Dienstag, 29. November 2011

Mexikanische Schweinegrippe


26.04.2009. Seit einigen Jahren wird von Wissenschaftlern von einer neuen Grippepandemie (Wikipedia) gewarnt. Bei der Schweineinfluenza (Wikipedia) in Mexiko handelt es sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation eine neue Variante des Grippeerregertyps A/H1N1 (Wikipedia) welcher genau so wie bei Menschen auch bei Schweinen und Vögeln vorkommen kann aufgetaucht (Tagesschau). Er setzt sich aus drei verschiedenen Erregerarten zusammen. Ein Teil entstammt dem normalen Schweinegrippevirus, der zweite kommt von Viren der Vogelgrippe und dann ist noch ein Teil aus Erbgut menschlicher Grippeviren enthalten (Welt). Es gibt genetische Hinweise darauf dass der neue Virus in den USA entstanden ist (Telepolis).

Infizierte bekommen hohes Fieber, Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Husten, schmerzende Augen und sie befällt extreme Schlappheit. Zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit ist die Zeit sehr kurz. Imfizierte erkranken innerhalb weniger Stunden bis zu drei Tagen. In dieser Zeit sind die Kranken bereits ansteckend. Die Viren werden über die Schleimhäute des Nasen-Rachen-Raums und die Luft übertragen. Das dauert im Normalfall bis zu sieben Tage. Wenn der Patient schwach ist kann die Ansteckungsgefahr auch länger gehen.

Eine Ansteckung durch das Essen von Schweinefleisch ist ausgeschlossen. Davon betroffen sind besonders stark Menschen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Normalerweise sind Kleinkinder und ältere Menschen diejenigen die am meisten betroffen sind. Bei den fitten jüngeren Menschen kommt es jedoch zu einer starken Überreaktion der kräftigen Körperarbwehr.

Schutz vor einer Infektion bieten Händewaschen, Grippeimpfung, Menschenmengen meiden, Mundschutz, Schutzhandschuhe, Medikamente und das gute Auskurrieren der Krankheit (Focus).

Im Moment endet in dem Hochtal von Mexiko mit mehr als 20 Millionen Einwohnern die Trockenperiode und damit beginnt auch die Grippezeit.

Weltweit sterben jedes Jahr bis zu 500.000 Menschen an einer Grippe-Erkrankung. Durchschnittlich kommt bisher es alle 27,5 Jahre zu einer Pandemie wobei sie anscheinend immer weiter abgeschwächt werden.

Atemschutzmasken sind keine grosse Hilfe (Spiegel).

Aktuelle Informationen bekommt man auf der Internetseite des Robert Koch Instituts rki.de.

Impfung

Einen Impfstoff direkt gegen das neue Virus gibt es noch nicht. Der vorbeugende Impfstoff Oseltamivir ("Tamiflu") des Pharmaherstellers Roche (Wikipedia) ist sehr knapp wobei zudem umstritten ist in wieweit die bisherigen Impfstoffe gegen den neuen Krankheitserreger schützen (Spiegel, Welt). Es gibt lange Wartelisten für die Impfung. Zuerst bekommen Mitarbeiter des Gesundheitswesens die Spritze mit dem Impfstoff. Von den Anti-Viren für bereits infizierte Menschen welches sehr gut wirken soll wenn es rechtzeitig angewendet wird stehen dagegen etwa 1.000.000 Einheiten zur Verfügung (Heute). Vor der vorbeugenden Einnahme von Medikamenten wird gewarnt (taz).

Daneben wirkt gegen die Mexikanische Schweinegrippe auch das Medikament Relenza vom britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline.

Wissenschaftler arbeiten an einem neuen Impfstoff (Spiegel, Sueddeutsche). Durch die Global Initiative on Sharing All Influenza Data (GISAID) die im August 2009 gegründet wurde ist es heute gegenüber früheren Zeiten wesentlich einfacher an Daten über die neue Krankheit zu kommen (Sueddeutsche).

Namensstreit

Weil es sich bei dem Krankheitserreger um eine neue Variante vom Typ H1N1 handelt und dieser bei Menschen, Schweinen und Vögeln vorkommen kann hat sich sehr schnell der Name "Schweinegrippe" etabliert. Da Moslems aber nicht von einem "unreinen" Virus krank werden wollen und die Industrie die mit Produkten aus Schweinen viel Geld verdient sich Sorgen macht dass die Erträge einbrechen könnten hat ist ein Streit um den Namen entbrannt. Die Weltgesundheitsorganisation will daher nur noch die wissenschaftliche Bezeichnung "Influenza A (H1N1) benützen. Die Weltorganisation für Tiergesundheit will die Krankheit "Nordamerikanische Grippe" nennen. Die Europäische Union spricht sich für den albernen Namen "Neue Grippe" aus. Der nächste Erreger wird dann wohl "Neue Neue Grippe" heissen, der übernächste "Neue Neue Neue Grippe".

Das Schwein als Überträger

Das Schwein gilt als "mixing vessel". Als Überträger in dem sich Grippeviren verschiedener Wirte gleich gut vermehren und mischen können. Die Art von Erregern der Influenza die Schweine befällt kann daher leichter auf den Menschen übergehen als die Vogelgrippe. Beunruhigend an dem neuen Virus ist dass es auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann wie von US-amerikanischen Wissenschaftlern festgestellt wurde. Der neue Erreger wurde jedoch bisher bei keinem Schwein nachgewiesen.

Chronik der Mexikanischen Schweinegrippe


23.05.2009. Weltweit gibt es ca. 12.022 bestätigte Erkrankungen in 47 Ländern. 90 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben.
Mexiko: 78 bestätigte Tote und mehr als 3892 bestätigte Infizierte.
USA: 10 Tote. 6552 bestätigte Grippefälle.
Kanada: 1 Tote Frau. 719 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 20 bestätigte Fälle.

Japan: 321 bestätigte Fälle.
Spanien: 126 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 117 bestätigte Fälle.
Panama: 76 bestätigte Fälle
Chile: 24 bestätigte Fälle
Deutschland: 17 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 7, Nordrhein-Westffalen 3, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 3 und in Hamburg 1.
Frankreich: 16 bestätigte Fälle.
Italien: 14 bestätigte Fälle
Kolumbien: 12 bestätigte Fälle
Australien: 12 bestätigte Fälle.
China: 11 bestätigte Fälle
Neuseeland: 9 bestätigte Fälle.
Brasilien: 8 bestätigte Fälle.
Ecuador: 8 bestätigte Fälle
Israel: 7 bestätigte Fälle.
Belgien: 7 bestätigte Fälle
El Salvador: 6 bestätigte Fälle
Peru: 5 bestätigte Fälle
Kuba: 4 bestätigte Fälle.
Guatemala: 4 bestätigte Fälle.
Norwegen: 4 bestätigte Fälle
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 3 bestätigte Fälle.
Südkorea: 3 bestätigte Fälle.
Schweden: 3 bestätigte Fälle
Finnland: 2 bestätigte Fälle.
Thailand: 2 bestätigte Fälle
Malaysia: 2 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Türkei: 2 bestätigte Fälle
Polen: 2 bestätigte Fälle
Schweiz: 2 bestätigter Fall.
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall
Honkong: 1 bestätigter Fall
Griechenland: 1 bestätigter Fall
Indien: 1 bestätigter Fall
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Honduras: 1 bestätigter Fall
Philippinen: 1 bestätigter Fall
Russland: 1 bestätigter Fall
(WHO)

22.05.2009. Weltweit gibt es ca. 11.168 bestätigte Erkrankungen in 47 Ländern. 90 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben. Eine Düsseldorfer Familie ist an Schweinegrippe erkrankt und hat sich in New York angesteckt. Das Aussenministerium warnt nicht mehr vor Reisen nach Mexiko. Ist ja auch unsinnig da sich die Grippe bereits weltweit ausgebreitet hat.
Mexiko: 78 bestätigte Tote und mehr als 3892 bestätigte Infizierte.
USA: 10 Tote. 5764 bestätigte Grippefälle.
Kanada: 1 Tote Frau. 719 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 20 bestätigte Fälle.

Japan: 294 bestätigte Fälle.
Spanien: 113 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 112 bestätigte Fälle.
Panama: 73 bestätigte Fälle
Chile: 24 bestätigte Fälle
Deutschland: 17 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 7, Nordrhein-Westffalen 3, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 3 und in Hamburg 1.
Frankreich: 16 bestätigte Fälle.
Kolumbien: 12 bestätigte Fälle
China: 11 bestätigte Fälle
Italien: 10 bestätigte Fälle
Neuseeland: 9 bestätigte Fälle.
Brasilien: 8 bestätigte Fälle.
Ecuador: 8 bestätigte Fälle
Israel: 7 bestätigte Fälle.
Australien: 7 bestätigte Fälle.
El Salvador: 6 bestätigte Fälle
Belgien: 5 bestätigte Fälle
Peru: 5 bestätigte Fälle
Kuba: 4 bestätigte Fälle.
Guatemala: 4 bestätigte Fälle.
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 3 bestätigte Fälle.
Südkorea: 3 bestätigte Fälle.
Schweden: 3 bestätigte Fälle
Norwegen: 3 bestätigte Fälle
Finnland: 2 bestätigte Fälle.
Thailand: 2 bestätigte Fälle
Malaysia: 2 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Türkei: 2 bestätigte Fälle
Polen: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall
Honkong: 1 bestätigter Fall
Griechenland: 1 bestätigter Fall
Indien: 1 bestätigter Fall
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Honduras: 1 bestätigter Fall
Philippinen: 1 bestätigter Fall
(Focus, WHO)

21.05.2009. Weltweit gibt es ca. 11.034 bestätigte Erkrankungen in 45 Ländern. 87 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben. Eine Düsseldorfer Familie ist an Schweinegrippe erkrankt und hat sich in New York angesteckt. Das Aussenministerium warnt nicht mehr vor Reisen nach Mexiko. Ist ja auch unsinnig da sich die Grippe bereits weltweit ausgebreitet hat.
Mexiko: 75 bestätigte Tote und mehr als 3892 bestätigte Infizierte.
USA: 10 Tote. 5710 bestätigte Grippefälle.
Kanada: 1 Tote Frau. 719 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 20 bestätigte Fälle.

Japan: 259 bestätigte Fälle.
Spanien: 111 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 109 bestätigte Fälle.
Panama: 69 bestätigte Fälle
Deutschland: 17 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 7, Nordrhein-Westffalen 3, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 3 und in Hamburg 1.
Frankreich: 16 bestätigte Fälle.
Kolumbien: 12 bestätigte Fälle
Italien: 10 bestätigte Fälle
Neuseeland: 9 bestätigte Fälle.
Brasilien: 8 bestätigte Fälle.
China: 8 bestätigte Fälle
Israel: 7 bestätigte Fälle.
El Salvador: 6 bestätigte Fälle
Belgien: 5 bestätigte Fälle
Chile: 5 bestätigte Fälle
Kuba: 4 bestätigte Fälle.
Guatemala: 4 bestätigte Fälle.
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 3 bestätigte Fälle.
Südkorea: 3 bestätigte Fälle.
Australien: 3 bestätigte Fälle.
Schweden: 3 bestätigte Fälle
Peru: 3 bestätigte Fälle
Norwegen: 3 bestätigte Fälle
Finnland: 2 bestätigte Fälle.
Thailand: 2 bestätigte Fälle
Malaysia: 2 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Türkei: 2 bestätigte Fälle
Polen: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall
Honkong: 1 bestätigter Fall
Griechenland: 1 bestätigter Fall
Indien: 1 bestätigter Fall
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Ecuador: 1 bestätigter Fall
(WHO, Tagesschau, Spiegel, Heute)

20.05.2009. Weltweit gibt es 10.243 bestätigte Erkrankungen in 41 Ländern. 80 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben.
Mexiko: 72 bestätigte Tote und mehr als 3648 bestätigte Infizierte.
USA: 6 Tote. 5469 bestätigte Grippefälle.
Kanada: 1 Tote Frau. 496 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 9 bestätigte Fälle.

Japan: 210 bestätigte Fälle.
Spanien: 107 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 102 bestätigte Fälle.
Panama: 65 bestätigte Fälle
Frankreich: 15 bestätigte Fälle.
Deutschland: 14 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 7, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 3 und in Hamburg 1.
Kolumbien: 12 bestätigte Fälle
Italien: 9 bestätigte Fälle
Neuseeland: 9 bestätigte Fälle.
Brasilien: 8 bestätigte Fälle.
Israel: 7 bestätigte Fälle.
China: 7 bestätigte Fälle
El Salvador: 6 bestätigte Fälle
Belgien: 5 bestätigte Fälle
Chile: 5 bestätigte Fälle
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Guatemala: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 3 bestätigte Fälle.
Südkorea: 3 bestätigte Fälle.
Kuba: 3 bestätigte Fälle.
Schweden: 3 bestätigte Fälle
Peru: 3 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Finnland: 2 bestätigte Fälle.
Thailand: 2 bestätigte Fälle
Malaysia: 2 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Türkei: 2 bestätigte Fälle
Polen: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall
Honkong: 1 bestätigter Fall
Griechenland: 1 bestätigter Fall
Indien: 1 bestätigter Fall
(WHO)

19.05.2009. Weltweit gibt es 9830 bestätigte Erkrankungen in 40 Ländern. 79 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben. Eine deutsche Touristin sollte in Thailand nach ersten Untersuchungen an der Mexikanischen Schweinegrippe gestorben sein was sich aber als Fehlmeldung herausstellte.
Mexiko: 72 bestätigte Tote und mehr als 3648 bestätigte Infizierte.
USA: 5 Tote. 5123 bestätigte Grippefälle.
Kanada: 1 Tote Frau. 496 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 9 bestätigte Fälle.

Japan: 159 bestätigte Fälle.
Spanien: 103 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 102 bestätigte Fälle.
Panama: 59 bestätigte Fälle
Frankreich: 14 bestätigte Fälle.
Deutschland: 14 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 7, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 3 und in Hamburg 1.
Kolumbien: 11 bestätigte Fälle
Italien: 9 bestätigte Fälle
Neuseeland: 9 bestätigte Fälle.
Brasilien: 8 bestätigte Fälle.
Israel: 7 bestätigte Fälle.
China: 7 bestätigte Fälle
El Salvador: 6 bestätigte Fälle
Belgien: 5 bestätigte Fälle
Chile: 4 bestätigte Fälle
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Guatemala: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 3 bestätigte Fälle.
Südkorea: 3 bestätigte Fälle.
Kuba: 3 bestätigte Fälle.
Schweden: 3 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Finnland: 2 bestätigte Fälle.
Thailand: 2 bestätigte Fälle
Malaysia: 2 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Türkei: 2 bestätigte Fälle
Peru: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Polen: 1 bestätigter Fall.
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Australien: 1 bestätigter Fall
Ecuador: 1 bestätigter Fall
Indien: 1 bestätigter Fall
(Sueddeutsche, WHO)

18.05.2009. Weltweit gibt es ca. 8829 bestätigte Erkrankungen in 40 Ländern. 74 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben.
Mexiko: 68 bestätigte Tote und mehr als 3103 bestätigte Infizierte.
USA: 4 Tote. 4714 bestätigte Grippefälle.
Kanada: 1 Tote Frau. 496 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 9 bestätigte Fälle.

Japan: 125 bestätigte Fälle.
Spanien: 103 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 101 bestätigte Fälle.
Panama: 54 bestätigte Fälle
Frankreich: 14 bestätigte Fälle.
Deutschland: 14 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 7, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 3 und in Hamburg 1.
Kolumbien: 11 bestätigte Fälle
Italien: 9 bestätigte Fälle
Neuseeland: 9 bestätigte Fälle.
Brasilien: 8 bestätigte Fälle.
Israel: 7 bestätigte Fälle.
China: 6 bestätigte Fälle
Belgien: 5 bestätigte Fälle
El Salvador: 4 bestätigte Fälle
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Guatemala: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 3 bestätigte Fälle.
Südkorea: 3 bestätigte Fälle.
Kuba: 3 bestätigte Fälle.
Schweden: 3 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Finnland: 2 bestätigte Fälle.
Thailand: 2 bestätigte Fälle
Malaysia: 2 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Türkei: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Polen: 1 bestätigter Fall.
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Australien: 1 bestätigter Fall
Ecuador: 1 bestätigter Fall
Peru:
1 bestätigter Fall
Indien: 1 bestätigter Fall
Chile: 1 bestätigter Fall
(WHO)

17.05.2009. Weltweit gibt es ca. 8480 bestätigte Erkrankungen in 39 Ländern. 72 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben.
Mexiko: 66 bestätigte Tote und mehr als 2895 bestätigte Infizierte.
USA: 4 Tote. 4714 bestätigte Grippefälle.
Kanada: 1 Tote Frau. 496 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 9 bestätigte Fälle.

Spanien: 103 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 82 bestätigte Fälle.
Panama: 54 bestätigte Fälle
Frankreich: 14 bestätigte Fälle.
Deutschland: 14 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 7, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 3 und in Hamburg 1.
Kolumbien: 11 bestätigte Fälle
Italien: 9 bestätigte Fälle
Neuseeland: 9 bestätigte Fälle.
Brasilien: 8 bestätigte Fälle.
Japan: 7 bestätigte Fälle.
Israel: 7 bestätigte Fälle.
China: 5 bestätigte Fälle
El Salvador: 4 bestätigte Fälle
Belgien: 4 bestätigte Fälle
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Guatemala: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 3 bestätigte Fälle.
Südkorea: 3 bestätigte Fälle.
Kuba: 3 bestätigte Fälle.
Schweden: 3 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Finnland: 2 bestätigte Fälle.
Thailand: 2 bestätigte Fälle
Malaysia: 2 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Polen: 1 bestätigter Fall.
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Australien: 1 bestätigter Fall
Ecuador: 1 bestätigter Fall
Peru:
1 bestätigter Fall
Indien: 1 bestätigter Fall
Türkei: 1 bestätigter Fall
(WHO)

16.05.2009. Weltweit gibt es ca. 8451 bestätigte Erkrankungen in 36 Ländern. 72 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben.
Mexiko: 66 bestätigte Tote und mehr als 2895 bestätigte Infizierte.
USA: 4 Tote. 4714 bestätigte Grippefälle in 47 der 50 Bundesstaaten.
Kanada: 1 Tote Frau. 496 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 9 bestätigte Fälle.

Spanien: 100 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 78 bestätigte Fälle.
Panama: 43 bestätigte Fälle
Frankreich: 14 bestätigte Fälle.
Deutschland: 14 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 7, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 3 und in Hamburg 1.
Kolumbien: 11 bestätigte Fälle
Italien: 9 bestätigte Fälle
Neuseeland: 9 bestätigte Fälle.
Brasilien: 8 bestätigte Fälle.
Israel: 7 bestätigte Fälle.
China: 4 bestätigte Fälle
El Salvador: 4 bestätigte Fälle
Japan: 4 bestätigte Fälle.
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Guatemala: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 3 bestätigte Fälle.
Südkorea: 3 bestätigte Fälle.
Kuba: 3 bestätigte Fälle.
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Finnland: 2 bestätigte Fälle.
Schweden: 2 bestätigte Fälle
Thailand: 2 bestätigte Fälle
Belgien: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Polen: 1 bestätigter Fall.
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Australien: 1 bestätigter Fall
Ecuador: 1 bestätigter Fall
Peru:
1 bestätigter Fall
(Spiegel, WHO, Heute)

15.05.2009. Weltweit gibt es ca. 7521 bestätigte Erkrankungen in ca. 34 Ländern. 65 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben. New York schliesst die Schulen.
Mexiko: 60 bestätigte Tote und mehr als 2446 bestätigte Infizierte. Im Science Magazin wird von 23.000 Menschen mit Schweinegrippe geschrieben was mir auch mehr einleuchtet.
USA: 3 Tote. 4298 bestätigte Grippefälle in 44 der 50 Bundesstaaten.
Kanada: 1 Tote Frau. 449 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 8 bestätigte Fälle.

Spanien: 100 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 71 bestätigte Fälle.
Panama: 40 bestätigte Fälle
Frankreich: 14 bestätigte Fälle.
Deutschland: 14 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 7, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 3 und in Hamburg 1.
Kolumbien: 10 bestätigte Fälle
Italien: 9 bestätigte Fälle
Brasilien: 8 bestätigte Fälle.
Israel: 7 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 7 bestätigte Fälle.
China: 4 bestätigte Fälle
El Salvador: 4 bestätigte Fälle
Japan: 4 bestätigte Fälle.
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Guatemala: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 3 bestätigte Fälle.
Südkorea: 3 bestätigte Fälle.
Kuba: 3 bestätigte Fälle.
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Finnland: 2 bestätigte Fälle.
Schweden: 2 bestätigte Fälle
Thailand: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Polen: 1 bestätigter Fall.
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Australien: 1 bestätigter Fall
Belgien: 1 bestätiger Fall
Malaysia
Peru

(Tagesschau, WHO, Heute, Welt)

14.05.2009. Weltweit gibt es ca. 6497 bestätigte Erkrankungen in ca. 33 Ländern. 61 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben.
Mexiko: 60 bestätigte Tote und mehr als 2446 bestätigte Infizierte. Im Science Magazin wird von 23.000 Menschen mit Schweinegrippe geschrieben was mir auch mehr einleuchtet.
USA: 3 Tote. 3352 bestätigte Grippefälle in 44 der 50 Bundesstaaten.
Kanada: 1 Tote Frau. 389 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 8 bestätigte Fälle.

Spanien: 100 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 71 bestätigte Fälle.
Panama: 29 bestätigte Fälle
Frankreich: 14 bestätigte Fälle.
Deutschland: 12 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 7, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 2 und in Hamburg 1.
Italien: 9 bestätigte Fälle
Brasilien: 8 bestätigte Fälle.
Israel: 7 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 7 bestätigte Fälle.
Kolumbien: 7 bestätigte Fälle
China: 4 bestätigte Fälle
El Salvador: 4 bestätigte Fälle
Japan: 4 bestätigte Fälle.
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Guatemala: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 3 bestätigte Fälle.
Südkorea: 3 bestätigte Fälle.
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Finnland: 2 bestätigte Fälle.
Schweden: 2 bestätigte Fälle
Thailand: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Polen: 1 bestätigter Fall.
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Australien: 1 bestätigter Fall
Kuba: 1 bestätigter Fall
(WHO)

13.05.2009. Weltweit gibt es ca. 5728 bestätigte Erkrankungen in ca. 33 Ländern. 61 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben. Nach Expertenmeinungen könnte die Zahl der infizierten Menschen bis zu 10mal so hoch sein.
Mexiko: 56 bestätigte Tote und mehr als 2059 bestätigte Infizierte. Im Science Magazin wird von 23.000 Menschen mit Schweinegrippe geschrieben was mir auch mehr einleuchtet.
USA: 3 Tote. 3009 bestätigte Grippefälle in 44 der 50 Bundesstaaten.
Kanada: 1 Tote Frau. 358 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 8 bestätigte Fälle.

Spanien: 98 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 68 bestätigte Fälle.
Panama: 29 bestätigte Fälle
Frankreich: 13 bestätigte Fälle.
Deutschland: 12 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 7, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 2 und in Hamburg 1.
Italien: 9 bestätigte Fälle
Brasilien: 8 bestätigte Fälle.
Israel: 7 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 7 bestätigte Fälle.
China: 6 bestätigte Fälle
Kolumbien: 6 bestätigte Fälle
El Salvador: 4 bestätigte Fälle
Japan: 4 bestätigte Fälle.
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Guatemala: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 3 bestätigte Fälle.
Südkorea: 3 bestätigte Fälle.
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Finnland: 2 bestätigte Fälle.
Schweden: 2 bestätigte Fälle
Thailand: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Polen: 1 bestätigter Fall, eine 58jährige Frau.
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Australien: 1 bestätigter Fall
Kuba: 1 bestätigter Fall
(taz, WHO)

12.05.2009. Weltweit gibt es ca. 5029 bestätigte Erkrankungen in ca. 33 Ländern. 61 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben. Der Virus ist in Finnland, Thailand und Kuba angekommen
Mexiko: 56 bestätigte Tote und mehr als 2059 bestätigte Infizierte. Im Science Magazin wird von 23.000 Menschen mit Schweinegrippe geschrieben was mir auch mehr einleuchtet.
USA: 3 Tote. 2600 bestätigte Grippefälle in 44 der 50 Bundesstaaten.
Kanada: 1 Tote Frau. 330 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 8 bestätigte Fälle.

Spanien: 95 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 55 bestätigte Fälle.
Panama: 16 bestätigte Fälle
Frankreich: 13 bestätigte Fälle.
Deutschland: 12 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 7, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 2 und in Hamburg 1.
Italien: 9 bestätigte Fälle
Brasilien: 8 bestätigte Fälle.
Israel: 7 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 7 bestätigte Fälle.
El Salvador: 4 bestätigte Fälle
Japan: 4 bestätigte Fälle.
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Kolumbien: 3 bestätigte Fälle
Niederlande: 3 bestätigte Fälle.
Südkorea: 3 bestätigte Fälle.
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Finnland: 2 bestätigte Fälle.
China: 2 bestätigte Fälle
Schweden: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Guatemala: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Polen: 1 bestätigter Fall, eine 58jährige Frau.
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Australien: 1 bestätigter Fall
Kuba: 1 bestätigter Fall
Thailand: 1 bestätigter Fall
(Tagesschau, WHO)

11.05.2009. Weltweit gibt es mehr als 4500 bestätigte Erkrankungen in mindestens 30 Ländern. 53 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben. Der Virus ist in China angekommen.
Mexiko: 48 bestätigte Tote und mehr als 1600 bestätigte Infizierte.
USA: 3 Tote. Ein Kind und eine chronisch kranke 33jährige Lehrerin. 2532 bestätigte Grippefälle in 44 der 50 Bundesstaaten.
Kanada: 1 Tote Frau. 280 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 1 bestätigter Fall.

Spanien: 81 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 47 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 14 Krankheitsfälle.
Deutschland: 11 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 6, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 2 und in Hamburg 1.
Israel: 6 bestätigte Fälle.
Frankreich: 5 bestätigte Fälle.
Italien: 5 bestätigte Fälle
Brasilien: 4 bestätigte Fälle.
Japan: 4 bestätigte Fälle.
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 2 bestätigte Fälle.
El Salvador: 2 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
China: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Kolumbien: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Guatemala: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Südkorea: 1 bestätigter Fall bei einer 51jährigen Nonne.
Polen: 1 bestätigter Fall, eine 58jährige Frau.
Schweden: 1 bestätigter Fall.
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Australien: 1 bestätigter Fall
Panama: 1 bestätigter Fall
(Tagesschau, Stern, Spiegel)

10.05.2009. Weltweit gibt es ca. 4150 bestätigte Erkrankungen in mindestens 30 Ländern. 53 Menschen sind in vier Ländern daran gestorben. Costa Rica ist das vierte Land das einen Toten zu beklagen hat.
Mexiko: 48 bestätigte Tote und mehr als 1600 bestätigte Infizierte.
USA: 3 Tote. Ein Kind und eine chronisch kranke 33jährige Lehrerin. Mehr als 2200 bestätigte Grippefälle in 43 der 50 Bundesstaaten. Am meisten in Illinois mit 122 Patienten.
Kanada: 1 Tote Frau. 280 bestätigte Fälle.
Costa Rica: 1 Toter. 1 bestätigter Fall.

Spanien: 81 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 47 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 14 Krankheitsfälle.
Deutschland: 11 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 6, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 2 und in Hamburg 1.
Israel: 6 bestätigte Fälle.
Frankreich: 5 bestätigte Fälle.
Italien: 5 bestätigte Fälle
Brasilien: 4 bestätigte Fälle.
Japan: 4 bestätigte Fälle.
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 2 bestätigte Fälle.
El Salvador: 2 bestätigte Fälle
Norwegen: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Kolumbien: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Guatemala: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Südkorea: 1 bestätigter Fall bei einer 51jährigen Nonne.
Polen: 1 bestätigter Fall, eine 58jährige Frau.
Schweden: 1 bestätigter Fall.
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Australien: 1 bestätigter Fall
Panama: 1 bestätigter Fall
(Tagesschau, Sueddeutsche, Spiegel, Stern)

09.05.2009. Weltweit gibt es etwa 3500 bestätigte Erkrankungen in ca. 28 Ländern. 48 Menschen sind daran gestorben. Kanada ist das dritte Land das einen Toten zu beklagen hat. Die USA hat Mexiko bei der Zahl der bestätigten Toten überholt.
Mexiko: 45 bestätigte Tote und 1213 bestätigte Infizierte.
USA: 2 Tote. Ein Kind und eine chronisch kranke 33jährige Lehrerin. 1639 bestätigte Grippefälle in 43 der 50 Bundesstaaten. Am meisten in Illinois mit 122 Patienten.
Kanada: 1 Tote Frau. 224 bestätigte Fälle.
Spanien: 81 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 32 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 14 Krankheitsfälle.
Deutschland: 11 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 6, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 2 und in Hamburg 1.
Israel: 6 bestätigte Fälle.
Frankreich: 5 bestätigte Fälle.
Italien: 5 bestätigte Fälle
Brasilien: 4 bestätigte Fälle.
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Japan: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 2 bestätigte Fälle.
El Salvador: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Kolumbien: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Costa Rica: 1 bestätigter Fall.
Guatemala: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Südkorea: 1 bestätigter Fall bei einer 51jährigen Nonne.
Polen: 1 bestätigter Fall, eine 58jährige Frau.
Schweden: 1 bestätigter Fall.
Argentinien: 1 bestätigter Fall
Australien: 1 bestätigter Fall
Panama: 1 bestätigter Fall
(Tagesschau, Stern)

08.05.2009. Weltweit gibt es etwa 2500 bestätigte Erkrankungen in 26 Ländern. 46 Menschen sind daran gestorben. Die Krankheit hat nun auch Brasilien und Argentinien erreicht.
Mexiko: 44 bestätigte Tote und 1213 bestätigte Infizierte.
USA: 2 Tote. Ein Kind und eine chronisch kranke 33jährige Lehrerin. 896 bestätigte Grippefälle in 41 der 50 Bundesstaaten. Am meisten in Illinois mit 122 Patienten.
Kanada: 214 bestätigte Fälle.
Spanien: 81 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 32 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 14 Krankheitsfälle.
Deutschland: 11 bestätigte Fälle. Sie verteilen sich folgendermassen: In Bayern 6, Brandenburg 2, Sachsen-Anhalt 2 und in Hamburg 1.
Israel: 6 bestätigte Fälle.
Frankreich: 5 bestätigte Fälle.
Italien: 5 bestätigte Fälle
Brasilien: 4 bestätigte Fälle.
Korea: 3 bestätigte Fälle.
Niederlande: 2 bestätigte Fälle.
El Salvador: 2 bestätigte Fälle
Irland: 1 bestätigter Fall
Kolumbien: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Costa Rica: 1 bestätigter Fall.
Guatemala: 1 bestätigter Fall.
Portugal: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Südkorea: 1 bestätigter Fall bei einer 51jährigen Nonne.
Polen: 1 bestätigter Fall, eine 58jährige Frau.
Schweden: 1 bestätigter Fall.
Argentinien: 1 bestätigter Fall
(Tagesschau, Robert-Koch-Institut, WHO, Sueddeutsche, Spiegel)

07.05.2009. Weltweit gibt es mehr als 2200 bestätigte Erkrankungen in 24 Ländern. 44 Menschen sind daran gestorben. Kanadische Forscher haben den neuen Krankheitserreger genetisch entschlüsselt. In Mexiko werden derweil die Sicherheitsmassnahmen wieder zurückgeschraubt.
Mexiko: 42 bestätigte Tote und 942 bestätigte Infizierte.
USA: 2 Tote. Ein Kind und eine chronisch kranke 33jährige Lehrerin. 642 bestätigte Grippefälle in 41 der 50 Bundesstaaten. Am meisten in Illinois mit 122 Patienten.
Kanada: 165 bestätigte Fälle.
Spanien: 40 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 15 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 14 Krankheitsfälle.
Deutschland: 10 bestätigte Fälle. In Hamburg, Bayern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
Frankreich: 4 bestätigte Fälle, ein Verdachtsfall..
Israel: 2 bestätigte Fälle.
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Niederlande: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Südkorea: 1 bestätigter Fall bei einer 51jährigen Nonne.
Polen: 1 bestätigter Fall, eine 58jährige Frau.
Schweden: 1 bestätigter Fall.
(Tagesschau, Heute, Heute, Welt, Welt)

06.05.2009. Weltweit gibt es mehr als 1269 bestätigte Erkrankungen in 21 Ländern. 31 Menschen sind daran gestorben. Mexiko wird für das Krisenmanagement gelobt (Spiegel).
Mexiko: 29 bestätigte Tote und 942 bestätigte Infizierte.
USA: 2 Tote. Ein Kind und eine chronisch kranke 33jährige Lehrerin und 403 bestätigte Grippefälle in 36 Bundesstaaten.
Kanada: 101 bestätigte Fälle.
Spanien: 40 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 15 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 14 Krankheitsfälle.
Deutschland: 9 bestätigte Fälle. In Hamburg, Bayern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
Frankreich: 4 bestätigte Fälle, ein Verdachtsfall..
Israel: 2 bestätigte Fälle.
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Niederlande: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Südkorea: 1 bestätigter Fall bei einer 51jährigen Nonne.
(Tagesschau, Stern, Focus)

05.05.2009. Weltweit gibt es mehr als 1169 bestätigte Erkrankungen in 21 Ländern. 27 Menschen sind daran gestorben. Das Durchschnittsalter der weltweit erkrankten Personen beträgt 16 Jahre. Mexiko ist der Meinung dass man das Schlimmste überstanden hat und will die Schulen und Unis wieder öffnen. Die WHO warnt dagegen vor einer starken zweiten Grippewelle. Es wird von manchen auch befürchtet dass dieses Virus mutiert.
Mexiko: 26 bestätigte Tote und 802 bestätigte Infizierte.
USA: 1 Totes Kind und 279 bestätigte Grippefälle in 36 Bundesstaaten.
Kanada: 101 bestätigte Fälle.
Spanien: 40 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 15 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 14 Krankheitsfälle.
Deutschland: 9 bestätigte Fälle. In Hamburg, Bayern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
Frankreich: 4 bestätigte Fälle, ein Verdachtsfall..
Israel: 2 bestätigte Fälle.
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Niederlande: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Südkorea: 1 bestätigter Fall bei einer 51jährigen Nonne.
(Tagesschau, Heute, Spiegel, Focus, Sueddeutsche)

04.05.2009. Weltweit gibt es mehr als 980 bestätigte Erkrankungen in 20 Ländern. 23 Menschen sind daran gestorben. Mexiko wirft mehreren Ländern Diskriminierung vor.
Mexiko: 22 bestätigte Tote und 590 bestätigte Infizierte.
USA: 1 Totes Kind und 244 bestätigte Grippefälle.
Kanada: 101 bestätigte Fälle.
Spanien: 40 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 15 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 14 Krankheitsfälle.
Deutschland: 8 bestätigte Fälle. In Hamburg, Bayern, Brandenburg. Verdachtsfälle gibt es 20.
Frankreich: 4 bestätigte Fälle, ein Verdachtsfall..
Israel: 2 bestätigte Fälle.
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Niederlande: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Südkorea: 1 bestätigter Fall bei einer 51jährigen Nonne.
(Tagesschau, Heute, Spiegel, Welt, Focus)

03.05.2009. Weltweit gibt es 715 bestätigte Erkrankungen in 18 Ländern. In Deutschland gilt seit heute eine Meldepflicht für die Mexikanische Schweinegrippe. Die WHO hat in der Zwischenzeit 2,4 Millionen Einheiten Tamiflu in 72 Entwicklungsländer geschickt. Vom Pharmakonzern Roche wurde der Notvorrat freigegeben und die Produktion erhöht.
Mexiko: 19 bestätigte Tote und 473 bestätigte Infizierte. Bei 101 Toten wird als Ursache die Schweinegrippe vermutet.
USA: 1 Totes Kind und 179 bestätigte Grippefälle.
Kanada: 85 bestätigte Fälle. Ein Bauer in der Provinz Alberta hat seine Schweine angesteckt.
Neuseeland: 14 Krankheitsfälle.
Spanien: 13 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 10 bestätigte Fälle.
Deutschland: 8 bestätigte Fälle. In Hamburg, Bayern, Brandenburg. Verdachtsfälle gibt es 20.
Israel: 2 bestätigte Fälle.
Frankreich: 2 bestätigte Fälle, ein Verdachtsfall..
Irland: 1 bestätigter Fall
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Niederlande: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Südkorea: 1 bestätigter Fall bei einer 51jährigen Nonne.
(Tagesschau, Heute, Spiegel, Welt, Focus, Spiegel)

02.05.2009. Man rechnet in der Zwischenzeit mit einem milden Verlauf der Schweinegrippe weil dem Virus ein Teil der Gene fehlt welche das Virus von 1918 gefährlich gemacht hat. Weltweit gibt es mehr als 500 bestätigte Erkrankungen in 15 Ländern.
Mexiko: 16 bestätigte Tote und 397 bestätigte Infizierte. Bei 101 Toten wird als Ursache die Schweinegrippe vermutet.
USA: 1 Totes Kind und 143 bestätigte Grippefälle.
Kanada: 34 bestätigte Fälle.
Neuseeland: 14 Krankheitsfälle.
Spanien: 13 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 10 bestätigte Fälle.
Deutschland: 6 bestätigte Fälle. Einer in Hamburg, vier in Bayern. Von den 12 Verdachtsfällen in Deutschland sind 5 durch Analysen widerlegt worden.
Israel: 2 bestätigte Fälle.
Frankreich: 2 bestätigte Fälle, ein Verdachtsfall..
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Niederlande: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall.
Südkorea: 1 bestätigter Fall bei einer 51jährigen Nonne.
(Tagesschau, Heute, Sueddeutsche, Stern, Focus)

01.05.2009. Die Grippe hat mit Honkong nun auch Asien erreicht. Insgesamt gibt es weltweit 483 bestätigte Erkrankungen in elf Ländern.
Mexiko: 12 bestätigte Tote und 312 weitere Infizierte. Bei 176 Toten wird als Ursache die Schweinegrippe vermutet.
USA: 1 Totes Kind und 118 weitere Infizierte in 15 Bundesstaaten.
Kanada: 34 bestätigte Fälle.
Spanien: 13 bestätigte Fälle.
Grossbritannien: 8 bestätigte Fälle.
Deutschland: 5 bestätigte Fälle und 12 Verdachtsfälle von Schweinegrippe. Einer in Hamburg, vier in Bayern.
Israel: 2 bestätigte Fälle
Österreich: 1 bestätigter Fall.
Niederlande: 1 bestätigter Fall.
Schweiz: 1 bestätigter Fall.
Dänemark: 1 bestätigter Fall, 12 Verdachtsfälle.
Honkong: 1 bestätigter Fall
(Tagesschau, Heute, Sueddeutsche, Heute, Sueddeutsche, Spiegel, Welt)

30.04.2009. Die Pandemie-Warnstufe wird von der WHO auf fünf hochgesetzt weil sie davon ausgeht dass die Ausbreitung des Virus A/H1N1 kurz bevorsteht. Damit ruft die Weltgesundheitsorganisation zur erhöhten Produktion von Grippemitteln und weiteren Vorsorgemassnahmen auf. Die EU plant Reiseverbot für Mexiko.
Mexiko: 8 nachgewiesene Todesfälle und 91 Infizierte. 1311 Verdachtsfälle. Insgesamt gab es dort bis heute 176 Todesfälle bei Grippepatienten. Gesundheitsminister José Ángel Córdova ordnet die Schliessung aller Unternehmen an deren Betrieb für die Versorgung der Allgemeinheit nicht unbedingt nötig sind.
USA: 1 Toter, 91 Krankheitsfälle. Auf dem Stützpunkt 29 Palms gibt es den ersten Krankheitsfal auf einer Militärbasis. Dort hat sich ein Marineinfanterist infiziert. Er wurde mit 30 Kollegen unter Quarantäne gestellt.
Neuseeland: 14 Krankheitsfälle.
Kanada: 13 Infektionen.
EU: 13 bestätigte Infektionen: Grossbritannien 5, Spanien 10, Österreich 1, Schweiz 1. (Tagesschau)
Deutschland: Insgesamt gibt es derzeit 3 bestätigte Infektionen und 10 Verdachtsfälle (Spiegel).
Verdacht auf erste Ansteckung inerhalb von Deutschland (Sueddeutsche). In Bayern hat ein 37jähriger Patient im Kreiskrankenhaus Mallerstdorf vermutlich eine Krankenschwester und einen anderen Patienten infiziert.
Israel: 2 Erkrankungen.
Ecuador: Einmonatige Einreisesperre für Ausländer.
Peru, Kuba, Argentinien: Flugverkehr von und nach Mexiko wird ausgesetzt.
(Tagesschau, Spiegel, Welt, Stern)

29.04.2009. Die WHO spricht jetzt von einer Pandemie. Kuba stellt als erstes Land den Flugverkehr von und nach Mexiko zunächst für 48 Stunden ein. Die USA und die EU wollen die Schweinegrippe umbenennen weil die Bezeichnung ein Problem mit Schweinefleischprodukten suggeriere. Die Bezeichnung Schweinegrippe könnte Züchtern wirtschaftlich schaden.
Mexiko: In der Zwischenzeit ist die Zahl der Grippetoten auf 159 gestiegen. Bei 26 Menschen wurden bisher Infektionen mit dem Virus nachgewiesen. Davon sind 7 gestorben. Bei 13 Fällen sind zusätzliche Untersuchungen eingeleitet worden. In den letzten 4 Wochen wurden 2498 Patienten in Krankenhäusern behandelt. Die meisten konnten gesund nach Hause zurückkehren. 1311 Menschen sind derzeit in Behandlung. Die Zahlen aus Mexiko sind etwas wirr (Tagesschau).
In Mexiko-Stadt gilt in der Zwischenzeit die Sicherheitsstufe 8. Die Skala geht von 1 bis 10 (Sueddeutsche).
USA: Ein 23 Monate altes Kleinkind ist das erste Todesopfer das die Grippe ausserhalb von Mexiko fordert (Tagesschau, Heute). Die offizielle Zahl der Kranken ist auf 66 Personen angestiegen. In New York besteht der Verdacht dass sich mehrere hundert Schüler angesteckt haben. In Kalifornien wird der Notstand ausgerufen. Obama beantragt beim Kongress 1,5 Mrd US-Dollar (ca. 1,1 Mrd Euro) zusätzlich zur Bekämpfung der Grippe.
Australien: Es gibt 70 Verdachtsfälle. Mehr als 100 Menschen werden getestet.
Neuseeland: Es sind mindestens 14 Menschen an der Mexikanischen Schweinegrippe erkrankt.
Kanada: 13 infizierte Personen.
Grossbritannien: Zwei bestätigte Fälle die aber bereits auf dem Weg der Besserung sein sollen.
Spanien: Zwei bestätigte Erkrankungen.
Costa Rica: Zwei Krankheitsfälle.
Israel: Zwei bestätigte Erkrankungen.
Österrreich: Bei einer 28jährigen Frau ist man so gut wie sicher dass sie an dem Virus erkrankt ist.
Südkorea: 1 Verdachtsfall.
Deutschland: Es gibt 3 Fälle von Schweinegrippe:
- In Bayern wurde bei einem 30jährigen Patienten an der UNI-Klinik Regensburg zum ersten Mal der Virus in Deutschland nachgewiesen.
- Daneben gibt es in Bayern in Kumbach einen bestätigten Fall. Dort wurde der Virus bei einer 37jährigen Frau entdeckt. Die erste Diagnose wurde auch an der UNI-Klinik Regensbug gestellt.
- Bei einer 22jährigen Patientin in der Hamburger UNI-Klinik Eppendorf wurde die der neue Erreger gefunden. Daneben gibt es noch 3 Patienten in Nordrhein-Westfalen bei denen der Virus vermutet wird (Tagesschau, Heute, Sueddeutsche).
Sonstige: In Frankreich, Belgien, Schweiz, Tschechien, Italien, Griechenland, Irland, Dänemark, Schweden und Chile gibt es weitere Verdachtsfälle.
(Tagesschau, Heute, Sueddeutsche, Spiegel, Welt, Stern, Focus, taz)

28.04.2009. Die Pandemie-Warnstufe wird von drei auf vier hochgesetzt. Die Skala geht von eins bis sechs. Weil sich das Virus bereits über mehrere Länder verteilt hat ist eine Eindämmung kaum möglich. Reiseveranstalter bieten kostenlose Umbuchungen an (Spiegel).
Mexiko: Die Zahl der Toten ist auf 149 Menschen gestiegen, etwa 2000 Menschen werden behandelt.
USA: Es sind 44 Krankheitsfälle gemeldet.
Neuseeland: Zehn Menschen sind an der Mexikanischen Schweinegrippe erkrankt (Heute).
Spanien: Ein Fall ist bestätigt (Sueddeutsche) weitere 23 Patienten stehen unter Beobachtung.
Schottland: Iain und Dawn Askham aus Schottland waren auf Hochzeitsreise in Mexiko in Cancún und haben sich dort infiziert. Sie sind aber auf dem Weg der Besserung (Heute).
Kanada: Sechs Menschen haben die Schweinegrippe.
Israel: Bei einem 26jährigen Mann wurde die Erkrankung festgestellt. Es gibt einen weiteren Verdachtsfall.
Deutschland: Erste Verdachtsfälle bei einem Paar aus Bielefeld und ein weiterer Fall. Nach Schnelltests konnte jedoch vorläufig Entwarnung gegeben werden (Sueddeutsche). Auf dem Münchner Flughafen gibt es einen Notfallplan um infizierte Patienten schnell zu erkennen (Sueddeutsche).
(Tagesschau, Heute, Sueddeutsche, Spiegel, Welt, Stern, Focus).

27.04.2009. Mexiko: Die Zahl der Toten ist auf 103 gestiegen. Verdachtsfälle gibt es 1600. Es ist aber bis jetzt "nur" bei 23 der Todesfälle nachgewiesen dass sie auf die Schweinegrippe zurückzuführen ist. In 17 der 31 Bundesstaaten des Landes gibt es Verdachtsfälle (Tagesschau, Sueddeutsche).
USA: In den USA wurden mindestens 20 Infektionen in 5 Bundesstaaten nachgewiesen. Der Gesundheitsnotstand wird ausgerufen. Die Regierung vereinfacht den Zugang zu Grippetests und Medikamenten. Es werden 12 Mio. Einheiten des Medikaments "Oseltamir" (Tamiflu) (Wikipedia) freigegeben damit sie bei Bedarf möglichst schnell verteilt werden können (Tagesschau, Heute).
Kanada hat bis jetzt 6 bestätigte Krankheitsfälle.
Europa hat den ersten Patienten mit der Mexikanischen Schweinegrippe. In Spanien wird bei einem Studenten der kurz zuvor aus Spanien zurückgekehrt ist der neue Virus nachgewiesen (Tagesschau, Stern, taz). Die EU rät von Reisen in die USA und nach Mexiko ab (Spiegel, Welt). Die Gesundheitsminister wurden zu einer Krisensitzung einberufen (Welt).

26.04.2009. Die Zahl der Toten ist auf ca. 81 angestiegen. Nachgewiesen wurde der Virus bisher bei 20 Todesfällen. 1324 Menschen werden in Krankenhäusern behandelt (Tagesschau, Heute, Spiegel, Welt, Stern). Die Regierung hat ein Dekret erlassen welches weitreichende Notstandsmaßnahmen erlaubt. Drei Spiele der ersten Fussball-Liga müssen vor leeren Rängen ausgetragen werden. In Mexiko-Stadt sind in den Apotheken Mundschutze ausverkauft. Polizisten verteilen sie an Fußgänger in den Strassen. Für die nächsten drei Tagen wird von Medizinern die Entscheidung erwartet ob sich die Seuche ausbreitet.
In den USA wurden 11 Fälle gemeldet davon 2 Grippefälle in Kansas und 2 Fälle in Texas, in New York gab es bei 7 Schulkindern positive Tests auf den Virustyp. Nun sollen mit weiteren Untersuchungen geklärt werden ob es die gleiche Virusvariante wie in Mexiko ist. Bei den Kindern ist die Krankheit in keinem Fall schwer verlaufen.
In Neuseeland gibt es 10 Verdachtsfälle bei Schülern. Keiner ist jedoch schwer erkrankt.
In Europa gibt es im spanischen Baskenland die ersten 3 Fälle bei denen es sich um die Mexikanische Schweinegrippe handeln könnte (Sueddeutsche).

25.04.2009. Die Medien berichten von ca. 60 Toten und etwa 1000 Krankheitsfällen in Mexiko durch die Mexikanische Schweinegrippe ((Tagesschau, Tagesschau, Heute, Sueddeutsche, Spiegel, Welt). In den USA in Kalifornien und Texas wurden bis jetzt 8 Krankheitsfälle bekannt. Man vermutet dass der Virus von dort nach Mexiko gelangt ist.
Die Weltgesundheitsorganisation hat einen Krisenstab eingerichtet um eine Pandemie zu verhindern. Bis jetzt sieht man aber noch keinen Grund Reisebeschränkungen auszusprechen und Mexiko unter Quarantäne zu stellen. In Mexiko-Stadt wurden Kulturveranstaltungen am Wochenende abgesagt. Alle öffentlichen und privaten Schulen sowie Kindergärten und Universitäten von Mexiko-Stadt und dem Bundesstaat Mexiko sind bis auf weiteres geschlossen.
´
08.04.2009. Die Steuerprüferin Maria Adela Gutiérrez wird in das Krankenhaus von Oaxaca mit akuter Atemnot und schweren Durchfällen eingewiesen wo sie fünf Tage später stirbt. Ihre Diabetes verschlimmern die Symptome. Sie gilt als erstes Opfer der Mexikanischen Schweinegrippe (Spiegel).

Anfang April 2009. Ein 5jähriger Junge in der mexikanischen Ortschaft Perote im Staat Veracruz soll der erste Patient mit mexikanischer Schweinegrippe gewesen sein. Er hat sich in der Zwischenzeit ohne ärztliche Behandlung wieder vollständig erholt (Heute - 30.04.2009).

09. 03.2009. Ein Junge mit dem Namen Edgar der mexikanischen Kleinstadt La Gloria erkrankt an der mexikanischen Schweinegrippe. Die Diagnose wurde bis Ende April bestätigt (Welt, Telepolis - 29.04.2009).
Der Ursprung der Krankheit könnte in einer grossen Schweinefarm in der Nähe von La Gloria liegen. Ende März leiden dort bereits mehr als 450 von den etwa 3000 Einwohnern an schweren Atemwegserkrankungen. Bis Ende April sind es etwa 600 Krankheitsfälle in dem Ort. Das wird jedoch von Fachleuten für unwahrscheinlich gehalten. Die DNA-Analyse deutet auf die Abstammung einer europäisch-asiatischen Version des Krankheitserregers hin. Man vermutet dass sich die Rekombination (Wikipedia) des Virus in Asien ereignet hat und ein Reisender die Krankheit nach Amerika gebracht hat.

Kleine Chronik der grössten Epidemien und Pandemien

1968. Die Honkong Grippe forderte etwa 1.000.000 Menschenleben. Wissenschaftler gehen davon aus dass auch da Vogelgrippe und Menschengrippeviren sich vermischt haben und dort der gefährliche neue Typ entstanden ist.

1957. Bei der Asiatischen Grippe kam es zu ca. 2.000.000 Todesfällen. Wissenschaftler gehen davon aus dass auch da Vogelgrippe und Menschengrippeviren sich vermischt haben und dort der gefährliche neue Typ entstanden ist.
1918. Am Ende des Ersten Weltkriegs forderte die Spanische Grippe hat bei der großen Pandemie zwischen 25 und 40 Millionen Menschenleben und damit etwa zwischen eineinhalb und zwei Prozent der Weltbevölkerung. Sie war möglicherweise die verheerendste Seuche die es jemals gegeben hat.
Im März 1918 wurde in Kansas in den USA in einem Militärlager eine sehr ansteckende Erkrankung bekannt die von Fieber begleitet war. Innerhalb von wenigen Tagen sind die betroffenen Patienten an Lungenentzündung gestorben. Mit den Truppen kam die Krankheit auch nach Europa und trat innerhalb von wenigen Monaten dann weltweit auf. Das Virus verbreitete sich in drei Wellen um die Erde und infizierte zwischen einem drittel und einem fünftel aller Menschen.
Der Name Spanische Grippe kommt daher weil die ersten Nachrichten davon aus Spanien gekommen sind. Damals war der Erreger ein Vogelvirus. Daneben ging aber auch ein Seuchenzug der Schweinegrippe einher (Tagesschau).

19. Jahrhundert. In den 1880er Jahren sterben im deutschen Raum pro Jahr zwischen 110.000 bis 120.000 Menschen an der Tuberkulose.

1892. Alleine in Hamburg sterben in einem Sommer mehr als 9000 Menschen an Cholera.

1865. Typhus breitet sich wegen unzulänglicher Abwassersysteme vor allem in den Städten aus.

1813-1814. In Dresden und Leipzig sterben mehr als zehn Prozent der Bevölkerung an Fleckfieber.

18. Jahrhundert. Zeitalter der Pocken. Die letzten grosse Pockenepidemie nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870 bis 1871 forderte 180.000 Menschenleben. Seit den 1980er Jahren gelten die Pocken als ausgerottet.

1494. Vermutlich hat Kolumbus die Syphilis aus Amerika mitgebracht. Von Italien aus erobert sie das restliche Europa. Die Krankheit wird durch Geschlechtsverkehr übertragen. Ende des 19. Jahrhunderts litt jeder zehnte Krankenhauspatient an der Krankheit bevor sie mit neuen Medikamenten eingedämmt werden konnte.

1347-1351. Die Pest ("Der Schwarze Tod") fordert in Europa 25 Millionen Menschenleben. Die Krankheit kam über den Seeweg von Asien nach Europa und breitete sich über die Handelsstrassen weiter aus.

(Focus)

Verschiedenes
30.04.2009. In Ägypten werden alle 350.000 Schweine getötet (taz, Tagesschau, Sueddeutsche). Die Züchter sehen ihre Existenzgrundlage gefährdet. Bei der Umsetzung kommt es am 3. Mai 2009 zu Zusammenstößen als 1000 Bewohner eines Elendsviertels von Kairo die Zufahrt von Schweinezuchtbetrieben blockieren. Es gibt mindestens 12 Verletzte. 14 Personen wurden festgenommen. Eine Journalistin filmt das Massaker in der Wüste (taz).

27.04.2009. In einem ICE in der Schweiz ist um 18.39 Uhr kurz vor dem Bahnhof Freiburg ein Behälter mit einer ungefährlichen Variante der Schweinegrippe zerbrochen. Für Menschen besteht laut Aussage der Fachleute jedoch keine Ansteckungsgefahr.
Ein Labortechniker vom Nationalen Zentrum für Influenza in Genf sollte in Zürich acht Phiolen von denen fünf ein Schweinegrippevirus enthielten im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) abholen. Man will dort einen Test zur Erkennung der Schweinegrippe entwickeln (Heute). Die Behälter waren ein einer dreifachen Verpackung gesichert und mit Trockeneis gekühlt. Da das Trockeneis nicht genügend verpackt war bildete sich durch austretendes Gas ein Überdruck durch den es zu einer Verpuffung kam. Eine Passagierin wurde dabei leicht verletzt. Sie wird in Freiburg medizinisch betreut.

Twitter spielt verrückt (Heute).

Zur Grippe gibt es ein Erdbeben (taz).

Die Grippehysterie in den verschiedenen Ländern (Spiegel).

Montag, 28. November 2011

Castor-Ticker-Sonntag, 27.11.2011


Der aktuelle Ticker ist hier: ++++ Aktueller Castor-Live-Ticker 2011 +++

Sonntag, 27. November 2011, 1. Advent

00 Uhr 00, MEZ. Die Arbeiten mit der Flex bei Lüneburg sind beendet. Techniker heben mit einem mobilen Kran eins von zwei 10 Meter langen Schienenstücken an. Polizisten heben die angeketteten Aktivisten gleichzeitig hoch und tragen sie zu der durchtrennten Stelle. So können sie trotz im Rohr verketteter Arme von der Schiene abgestreift werden. Drei der Demonstranten wurden bisher von der Polizei vom Gleisbett entfernt.
00 Uhr 30, MEZ. Nun sind alle 7 Greenpeace-Aktivisten bei Lüneburg aus dem Gleisbett entfernt worden. Mit den Händen stecken sie noch in den Rohren. Sie sollen nach einer ärztlichen Untersuchung in Gewahrsam genommen werden wobei der Tatvorwurf noch nicht feststeht. Derweil werden die durchtrennten Gleise von Bahnarbeitern wieder repariert. 
Die Verkehrslage um Lüchow-Dannenberg ist wegen vieler Behinderungen schwierig.
01 Uhr 00, MEZ. Bei der Schienenblockade von Harlingen sind nun 4000 Menschen auf den Gleisen.
Das Camp Metzingen ist fast leer. Gerade mal 150 Personen stehen bei der Volxküche oder wärmen sich in der Schäune. Am Ortseingang steht ein großer Anhänger der die Zufahrt versperrt.


01 Uhr 30, MEZ. Auf der Bundesstaße in Göhrde sollen Reifen brennen und abgesägte Bäume liegen.

01 Uhr 45, MEZ. Bei der Schienenblockade von Harlingen werden die Aktivisten mit einem Megafon wegen der illegalen Festsetzung der Blockierer in der GESA zum Ausfüllen von Vollmachten für Rechtsanwälte aufgeforder damit gegen die Ingewahrsamnahme vorgegangen werden kann..
 
02 Uhr 00, MEZ. Bei  Barendorf am Kilometer 219 haben sich Aktivisten an die Gleise gekettet. Der Presse wird der Zugang verweigert.

02 Uhr 15, MEZ. Das Gleis bei Lüneburg wo die Greenpeace-Aktivisten angekettet waren ist wieder repariert und befahrbar.

02 Uhr 30, MEZ. Bei Diahren auf der 493 soll das landwirtschaftliche Gerät geräumt werden.

03 Uhr 00, MEZ. An der Seite der Schienenblockade von Harlingen  wurden Ketten aufgezogen. Die Polizei hat die Einheiten verstärkt. Am Waldrand stehende Polzisten schirmen die Aktivisten ab. Der Zugang für neue Blockierer soll wohl verhindert werden. Die Teilnehmer wurden von der Polizei zum Verlassen der Gleise aufgefordert. Bis 03 Uhr 07 dreimal. Wer aufs Klo muss darf in den Wald gehen. Er wird jedoch nicht mehr zurückgelassen.

03 Uhr 11, MEZ. In Barendorf, im Südosten von Lüneburg, sind noch 4 Aktivisten an den Gleisen angekettet. Sie haben je einen Arm in einem unter den Gleisen verankerten Betonklotz. Die Presse ist nun vor Ort.

03 Uhr 25, MEZ. Die ersten werden aus der Schienenblockade von Harlingen von der Polizei weggetragen. In eine Freiluft-Gefangenensammelstelle (GESA). Die Gefangenen müssten jedoch unverzüglich einem Richter vorgestellt werden. Da dies nicht geschieht ist diese polizeiliche Maßnahme illegal.
Die B 493 zwischen Salderatzen und Küsten wird durch schweres landwirtschaftliches Gerät (drei Grupper) blockiert. Die Polizei versucht die Grupper mit einem Unimog wegzuziehen.

03 Uhr 40, MEZ. Bei der Schienenblockade von Harlingen hängen auch zwei Aktivisten (ein Mann und eine Frau) von Robin Wood in den Bäumen.

04 Uhr 00, MEZ. Die Räumung der Aktivisten bei Barendorf scheiterte bisher trotz verschiedener Gerätschaften. Die Polizei hat nun alle 3 Grupper von der B 493 gezogen und bekommt von Zaungästen dafür Applaus.
04 Uhr 20, MEZ. Die Gleisschwellen bei Barendorf werden nun mit einem Presslufthammer aufgebrochen weil den Betonblöcken bisher nicht beizukommen ist. In den Betonklotz wurde Gummi einbetoniert welches Bohrer stumpf macht.
In Göttien, einem Ort aus 3 Häusern mitten im Wald, liegen neben der Straße 5 mit "X" verzierte Strohpuppen beben gelben "Atommüllfässern". Eine sechste Strohpuppe wurde in den Baum darüber gehängt.

04 Uhr 45, MEZ. Die Räumung der Schienenblockierer von Harlingen in die Freiluft-GESA läuft weiter. Viele gehen freiwillig. Einige lassen sich jedoch die komplette Strecke zur GESA tragen.

05 Uhr 15, MEZ. Etwa ein Drittel der Blockade von Harlingen ist geräumt. Der Ton wird ruppiger. Die Polizei verdrängt unabhängige Beobachter und Sanitäter. Die zwei Aktivisten von Robin Wood sind noch in den Bäumen. Zwei haben sich an den Schienen angekettet. Notärzte sind eingetroffen, die die Angeketteten gegen die Kälte schützen.
Auf dem freigeräumten Teil der Blockade wird nun sichtbar dass ordentlich geschottert wurde. Die Schienen schweben auf einem Abschnitt von fast 8 Metern über dem Boden. An einer Stelle der Blockade wurde das Gleis offensichtlich mit Wagenhebern angehoben und verbogen so dass es warscheinlich ausgetauscht werden muss.

05 Uhr 25, MEZ. Die Straße in Köhlen konnte von der Polizei bisher nicht geräumt werden.
Bei der Blockade von Harlingen sind nun Techniker der Polizei angerückt um die Ankett-Technik der Aktivisten von Robin-Wood zu untersuchen.

06 Uhr 00, MEZ. Bei der Blockade von Harlingen sind nun noch etwa 300 Meter Schiene besetzt.

06 Uhr 30, MEZ. Die Polizei geht davon aus dass die Räumung der Blockade von Harlingen bis 8 Uhr dauert.

06 Uhr 45, MEZ. Der Zug steht noch in Maschen.
Bei Harlingen sind nun noch ungefähr 400 Personen auf den Gleisen. Die beiden Robin-Wood-Aktivisten wurden nun von den Schienen entfernt. Einer der beiden hat noch einen großen Teil der Rohrkonstruktion am Arm.
Um den Betonklotz der Aktivisten von Barendorf herum schottert die Polizei nun massiv.

06 Uhr 50, MEZ. Nun wurde einer der Kletterer bei der Blockade von Harlingen vom Baum heruntergeholt. Einer ist noch oben. In der GESA sind 900 Personen. Laut einem Polizeisprecher gibt es für die GESA eine richterliche Anordnung. Bis die Castoren im Verladebahnhof Dannenberg eingetroffen sind woll keiner mehr heraus dürfen. Wer freiwillig das Gleis verlässt soll nicht in die GESA müssen. In der GESA liegen die meisten in Schlafsäcken und/oder teilweise auch auf Aludecken und schlafen. Für sanitäre Einrichtungen wurde gesorft. Es gibt Tee, Decken und Essen. Sanitäter kümmern sich um die Eingesperrten.

07 Uhr 15, MEZ. Nun sind es bei Harlingen noch 100 Meter Sitzblockade. Weil die Strecke zur Gefangenenstelle sehr lang geworden ist werden Personen die nicht selber laufen wollen teilweise mit Schmerzgriffen dazu gebracht.

07 Uhr 30, MEZ. Der stategisch wichtige Streetzer Kreisel soll laut Polizei im Moment zum ersten Mal in diedsem Jahr unbewacht sein. Anrufer bei "Radio Freies Wendland" lässt ausrichten dass dort eine Parkfläche für landwirtschaftliche Maschinen vorhanden ist.

07 Uhr 45, MEZ. Bei Hitzacker steht auf Höhe Freie Schule eine Betonpyramide auf den Gleisen. An der Pyramide sind 4 Mitglieder der Bäuerlichen Notgemeinschaft angekettet.
Die Blockade von Harlingen ist nun komplett geräumt. Auch der verbliebene Kletterer von Robin-Wood wurde von einem Polizeikletterer heruntergeholt.

08 Uhr 00, MEZ. Der Waddeweizer Kreisel ist wieder dicht.

08 Uhr 15, MEZ. In der GESA von Harlingen sind 1200 Personen eingesperrt. Es gibt Kaffee, Würstchen und Tee. Wer wollte könnte seine Personalien angeben und würde dann ein eine überdachte GESA überstellt werden. Bisher soll noch keiner der Aktivisten das Angebot angenommen haben.
In Splietau, auf der "Südstrecke" des Straßentransports, werden von der Polizei alle Fahrzeuge und Insassen kontrolliert. Die Seitenstraßen wurden komplett abgesperrt.

08 Uhr 30, MEZ. In Hitzacker, bei den Aktivisten der Bäuerlichen Notgemeinschaft die an einer Betonpyramide angekettet sind, ist nun Schienensägegerät eingetroffen. Am Rand stehen Aktivisten der Notgemeinschaft mit grünen Zipfelmützen. Die Polizei fordert die Zuschauer und Mitstreiter zum Verlassen des Geländes auf.

09 Uhr 00, MEZ. Die Robin-Wood-Aktivisten die bei der Blockade von Harlingen aus den Bäumen geholt wurden sind nun wieder auf freiem Fuß. Die Aktivisten in der GESA werden bejubelt.
Immer mehr Menschen kommen zur Betonpyramide bei Hitzacker. Der Polizei gelingt es nicht die Zufahrtswege abzuriegeln.
Der Waddeweitzer Kreisel wurde wieder freigemacht.
Beim SPD-Camp in Langendorf wurde in der Nacht vom Sturm das Küchenzelt weggeweht so dass das Kaffekochen improvisiert werden muss. Etwa 40 Personen haben hier übernachtet. Darunter Bundestags- und Landtagsabgeordnete.

09 Uhr 10, MEZ. An der Betonpyramide bei Hitzacker sind in der Zwischenzeit 3 Traktoren und viele Menschen eingetroffen. Etwa 15 Personen sitzen etwa zehn Meter hinter der Pyramide auf den Schienen. Die Angeketteten haben sich nun in Wolldecken eingehüllt und grüne Zipfelmützen aufgesetzt. Die Polizei möchte ihren "Arbeitsbereich" vergrößern. Kurt Herzog (Die Linke - Umweltpolitischer Sprecher in Niedersachsen) will den abgesperrten Bereich in dem sich zum Großteil Reporter aufhalten nicht verlassen.

09 Uhr 20, MEZ. An  der Betonpyramide bei Hitzacker gibt es eine Versorgungspause. Unterstützer werden mit Suppe, Brot und Getränken zu den Aktivisten durchgelassen. Sie sollen auch medizinisch versorgt sein.

09 Uhr 30, MEZ. Techniker der Polizei versuchen die "Befreiung" der Blockierer von Hitzacker mit Hilfe einer Bohrmaschine. Die Aktivisten haben Ohrschützer bekommen und werden mit Schutzschildern abgeschirmt. Bei der Begutachtung der Pyramide durch die Sicherheitskräfte soll ein Polizist die Worte "Das kann ja heiter werden" von sich gegeben haben.
Die Presse wurde zwischenzeitlich aus dem Polizeikessel bei Harlingen komplimentiert.
Die Aktion "WiderSetzen" kündigt mit einer Presseerklärung Klagen gegen die GESA an. Über die Klage, die von "WiderSetzen" im letzten Jahr eingereicht wurde, ist bisher noch nicht entschieden worden.

09 Uhr 45, MEZ. Vom Camp Metzingen starten wieder mehrere hundert Menschen in die Richtung der Gleise. Auch Journalisten des japanischen TV-Senders TBS berichten offensichtlich aus dem Wendland.

10 Uhr 00, MEZ. Die Blockade von Vastorf besteht weiterhin. Die japanischen Reporter von TBS werden im Gegesatz zu den ARD Journalisten nicht zu den Sitzblockierern durchgelassen.
Bei Splietau fahndet die Polizei mit einer Straßenkontrolle nach Werkzeugen.

10 Uhr 05, MEZ. An der Pyramide von  Vastorf wird weitergebohrt. Die drei Männer und eine Frau liegen auf Isomatten und bedanken sich bei der Polizei für den "netten Umgang".
Aus dem Polizeikessel von Harlingen werden Menschen nach Lüchow in eine GESA gebracht. Dort soll Platz für 200 Gefangene sein. Was mit den anderen 1000 Blockierern gemacht wird ist noch unklar. Ausbruchversuche werden aufgehalten indem mit dem Einsatz von Pfefferpray gedroht wird.

10 Uhr 15, MEZ. Nun versuchen Polizeibeamte der Pyramide von Vastorf (Hitzacker) mit einer Flex beizukommen. Die Demonstranten bejubeln unterdessen 2 Traktoren die eintreffen und sich solidarisch neben die Gleise stellen.


10 Uhr 30, MEZ. Von Hitzacker nach Pisselberg gibt es kein Durchkommen mehr nachdem in Pisselberg ein Sekt-Karton mit blinkenden Lämpchen entdeckt worden ist. Die Polizei vermutet eine Bombe und hat alles abgeriegelt. Laut Twitter-Usern soll es sich jedoch um falschen Alarm handeln.
Die Polizei korrigiert die Anzahl der Personen in der GESA nach oben. Es sind 1500 Personen festgenommen worden.
Claudia Roth (Die Grünen - Vorsitzende) kritisiert auf dem Bundesparteitag in Kiel den Polizeieinsatz im Wendland als überzogen.

10 Uhr 45, MEZ. Bei Grünhagen sollen Aktivisten zum Gleis vorgedrungen sein und schottern.
In  Vastorf (Hitzacker) bekommen die Angeketteten derweil Heißes geboten: Eine Sambagruppe ist mit einem Unterhaltungsprogramm zu den Blockierern dazugestoßen.
Die Eingeschlossenen bei Harlingen machen mit "Wir-wollen-raus"-Rufen auf sich aufmerksam. Stefan Wenzel (Politiker - Die Grünen) macht den Versuch einer Vermittlung. Die Anwälte der Gleisblockierer der Aktion "WiderSetzen" bietet den Deal an, keine Gleise zu besetzen gegen Freiheit der Aktivisten ab 12 Uhr. Die Polizei soll sich für eine Auflösung der Gefangenenstelle um 12 Uhr ausgesprochen haben. Laut Werner Thole (Konfliktmanagement der Polizei) ist es für viele Polizisten ein Problem so viele Menschen die eingekesselt sind zu sehen.
Einige der Gefangenen sollen laut Beobachtung von NDR-Journalisten unterdessen den Versuch gemacht haben, ein Dixi-Klo anzuzünden.

Zwischen Hohe Luft und Wiebeese wurden Kartoffelkisten auf der Straße abgestellt.
Die Anti-Castor-Fahrraddemo vom Verladekran Dannenberg zum Zwischenlager Gorleben trifft sich. Es haben sich bisher 120 bis 200 Radfahrer eingefunden um daran teilzunehmen.

11 Uhr 00, MEZ. Bei der Pyramide von Vastorf soll sich nun eine "ansehnliche Sitzblockade" formiert haben. Die Polizei versucht derweil immer noch die 4 Mitglieder der Bäuerlichen Notgemeinschaft von der Pyramide zu lösen.
Die Polizei entschärft in Pisselberg immmer noch 6 Sektflaschen die blinken.
Zwischen Gedelitz und der Castor-Transportstrecke wird die Polizeipräsenz verstärkt. Dort bereitet sich x1000malquer auf eine Sitzblockade vor.
Die Menschen in der GESA von Harlingen sind offensichtlich nervlich aufgewühlt und geschafft. Ein paar weinen, andere haben Panikattaken. Beinahe alle frieren. Einige der Blockierer sind seit 7 Stunden in der GESA eingesperrt.

11 Uhr 30, MEZ. Die erste Sitzublockade auf der Straße in Gedelitz formiert sich offenbar.
Die Minderjährigen Demonstranten sollen aus der GESA von Harlingen zusammen mit jeweils einer Bezugsperson freigelassen werden.
Bei der Pyramide von Vastorf gehen die Arbeiten nur schleppend voran. In die Pyramide wurden Gummireifen und Metallgitter eingearbeitet.
Bei Eimsdorf wurden offenbar 20 Meter Bahndamm geschottert so dass das Gleis teilweise in der Luft hängt.
Friedrich Niehörster (Polizeipräsident von Lüneburg) beklagt eine zunehmende Gewaltbereitschaft bei den Protesten. Polizisten wurden seiner Aussage nach mit Golfbällen beworfen die mit Nägeln präpariert worden waren. In einem Waldstück soll einer Polizistin die alleine in einem Einsatzwagen gewartet hat mit Molotowcocktails gedroht worden sein. Es wurden Brandanschläge auf Kabelschächte der Bahn verübt, Bäume wurden angesägt. Sie sollten auf Polizeifahrzeuge gestürzt werden.
Die Anti-Castor-Fahrraddemo vom Verladekran Dannenberg zum Zwischenlager Gorleben startet mit einer Verspätung von ca. 1 Stunde. Ungefähr 150 bis 200 Radfahrer - und 4 junge Polizistinnen auf Pferden nehmen daran teil. Die Pferde wurden mit "X" und Anti-Atom-Zeichen verziert. Die Demo hat sich verzögert weil zunächst bei der Polizei kein Einsatzleider gefunden worden war.

11 Uhr 45, MEZ. An der Verladestation in Dannenberg hat die sogenannte "Stuhlprobe" begonnen. Ungefähr 40 Frauen und mehrere Männer haben sich auf Sitzgelegenheiten verschiedenster Art niedergelassen, packen Thermoskannen und Kuchen aus und frühstücken gemütlich. Die Polizei betrachtet das Vorgehen etwas ratlos. Die "Stuhlproben" wurden auf einer Idee der "Grauen Zellen" basierend vor 5 Jahren eingeführt damit auch Senioren denen die Teilnahme an Blockadeaktionen wegen des Alters nicht mehr möglich ist am Widerstand teilhaben können.
Bei der Pyramide von Vastorf sind weiterhin Blockierer willkommen. Bisher sitzen dort 200 Demonstranten auf den Gleisen und der Zugang ist noch problemlos möglich.
Beim Einsatz der berittenen Polizei gegen Schotterer am Samstag ist laut einer Filmaufnahme anscheinend ein Polizist in die Menge geritten und die Hufe seines Pferdes haben eine am Boden liegende Person an Kopf und Körper getroffen. Der Gesundheitszustand der Person soll stabil sein.
Der "Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft" (CDAK) lässt in einer Mitteilung wissen dass es ein Ausdruck politischer Idiotie ist wenn man zusätzlichen Atommüll ins Wendland verfrachtet weil der Salzstock löchrig wie ein Schweizer Käse ist.

12 Uhr 00, MEZ. Bei Grünhagen soll es zwischen Anti-Atom-Aktivisten und Polizisten zu Auseinandersetzungen gekommen sein. Etwa 250 Demonstranten haben laut Polizeiangaben die Beamten mit Steinen beworfen und Pyrotechnik abgefeuert. Dabei sollen mehrere Polizisten verletzt worden sein.
Bezüglich der GESA von Harlingen gibt es offensichtlich doch kein Angebot der gesamten Organisation bezüglich einer Abmachung dass keine Gleise mehr besetzt werden würden wenn die Gefangenen freigelassen werden. Es scheinen Abmachungen einzelner gefangener Aktivisten zu sein. Laut Gerüchten soll es zwischenzeitlich eine richterliche Entscheidung zur Auflösung der GESA geben.
Für den Abend gibt es fürs Wendland eine Sturmwarnung bei der hohe Windstärken angesagt sind.

+++ Neuer Rekord - Der Castor ist nun länger
als 92 Stunden unterwegs.
Damit wurde der bisherige Rekord von 2010
mit 91 Stunden eingestellt +++

12 Uhr 15, MEZ. Zwischen Marleben und Liepe, abseits der Transportstrecke wurde ein weiterer Betonklotz gefunden.
Die GESA von Harlingen wird aufgelöst. Wer seine Personalien nennt bekommt einen Platzverweis für den Bereich der Gleise bis Dannenberg und darf gehen. Der Rest wird in Gewahrsam genommen. Die Entlassung erfolgt in Zweiergrüppchen und wird sich daher hinziehen.
An der Bahnstrecke zwischen Maschen und Lüneburg wurde die Polizeipräsenz stark verdichtet.

12 Uhr 30, MEZ. Bei der Pyramide von Vastorf ist nun eine der Röhren sichtbar. Die Polizei zeigt die Konstruktion internationalen Austauschpolizisten.

12 Uhr 45, MEZ. Auf dem Deich vor Penkefitz ist ein Hänger umgefallen. Es gibt dort nun Kaffee und Kuchen.
Bei der Pyramide von Vastorf ziehen sich Polizeikräfte zusammen. Es sind jedoch immer noch alle 4 Personen fest im Beton verankert. Ungefähr 50 Personen + Sambagruppe sind vor Ort.

12 Uhr 54, MEZ. Bei der Pyramide von Vastorf konnte nun eine der Personen herausgelöst werden. Drei Aktivisten sind immer noch fest in der Pyramide verankert.
An der Bunten Hütte im Norden von Tollendorf gibt es laute Musik von Castor Wegbassen. Etwa 400 Personen hören zu.

13 Uhr 04, MEZ. Der Castor hat offensichtlich seinen Halt in Maschen beendet und fährt jetzt weiter Richtung Lüneburg

13 Uhr 10, MEZ. Der Castor hat Stelle passiert.

13 Uhr 15, MEZ. Auf den Gleisen zwischen Bardowick und Radbruch sollen ungefähr 50 Personen gesehen worden sein. Kurz vor Gorleben sind rund 1000 Personen der Aktion "x1000malquer" auf dem Weg zur Transportstrecke.

13 Uhr 17, MEZ. Der Castor hat Winsen (Luhe) passiert.

13 Uhr 23, MEZ. Der Castor hat Radbruch passiert. Die Geschwindigkeit des Zugs beträgt ca. 50 Km/h.

13 Uhr 30, MEZ. Der Castor hält in Lüneburg an. Es sind noch gut 70 Kilometer bis Gorleben.
In Nebenstedt sitzen 7 Mitglieder der Berliner Fraktion der Piratenpartei in einer Autowerkstatt und fragen sich warum kein Berliner Polizist hier sein Kennzeichen trägt. Sie wollen im Abgehordnetenhaus nachhaken. Die "Sitzungsstrahlung", die mit einem Geigerzähler gemessen wird, beträgt 0,16 Microsiewert.
Vor dem Ortseingang Gorleben in Richtung Laase hat mit etwa 800 Teilnehmern die Sitzblockade von x1000malquer begonnen.
Bei Aljarn, im Süden von Bavendorf sollen mehrere starke Neodym-Magnete auf den Gleisen gelandet sein.

13 Uhr 40, MEZ. Aus der Pyramide von Vastorf wurde eine zweite Person herausgelöst.
Richter Thomas Stärk vom Amtsgericht Dannenberg hat laut Rebecca Harms (Die Grünen, Europaabgeordnete) offenbar heute Vormittag unter dem Aktenzeichen 39XIV106/11L entschieden dass die Ingewahrsamnahme der Gleisblockierer von Harlingen rechtswidrig war, weil die festgehaltenen Menschen keinen ordnungsgemäßen Zugang zu einem Richter hatten. Die Einsatzleitung vor Ort verweigert sich offensichtlich der Umsetzung des Urteils und setzt damit Grundrechte ausser Kraft.

13 Uhr 53, MEZ. Der Castor hat offensichtlich seinen Halt in Lüneburg beendet.
Bei Wendisch Evern auf der Kreisstraße 40 gibt es nun eine Sitzblockade mit Teilnehmern.
Aus der Pyramide von Hitzacker konnte bisher keiner der Blockadeteilnehmer herausgelöst werden.

13 Uhr 10, MEZ.  Die Strassenblockade von Gorleben ist jetzt auf etwa 1000 Menschen angewachsen.

14 Uhr 15, MEZ. Der Castor ist noch in Lüneburg. Der Zug wurde nur rangiert was fälschlicherweise als Abfahrt gedeutet worden ist. Ab Lüneburg wird die Strecke eingleisig. Die Gleise sind an zwei Stellen noch blockiert.
  
14 Uhr 20, MEZ. Der Castor hat seinen Halt in Lüneburg beendet und fährt mit 2 Vorzügen weiter.
In Gorleben ist berittene Polizei in Menschen am Sportplatz geritten. Dort soll es jedoch keine Verletzte gegeben haben. Die 4 Bauern an der Pyramide von Hitzacker sind noch alle festgekettet. Die Polizei ist immer noch feste am Flexen. Dort beteiligen sich nun etwa 400 Menschen an der Sitzblockade. Für weitere ist der Weg noch passierbar.

14 Uhr 30, MEZ. Die JVA Preungesheim, wo das Eichhörnchen Cecile festgehalten wird, hat eine Kommunikationssperre gegen sie verhängt.
Bei der Betonklotzblockade von Vasberg sind laut Polizei immer noch 2 Personen angekettet.
Die Piratenpartei fordert die Stillegung von mindestens einem AKW pro Jahr damit die Produktion weiterer Atomabfälle begrenzt werden kann.

14 Uhr 42, MEZ. Der Castor hat Wendisch Evern passiert. Noch etwa 65 Kilometer bis Gorleben.

14 Uhr 50, MEZ. An der Pyramide von Hitzacker sind nun mehrere Dutzend Polizisten eingetroffen die mit der Räumung der Sitzblockade beginnen.

14 Uhr 56, MEZ. Der Castor hat wenige Meter vor der Blockade zwischen Vastorf und Elbe-Seiten-Kanal gestoppt. Noch ca. 60 Kilometer bis Gorleben.
Greenpeace hat gegen einen Ablehnungsbescheid des Staatsanwalts bezüglich der Strafanzeige gegen Hans-Heinrich Sander (Mövenpickpartei, Umweltminister von Niedersachsen) Beschwerde eingelegt.
Das Wetter soll ab der zweiten Nachthälfte weniger windig werden so dass es den Castor-Transport warscheinlich nicht mehr behindern wird.

15 Uhr 00, MEZ. Nun wurde bei der Blockade von Vastorf ein Schienenbagger aufgefahren. Die Wege zur Blockade sind weiterhin passierbar.

15 Uhr 05, MEZ. Nun wurde bei der Blockade von Vastorf eine weitere Person befreit. Eine Person ist aber immer noch angekettet. In der GESA von Harlingen wollen 100 bis 300 Menschen lieber eingesperrt bleiben als ihre Personalien herauszugeben.

15 Uhr 15, MEZ. Der Strom auf der Esso-Wiese in Dannenberg ist ausgefallen. Die Aktivisten machen nun mit einem Notstromaggregat weiter.

15 Uhr 30, MEZ. Bei Rohstorf am Bahnkilometer 214 sitzen 30 Menschen auf den Gleisen.
Bei der Betonpyramide von Hitzacker gibt es davor und dahinter immer noch unbehelligte Sizblockaden.

Die GESA von Harlingen wird wegen der Witterung aufgelöst. Die Leute aus dem Kessel können ohne Feststellung der Personalien gehen, erhalten jedoch Platzverweise.


15 Uhr 35, MEZ. Die letzte Person bei der Blockade von Vastorf konnte nun aus dem Betonklotz "befreit" werden. Ein Reparaturzug steht bereit um mögliche Schäden an den Gleisen zu reparieren. Von der Blockade bis zum Castor sind es etwa 400 Meter.
Die Straßensitzblockade von "X-1000mal quer" bei Gorleben ist nun auf 1000 Demonstranten angewachsen. Die Polizei erklärt die Versammlung mit einem Hinweis auf das Demonstrationsverbot für unzulässig und verlangt die Auflösung binnen einer halben Stunde.

15 Uhr 45, MEZ.  Bei der Betonpyramide von Hitzacker sind immer noch alle 4 Bauern fest.
Hinter Vastorf sind 100 Personen auf dem Weg zu den Gleisen.
Bei Platenlaase auf der B 248 gibt es starke Sandverwehungen. Selbst Traktoren haben sich darin verfangen.




16 Uhr 00, MEZ.  Bei der Betonpyramide von Hitzacker was Neues. Immer noch sind alle 4 Bauern fest. Die Polizei hat dort schon Zelte und Lichter aufgebaut und versuchts weiter mit einer Flex und mit einer Bohrmaschine. Laut einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg sind die 4 jedoch bereit, sich sofort aus der Betonpyramide zu lösen und das Gleis zu verlassen wenn das Bundesumweltministerium einen sofortigen Baustopp im Salzstock von Gorleben und einen sofortigen Stopp aller Castortransporte nach Gorleben sowie den Verzicht auf Strafverfolgung der Angeketteten zusagen.
Im ganzen Landkreis Dannenberg muss auch weiterhin mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Die Straßensitzblockade von "X-1000mal quer" bei Gorleben ist nun auf weit mehr als 1000 Demonstranten angewachsen. Die Polizei fordert soeben zum dritten Mal die Aufgabe.

16 Uhr 10, MEZ. Der Castor hat sich bei Vastorf im Schrittempo wieder in Bewegung gesetzt. Zunächst nur etwa 400 Meter bis zu der Stelle wo sich die Blockierer an der Beton-Pyramide festgemacht haben. Kurze Zeit danach fährt er weiter.
Am Bahnhof Leitstade haben offensichtlich gewaltbereite Aktivisten die Polizei mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen.

16 Uhr 30, MEZ. Der Castor ist durch Rohstorf durchgefahren. 
Richter Thomas Stärk vom Amtsgericht Dannenberg gibt bekannt dass er kein Urteil sondern nur Beschlüsse erlassen habe.

16 Uhr 48, MEZ. Bei Rohstorf befinden sich 30 Menschen auf den Schienen. Der Reparaturzug steht.
In Gedelitz wurden von 25 Anwohnern die Wohnzimmer auf die Dorfstasse verlegt.

17 Uhr 00, MEZ.  Die Betonpyramide von Hitzacker besteht aus mehreren Schichten und kann nicht angehoben werden ohne dass die Menschen verletzt werden. In der Pyramide gibt es offensichtlich mehrere Einzelverstrebungen aus Stahl die das Aufmeißeln erschweren, so dass es noch länger dauern könnte. Etwa 400 Menschen befinden sich auf den Gleisen. Noch einmal eben so viele stehen aussen rum.
Die Straßensitzblockade von "X-1000mal quer" bei Gorleben ist immer noch mit 1000 Demonstranten vor Ord. Die Leute bereiten sich auf die Nacht vor. Ein Posaunenchor spielt Weihnachtslieder. Trotz der Warnungen scheint eine Räumung noch nicht bevorzustehen.

17 Uhr 10, MEZ. Der Reparaturzug ist durch Bavendorf durchgefahren. 

17 Uhr 19, MEZ. Der Castor ist durch Bavendorf durchgefahren. Noch etwa 55 Kilometer bis Gorleben.

17 Uhr 00, MEZ.  Die Straßensitzblockade von "X-1000mal quer" bei Gorleben ist nur noch per Auto erreichbar. Zwischenzeitlich ist Regen durchgezogen. Essen, Klos, Planen und Decken sind eingetroffen. Es gibt trotz Aufforderung der Polizei noch keine Anzeigen für eine Räumung.


18 Uhr 15, MEZ. Der Castor ist hält in Lemgrabe
Bei Hitzacker gibt es nun eine zweite Sitzblockade.
In Platenlaase wurden vonder Polizei 5 Traktoren beschlagnahmt. Ein Bauer wurde verhaftet.

18 Uhr 15, MEZ.  Die Oldendorfer Brücke soll wieder geöffnet werden.



19 Uhr 20, MEZ.  Der Polizei an der Blockade von Hitzacker fällt im Moment offensichtlich keine Lösung ein. Die Arbieten an der Betonpyramide wurden eingestellt.

19 Uhr 29, MEZ. Der Castor ist hält im Bahnhof Dahlenburg.

19 Uhr 30, MEZ.  Die Polizei tritt Gerüchten dass sie den gesamten Landkreis abgesperrt hätte entgegen. Bei einigen hat warscheinlich ein Verkehrsunfall mit zwei Toten auf der Kreisstraße 30, der nicht im Zusammenhang mit dem Castortransport steht, diesen Eindruck erweckt.

19 Uhr 45, MEZ. Der Castor ist verlässt den Bahnhof Dahlenburg. Der Zug wurde dort wohl nur betankt. 
Zwischen Kacherien und Brandleben wurden 10 Traktoren festgesetzt. Sie sollen beschlagnahmt werden.

19 Uhr 55, MEZ.  Die Polizei lässt niemanden mehr zur Blockade bei Hitzacker durch.

20 Uhr 03, MEZ. Der Castor ist verlässt Dahlenburg. Es sind noch etwa 50 Kilometer bis Gorleben. Inzwischen ist der Zug mehr als 100 Stunden unterwegs.
Bei Hitzacker am Bahnkilometer 184 hat sich mit Sicht auf die Pyramide eine dritte Blockade aus 15 Demonstranten gebildet. Die Polizei hat die Kette aufgegeben. 300 Personen sitzen nun auf den Gleisen. An der zweiten Blockade sind etwa 100 Menschen.

20 Uhr 23, MEZ. Der Castor fährt durch Süschendorf. Es sind noch etwa 45 Kilometer bis Gorleben.
An der Oldendorfer Brücke behindern sich Polizeifahrzeuge und andere Verkehrsteilnehmer.


20 Uhr 30, MEZ. Der Castor passiert die Oldendorfer Brücke.
Die JVA Preungesheim verbietet bei Strafandrohung Solidarits-Anrufe für Cecile Lecomte (Das Eichhörnchen).

20 Uhr 48, MEZ. Der Castor fährt durch Göhrde. Es sind noch etwa 35 Kilometer bis Gorleben.
Bei Hitzacker wurden von der Polizei die Arbeiten an der Betonpyramide eingestellt. Sie setzt nun auf Verhandlungen.
Die Aktion "Castor? Schottern!" erlärt die Aktionen für dieses Jahr mit einer Pressemitteilung beendet. Nach den eigenen Angaben haben am Samstag mehr als 1000 Menschen an den Aktionen teilgenommen.

20 Uhr 54, MEZ. Vor der Harlinger Unterführung wurden von der Polizei die Schienen mit Natodraht gesichert. Ausserdem wurden Scheinwerfer aufgebaut. Es wird spekuliert dass der Castor dort die ganze Nacht geparkt wird.
Am Waddeweitzer Kreisel wurden Maschinen schwer verweht.

21 Uhr 00, MEZ. Der Castor passiert laut taz Pommoisel.

21 Uhr 10, MEZ. In Metzingen brennen kurz hinter dem Ortsausgang Richtung Hitzacker Straßenbarrikaden aus Reifen und Strohballen.

21 Uhr 15, MEZ. Bei Hitzacker befinden sich am Bahnkilometer 184 Wasserwerfer und Polizei. Bei den Sitzblockaden dort sitzen immer noch mehr als 1000 Menschen auf den Schienen.
Die Pyramide von Hitzacker steht jetzt seit 14 Stunden auf den Gleisen. Es ist damit nun die längste Einzelaktion bei allen Castor-Transporten. Der bisherige Rekord war ein Bierlaster von Greenpeace im letzten Jahr mit 13,5 Stunden. Die Bauern werden bejubelt. Die Massen singen "You are the champion".
Auf der Straße bei Gorleben blockieren immer noch etwa 1000 Menschen die Straße. Weitere kommen dazu. Am Ende der Blockade wird getanzt. Es ist relativ wenig Polizei vor Ort.

21 Uhr 32, MEZ. Der erste Vorzug passiert Harlingen.
Um die Pyramide von Hitzacker und die Landwirte bilden schwarz vermummte Polizisten einen Ring. Es ist kaum mehr etwas zu sehen. Fragen beantwortet man nicht. Was die Aktion soll ist nicht klar.

Auf der Straße zwischen Lüchow und Gartow liegen an mehreren Stellen Gegenstände herum.

21 Uhr 45, MEZ. Der zweite Vorzug steht unbeleutet bei Grünhaben am Bahnkilometer 189,5.
In Metzingen steht auf der B 248 Richtung Lüneburg eine überbreite Polizeisperre. Es kann nicht überholt werden.
Bei den verwehten Maschinen am Waddeweitzer Kreisel sind in der Zwischenzeit 80 Personen. Die Polizei ist noch nicht da.
In Liepe liegt Beton auf der Fahrbahn.

21 Uhr 50, MEZ. Der Castor hält an der Harlinger Unterführung.

21 Uhr 56, MEZ. Der Castor fährt im Stop-and-Go-Verkehr an Harlingen vorbei.

22 Uhr 00, MEZ. Der Castor passiert die Stelle bei Hitzacker wo gestern mehrere tausend Menschen die Schienen blockiert haben.

22 Uhr 10, MEZ.  Bis heute abend wurden mehr als zweihundert Verletzte Demonstranten gemeldet. Etwa 160 davon sind durch  die Schlagstock- und Reizgaseinsätze der Polizei verletzt worden. Mindestens 3 Demonstranten wurden schweer verletzt.
Bei der Polizei gab es 51 verletzte Einsatzkräfte. Mehrere sollen dienstunfähig sein. 16 Polizeiwagen wurden beschädigt. Mehrere Personen festgenommen.
Auch 2 Sanitäter wurden verletzt.
Claudia Roth (Die Grünen - Parteivorsitzende) ist vom Parteitag in Kiel nach Hitzacker zur Schienenblockade dazugestoßen und will sich ihr Demonstrationsrecht nicht von ihrem Parteikollegen Winfried Kretschmann (Die Grünen - Ministerpräsident von Baden-Württemberg) absprechen lassen.

22 Uhr 16, MEZ. Die 4 Bauern von der Betonpyramide von Hitzacker geben nun freiwillig auf. Durch das teilweise unbesonnene Vorgehen der Polizei ist offenbar ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet. Für das freiwillige Ende der Aktion forderten sie im Gegenzug eine Erklärung der Polizei mit der die Blockade anerkennend gewürdigt wird was die Polizei mit folgendem Text getan hat:
"Am heutigen Sonntagmorgen ketteten sich vier Aktivisten der bäuerlichen Notgemeinschaft gegen 07.15 Uhr in einer Betonpyramide an, die zuvor auf die Gleise nahe Hitzacker verbracht wurde. Die vor Ort eingesetzten Polizeitechniker stellten nach mehrstündiger Arbeit an der Pyramide fest, dass hier augenscheinlich ein durchdachtes, ausgeklügeltes und nach Angaben der Aktivisten sicheres System vorliegt. Die Polizei befürchtete, dass die Aktivisten durch weitere Arbeiten Schäden an Leib und Leben davontragen könnten, so dass intensive Gespräche vor Ort geführt wurden. Die Polizei sieht sich nach derzeitigem Stand in zumutbarer Zeit nicht in der Lage, die Personen unverletzt zu befreien. Die Aktivisten haben nunmehr entschieden, zur Sicherung der eigenen Gesundheit die Aktion zu beenden."

22 Uhr 24, MEZ. Der Castor hat in Sichtweite der Schienenblockaden von Harlingen angehalten. Bis Dannenberg sind es noch ungefähr 15 Kilometer. Das Ende des Zugs steht nun etwa 200 m hinter dem früheren Bahnhof Harlingen Richtung Dannenberg. Südlich wurden mehrere Wasserwerfer positioniert. Über dem Ganzen kreist vor einem schönen, klaren Sternenhimmel ein Hubschrauber.
Bei Gusborn ist die Durchfahrt frei obwohl Polizisten bei einer Kontrolle darauf hinweisen dass sich auf der Straße zwischen Dannenberg und Grippel eine Blockade befindet und ein Durchkommen unmöglich sein soll. Die südliche Strecke dürfen nur noch Anwohner passieren.
22 Uhr 45, MEZ. Um die Blockade in Hitzacker zieht sich immer mehr Polizei zusammen. Die Presse wird von der Polizei behindert.. Demnächst wird die Blockade warscheinlich geräumt.

23 Uhr 00, MEZ. Die Hochsicherheitspyramidenblockade von Hitzacker wurde von Fritz, Hanna, Georg und Heiko beendet. Die Schienen werden jedoch noch durch eine Sitzblockade mit mehr als 1000 Personen blockiert. Erfüllt wurde die Forderung dass der Castor zwei Kilometer vor der Blockade stoppt. Nicht durchsetzen konnten sich die Bauern mit der Forderung, den Zug symbolisch ein Stück zurückzufahren. Neben den Schienen werden viele Würstchen gegrillt und den Blockierern durch die Polizeikette hindurchgereicht. Es wird gejubelt und es gibt "Totes Tier"-Rufe.

23 Uhr 39, MEZ. Erste Aufforderung der Polizei zur Räumung der Gleisblockade von Hitzacker. Davor jedoch folgende Ansage: "Anerkennung und Respekt für den friedlichen Protest in Hitzacker .... 14 Stunden Blockade mit einer Pyramide. Die Polizei ist zweiter Sieger. Es folgen jetzt die Ihnen sicherlich bekannten Formaldurchsagen der Polizei. Sollten Sie noch Fragen haben, können sie sich jederzeit an uns wenden. Wir bemühen uns, die nächsten Stunden möglichst transparent zu machen."
Dietmar Schiff (Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei) wird in Grippel von einer Polizeikontrolle angehalten. Im Kofferraum werden die Kontrolleure fündig. Dort liegen als "Give-aways" Gummibärchen, kleine Taschenlampen und Kondome mit der Aufschrift "Samenstau statt Super-GAU".

23 Uhr 45, MEZ. Der Presse wird mit den Worten "wegen polizeilicher Maßnahme" der Zugang zu den Gleisblockaden von Hitzacker verweigert.

23 Uhr 50, MEZ. Zweite Aufforderung der Polizei zur Räumung der Gleisblockade von Hitzacker. Nur wenige kommen der Aufforderung nach und verlassen die Schienen.

23 Uhr 59, MEZ. Dritte Aufforderung der Polizei zur Räumung der Gleisblockade von Hitzacker.

Termine:

10 Uhr 30, MEZ. Die Anti-Castor-Fahrraddemo startet. Treffpunkt ist der Verladekran in Dannenberg. Von dort geht es über die Strecke des Castor-Transports zum Zwischenlager Gorleben.

Weitere Infos und den Ticker der letzten Tage findet man hier:

Der letzte hochradioaktive Castor-Transport von La Hague nach Gorleben
Castor-Ticker-Samstag, 26.11.2011