. Sie wurden um etwa 12 Uhr auf der Autobahn A31 bei Coesfeld Richtung Ruhrgebiet beobachtet. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Uranmülltransport von der Urananreicherungsanlage in Gronau zur Weiterverarbeitung in Pierelatte (contrAtom).

08 Uhr 00, MESZ. Skupina CEZ a.s, der Betreiber von des tschechischen AKWs Temelin will offenbar eine stategische Partnerschaft für den Bau der Blöcke 3 und 4 eingehen und sucht dafür einen möglichen Partner (Nuklearforum Schweiz).

06 Uhr 00, MESZ. IBC Solar plant einen ersten Bürgersolarpark in der Gemeinde Ilsede. Er soll eine Fläche von drei Hektar haben und eine Leistung von mehr als 1,3 MW. Pro Jahr rechnet man mit 1,2 Mio. KWh wodurch ca. 300 Durchschnittshaushalte versorgt werden können. Anteile sollen ab einem Preis von 5000 Euro erworben werden können (Fotovoltaik-Guide).

04 Uhr 00, MESZ. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) sind Windräder bereits jetzt im Vergleich zu Kohle und Atomkraft konkurrenzfähig (Telepolis).

Montag, der 14. Mai 2012

21 Uhr 00, MESZ. Chaos bei der Energiewende (Focus).

20 Uhr 00, MESZ. New York erzeugt demnächst mit der Wasserleitung Strom (Golem).

18 Uhr 00, MESZ. Laut einer Studie des Atomforschungszentrums KIT in Karlsruhe im Auftrqag der IHK Baden-Württemberg soll der Strompreis angeblich wegen dem Umstieg auf Erneuerbare Energien bis 2025 um 70% steigen und daher die Konkurrenzfähigkeit deutscher Unternehmen behindern. Komisch nur dass an der Strombörse der Strommix aus Deutschland deutlich günstiger ist als der aus Frankreich, die Preise auf dem Strommarkt so günstig wie bisher nie sind und laut dem Fraunhofer Institut Windräder bereits jetzt kokurrenzfähig sind (Focus).

17 Uhr 00, MESZ. In Wien treffen sich wieder einmal Vertreter des Iran und der IAEO hinter verschlossenen Türen zu Atomgesprächen (Wienerzeitung).

16 Uhr 00, MESZ. Ölquellen werden immer unzugänglicher (Technology Review).

15 Uhr 00, MESZ. E.on will 3 Gaskraftwerke dichtmachen. Die Preise auf dem Strommarkt liegen für den Großhandel bei 49 bis 50 Euro. So günstig wie nie seit Anfang 2007 Kontrakte in den Handel kamen(Heise, taz).

14 Uhr 00, MESZ. Ein iranischer Überläufer soll eine Computerskizze einer Sicherheitskammer in der man Atomexplosionen testet veröffentlicht haben. Sie soll sich auf der Militäranlage Parchin befinden (Welt).

07 Uhr 00, MESZ. China droht den Philippinen wegen den Scarborough-Inseln mehr oder weniger offen mit Krieg. Es geht dabei um Erdöl und Fischereirechte (Welt).

Sonntag, der 13. Mai 2012

20 Uhr 00, MESZ. Enoch zu Guttenberg tritt aus dem BUND aus weil Windräder seiner Meinung nach Vögel töten (taz).

16 Uhr 00, MESZ. Gas im Mittelmeer - noch mehr Streit zwischen Zypern, Griechenland, Türkei und Israel (Telepolis).

04 Uhr 00, MESZ. Das Sterben der Nabucco-Pipeline geht weiter. Auch RWE will aussteigen (Welt, FAZ, Focus).

Samstag, der 12. Mai 2012

22 Uhr 00, MESZ. Borneo im Klimasumpf (taz).

21 Uhr 00, MESZ. Dem Solarmodulhersteller Sovello droht die Pleite (MDR, Sueddeutsche).

20 Uhr 00, MESZ. Der brasilianische Regenwald wird mit deutschen Maschinen plattgemacht (taz).

12 Uhr 00, MESZ. Autonome Fahrzeuge für Carsharing (Telepolis).

Freitag, der 11. Mai 2012

19 Uhr 00, MESZ. Flight of the Century plant Wechselakkus für Elektroflugzeuge (Golem).

18 Uhr 00, MESZ. RWE hat den Abriss des AKW Biblis beantragt. Vor der Genehmigung müssen allerdings die Brennelemente komplett entfernt, in Castorbehälter gepackt und in ein Zwischenlager gebracht werden. Das soll bis 2016 geschehen. In der zweiten Jahreshälfte 2016 will RWE mit dem Abriss, der den Aussagen nach 10 bis 20 Jahre in Anspruch nehmen soll, beginnen (Hessischer Rundfunk, Spiegel).

16 Uhr 00, MESZ. Der Bundesrat stoppt vorerst die von der Schwarzgeldregierung geplanten Änderungen bei der Förderung von Solarenergie (Telepolis, Sueddeutsche).

14 Uhr 00, MESZ. Das Emirat Katar steigt als Investor bei Shell ein (Spiegel).

11 Uhr 00, MESZ. Peinlich. Das deutsche Atomforum verbreitet eine Broschüre mit dem Titel "Kernenergie in Zahlen" in der fälschlicherweise die Anzahl der Atomreaktoren als Anzahl von Atomkraftwerken wiedergegeben wird. Fälschlicherweise deshalb weil viele AKWs mehrere Atomreaktoren haben (Deutsches Atomforum - PDF-Datei).

06 Uhr 00, MESZ. Entscheidung gegen die umstrittene Änderung der Solarförderung durch die Schwarzgeldregierung im Bundesrat zeichnet sich ab. Wahrscheinlich wird der Vermittlungsausschuss angerufen (Tagesschau).

Donnerstag, der 10. Mai 2012

18 Uhr 00, MESZ. In den ersten 4 Monaten lag die Produktion von Solarstrom relativ konstant um 30% über der des Vorjahres. Beim Windstrom waren es etwa 25% mit etwas stärkeren Schwankungen (Focus).

17 Uhr 00, MESZ. Laut der iranischen Oppositionsgruppe Volksmudschahedding treibt der Iran den Bau eines atomaren Sprengkopfes mit sieben Schwerpunkten intensiv voran: Laserforschung, Herstellung der inneren Teile des Gefechtskopfes, Entwicklung einer Sprengkopfhülle, Raketentreibstoff und andere Chemikalien, Formgebung des Sprengkopfes und der Rakete, Herstellung von Zündern für Atomwaffen, Urananreicherung (Welt).

11 Uhr 00, MESZ. Tschechiens AKW-Neubaupläne haben nix mit angeblicher Energieknappheit in Deutschland zu tun (Ausgestrahlt).

09 Uhr 00, MESZ. Strom aus Deutschland ist an der Börse auch nach dem Abschalten der AKWs billiger als Stom aus Frankreich wo 74% des Stroms aus AKW kommt (Telepolis).

08 Uhr 30, MESZ. Der Gewinn bei RWE ist weiter leicht gesunken (Handelsblatt).

08 Uhr 00, MESZ. SMA Solar hat im ersten Quartal dieses Jahres 29,6 Mio. Euro Gewinn gemacht. Im 4. Quartal 2011 waren es noch 10,3 Mio. Euro (Handelsblatt).

04 Uhr 00, MESZ. Die japanische Regierung hat weitere 9,6 Mrd. Euro in Tepco investiert. Der Konzern hat damit mehr als 50% der Stimmrechte übernommen. Bis mindestens 2021 ist der Konzern damit faktisch in Staatsbesitz übergangen damit der Steuerzahler für die Kosten von Fukushima aufkommen kann (Telepolis, Tagesschau).

Mittwoch, der 09. Mai 2012

20 Uhr 00, MESZ. Toyota bringt zusammen mit Tesla Motors einen Elektro-SUV auf Basis des RAV4 auf den Markt (Heise).

19 Uhr 00, MESZ. Cracker wollten offenbar mit gefälschten E-Mails in die Computersysteme mehrerer US-amerikanischer Gas-Pipelins eindrigen (Tagesschau).

18 Uhr 00, MESZ. Bisher war es eigentlich immer die Welt welche die unterirdischsten Müllartikel zum Thema Energiewende fabriziert hat. Nun bemüht sich seit neuestem der Focus das Niveau in jeglicher Hinsicht noch einmal zu unterbieten. Da wird von Solaranlangen die brennen fabuliert und dass man nicht mehr von oben einsteigen können aber ignoriert das seltenst das ganze Dach damit bedeckt ist weil die Sonne hierzulande so gut wie nie aus dem Norden scheint oder man blubbert über die ach so gefährlichen Batterien von Elektrofahrzeugen, "vergisst" aber zu erwähnen dass die durch den Sicherheitskreislauf bereits beim kleinsten Crash komplett stillgelegt werden. Es werden die Beinahestromausfälle vom Dezember erwähnt und auf Erneuerbare geschoben obwohl bereits bekannt ist dass erstens ein AKW (Gundremmingen) abgekackt ist, zweitens Spekulationen an der Börse gelaufen sind, drittens Strom durch die Leitungen, mit denen Süddeutschland nicht versorgt werden konnte, Energie nach Italien transportiert wurde ... (Focus, Focus, Welt, Handelsblatt).

16 Uhr 00, MESZ. Antarktisches Schelfeis von warmer Strömung bedroht (Welt).

14 Uhr 00, MESZ. Gedeckte Manipulationen durch Netzagentur beim Ausbau Erneuerbarer Energien und Politik bei Fotovoltaik (Telepolis).

11 Uhr 00, MESZ. Im Hamburger Hafen wurde ein Container mit radioaktiv verstrahlten Teedosen gefunden und beschlagnahmt (Hamburger Abendblatt).

10 Uhr 00, MESZ. Die Gewerkschaft Ver.di will mit Streiks des Wachpersonals von Atomkraftwerken einen Sozialtarifvertrag für die Folgen des Atomausstiegs erzwingen (Welt).

09 Uhr 30, MESZ. Bei einem Stromtest hat sich Block 2 vom AKW Fessenheim automatisch abgeschaltet (RTL).

09 Uhr 00, MESZ. In Kanada wurde von der Regierung soeben der Neubau von 4 Atomreaktoren bei Darlington in der Nähe von Toronto genehmigt. Im Gegenzug sollen dort bis zu 4 vorhandene Reaktoren stillgelegt werden (Atomforum Schweiz).

08 Uhr 30, MESZ. Demo gegen überzogene Solar-Kürzungen  der Schwarzgeldregierung vor der Staatskanzlei in der Hofgartenstrasse in Münschen (Campact).

Dienstag, der 08. Mai 2012

18 Uhr 00, MESZ. Gutachten das vom Institut Istec im Auftag für den Antomkonzern Areva für den neuen brasilianischen Atomreaktor Angra 3 angefertigt wurde beantwortet keine Fragen. Eine endgültige Entscheidung zur Hermesbürgschaft über 1,3 Mrd. Euro kann daher laut Wirtschaftsministerium erst zu einem späteren Zeitpunkt getroffen werden (taz).

12 Uhr 00, MESZ. Der neue französische Präsident Francois Hollande geht davon aus dass das AKW Fessenheim nicht vor 2017 vom Netz genommen wird (Nuklearforum Schweiz).

11 Uhr 00, MESZ. In Südkorea wurde, nur 220 Kilometer von der Hauptstadt Seoul entfernt (erinnert an die Entfernung zwischen Fukushima und Tokio), am 4. Mai 2012 der Grundstein für den Bau der AKW-Einheiten Shin-Ulchin-1 und -2 gelegt. Ausgelegt wurde es von dem Staatskonzern Korea Hydro & Nuclear Power Co. Gebaut werden Druckwasserreaktoren vom Typ APR-1400 mit einer Leistung von jeweils etwa 1,4 GW. Block 1 soll im April 2017 fertiggestellt werden, Block 2 im Februar 2018. In der Nähe ist auch das AKW Ulchin mit 6 Druckwasserreaktoren (Nuklearforum Schweiz).

10 Uhr 00, MESZ. Wegen sinkender Strompreise auf den Großhandelsmärkten sinken die Gewinne von EnBW um 4,4% auf 914,8 Mio. Euro während der Umsatz um 1,4% auf 5,1 Mrd. Euro angestiegen ist (Handelsblatt).

09 Uhr 00, MESZ. Der Club of Rome zeichnet im Report "2052" ein düsteres Bild laut dem sich der Klimawandel dramatisch verstärken wird (Sueddeutsche).

08 Uhr 30, MESZ. Ein Zug mit 450 Tonnen abgereichertem Uranhexafluorid ist von der Urananreicherungsanlage Gronau zur Atomfabrik in Pierrelatte unterwegs. Er wurde gestern 8 Stunden lang bei Münster blockiert. Am Urenco-Standort in Jülich betreibt Urenco zusammen mit Areva ein Joint Venture zur Entwicklung von Gaszentrifugen (redglobe, taz).

08 Uhr 00, MESZ. Gazprom und die Mafia (Telepolis).

Montag, der 07. Mai 2012

19 Uhr 00, MESZ. Die Schwarzgeldregierung will offenbar den Zuschuss für neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen um 0,1 Cent / KWh erhöhen (Focus).

18 Uhr 00, MESZ. Roberto Adinolfi (Seit 2007 Vorstandsvorsitzender der Atomfirma Ansaldo Nucleare - Tochter des Industriekonzerns Finmeccanica) wurde um 8 Uhr 15 vor seinem Wohnhaus in Genua ins Bein geschossen. Der Angreifer hatte einen Helm auf und flüchtete als Beifahrer auf einem Motorroller. Adinolfi wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Verletzung ist nicht lebensgefährlich.
Tatwaffe soll eine sowjetische Tokarev-Pistole, Kaliber 7,62, sein. Man spricht offenbar von einem Anschlag nach Art der Roten Brigaden die bereits in den 1970er Jahren 4 Angestellte der Firma angeschossen haben sollen.
Ansaldo Nucleare hat 170 Mitarbeiter die Atomreaktoren in China, Tschechien und Rumänien gebaut haben (Spiegel).

11 Uhr 00, MESZ. Vor den nächsten Wahlen wird es in Deutschland wahrscheinlich kein Fracking geben (taz).

10 Uhr 00, MESZ. In mehreren Schulen der Region um das AKW Fukushima gibt es weiterhin Hot Spots mit mehr als 20 mSv/Jahr. Bürgerorganisationen fordern daher dass eine Beschränkung laut der die Schüler nicht länger als 3 Stunden am Tag auf dem Schulhof verbringen dürfen wieder in Kraft gesetzt wird. Sie war Zu Beginn des neuen Schuljahrs Anfang April aufgehoben worden (Greenpeace-Magazin).

08 Uhr 00, MESZ. In Frankreich hat Francois Hollande die Präsidentschaftswahl gegen den bisherigen Amtsinhaber  Atom-Sarkotzi gewonnen. Nun stellt sich die Frage ob er sein Versprechen wahr macht und dafür sorgt dass innerhalb der nächsten 5 Jahre das AKW Fessenheim abschalten lässt (Greenpeace-Magazin).

Sonntag, der 06. Mai 2012

23 Uhr 00, MESZ. Die Strahlsunder Staatsanwaltschaft verlangt 3600 Euro von Sarah Lappmann weil sie am 16. Dezember 2010 von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machte und den Castor-Transport mit ca. 2500 Brennstäben vom Kernforschungszentrum Karlsruhe und vom Atomschiff "Otto Hahn" wenige hundert Meter vor dem Ziel 6 Stunden lang, mit Armen in einem Betonklotz dem mit Meißeln und Presslufthämmern nicht beizukommen war, aufgehalten hat (SVZ, lubmin-nixda).

22 Uhr 00, MESZ. An den mafiösen Strukturen des japanischen Atomdorfs hat sich auch nach Fukushima nix geändert. Es wurden nicht einmal einzelne Verantwortliche gekickt. Im Moment sind 80% der japanischen Bevölkerung für eiunen Atomausstieg (taz).

20 Uhr 00, MESZ. In Litauen wächst der Widerstand gegen den Bau eines AKWs durch den japanischen Atomkonzern Hitachi-GE Nuclear zum Preis von 6 bis 8 Mrd. Euro. Westliche Energiekonzerne haben kein Interesse an dem Projekt - zumindest ohne Subventionen - auf die man  im Rahmen der EU hofft die durch Großbritannien auf die glorreiche Idee gekommen ist Atomenergie als emissionsarm und damit förderungsfähig einzustufen (taz).

14 Uhr 00, MESZ. Etwa 300 iranische und israelische Staatsbürger haben in Berlin gemeinsam gegen Sanktionen, Krieg und Besatzung demonstriert. Die Initiative ging von Gal Schkolnik (Israelische Chemikerin) die in Berlin lebt aus. Politische Organisationen waren dabei keine grosse Hilfe. Der Aufruf lief über Facebook (Telepolis).

10 Uhr 00, MESZ. Schwimmende Windräder kurz vor der Serienreife (Welt).

Samstag, der 05. Mai 2012

22 Uhr 00, MESZ. Statoil und Rosneft haben ein Joint Venture geschlossen um 3 Ölfelder im Meer von Ochotsk und ein Ölfeld in der Barentssee auszubeuten (Tagesschau).

20 Uhr 00, MESZ. Cristina Fernández de Kirchner (Präsidentin von Argentinien) hat das Gesetz für die Enteignung des spanischen Ölkonzerns YPF unterschrieben (Sueddeutsche).

16 Uhr 00, MESZ. Siemens will Windenergie-Sparte nach Verlusten effizienter machen um Kosten zu drücken (Handelsblatt).

15 Uhr 00, MESZ. Pleiten in der Solarbranche (Handelsblatt).

14 Uhr 00, MESZ. Flüssigbatterien in der Entwicklung (Technology Review).

12 Uhr 00, MESZ. Die GNS-Duisburg hat offenbar die Erweiterung der Genehmigung für hochradioaktive Materialien beantragt und schreibt dass man nicht geplant hat mit hochradioaktiven Abfällen zu hantieren. Das bedeutet wohl dass man mit hochradioaktivem Material das kein Abfall ist hantieren möchte - Ausgangsmaterial für Atomwaffen? (GNS-Duisburg).

10 Uhr 00, MESZ. In Japan wurde heute der letzte Atomreaktor abgeschaltet. Zum ersten Mal seit 1970 ist Japan damit ohne Atomstrom. Hunderte Menschen haben in Tokio gefeiert. Als Ersatz wurden stillgelegte Thermalkraftwerke wieder hochgefahren (volksblatt.li, Tagesschau, Telepolis, Spiegel, Handelsblatt)

04 Uhr 00, MESZ. Energiespeicher im Norden Deutschlands (Telepolis).

Freitag, der 04. Mai 2012

20 Uhr 00, MESZ. Risiken beim Ausbau der Stromnetze (Technology Review).

19 Uhr 00, MESZ. Natriumakkus (Golem).

18 Uhr 00, MESZ. Der in Kiel gebauten Katamaran "MS  Tûranor PlanetSolar" ist nach einer Reise von 584 Tagen, 23 Stunden und 31 Minuten in Monaco angekommen nachdem er als erstes Schiff die Welt nur mit Solarstrom umrundet hat. Start war im Septemer 2010 (Spiegel, Welt).

16 Uhr 00, MESZ. Die schwarze Pest in Bremen - äh nein, CDU heisst das wohl - tschulligung hat den Willen der Wähler immer noch nicht verstanden und klagt gegen das Verbot von Atomtransporten durch deutsche Häfen (taz).

11 Uhr 00, MESZ. Bereits vor der Katastrophe von Fukushima wollten die Energieversorger Kraftwerke mit einer Leistung von 8 bis 10 GW stillegen. Allerdings keine AKWs sondern Gas- und Kohlekraftwerke (Telepolis).

09 Uhr 00, MESZ. Nach dem argentinischen Senat hat auch das Parlament (207 Abgeordnete stimmten dafür, 32 dagegen, es gab 6 Enthaltungen) der teilweisen Verstaatlichung des Ölkonzerns YPF zugestimmt. Nun fehlt nur noch die Unterschrift der Präsidentin Christina Kirchner (Tagesschau).

08 Uhr 00, MESZ. Greenpeace hat laut eigenen Angaben mit 4 Schlauchbooten das Schiff "Nordica" auf der Nordsee blockiert um gegen geplante Ölbohrungen in der Arktis zu protestieren (Focus).

07 Uhr 00, MESZ. First Solar hat im ersten Quartal 2012 einen Verlust von 449 Mio. US-Dollar eingefahren (Welt).

04 Uhr 00, MESZ. Der Klimawandel geht weiter, 2011 war es mit Durchschnittstemperaturen von 8,2°C in Deutschland 1,4°C wärmer als normal (Telepolis, taz) die Turboeisschmelze kommt jedoch möglicherweise später (Spiegel, Focus).

Donnerstag, der 03. Mai 2012

20 Uhr 00, MESZ. E.on setzt in Schwellenländern wie Indien, Brasilien und Türkei weiter auf Atomenergie und Kohle. In Erneuerbare Energien wird nix investiert (taz).

18 Uhr 00, MESZ. Das Bundeskanzler Merkel interessiert sich für das Klima offensichtlich nicht mehr. Sie hat ihre Teilnahme am Umweltgipfel in Rio de Janeiro abgesagt (Spiegel).

16 Uhr 00, MESZ. Nach zwei Jahren Nationaler Plattform Elektromobilität waren Anfang 2012 gerade einmal 4541 Elektro-PKWs auf deutschen Strassen zugelassen. Damit lag der Anteil bei 0,1%. Gekostet haben diese Fahrzeuge aus dem Konjunkturpaket II bisher 500 Mio. Euro - pro Fahrzeug also 110.000 Euro. Bis 2013 will man Elektromobilität mit weiteren 560 Mio. Euro aus dem Energie- und Klimafonds fördern (Telepolis).

15 Uhr 00, MESZ. Nikolai Makarow (Generalstabchef / Russland) droht damit den geplanten "NATO-Raketenabwehrschild" mit einem "vorbeugenden Erstschlag" anzugreifen wenn sich die "Lage verschärft" (Welt).

14 Uhr 00, MESZ. Im Katastrophen-AKW Fukushima 1 lagern in den schwer beschädigten Gebäuden insgesamt 12.321 Brennelemente: Block 1: 392, Block 2: 615, Block 3: 566, Block 4: 1535, Block 5: 994, Block 6: 940, Sammel-Abklingbecken: 6375, Behälter-Lagerhalle: 408. Wie groß die Widerstandskraft der Gebäude ist kann niemand wissen. Berechnungen der Erdbebensicherheit an den Gebäuden sind nicht möglich. Die Schäden welche durch Beben, Tsunamiwellen und Wasserstoffexplosionen entstanden sind, teilweise in Bereichen die wegen der Schäden und Strahlung nicht zugänglich sind, lassen das nicht zu.
Erdbeben ab Stärke 7 sind in Japan jedoch keine Seltenheit. 2003 gab es dort 12 derartige Beben. Tepco geht jedoch davon aus dass es 10 Jahre dauert bis die Brennstäbe in trockene Lagerung überführt sind (Spiegel).

07 Uhr 00, MESZ. Johannes Teyssen (Chef von E.on) erwartet harte Kritik bei der heutigen Hauptversammlung (Focus).

04 Uhr 00, MESZ. Sonnenenergie (Wissen.de).

Mittwoch, der 02. Mai 2012

12 Uhr 00, MESZ. Wichtigster Steinkohlelieferant ist für Deutschland seit 2011 Kolumbien. Die mit dem Abbau verbundenen Maßnahmen verletzten jedoch laut der Menschenrechtsorganisation die Rechte indigener Bevölkerungsgruppen (Deutschlandradio),

10 Uhr 00, MESZ. Ein 29-jähriger deutscher Aktivist von Greenpeace hat mit einem Motor-Gleitschirm ungehindert Rauchbomben auf einem der 900-Mega-Watt-Reaktoren des französischen AKWs Bugey abgesetzt und ist danach auf dem Gelände der Anlage gelandet. Er und ein Helfer wurden danach festgenommen. Die Aktion wurde von einer ferngesteuerten Drohne gefilmt.
Bereits wenige Stunden später gelang es dem Anti-AKW-Aktivisten Hervé Couasnon, auch kletternder Poet genannt, in das französische AKW Civaux einzudringen. Er nutzte das Vorfahren eines Lieferwagens aus um an den Sicherheitskontrollen vorbeizukommen und konnte sich offenbar fast eine Stunde ungehindert auf dem Gelände bewegen bevor er festgenommen wurde (Greenpeace, Spiegel, Handelsblatt).

07 Uhr 00, MESZ. Angela Merkel (CDU - Bundeskanzler) will heute im Kanzleramt u.a. mit RWE, E.on, Vattenfall, Siemens, Thüga einen "Energiegipfel" machen. Danach wie immer bei diesen Gipfeln "Ausser Spesen wenig gewesen (Handelsblatt, Telepolis, Tagesschau, taz, FAZ, Telepolis).

02 Uhr 00, MESZ. Vor der Küste Mexikos, 82 Kilometer südwestlich der Stadt Tapachula, im Pazifik gab es um 17 Uhr 43 (Ortszeit 00 Uhr 43) ein Erdbeben der Stärke 6,3. In der Region gab es im Laufe des Tages bereits zwei Beben der Stärke 4,5 und 5,7. Berichte über Schäden und Opfer liegen keine vor (Handelsblatt).

Dienstag, der 01. Mai 2012

20 Uhr 00, MESZ. Norbert Röttgen (CDU - Bundesumweltminister) und Hannelore Kraft (SPD - Ministerpräsidentin von NRW), Spitzenkandidaten im Wahlkampf von NRW haben keinen blassen Schimmer wie es in dem energieintensiven Bundesland (knapp 1/3 des deutschen Stroms wird in NRW erzeugt und verbraucht) bezüglich "Energiewende" weitergehen soll (Focus).

18 Uhr 00, MESZ. Vor der Küste Angolas herrscht ein Ölboom. Goldman Sachs steht unter Verdacht in einem Korruptionssumpf um eine dubiose Firma "Cobalt International Energy" mit drin zu stecken (Spiegel).

17 Uhr 00, MESZ. Angeblich soll der Strom wegen der "Energiewende" deutlich teurer - jo, wenn Großberbraucher entlastet und andere Maßnahmen zulasten der Verbraucher beschlossen werden ist das so. Mit Erneuerbaren hat das jedoch wenig zu tun (Handelsblatt).

16 Uhr 00, MESZ. Bolivien hat Transportadora de Electricidad (TDE), eine Tochterfirma des spanischen Stromkonzerns Red Eléctica de Espaa (REE) verstaatlicht. Nach einem Dekret des Präsidenten Evo Morales wird sie Teil des staatlichen Unternehmens Empresa National de Electricidad (Ende). TDE ist mit einem Anteil von 73% der größte Stromversorger Boliviens. Es war 1997 privatisiert worden (Spiegel, Sueddeutsche, Handelsblatt, Telepolis, taz).

14 Uhr 00, MESZ. Gewinnrückgang bei BP um 13% u.a. wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko (Sueddeutsche).

13 Uhr 00, MESZ. Die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines kauft eine Raffinerie des Jet-Tankstellenbesitzers ConocoPhilips für 180 Mio. US-Dollar (141 Mio. Euro) um die Kerosinkosten zu senken. Weil die Raffinierie sonst geschlossen worden wäre unterstützt der US-Staat den Kauf mit 30 Mio. Dollar (Tagesschau, Spiegel, Focus, taz).

08 Uhr 00, MESZ. Ausbeutung von Rohstoffen in der Arktis (Handelsblatt).

Energie-, Klima- und Rohstoffticker vom April 2012

Bilder von Wikimedia Commons:
Die Bilder auf der Titelseite von "Japan strahlt" sind aus Wikimedia Commons. Die Atomexplosionen von Hiroshima und Nagasaki, so wie das Warnzeichen sind Gemeinfrei. Das Bild vom AKW Fukushima I  ist lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported. Urheber ist Digital Globe.