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| Flagge von Japan |

12 Uhr 00, MESZ. Die Bundesnetzagentur hat sich gegen die Nutzung eines stillgelegten AKWs als Reserve für Stromengpässe entschieden. Statt dessen sollen in Extremsituationen das Großkraftwerk 3 in Mannheim, das Kraftwerk 2 in Mainz-Wiesbaden, Block C des Steinkohlekraftwerks in Ensdorf und das Kraftwerk Freimann in München als Kaltreserve dienen. Eventuell könnte auch die Mineralölraffinierie Oberrhein in Karlsruhe als Standort dienen (Tagesschau, Sueddeutsche, Spiegel, Focus).
Dienstag, der 30. August 2011
23 Uhr 00, MESZ. Die Konzerne Exxon (USA) und Rosneft (Russland) schliessen einen Vertrag zur Erschliessung für Öl- und Erdgasvorkommen in der Arktis (Sueddeutsche, Spiegel).
9 Uhr 00, MESZ. Still und heimlich wird von der Bundesregieurng der Steuerbonus für Gebäudesanierungen beerdigt (Sueddeutsche).
8 Uhr 00, MESZ. Yoshihiko Noda wird vom Parlament mit 308 von 475 Stimmen wie erwartet zum neuen Regierungschef Japans gewählt (Tagesschau, Sueddeutsche).
Montag, der 29. August 2011
18 Uhr 00, MESZ. Erneuerbare Energien decken im ersten Halbjahr 2011 in Deutschland zum ersten Mal mehr als 20% des Stromverbrauchs ab (Nixblog - Stromversorgung in Deutschland).
16 Uhr 00, MESZ. Koreanische Wissenschaftler arbeiten am Ulsan National Institute of Science and Technology an Lithium-Ionen-Akkus mit Anoden aus Germanium-Nanoröhrchen. Diese sollen die dreifache Landungsmenge von Graphit-Anoden vertragen (Heise).
14 Uhr 00, MESZ. Utz Classen will Erträge aus seinem Rechtsstreit gegen Solar Millenium bei Erfolg in eine Stiftung zur Förderung der Solarenergie einbringen. Bei dem Streit geht es um 7,12 Mio US-Dollar. Claasen bekam Anfang 2010 für 74 Tage als Vorstandsvorsitzender bei der Firma 9 Mio Euro und verklagte sie auf Abfindung (Spiegel).
12 Uhr 00, MESZ. NASA und US-Energieministerium entwickeln unter der Bezeichnung Fission Surface Power ein atomares Kleinkraftwerk welches in Zukunft die Stromversorgung auf anderen Himmelskörpern wie Mond und Mars übernehmen soll. Der Uran-Reaktor des MiniAKWs soll einen halben Meter breit und 80 Zentimeter hoch sein. Einrichtungen wie Kühltürme sollen nicht notwendig sein. Die Wärme des Reaktors soll durch einen Stirlingmotor in Strom umgewandelt werden und eine Leistung von rund 40 Kilowatt liefern. Das System soll Anfang des kommenden Jahres einsatzbereit sein.
Der Marsrover Curiosity wird mit einer Radionuklidbatterie ausgestattet welche die Wärme aus dem Zerfall von Plutonium-238 in elektrische Energie umwandelt (Golem).
10 Uhr 00, MESZ. Laut internen Berechnungen des Chemiekonzerns Wacker erhalten Betreiber von Solarstromanlagen seit Jahren staatliche Fördergelder die hoch über den wirklichen Kosten der Anlage liegen (Focus, Spiegel).
9 Uhr 00, MESZ. Yoshihiko Noda (Japanischer Finanzminister) wurde zum neuen Vorsitzenden der demokratischen Regierungspartei DPJ gewählt. Damit wird er voraussichtlich als Nachfolger von Yukio Hatoyama und Naoto Kan der dritte Ministerpräsident Japans der DPJ innerhalb von 3 Jahren. Er gewann gegen Wirtschaftsminister Banri Kaieda die Stichwahl mit 215 von 392 Stimmen im zweiten Wahlgang (Tagesschau, Sueddeutsche, Spiegel, taz).
Sonntag, der 28. August 2011
18 Uhr 00, MESZ. In Japan dürfen nach einer Bestimmung des Umweltministeriums radioaktiver Klärschlamm und Müll verfeuert werden wenn die Belastung maximal 8000 Becquerel pro Kg beträgt. Über den Rauch und die Asche breiten sich somit auch radioaktive Partikel über bisher unverstrahltes Land aus. Das Gesetz lässt dabei zu dass radioaktiver Müll mit normalem Industriemüll gemischt wird bis die Radioaktivität des Mülls unter die 8000-Becquerel-Grenze gefallen ist. Bestätigt wurde dieses Vorgehen von Yoshinon Moriyama von der Agentur für Nuklearsicherheit (NISA) der die Zuständigkeit verneint. Im Moment sitzen 17 von 48 Präfekturen in Japan auf 50.000 Tonnen radioaktiven Klärschlamms von denen 1.500 Tonnen hochradioaktiv sind. Im Moment versucht die Regierung in der Präfektur Fukushima ein "Zwischenlager" zu finden (Sueddeutsche).
12 Uhr 00, MESZ. Der Wirbelsturm Irene schatete das AKW Calvert Cliffs der Betreiberfirma Constellation Energy Nuclear Group und der EdF im US-Bundesstaat Maryland ab. Bereits im April ist in den USA von einem Tornado ein AKW abgeschaltet worden (Nixblog - Atomenergie in den USA).
Samstag, der 27. August 201116 Uhr 00, MESZ. Im AKW Fessen heim funktionierte offenbar vorübergehend nur vermindet was laut EdF keine Auswirkungen auf die Sicherheit des AKWs gehabt haben soll. Laut Atomsicherheitsbehörde wurde die Panne jedoch auf der INES Skala mit "Eins" klassifiziert (SR-Online).
12 Uhr 00, MESZ. Wissenschaftler meinen dass man mit Bakterien radioaktive Verseuchungen beseitigen könnte. Es gibt mehrere Bakterien die radioaktives Uran aufnehmen. Geobacter metallireducens, eine kleine späbchenförmige Mikrobe die 1987 im Sand des Potomac Flusses in der Nähe der US-amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. gefunden wurde ist eine der Bakterien die verschiedene Metalle, darunter auch Uran, chemisch verändern kann und damit Energie erzeugt..Ein weiteres Bakterium welches auch sehr hohe Strahlendosen von mehr als 10.000 Gray übersteht ist das Deinoccus radiodurans, genannt "Conan, das Bakterium". Der größte Haken an der Sache ist jedoch dass Radioaktivität und Atomspaltung ein physikalischer Vorgang und kein chemischer Vorgang ist. Mit Bakterien kann man daher möglicherweise das Uran einfacher sammeln. An der für Menschen tödlichen Strahlung können sie nichts ändern. Zudem ist im Moment nicht bekannt wie diese Mikroben auf andere radioaktive Isotope reagieren (Nixblog - Bakterien die radioaktive Stoffe fressen).
Freitag, der 26. August 2011
20 Uhr 00, MESZ. Jürgen Schulz, der parteilose Landrat von Lüchow-Dannenberg ist empört über die Aussage des Umweltministeriums welches glaubt dass die Strahlung von Gorleben in den Griff zu bekommen ist (Nixblog - Atomendlager Gorleben).
18 Uhr 00, MESZ. Das Bundesland Baden-Württemberg möchte den Block 3 des Großkraftwerks Mannheim (GKM) als Kaltreserve für Stromengpässe vorhalten und geht davon aus dass sich damit die Frage nach einer atomaren Kaltreserve erledigt hat. Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung dazu könnte bis zum Oktober erteilt werden (SWR).
17 Uhr 00, MESZ. Der DLR prüft den Einsatz von Quadrocopterdrohnen um die Spiegel von Solarthermiekraftwerken zu prüfen (Golem).
11 Uhr 00, MESZ. Mit Chips die Strom aus mechanischer Energie erzeugen will ein Start-Up aus den USA in Zukunft Batterien für Sensoren und ähnliches ersetzen (Technology Review).
10 Uhr 00, MESZ. Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan ist nach der lauten Kritik am Krisenmanagement nach der Katastrophe heute wie angekündigt zurückgetreten nachdem 3 Gesetze verabschiedet wurden. Dabei handelt es sich im einen Nachtragsetat zur Finanzierung des Wiederaufbaus, die Förderung Erneuerbarer Energien und die Ausgabe von weiteren Staatsanleihen durch die Regierung. Der Nachfolger wird noch gesucht (Tagesschau, Sueddeutsche, Spiegel, Stern).
Donnerstag, der 25. August 2011
20 Uhr 00, MESZ. Die Strahlenwerte am Zaun des Zwischenlagers Gorleben haben jetzt offenbar bereits den Jahresgrenzwert für 2011 erreicht so dass möglicherweise vorerst kein weiterer Castortransport stattfinden kann (Nixblog - Atomendlager Gorleben).
12 Uhr 00, MESZ. Durch die Katastrophe von Fukushima wurde die 168fache Menge der Hirsohimabombe an radioaktivem Cäsium-137 freigesetzt. Insgesamt sollen bisher 15.000 Terrabecquerel Cäsium-137 freigesetzt worden sein.
Tepco soll die Atombehörde NISA nur vier Tage vor dem Beginn der Katastrophe am 11. März davon informiert haben dass Wellen von mehr als zehn Metern das AKW treffen könnten obwohl die Anlage nur für etwa 5 Meter hohe Wellen ausgelegt war (Spiegel, Nixblog - Atombombenabwurf auf Hiroshima, Welt).
Tepco soll die Atombehörde NISA nur vier Tage vor dem Beginn der Katastrophe am 11. März davon informiert haben dass Wellen von mehr als zehn Metern das AKW treffen könnten obwohl die Anlage nur für etwa 5 Meter hohe Wellen ausgelegt war (Spiegel, Nixblog - Atombombenabwurf auf Hiroshima, Welt).
10 Uhr 30, MESZ. Car-Sharing als Einstieg in die Elektromobilität (Technology Review).
Mittwoch, der 24. August 2011
22 Uhr 00, MESZ. Der Staatsrat in Den Haag stoppt den Bau eines Kohlekraftwerks an der niederländischen Seite der Emsmündung durch die RWE-Tochter Essent. Die Betriebsgenehmigung war im Jahr 2008 erteilt worden. Sie wurde vom höchsten Verwaltungsgericht der Niederlande nun aus Umweltschutzgründen für ungültig erklärt weil die Auswirkungen auf das Wattenmeer und die ostfriesischen Inseln nicht ausreichend untersucht worden sind (Tagesschau).
21 Uhr 00, MESZ. Auch nach der Abstufung durch Rating-Agenturen bleibt Japan offenbar bei Anlegern beliebt (taz).
20 Uhr 00, MESZ. In Peru kam es um 12 Uhr 46 Ortszeit (19 Uhr 46 MESZ) zu einem Erdbeben der Stärke 7,0. Dabei war die Region im Grenzgebiet zu Brasilien um Pucallpa am stärksten betroffen. Das Hypozentrum lag in einer Tiefe von 149 Kilometern. Berichte über Schäden liegen im Moment nicht vor (Spiegel).
21 Uhr 00, MESZ. Auch nach der Abstufung durch Rating-Agenturen bleibt Japan offenbar bei Anlegern beliebt (taz).
20 Uhr 00, MESZ. In Peru kam es um 12 Uhr 46 Ortszeit (19 Uhr 46 MESZ) zu einem Erdbeben der Stärke 7,0. Dabei war die Region im Grenzgebiet zu Brasilien um Pucallpa am stärksten betroffen. Das Hypozentrum lag in einer Tiefe von 149 Kilometern. Berichte über Schäden liegen im Moment nicht vor (Spiegel).
16 Uhr 00, MESZ. In Kenia wird Geothermie viel stärker als in den meisten Industrienationen benutzt. Bis 2030 soll sie mit Milliardeninvestitionen auf 5 Gigawatt erhöht werden und damit mehr Strom liefern als alle anderen Quellen (Technology Review).
12 Uhr 00, MESZ. Erdbeben in den USA bringt in 12 AKWs "ungewöhnliche Ereignisse". Im AKW North Anna fällt die externe Stromversorgung aus (Nixblog - Atomenergie in den USA).
8 Uhr 00, MESZ. Winzige Fortschritte bei der Katastrophe am AKW Fukushima I während der Ökostrommarkt zum Verschiebebahnhof der Stromhändler wird (Telepolis).
Dienstag, der 23. August 2011
16 Uhr 00, MESZ. Nachdem die Rebellen Libyens Hauptstadt Tripolis so gut wie übernommen haben und Gadaffi verschwunden ist stehen die Ölkonzerne für Vertragsverhandlungen in den Startlöchern (Telepolis).
14 Uhr 00, MESZ. Energiecontainer für Krisenregionen (Telepolis).
11 Uhr 00, MESZ. Nicht nur beim Uranabbau geht es offenbar mit Hilfe der Politik kriminell zu. In Rumänien will man in dem Ort Rosia Montana 300 Tonnen Gold mit dem Zyanid-Verfahren fördern. Das Gift würde dabei im Boden verbleiben und der Ortsteil Corona verschwinden. Der Widerstand gegen das Projekt soll nun durch ein Gesetz ausgehebelt werden welches unter anderem Inhabern von Schürfrechten das Recht auf Enteignung zugestehen soll. Die Bergbaugesellschaft müsste dann nur noch einen selbst bestimmten Schätzpreis für ein Grundstück oder Haus auf ein Sperrkonto überweisen. Die dann bereits enteignete Person könnte vor Gericht nur noch über die Höhe der Entschädigung streiten (Nixblog - Uranabbau, taz).
10 Uhr 00, MESZ. Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan will offenbar nach der Verabschiedung mehrerer Schlüsselgesetze zurücktreten. Die Entscheidung über seinen Nachfolger soll am 30. August 2011 bekannt gegeben werden (Sueddeutsche, Welt).
8 Uhr 00, MESZ. Laut der Umweltorganisation Greenpeace wurden 78 Kleidungsstücken von 15 verschiedenen Markenherstellern, dabei u.a. H&M, Calvin Klein, Puma und Adidas, auf die giftige Chemikalie Nonylphenolethoxylat (NPE) untersucht. In 52 der 78 Proben aus Ländern wie Kambotscha, Thailand, Sri Lanka, Ägypten und der Türkei wurde das Prüflabor offenbar fündig. Bis auf den US-amerikanischen Hersteller GAP sind dabei alle Firmen betroffen.
NPE gehört zu den Substanzen die im Körber wie ein Hormon wirken. Von den Auswirkungen sind vor allem Fische, Krebse und andere Wasserorganismen betroffen. Deren Fortpflanzungsfähigkeit wird gestört und es wurden Verhaltensänderungen der betroffenen Tiere festgestellt. Über die Auwirkungen im menschlichen Körper wird noch diskutiert. Die EU hat NPE 2003 jedoch schon aus dem Verkehr gezogen. worauf der Anteil gesunken ist Der Fluss Jangtse in China enthält dagegen sehr viel NPE (taz).
8 Uhr 00, MESZ. Laut der Umweltorganisation Greenpeace wurden 78 Kleidungsstücken von 15 verschiedenen Markenherstellern, dabei u.a. H&M, Calvin Klein, Puma und Adidas, auf die giftige Chemikalie Nonylphenolethoxylat (NPE) untersucht. In 52 der 78 Proben aus Ländern wie Kambotscha, Thailand, Sri Lanka, Ägypten und der Türkei wurde das Prüflabor offenbar fündig. Bis auf den US-amerikanischen Hersteller GAP sind dabei alle Firmen betroffen.
NPE gehört zu den Substanzen die im Körber wie ein Hormon wirken. Von den Auswirkungen sind vor allem Fische, Krebse und andere Wasserorganismen betroffen. Deren Fortpflanzungsfähigkeit wird gestört und es wurden Verhaltensänderungen der betroffenen Tiere festgestellt. Über die Auwirkungen im menschlichen Körper wird noch diskutiert. Die EU hat NPE 2003 jedoch schon aus dem Verkehr gezogen. worauf der Anteil gesunken ist Der Fluss Jangtse in China enthält dagegen sehr viel NPE (taz).
Montag, der 22. August 2011
17 Uhr 00, MESZ. Windmühlen im Aufwind (Stern).
10 Uhr 00, MESZ. Laut einer Studie der TU Berlin könnte Berlin bis 2037 zum 800. Geburtstag der Stadt in 25 Jahren einen Anteil von 60% am Strom aus Erneuerbaren Energien beziehen. Sponsored wurde die Studie von Vattenfall und Siemens mit insgesamt 140.000 Euro (taz).
8 Uhr 00, MESZ. Die japanische Regierung gibt zu dass zumindest ein Teil der 20 Kilometerzone um das Katastrophen AKW Fukushima I für immer unbewohnbar bleiben und zur ewigen Sperrzone erklärt werden muss (Telepolis, Spiegel, taz, Focus).
Sonntag, der 21. August 2011
Sonntag, der 21. August 2011
8 Uhr 00, MESZ. Energieintensive Unternehmen verschönern immer mehr ihre CO2-Bilanz indem sie Müll verbrennen deren CO2-Gehalt gegen 0 gerechnet wird (Telepolis).
Samstag, der 20. August 2011
8 Uhr 00, MESZ. Japan steht vor dem Umbau seiner Gesellschaft (Telepolis).
Freitag, der 19. August 2011
18 Uhr 00, MESZ. Widerstand gegen Hochspannungsleitungen (Stern).
10 Uhr 00, MESZ. CCS-Speicherung ist immer noch unbeliebt (Nixblog - CCS-Technologie - CO2 Speicherung).
8 Uhr 00, MESZ. Der Fukushima-Effekt bei Umsteigewilligen zu Ökostrom ist nach etwa 4,5 Mio Haushalten nun offenichtlich beendet (Telepolis).
6 Uhr 00, MESZ. Japan erwägt den Bau einer Ersatzhauptstadt (Telepolis).
8 Uhr 00, MESZ. Der Fukushima-Effekt bei Umsteigewilligen zu Ökostrom ist nach etwa 4,5 Mio Haushalten nun offenichtlich beendet (Telepolis).
6 Uhr 00, MESZ. Japan erwägt den Bau einer Ersatzhauptstadt (Telepolis).
Donnerstag, der 18. August 2011
14 Uhr 00, MESZ. Bei den Aufräumarbeiten in Japan sind die Helfer auf unzählige Geldbeutel und Safes gestossen. Mehr als 55 Mio Euro wurden offenbar bereits bei der Polizei abgegeben (Welt).
8 Uhr 00, MESZ. Am Katastrophen-AKW Fukushima I, Reaktor 1 wurde mit dem Aufbau eines Zeltes aus Plastikfolien begonnen um die weitere Ausbreitung zu verhindern (Telepolis).
Mittwoch, der 17. August 2011
10 Uhr 00, MESZ. Der Reaktor 3 im AKW Tomari des Betreibers Hokkaido Electroc Power (Hepco) nimmt auf der Insel Hokkaido als erstes japanisches Atomkraftwerk nach der Katastrophe vom 11. März wieder den vollen Betrieb auf (taz).
Dienstag, der 16. August 2011
10 Uhr 00, MESZ. Am Landgericht Frankfurt am Main hat der bis jetzt größte Wirtschaftsprozess um einen Millionenbetrug in Höhe 230 Millionen Euro begonnen (Telepolis).
8 Uhr 00, MESZ. Der Ölkonzern Shell hat nach eigener Aussage das Leck der Bohrplattform Gannet Alpha in der Nordsee unter Kontrolle nachdem 216 Tonnen Öl ausgetreten sind. Der Abfluss soll deutlich reduziert worden und die Quelle gut verschlossen sein. (Telepolis).
Montag, der 15. August 2011
14 Uhr 00, MESZ. Die japanische Wirtschaft erhohlt sich offenbar schneller als erwartet von der Katastrophe (Welt).
10 Uhr 00, MESZ. Deutschlands Ausstieg aus der Atomenergie (Stern).
Samstag, der 13. August 2011
14 Uhr 00, MESZ. Die Bundesnetzagentur soll in Österreich nach Energielieferungen für Notfälle angefragt haben (Welt).
Freitag, der 12. August 20118 Uhr 00, MESZ. Der Ölkonzern Shell hat nach eigener Aussage das Leck der Bohrplattform Gannet Alpha in der Nordsee unter Kontrolle nachdem 216 Tonnen Öl ausgetreten sind. Der Abfluss soll deutlich reduziert worden und die Quelle gut verschlossen sein. (Telepolis).
Montag, der 15. August 2011
14 Uhr 00, MESZ. Die japanische Wirtschaft erhohlt sich offenbar schneller als erwartet von der Katastrophe (Welt).
10 Uhr 00, MESZ. Deutschlands Ausstieg aus der Atomenergie (Stern).
Samstag, der 13. August 2011
14 Uhr 00, MESZ. Die Bundesnetzagentur soll in Österreich nach Energielieferungen für Notfälle angefragt haben (Welt).
14 Uhr 00, MESZ. Die japanische Regierung senkt ihre Wachstumsprognose von 1,5% auf 0,5% (Focus).
12 Uhr 00, MESZ. Das Risikokapital für Erneuerbare Energien fließt nicht mehr so richtig (Heise).
8 Uhr 00, MESZ. Methan sorgt in der Atmosphäre für Verwirrung weil der Gehalt nicht so ansteigt wie erwartet (Spiegel).
2 Uhr 00, MESZ. In einem Bericht über "Die Situation der Atomenergie 2010" der Radiologischen Forschungsabteilung der TU Dänemark (Riso DTU) wurde festgestellt dass sich nach Fukushima angeblich kaum etwas geändert hat (Telepolis).
Donnerstag, der 11. August 2011
23 Uhr 00, MESZ. Erdbeben der Stärke 6,0 im Nordosten Japans. Am Katastrophen AKW Fukushima I soll es keine weiteren Schäden gegeben haben (Sueddeutsche, Spiegel).
19 Uhr 00, MESZ. Die deutsche Solarindustrie profitiert bisher nicht vom Atomausstieg (taz).
18 Uhr 00, MESZ. E.on will den Standort München mit 400 Mitarbeitern schliessen. Da die AKW-Sparte nur 2500 Mitarbeiter hat und man 11.000 Mitarbeiter abbauen will deutet das auf sehr viel größere Fehler als den Atomausstieg auf den man sich 10 Jahre lang vorbereiten konnte hin. Ausserdem brauchen auch stillgelegte AKWs noch jahrelang sehr viele Mitarbeiter (Nixblog - Aus E.on wird E.off).
11 Uhr 00, MESZ. Werbezeit für AKWs der neuen 4. Generation die genau so immer sicherer werden wie Waschmittel und Zahnpasta im TV immer weisser waschen (Welt).
Mittwoch, der 10. August 2011
22 Uhr 00, MESZ. Der E.ON-Betriebsrat fühlt sich vom Vorstand verkohlt (taz).
20 Uhr 00, MESZ. Energieriesen haben die Zukunftsbranchen verpennt (Spiegel, Sueddeutsche).
18 Uhr 00, MESZ. Der US-amerikanische Wissenschaftler Nico Hotz von der Duke Universität in Durham im Bundesstaat North Carolina hat eine Solaranlage entwickelt die Wasserstoff für eine Brennstoffzelle produziert. Die Anlage soll effizienter und günstiger als andere Solaranlagen sein (Golem).
15 Uhr 00, MESZ. Ministerpräsident Kan will offenbar noch im August seinen Stuhl räumen. Nachfolger wird möglicherweiseder bisherige Finanzminister Yoshihiko Noda (taz).
14 Uhr 00, MESZ. Seit der Katastrophe meiden Touristen Japan (Welt).
13 Uhr 00, MESZ. Zwischen Deutschland und den Niederlanden gibt es einen Streit um einen Windpark vor Borkums Küsten weil die Grenzen nicht ordentlich festgelegt sind (Sueddeutsche).
11 Uhr 00, MESZ. Der Atomausstieg soll gerade mal 32 Milliarden in Rund 20 Jahren kosten. Das sind gerade mal 1,6 Mrd. pro Jahr. Peanuts bei den Summen die die Energiewirtschaft umsetzt (Welt).
10 Uhr 00, MESZ. Der Solarzellenhersteller Q-Cells hat ein Minus von 350 Mio Euro zu verzeichnen (Spiegel).
9 Uhr 00, MESZ. Laut Seismologen betrug die Wahrscheinlichkeit eines Bebens wie es in Japan geschehen ist 99%. Es war also bereits völlig klar dass sich eine derartige Katastrophe ereignen würde (Sueddeutsche).
8 Uhr 00, MESZ. E.ON prüft den Abbau von weltweit bis zu 11.000 Arbeitsplätzen vor allem in der Verwaltung. Der Betriebsrat droht mit Widerstand (Welt, Tagesschau, Sueddeutsche, Spiegel).
6 Uhr 00, MESZ. Im Moment sind noch Silizium-Solarzellen mit einem Leistungsgrad von bis zu 17% am verbreitetsten. Sunpower hat aber bereits Solarzellen in der Entwicklung die einen Leistungsgrad von 24,2% aufweisen (Technology Review).
Dienstag, der 9. August 2011
24 Uhr 00, MESZ. Ein neuer Bericht vom Katastrophen AKW Fukushima bestätigt eine Kernschmelze in Reaktor 3 in dem plutoniumhaltige MOX-Brennelemente eingesetzt waren (Telepolis).
23 Uhr 00, MESZ. Nach der Katastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 wurde in Japan das sogenannte Speedi-Netzwerk (System vor Prediciton of Environment Emergency Dose Information) eingerichtet welches mit Hilfe von Stationen landesweit die sogenannte Ortsdosisleistung misst. Anschließend berechnet das Computersystem anhand von Wetterdaten die voraussichtliche Verbreitung der radioaktiven Stoffe.
Mit diesen Daten hätten die Behörden die Bewohner der Stadt Namie in einer Entfernung von ca. 10 Kilometern vom Katastrophen AKW entfernt rechtzeitig vor der radioaktiven Wolke warnen können. Das ist jedoch nicht geschehen. Die Menschen bleiben deshalb auch zwischen dem 12. und 15. März 2011 in der Stadt. An den Tagen als die Wolken mit der radioaktiven Ladung über die Stadt ziehen. Die Daten wurden Dokumenten zufolge vom japanischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie (Mext) erhoben und an die NISA (Nuclear and Industrial Safety Agency) weitergegeben. Dort wurde fiel offensichtlich die Entscheidung gegen die Veröffentlichung (Spiegel).
22 Uhr 00, MESZ. Der neue Klimaatlas des Deutschen Wetterdienstes sagt dass der Sommer 2011 mieß ist. In Zukunft sollen die Sommer aber heisser und trockener werden (Spiegel).
22 Uhr 00, MESZ. Der neue Klimaatlas des Deutschen Wetterdienstes sagt dass der Sommer 2011 mieß ist. In Zukunft sollen die Sommer aber heisser und trockener werden (Spiegel).
20 Uhr 00, MESZ. Es sollen nach dem Wunsch der Schwarzgeldregierung offenbar weitere sogenannte "Stresstests" in der Urananreicherungsanlage Gronau, in der Brennelementefabrik Lingen, den laufenden Forschungsreaktoren und den Zwischenlagern durchgeführt werden (Focus).
16 Uhr 00, MESZ. Der Tsunami vom 11. März hat offenbar nach etwa 18 Stunden in einer Entfernung von 14.000 Kilometern vom Ursprunsort entfernt in der Antarktis meterdickes Eis gebrochen (Welt).
15 Uhr 00, MESZ. Die UNO prüft ein Tsunamiwarnsystem am Mittelmeer (Spiegel).
14 Uhr 00, MESZ. 5,2 Mrd. EuroVerlust für TEPCO.3,6 Mrd. davon sollen an Geschädigte durch das Katastrophen AKW Fukushima I ausbezahlt worden sein. 954 Mrd. Euro haben bisher die Arbeiten am AKW gekostet. Naja für TEPCO alles halb so wild. Der japanische Steuerzahler wird dafür gerade stehen (Spiegel, Welt, taz).
11 Uhr 00, MESZ. Carbazol ist als Wasserstoffspeicher für Automobile noch weit von der Serientauglichkeit entfernt (Welt).
8 Uhr 00, MESZ. Gewinneinbruch um 40% auf knapp 1,7 Mrd. bei RWE. Laut RWE sollen Atomausstieg und Brennelementesteuer im ersten Halbjahr 900 Mio ausgemacht haben. Weil die AKWs Biblis A und B abgeschaltet sind muss RWE Strom aus anderen Kraftwerken kaufen. Tja so gehts halt wenn man aufs falsche Pferdchen setzt (Welt, Spiegel, Welt, taz).
Montag, der 8. August 2011
19 Uhr 00, MESZ. Die japanischen Atomkonzerne haben auch die Erdbeben- und Tsunamiwissenschaftler übers Ohr gehauen (Spiegel).
18 Uhr 00, MESZ. Bei RWE hat man sich auf den Nachfolger von Jürgen Großmann geeinigt. Peter Terium wird neuer Chef des Konzerns und das bereits ab Juli 2012. Jürgen Grossman verlässt RWE deutlich früher als bisher geplant bereits Ende Juni 2012 (Sueddeutsche, Spiegel).
17 Uhr 00, MESZ. Wissenschaftler haben am Leibnitz-Institut ein neues Wasserstoffspeicherverfahren mit Ameisensäure und Katalysatoren als Energiespeicher entwickelt (Telepolis).
14 Uhr 00, MESZ. Ban Ki Moon (UN-Generalsekretär) besuchte das Katastrophengebiet um Fukushima (Tagesschau).
14 Uhr 00, MESZ. Ban Ki Moon (UN-Generalsekretär) besuchte das Katastrophengebiet um Fukushima (Tagesschau).
13 Uhr 00, MESZ. Das E.ON-Kontrolgremium trifft sich an einem geheim gehaltenen Ort zu einer Strategiesitzung. Der Vorstand soll nach den Gerüchten über Standortschliessungen und Arbeitsplatzabbau zur Rede gestellt werden (Focus, taz).
12 Uhr 00, MESZ. In der Führungsspitze von RWE streitet man weiter über den zukünftigen Vorstand. Dier Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Schneider und das Aufsichtsratsmitglied Paul Achleitner drohen mit der Niederlegung ihrer Ämter wenn der Niederländer Peter Terium den Posten nicht bekommt. Die Kommunen die über einen Anteil von 20% verfügen lehnen ihn jedoch ab und wollen lieber Rolf Martin Schmitz, der im Moment das operative Geschäft leitet an der Konzernspitze sehen (Focus, Spiegel)
11 Uhr 00, MESZ. Ölsand lässt sich anscheinend mit Propan als Lösungsmittel bedeutend leichter abbauen (Technology Review).
12 Uhr 00, MESZ. In der Führungsspitze von RWE streitet man weiter über den zukünftigen Vorstand. Dier Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Schneider und das Aufsichtsratsmitglied Paul Achleitner drohen mit der Niederlegung ihrer Ämter wenn der Niederländer Peter Terium den Posten nicht bekommt. Die Kommunen die über einen Anteil von 20% verfügen lehnen ihn jedoch ab und wollen lieber Rolf Martin Schmitz, der im Moment das operative Geschäft leitet an der Konzernspitze sehen (Focus, Spiegel)
11 Uhr 00, MESZ. Ölsand lässt sich anscheinend mit Propan als Lösungsmittel bedeutend leichter abbauen (Technology Review).
2 Uhr 00, MESZ. Vorschlag einer Sonderzone für Erneuerbare Energien (Telepolis).
Sonntag, der 7. August 2011
2 Uhr 00, MESZ. Die Anti-Atom-Bewegung wird zur Anti-Kohle-Bewegung (Telepolis).
Samstag, der 6. August 2011
12 Uhr 00, MESZ. Wegen steigender Gewalt des Assad-Regimes in Syrien gegen das Volk fordert Jürgen Trittin (Die Grünen) ein Importverbot von syrischem Öl (Sueddeutsche).
5 Uhr 00, MESZ. E.ON will offenbar weltweit ungefähr 10.000 Stellen streichen, davon etwa 3.000 in Deutschland. Insgesamt hat E.ON in Deutschland rund 85.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von 93 Mrd. Euro im Jahr. Der Konzern hat 45 Mrd. Euro Schulden angehäuft (Tagesschau, Sueddeutsche, Stern).
Freitag, der 5. August 2011
18 Uhr 00, MESZ. "Atomic Coctail" - Atomsongs auf dem Plattenteller (Spiegel).
16 Uhr 00, MESZ. Rudi Reichenbach, Atomkraftgegner und Lieferant von Zubehör für AKWs (Spiegel).
15 Uhr 00, MESZ. Die britische "Finanzheuschrecke" Blackstone will durch Milliardeninvestitionen in deutsche Offshore Windparks von den massiven Subventionen des deutschen Staats profitieren. Dabei wird eine Rendite von 9% angepeilt. 1,3 Mrd. sollen in das sogenannte Pojekt "Meerwind", etwa 23 Kilometer nördlich von Helgoland mit 80 geplanten Windrädern je 3,6 GW und einer Gesamtleistung von 288 GW das bis 2013 fertiggestellt werden soll fließen. Weitere 1,3 Mrd. Euro in einen weiteren Windpark der ab 2016 Strom liefern soll (Sueddeutsche, taz).
Freitag, der 5. August 2011
18 Uhr 00, MESZ. "Atomic Coctail" - Atomsongs auf dem Plattenteller (Spiegel).
16 Uhr 00, MESZ. Rudi Reichenbach, Atomkraftgegner und Lieferant von Zubehör für AKWs (Spiegel).
15 Uhr 00, MESZ. Die britische "Finanzheuschrecke" Blackstone will durch Milliardeninvestitionen in deutsche Offshore Windparks von den massiven Subventionen des deutschen Staats profitieren. Dabei wird eine Rendite von 9% angepeilt. 1,3 Mrd. sollen in das sogenannte Pojekt "Meerwind", etwa 23 Kilometer nördlich von Helgoland mit 80 geplanten Windrädern je 3,6 GW und einer Gesamtleistung von 288 GW das bis 2013 fertiggestellt werden soll fließen. Weitere 1,3 Mrd. Euro in einen weiteren Windpark der ab 2016 Strom liefern soll (Sueddeutsche, taz).
Donnerstag, der 4. August 2011
20 Uhr 00, MESZ. 317 Millionen aus dem Topf der Forschung für moderne Energien sollen 2011 zur Atommüll-Forschung verwendet werden, 612 Mio für Kernfusion (taz).
18 Uhr 00, MESZ. Tepco will neue Messungen am Katastrophen-AKW-Fukushima I durchführen weil die Messgeräte nicht in der Lage waren die hohe Strahlung anzuzeigen.
Mobuaki Terasake (Chef der Agentur für Nuklearsicherheit (NISA)), Kazuo Matsunaga (Stellvertretender Wirtschaftsminister) und Tetshuhiro Hosono (Leiter der Behörde für Naturressourcen und Energie) werden wegen ihrem Umgang mit der Atomkrise entlassen. (Spiegel, taz, Sueddeutsche).
15 Uhr 00, MESZ. China steigert den Ausbau von Photovoltaikanlagen (Telepolis).
23 Uhr 00, MESZ. Jürgen Großmann (Chef von RWE), der sich wie kein anderer in Deutschland für Atomenergie eingesetzt hat soll im Herbst 2012 von Peter Terium (derzeit noch Chef des niederländischen Energieversorgers Essent) abgelöst werden (Sueddeutsche, Welt, Spiegel).
18 Uhr 00, MESZ. Die MOX-Brennelementefabrik in Sellafield wird dichtgemacht (Nixblog - Atomkomplex Sellafield).
16 Uhr 00, MESZ. Ein Hobbywissenschaftler in Schweden experimentierte zuhause mit Radium, Americium und Uran um herauszufinden ob es ihm gelingen würde zuhause einen Atomreaktor zu bauen. In einem Internetblog schrieb er von einer Kernschmelze die er in seinem Herd herbeigeführt hatte. Als ihm der Gedanke kam dass seine Experimente nicht legal sein könnten fragte er bei der schwedischen Atombehörde nach. Diese schickte ihm die Polizei ins Haus die ihn wegen unerlaubten Besitzes von nuklearem Material festnahm. In der Wohnung wurde keine erhöhte Strahlung gemessen (Spiegel, Telepolis, Spiegel).
12 Uhr 00, MESZ. Ökostrom kann die Haushaltskasse schonen (Stern).18 Uhr 00, MESZ. Die MOX-Brennelementefabrik in Sellafield wird dichtgemacht (Nixblog - Atomkomplex Sellafield).
16 Uhr 00, MESZ. Ein Hobbywissenschaftler in Schweden experimentierte zuhause mit Radium, Americium und Uran um herauszufinden ob es ihm gelingen würde zuhause einen Atomreaktor zu bauen. In einem Internetblog schrieb er von einer Kernschmelze die er in seinem Herd herbeigeführt hatte. Als ihm der Gedanke kam dass seine Experimente nicht legal sein könnten fragte er bei der schwedischen Atombehörde nach. Diese schickte ihm die Polizei ins Haus die ihn wegen unerlaubten Besitzes von nuklearem Material festnahm. In der Wohnung wurde keine erhöhte Strahlung gemessen (Spiegel, Telepolis, Spiegel).
10 Uhr 00, MESZ. Das japanische Parlament hat die Einrichtung eines Entschädigungsfonds für die Menschen die wegen der Katastrophe von Fukushima ihre Heimat verlassen mussten beschlossen. Wie viel der Fond enthalten wird ist allerdings nicht klar (Spiegel, Telepolis).
Dienstag, der 2. August 2011
20 Uhr 00, MESZ. Rechenzentren brauchen weniger Strom als erwartet (Heise, Telepolis).
17 Uhr 00, MESZ. 1984 soll der Zeitung Asahi Shimbun eine geheime Studie des japanischen Aussenministeriums zugespielt worden sein welche die Folgen eines kompletten Stromausfalls in einem AKW untersucht hatte. Die Ergebnisse sollen realistisch und sehr dramatisch gewesen sein. Die Leitung des Ministeriums hat die Studie offenbar unter Verschluss gehalten und nicht einmal das Büro des Ministerpräsidenten informiert um eine "atomfeindliche Stimmung" zu vermeiden.
Im Katastrophen-AKW mit der bekanntlichermaßen ultrasicheren Atomtechnik weiß man bis jetzt immer noch nicht wo die hohe Strahlung genau herkommt. Der Teil wo die hohe Strahlung (mehr als 10 Sievert pro Stunde - weiter geht das Messgerät nicht) gemessen wurde ist in der Zwischenzeit abgesperrt worden (Sueddeutsche, Spiegel, taz, Focus).
Im Katastrophen-AKW mit der bekanntlichermaßen ultrasicheren Atomtechnik weiß man bis jetzt immer noch nicht wo die hohe Strahlung genau herkommt. Der Teil wo die hohe Strahlung (mehr als 10 Sievert pro Stunde - weiter geht das Messgerät nicht) gemessen wurde ist in der Zwischenzeit abgesperrt worden (Sueddeutsche, Spiegel, taz, Focus).
14 Uhr 00, MESZ. Erneuerbare geben Gas (Telepolis).
6 Uhr 00, MESZ. Die grossen Energiekonzerne schrumpfen - und das ist gut so (taz, Welt).
2 Uhr 00, MESZ. Energiewende benötigt Verkehrswende (Telepolis).
Montag, der 1. August 2011
20 Uhr 00, MESZ. Der Betriebsrat von E.ON ist von den drohenden Entlassungen überrascht (Spiegel. taz).
18 Uhr 00, MESZ. Wasserkraftwerke sollen weniger klimaschädlich als vermutet sein (Spiegel).
15 Uhr 00, MESZ. Eine Jahresdosis pro Sekunde. Im Katastrophen-AKW Fukushima I wurde offenbar am Boden eines Abzugsrohrs zwischen Reaktor 1 und Reaktor 2 eine Strahlung von mehr als zehn Sievert pro Stunde gemessen (Focus, Spiegel, Sueddeutsche, Telepolis).
14 Uhr 00, MESZ. Der Kohlepott wird zum Windpott. Immer mehr Betriebe der Kohleindustrie verdienen ihr Geld mit Windmühlen (taz).
12 Uhr 00, MESZ. Die Firma EnviroMission möchte in den USA in La Paz County das erste kommerzielle Aufwindkraftwerk der Welt bauen. Der Aufwindkamin soll dabei eine Höhe von 792,5 Metern haben. Mit 32 Turbinen soll der Stromverbrauch von 150.000 Haushalten gedeckt werden. Bisher gab es nur ein Versuchs-Aufwindkraftwerk in Manzanares in Spanien. Es wurde 1981 von Schlaich Bergermann im Auftrag des Bundesforschungsinstituts projektiert und hatte eine Leistung von 50 kW bei einem Kollektorradius von 122 Metern und einer Kaminhöhe von 194,6 Metern (Telepolis).
11 Uhr 00, MESZ. Von der Biotechnikfirma Emefcy wurde ein neuartiger Prozess auf Basis von Mikroorganismen entwickelt, der den Energieverbrauch von Kläranlagen senken soll (Technology Review).
10 Uhr 00, MESZ. Bundespräsident Christian Wulff (CDU) hat das Atomausstiegsgesetz unterschrieben. Es kann damit in den nächsten Tagen in Kraft treten. 8 AKWs werden damit sofort stillgelegt. Die restlichen 9 AKWs werden bis 2022 abgeschaltet. Die schwarzgelde Laufzeitverlängerung ist damit nach etwa einem dreiviertel Jahr bereits Geschichte (Sueddeutsche, Spiegel).
Energie-, Klima- und Japanticker vom Juli 2011
Bilder von Wikimedia Commons:
- Flagge von Japan, gemeinfrei, Various

