
Die Ursachenforschung zu dem Thema Atomkraft und Krankheiten ist auch heute nicht sehr fortgeschritten. Bei einer Erkrankung kann später nicht mehr festgestellt werden ob sie durch isonisierende Strahlung verursacht wurde. Die betreffenden Krankheiten wie Krebs können beispielsweise auch chemisch durch Pesitzide oder Infektionskrankheiten (Viren) ausgelöst werden. Für eine seriöse Aussage ob ein Auslöser wie ionisierende Strahlung für eine Risikosteigerung verantwortlich ist müsste man große Fallzahlen haben und alle anderen Ursachen ausschließen können.
Neben künstlich erzeugten Strahlungsquellen durch die "Atomwirtschaft und das Militär" gibt es auch "natürliche radioaktive Strahlenquellen". Das wird zum Anlaß genommen geringe Mengen isoniserender Stahlung als ungefährlich zu deklarieren.
In Medien und Literatur wird für "ionisierende Strahlung" oft der Begriff "radioaktive Strahlung" verwendet. Dieser ist jedoch nicht richig da der Stoff und nicht die Strahlung radioaktiv ist.
Die menschlichen Sinne sind Versager
Unsere menschlichen Sinne versagen vollständig wenn es um Radioaktivität geht. Sie wird nur sichtbar wenn man in die Nähe einer derart starken Strahlenquelle dass man beispielsweise die Knochen seiner Hand sehen kann kommt. Man schmeckt sie nicht und man hört sie nicht und mit fühlen ist auch nix.
Messgeräte
Da die menschlichen Sinne dazu nicht taugen gibt es in der Kernphysik unterschiedliche Messgeräte die jeweils für die Untersuchung bestimmter Strahlenarten geeignet sind. Mit Geigerzähler, Ionisationskammern, Nebelkammern kann man Alpha-, Beta- und Gammastrahlung nachweisen. Mit Szintillationszähler und Halbleiterdetektoren können Beta- und Gammastrahlen entdeckt werden. Im Strahlenschutz wird mit Dosimetern gearbeitet. Daneben gibt es auch noch das Elektroskop.
Grenzwerte
Grenzwerte sind mehr oder weniger willkürliche Zahlen die zwischen Politikern und Verursachern nach den technischen Möglichkeiten ausgehandelt werden. Daher sind viele Grenzwerte deutlich höher angesetzt als sie von Wissenschaftlern befürwortet werden.
Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung:
Eine äußerst grobe Übersicht über die wichtigsten ionisierenden Strahlen:
Alpha-Strahlung kann bereits mit einem dickeren Blatt abgeschirmt werden. Die Reichweite in der Luft beträgt etwa 10 Zentimeter. Eindringtiefe in organisches Gewebe etwa 0,04 mm Gefährlich wird sie dann wenn die Teilchen in den menschlichen Körper gelangen und lebende Zellen schädigen (Wikipedia).
Beta-Strahlung benötigt zur Abschirmung einen dickeren Absorber der auch aus Aluminium sein kann. Die Reichweite der Strahlung beträgt in der Luft je nach Nuklid zwischen etwa zwischen 8 cm und 7 Metern. Betastrahlung kann zu Hautschäden und Spätfolgen wie Hautkrebs führen. Bei den Augen kann sie zu Linsentrübungen führen. Hat jemand Betastrahler in den Körper aufgenommen wird er zu einer starken Strahlenquelle und hohe Strahlenbelastungen der Umgebung sind die Folge. Schilddrüsenkrebs als Folge von radioaktivem Iod-131 welches sich in der Schilddrüse ansammelt ist gut dokumentiert. Andere genauere Untersuchungen wie die Auswirkungen von Strontium 90 und der Zusammenhang mit Knochenkrebs und Leukämie wurden anscheinend wohlweislich unterlassen (Wikipedia).
Röntgenstrahlung
Gamma-Strahlung benötigt sehr dicke Materialien zum Beispiel aus Blei zur Abschirmung.
Die wichtigsten Maßeinheiten
- Die Einheit für Radioaktivität ist das Becquerel (Bq). 1 Becquerel bedeutet einen Zerfall pro Sekunde in einer Probe eines radioaktiven oder radioaktiv kontaminierten Stoffes (Wikipedia).
- Die Einheit für die Energiedosis ist das Gray. 1 Gray = 1 J/kg. Damit wird die von einem bestrahlten Objekt in einem Belastungszeitraum aufgenommene massenspezifische Energiemenge gemessen (Wikipedia).
- Die Ionendosis wird in Coulomb pro Kilogramm angegeben. Damit wird die Stärke der Ionisierung gemessen. Früher wurde dafür die Einheit "Röntgen" benützt (Wikipedia).
- Die Einheit für die Äquivalentdosis ist das Sievert (Sv). 1 Sv = 1 J/kg. Sie hat die Einheit "Rem" ersetzt. 1 Sv sind 100 Rem. Mit ihr wird die Stärke der biologischen Wirkung einer Strahlendosis angegeben. Bei gleichen Äquivalentdosen ist die Wirkung unabhängig von Strahlenart und Strahlenenergie auf den menschlichen Organismus vergleichbar. Eine Einzeldosis von mehr als etwa 6 Sievert führt mit ziemlicher Sicherheit duch Strahlenkrankheit zum Tod (Wikipedia).
Auswirkungen der Energiedosis Gray auf den menschlichen Körper (Wikipedia)
- 0,0005 bis 0,2 Gy: Mögliche Spätfolgen: Krebs, Erbgutveränderung.
- 0,2 bis 0,5 Gy: Ausser einer klinisch feststellbaren Reduzierung der roten Blutkörperchen keine Symptome.
- 0,5 bis 1 Gy: Leichter Strahlenkater mit Kopfschmerzen, erhöhtes Infektionsrisiko, temporäre Sterilität beim Mann.
- 1 bis 2 Gy: leichte Strahlenkrankheit. 10 % Todesfälle nach 30 Tagen. Letale (tödliche) Dosis (LD) 10/30.
Typische Smptome sind innerhalb von 3 bis 6 Stunden nach der Bestrahlung für einige Stunden bis zu einem Tag andauernde leichte bis mittlere Übelkeit mit gelegentlichem Erbrechen. Danach Erholungsphase. nach 10 bis 14 Tagen kehren die Symptome zurück und dauern dann etwa 4 Wochen an. Dazu kommt Appetitlosigkeit, Unwohlsein und Ermüdung. Die Genesung von anderen Verletzungen ist beeinnträchtigt. Es besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Beim Mann ist temporäre Unfruchtbarkeit die Regel.
- 2 bis 3 Gy: schwere Strahlenkrankheit. 35% Todesfälle nach 30 Tagen. LD 35/30.
Starke Zunahme von Erkrankungen und signifikante Sterblichkeit. Übelkeit ist bei 3 Gy die Regel bei 100%, bei 2,8 Gy kommt es bei 50% zu Erbrechen. Die Anfangssymptome treten innerhalb von 1 bis 6 Stunden auf und dauern 1 bis 2 Tage. Danach kommt eine bis zu zweisöchige Erholungsphase. Danach kommt es bei 3 Gy mit 50% Wahrscheinlichkeit zu Haarausfall am ganzen Körper, Unwohlsein und Ermüdung. Es kommt zu massivem Verlust von weissen Blutkörperchen. Das Infektionsrisiko steigt stark an. Bei Frauen kommt es zu permanenter Sterilität. Es dauert 1 bis mehrere Monate bis zur Genesung.
- 3 bis 4 Gy: schwere Strahlenkrankheit. 50% Todesfälle nach 30 Tagen. LD 50/30.
Zusätzlich kommt es nach der Erholungsfase zu Durchfall (50% wahrscheinlich bei 3,5 Gy) und unkontrollierten Blutungen im Mund, unter der Haut und in den Nieren (50% wahrscheinlich bei 4 Gy).
- 4 bis 6 Gy: akute Strahlenkrankheit. 60% Todesfälle nach 30 Tagen. LD 60/30.
Die Sterblichkeit erhöt sich von 50% bei 4,5 Gy bis zu 90% bei 6 Gy wenn keine massive Intensivversorgung zur Anwendung kommt. Die Anfangssyptome treten innerhalb von 30 bis 120 Minuten auf und dauern bis zu 2 Tage. Danach eine 7 bis 14tätige Erholung. Danach verstärkt die bei 3 bis 4 Gy beschriebenen Symptome. Bei Frauen ist permanente Unfruchtbarkeit die Regel. Die Genesung dauert mehrere Monate bis zu einem Jahr.
- 6 bis 10 Gy: akute Strahlenkrankheit. 100% Todesfälle nach 14 Tagen. LD 100/14. Überlebenschancen bestehen nur bei Einsatz medizinischer Intensivversorgung. Das Knochenmark ist fast vollständig zerstört was eine Knochenmarktransplantation erfordert. Das Magen- und Darmgewebe ist schwer geschädigt. Die Anfangssymptome treten innerhalb von 15 bis 30 Minuten auf und dauern bis zu zwei Tage. Dann kommt eine Erholungsphase von 10 Tagen. Diese wird auch Walking-Ghost-Phase genannt. Der Tod tritt dann in der Endphase durch Infektionen und innere Blutungen ein. Eine Genesung verfolgt wahrscheinlich nie vollständig und dauert mehrere Jahre.
- 6 bis 10 Gy: akute Strahlenkrankheit. 100% Todesfälle nach 14 Tagen. LD 100/14. Überlebenschancen bestehen nur bei Einsatz medizinischer Intensivversorgung. Das Knochenmark ist fast vollständig zerstört was eine Knochenmarktransplantation erfordert. Das Magen- und Darmgewebe ist schwer geschädigt. Die Anfangssymptome treten innerhalb von 15 bis 30 Minuten auf und dauern bis zu zwei Tage. Dann kommt eine Erholungsphase von 10 Tagen. Diese wird auch Walking-Ghost-Phase genannt. Der Tod tritt dann in der Endphase durch Infektionen und innere Blutungen ein. Eine Genesung verfolgt wahrscheinlich nie vollständig und dauert mehrere Jahre.
- 10 bis 20 Gy: akute Strahlenkrankheit. 100% Todesfälle nach 7 Tagen. LD 100/7. Symptome innerhalb von 5 bis 30 Minuten. Sofortige Übelkeit und starke Schwäche. Danach Walking-Ghost-Phase. Danach Sterbephase mit raschem Zelltod im Magen-Darmtrakt der zu starkem Durchfall, Darmblutungen, Wasserverlust und Störung des Elektrolythaushalts führt. Der Tod trott mit Fieberdelirien und Koma durch Kreislaufversagen ein. Behandlung nur noch um das Sterben zu erleichtern (Wikipedia: Palliativmedizin).
20 bis 50 Gy: akute Strahlenkrankheit: 100% Todesfälle nach 3 Tagen. LD 100/3. Ansonsten wie bei "10 bis 20 Gy.
über 50 Gy: sofortige Desorientierung und Koma innerhalb von Sekunden oder Minuten. Tod innerhalb weniger Stunden durch völliges Versagen des Nervensystems.
über 80 Gy: Die US-Streitkräfte rechnen mit einem sofortigen Eintritt des Todes.
Auswirkungen der Äquivalentdosis (Sievert) auf den menschlichen Körper (Wikipedia)
- 0,001 bis 0,005 Sv/ Jahr: Normale Strahlenbelastung durch Umgebung, Innenraumluft (Radon), medizinische Untersuchungen und Flugreisen
- zusätzlich 0,001 bis 0,006 Sv/Jahr: Nach derzeitiger Gesetzlage in Deutschland erlaubte zusätzliche berufliche Belastung für Überwachungskategorie B.
- zusätzlich 0,006 bis 0,020 Sv/Jahr: Nach derzeitiger Gesetzlage in Deutschland erlaubte zusätzliche berufliche Belastung für Überwachungskategorie A. Die internationale Strahlenschutzkommission (ICRP) hatte im Jahr 1991 0,05 Sv/Jahr, 0,1 Sv pro 5 Jahre und 0,4 Sv über die Lebenszeit empfohlen.
Spezifische Aktivität einiger Elemente
Plutonium 2.000.000.000 Bq/kg
Uran 12.870.000 Bq/kg
Thorium 4.060.000 Bq/kg
Rhenium 1.020.000 Bq/kg
Samarium 124.000 Bq/kg
Rubidium 913.000 Bq/kg
Lutetium 51.600 Bq/kg
Kalium 31.200 Bq/kg
Lanthan 815 Bq/kg
Indium 250 Bq/kg
Tellur 100 Bq/kg
Neodym 10 Bq/kg
Platin 10 Bq/kg
Gadolinium 2 Bq/kg
Osmium 0,055 Bq/kg
Bismut 0,0033 Bq/kg
(Kernenergie-Wissen, Wikipedia)
Natürliche Strahlung
- Es gibt neben der künstlich vom Menschen erzeugten Radioaktivität auch natürliche Strahlenquellen die zu einer Strahlenbelastung in der Größenordnung von etwa 2,1 mSv im Jahr führen (Wikipedia).
- Radon ist ein Edelgas welches relativ häufig in der Atmosphäre vorkommt. Das Problem sind die Isotope die alle radioaktiv sind und sich in Häusern in schlecht belüfteten Räumen ansammeln können. Am natürlichen Strahlungsaufkommen auf der Erdoberfläche hat Radon mit durchschnittlich etwa 1,1 mSv/Jahr den größten Anteil (Wikipedia).
- Die direkte terrestrische Strahlung hat den zweitgrößten Anteil am natürlichen Strahlungsaufkommen mit durchschnittlich etwa 0,4 mSv/Jahr (Wikipedia).
- Kosmische Strahlung ist eine hochenergetische Teilchenstrahlung aus dem Weltall die hauptsächlich aus Protonen, Elektronen und ionisierten Atomen besteht. Pro Quadratmeter treffen etwa 1000 Teilchen in jeder Sekunde auf die Erdatmosphäre. Nur ein geringer Teil erreicht davon die Erdoberfläche. Einer höheren Dosis sind Flugreisende ausgesetzt. Bei Flugpersonal kann es zu höheren Strahlungsdosen kommen als bei Personen die mit künstlicher Strahlung in der Medizin oder in der Technik umgehen. (Wikipedia).
27.09.2006. Kosmische Strahlung könnte bei Astronauten Gedächtnisstörungen, Lernschwierigkeiten und plötzliche Ängste in Stresssituationen auslösen und den Alterungsprozess beschleunigen wie US-amerikanische Wissenschaftler bei Versuchen mit Ratten festgestellt haben (RP-Online). Kosmische Strahlung liegt mit durchschnittlich 0,4 mSv/Jahr an 4. Stelle.
- In Deutschland finden sich im Trinkwasser Konzentrationen von Uran in einer Größenordnung von 1 bis mehr als 100 µg/Liter. Die Weltgesundheitsbehörde empfielt einen Grenzwert von 15 µg/Liter nachdem zunächst 2 µg/Liter im Gespräch waren. In Deutschland gibt es in der Trinkwasserversorgung keinen Grenzwert für Uran. Gefährlicher als die Radiotoxität ist dabei die chemische Toxität (TU Freiberg). Nahrungsmittel liegen. Nahrungsmittel liegen mit durchschnittlich 0,3 mSv/Jahr an 5. Stelle.
- In Gabun finden sich die Überreste von 17 sogenannten Naturreaktoren bei Oklo. Dort kam es vor etwa 2 Mrd. Jahren zu einer hohen Urankonzentration durch die eine nukleare Kettenreaktion einsetzte. Der Reaktor war ca. 500.000 Jahre aktiv und setzte die Energiemenge frei für die ein AKW etwa 4 Jahre benötigt . Dabei wurden mehrere Tonnen Uran gespalten und auch Plutonium erzeugt (Wikipedia).
- Beim Rauchen wird das radioaktive Isotop Polonium 210 in Strahlenmengen wie beim Röntgen freigesetzt. In Raucherlungen finden sich 3 bis 4 Mal so viel Polonium wie bei Nichtrauchern. Die Lunge eines Kettenrauchers mit 20 bis 40 Zigaretten bekommt im Jahr so viel Strahlung wie nach 250 Röntgenuntersuchungen ab. Polonium 210 gehört zu den stärksten Alphastrahlern. Die tödlichen Strahlen reichen nicht sehr weit. Man kann Polonium anfassen weil die Strahlung nicht durch die Haut geht. Erst wenn es verschlucht oder inhaltiert wird entfaltet es seine zerstörende Wirkung. Diskussionen darüber gab es schon in den 1950er Jahren. Man hat sogar spezielle Filter entwickelt. Aus Kostengründen wurde darauf jedoch verzichtet und der Mantel des Schweigens drübergelegt. Im Juni 2009 wurde vom US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama ein Gesetz zur Kontolle des Tabakkonsums in Kraft gesetzt welches der staatlichen Food and Drug Administration den Zwang zur teilweisen Entgiftung der Produkte der Tabakindustrie ermöglicht. Polonium 2010 soll ganz oben auf der Wunschliste zur Eliminierun stehen (Welt).
- Radon ist ein Edelgas welches relativ häufig in der Atmosphäre vorkommt. Das Problem sind die Isotope die alle radioaktiv sind und sich in Häusern in schlecht belüfteten Räumen ansammeln können. Am natürlichen Strahlungsaufkommen auf der Erdoberfläche hat Radon mit durchschnittlich etwa 1,1 mSv/Jahr den größten Anteil (Wikipedia).
- Die direkte terrestrische Strahlung hat den zweitgrößten Anteil am natürlichen Strahlungsaufkommen mit durchschnittlich etwa 0,4 mSv/Jahr (Wikipedia).
- Kosmische Strahlung ist eine hochenergetische Teilchenstrahlung aus dem Weltall die hauptsächlich aus Protonen, Elektronen und ionisierten Atomen besteht. Pro Quadratmeter treffen etwa 1000 Teilchen in jeder Sekunde auf die Erdatmosphäre. Nur ein geringer Teil erreicht davon die Erdoberfläche. Einer höheren Dosis sind Flugreisende ausgesetzt. Bei Flugpersonal kann es zu höheren Strahlungsdosen kommen als bei Personen die mit künstlicher Strahlung in der Medizin oder in der Technik umgehen. (Wikipedia).
27.09.2006. Kosmische Strahlung könnte bei Astronauten Gedächtnisstörungen, Lernschwierigkeiten und plötzliche Ängste in Stresssituationen auslösen und den Alterungsprozess beschleunigen wie US-amerikanische Wissenschaftler bei Versuchen mit Ratten festgestellt haben (RP-Online). Kosmische Strahlung liegt mit durchschnittlich 0,4 mSv/Jahr an 4. Stelle.
- In Deutschland finden sich im Trinkwasser Konzentrationen von Uran in einer Größenordnung von 1 bis mehr als 100 µg/Liter. Die Weltgesundheitsbehörde empfielt einen Grenzwert von 15 µg/Liter nachdem zunächst 2 µg/Liter im Gespräch waren. In Deutschland gibt es in der Trinkwasserversorgung keinen Grenzwert für Uran. Gefährlicher als die Radiotoxität ist dabei die chemische Toxität (TU Freiberg). Nahrungsmittel liegen. Nahrungsmittel liegen mit durchschnittlich 0,3 mSv/Jahr an 5. Stelle.
- In Gabun finden sich die Überreste von 17 sogenannten Naturreaktoren bei Oklo. Dort kam es vor etwa 2 Mrd. Jahren zu einer hohen Urankonzentration durch die eine nukleare Kettenreaktion einsetzte. Der Reaktor war ca. 500.000 Jahre aktiv und setzte die Energiemenge frei für die ein AKW etwa 4 Jahre benötigt . Dabei wurden mehrere Tonnen Uran gespalten und auch Plutonium erzeugt (Wikipedia).
- Beim Rauchen wird das radioaktive Isotop Polonium 210 in Strahlenmengen wie beim Röntgen freigesetzt. In Raucherlungen finden sich 3 bis 4 Mal so viel Polonium wie bei Nichtrauchern. Die Lunge eines Kettenrauchers mit 20 bis 40 Zigaretten bekommt im Jahr so viel Strahlung wie nach 250 Röntgenuntersuchungen ab. Polonium 210 gehört zu den stärksten Alphastrahlern. Die tödlichen Strahlen reichen nicht sehr weit. Man kann Polonium anfassen weil die Strahlung nicht durch die Haut geht. Erst wenn es verschlucht oder inhaltiert wird entfaltet es seine zerstörende Wirkung. Diskussionen darüber gab es schon in den 1950er Jahren. Man hat sogar spezielle Filter entwickelt. Aus Kostengründen wurde darauf jedoch verzichtet und der Mantel des Schweigens drübergelegt. Im Juni 2009 wurde vom US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama ein Gesetz zur Kontolle des Tabakkonsums in Kraft gesetzt welches der staatlichen Food and Drug Administration den Zwang zur teilweisen Entgiftung der Produkte der Tabakindustrie ermöglicht. Polonium 2010 soll ganz oben auf der Wunschliste zur Eliminierun stehen (Welt).
Strahlung in der Medizin
Durch medizinische Untersuchungen bekommt ein Mitteleuropäer im Jahr durchschnittlich 4 mSv ab. Bei einzelnen Untersuchungen wie beispielsweise der Computertomograpie können auch 10 mSv erreicht werden. Der Grenzwert für beruflich strahlenexponierte Personen beträgt in Deutschland 20 mSv (Wikipedia).
Strahlenkrankheit
Die Strahlenkrankheit tritt nach akuter Bestrahlung des menschlichen Organismus durch ionisierende Strahlung auf. Sie wird unter anderem nach Strahlungsunfällen (z.B. Tschernobyl, Gundremmingen A), Kernwaffenexplosionen (z.B. Hiroshima, Nagasaki) und mutwilligem kriminell-fahrlässigem Umgang mit den Gefahrenstoffen (Majak, Uranabbau) festgestellt.
Menschliches und tierisches Gewebe weist gegenüber ionisierender Strahlung eine unterschiedliche Strahlensensibilität auf. Die Empfindlichkeit eines Organs oder Gewebesystems hängt von der Lebensdauer der Funktionszellen und der Größe der Stammzellfraktion ab. Strahlung führt in der Regel nicht zum sofortigen Tod der bestrahlten Zellen sondern zum Verlust der Teilungsfähigkeit. Haut und Schleimhaut haben zum Beispiel eine sehr hohe tägliche Zellaustauschrate. Wird der Nachschub aus den Stammzellen durch Strahlung ausgeschaltet geht innerhalb weniger Tage die gesamte Haut zugrunde. Bei Knochen bei denen der Austausch langsam vor sich geht kommt es dagegen erst nach vielen Monaten zu Strahlenschäden. Abhängig ist die Ausprägung der Strahlenkrankheit auch von der Art der radioaktiven Strahlung und ob sie nur von aussen auf den Körper wirkt oder durch inkorporierte radioaktive Substanzen direkt im Körper wirkt (Wikipedia).
Chronik
28.08.2011. Laut Bundesamt für Strahlenschutz ist die Höhenstrahlung zwischen 2004 bis 2009 angestiegen so dass die 36.000 Berufstätigen die als fliegendes Personal die meiste Zeit der Arbeit dort oben verrichten eine um 20% erhöhte Strahlendosis abbekommen. Angeblich wegen schwächerer Sonnenaktivität. Man versucht Zusammenhänge mit Krankheiten zwar immer noch zu bestreiten weil sie nicht direkt nachzuweisen sind. Es gibt jedoch laut BFS Studien die auf ein leicht erhöhtes Risiko deuten (Welt).
12.07.2011. Laut einer Studie der Universität Bern unterscheidet sich das Risiko einer kindlichen Krebserkrankung im Umkreis von Schweizer AKWs kaum vom Risiko für Kinder welche weiter entfernt wohnen (Spiegel).
07.06.2011. Medikamente helfen kaum (taz).
05.06.2011. Ungefähr 30 Kilometer von der Sperrzone um das Katastrophen AKW Fukushima 1 entfernt wurde am 7. Mai ein weisses Kaninchen ohne Ohren geboren. Es wird nun darüber spekuliert ob das mit der Radioaktivität zusammenhängen könnte (Welt).
14.05.2011. Karl Weiss, Naturwissenschaftler, Reserveoffizier der ABC-Abwehrtruppe der Bundeswehr und Bürgerjournalist schreibt darüber was "nur ein bisschen Radioaktivität" anrichtet (KarlWeiss).
05.05.2011. Die WHO gibt zu dass es bei Strahlung keine Niedrigstwerte gibt die ungefährlich sind. Bisher hat man sich nach einem Maulkorbabkommen von 1959 von der Atomlobbyorganisation IAEO die Worte in den Mund legen lassen und auf eine eigene Meinung verzichtet (taz).
03.05.2011. Die Radioaktivität um Fukushima hat gefährliche Werte erreicht. Die WHO weist Kritik zurück und kann ja eigentlich auch nix für den Maulkorberlass laut dem sie nur die Angaben der Lobbyorgansiation IAEO abnicken darf (taz).
03.05.2011. Die Radioaktivität um Fukushima hat gefährliche Werte erreicht. Die WHO weist Kritik zurück und kann ja eigentlich auch nix für den Maulkorberlass laut dem sie nur die Angaben der Lobbyorgansiation IAEO abnicken darf (taz).
27.04.2011. In der japanischen Stadt Koriyama wurde an Schulen und Kindergärten die oberste Erdschicht abgetragen weil an mehreren Stellen im Boden der Strahlengrenzwert für Kinder überschritten war obwohl er erst vor einer Woche auf 3,8 Mikrosievert pro Stunde angehoben worden ist (Spiegel).
Eine jappanische Arbeiterin hat am Katastrophen AKW Fukushima I eine hohe Strahlendosis abbekommen. Der Wert liegt laut Tepco mit 17 Millisievert um mehr als das Dreifache über dem festgelegten Grenzwert für eine Dauer von 3 Monaten. Der Wert wurde offenbar bereits Ende März gemessen. Die Frau soll im Moment keine gesundheitlichen Probleme haben. Bei radioaktiver Strahlung in dieser Dosis sind besteht auch eher das erhöhrte Risiko von Langzeitfolgen wie z.B. Krebs (Welt).
26.04.2011, 20 Uhr 00 MESZ. Die Kinder von Tschernobyl (Focus).
26.04.2011, 15 Uhr 45 MESZ. Hilfsprojekte führen Menschen zusammen (n-tv).
26.04.2011, 12 Uhr 00 MESZ. Julij Borisowitsch Andrejew (Liquidator - Baute die Spezialeinheit zur Bekämpfung der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl auf): Die Gierigen zahlen doppelt (taz).
26.04.2011, 06 Uhr 30 MESZ. Laut einer Studie von Karl Sperling (Früherer Leiter des Institits für Humangenetik an der Berliner Charité kam es 9 Monate nach Tschernobyl vermehrt zu Geburten von Kindern mit Downsyndrom. In Bayern und den damaligen DDR Gebieten hatten fast 10% mehr Neugeborene eine Gaumenspalte. Die Zahl der Totgeburten und der Kinder die innerhalb einer Woche nach er Geburt starben stieg deutschlandweit um 5%.
Laut einer Studie von Sebastian Pflugbeil (Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz) erkrankten nach 1986 auf dem Gebiet der Bundesrepublik 1,5 Mal so viele Kinder im ersten Lebensjahr an Leukämie wie im Durchschnitt der 1980er Jahre. Besonders im Süden Deutschlands ist deutlich häufiger das Neuroblastom (Wikipedia - Neuroplastom) aufgetreten.
Alfred Körblein (Umweltinstitut München) schätzt das bis 50 Jahre nach Tschernobyl etwa 8000 Menschen in Deutschland an strahlenbedingten Krebsfolgen durch die Katastrophe gestorben sein werden.
Stärker radioaktiv belastet sind vor allem im Süden Bayerns immer noch Wildschweine. Etwa 2% von 45.000 bis 50.000 erlegten Wildschweine liegen über dem Grenzwert und müssen deshalb vernichtet werden. Wildschweine essen besonders gerne Hirschtrüffel und Maronenröhrlinge die wiederum als "Radionuklidsammler" gelten. Einige Pilzarten überschreiten die Grenzwerte. Bis mindestens 2030 wird diese Belastung nicht signifikant abnehmen (Welt).
26.04.2011, 03 Uhr 45 MESZ. Die Folgen der radioaktiven Strahlung nehmen laut Dörte Siedentopf (Allgemeinärztin und Psychotherapeutin) zu. Sie fährt seit 20 Jahren nach Weissrussland um den Menschen dort zu helfen. Durch den Wind hat Weißrussland am meisten der Radioaktivität mitbekommen. Die Partnerstadt Kostjukowitschi liegt in einer Entfernung von etwa 180 Kilometer Luftlinie von Tschernobyl entfernt im Osten des Landes. Von 35.000 Menschen die dort lebten wurden 8.000 umgesiedelt. Mehr als 30 Dörfer wurden dort abgetragen und vergraben.
Die Folgen der radioaktiven Verstrahlung wüten in den Zellen und Genen und nehmen mit dem Abstand zur Katastrophe zu. Diabetes tritt vor allem wegen der Niedrigstahlung von Cäsium bei Kindern häufiger auf. Wenn es über die Nahrungskette in den Darm einer schwangeren Frau gelangt wird die Bauchspeicheldrüse der Kinder in den Entwicklung gestört. Die Bauchspeicheldrüse ist wiederum eines der sensibelsten Organe des Menschen und für die Produktion von Insulin zuständig.
Bis zum 3 Lebensjahr haben Kinder kein Immunsystem das Schäden reparieren kann. Ausserdem haben sie im Gegensatz zu Erwachsenen eine hohe Zellteilungsrate. Während der Zellteilung wirkt Strahlung jedoch besonders störend. Aus diesem Grund reichen bereits sehr kleine Strahlenmengen aus um bei Kindern gesundheitliche Schäden anzurichten.
Das Gehirn gehört nach der Geburt zu den Organen in denen es am häufigsten zu Zellteilungen kommt. Das führt das bei Strahlengeschädigten zu Nervosität und anderen diffusen Persönlichkeitsstörungen wie Konzentrationsschwäche.
In der ersten Generation sind strahlengeschädigte Ehepaare zu 30% ungewollt kinderlos. Die Schäden am Erbgut führen zu Frühaborten und Frühgeburten die zum Tode der Kinder, die noch nicht lebensfähig sind, führen.
Die radioaktiven Elemente wandern pro Jahr etwa 2 Zentimeter im Boden nach unten und dürfte damit ungefähr bei einer Tiefe von 50 Zentimetern angelangt sein. Das Grundwasser in der Gegend liegt nicht sehr tief. Über das Wasser gelangt die Radioaktivität in die Pflanzen und in die Tiere. Das grösste Problem ist die Niedrigstrahlung vor allem durch Strontium und Cäsium. Diese haben etwa eine Halbwertszeit von 30 Jahren. Es wird etwa 300 Jahre dauern bis diese radioaktiven Elemente so weit abgebaut sind dass sie im biologischen Kreislauf keine größeren Auswirkungen mehr haben.
Die Versorgung mit Medikamenten funktioniert im Großen und Ganzen. Bei der Zulassung von Medikamenten sind anscheinend hohe Bestechungsgelder notwendig.
Für Statistiken werden Vorgaben gemacht. Wegen der Prämie werden von den Statistikern die Dinge berichtet welche von den Vorgesetzten gehört werden wollen. Daher gibt es dort offiziell fast keine Krebstoten mehr. Wenn irgend möglich wird das Altersschwäche genannt.
Zwischen der WHO und der IAEO gibt es offenbar einen Vertrag von 1959. Demnach bestimmt die IAEO was die WHO bezüglich gesundheitlicher Folgen radioaktiver Strahlung untersuchen und veröffentlichen darf (Tagesschau, n-tv).
24.04.2011. Fische aus der Ostsee sind etwa 10 Mal so stark radioaktiv belastet wie Fische aus der Nordsee. In der Ostsee am stärksten belastet sind Fische aus dem Bornholmer Becken und der Danziger Bucht. Die höhere radioaktive Belastung der Ostsee soll eine Folge des Unfalls von Tschernobyl sein. Es soll aber wie immer keine Gefahr für die Gesundheit darstellen (Focus, Welt).
23.04.2011. Leben in der Todeszone (Sueddeutsche, taz). Auch nach 25 Jahren wird immer noch vertuscht . Ausser Schilddrüsenkrebs darf in Weissrussland keine Todeskrankheit auf atomare Strahlung zurückgeführt werden. Professor Bandaschewski hatte es gewagt an der Uni Gomel ein eigenes Krebsregister zu führen da er von einer sehr viel größeren gesundheitlichen Gefährdung als offiziell zugegeben ausging. Er wurde aus dubiosen Gründen ins Gefängnis gebracht und hat später das Land verlassen. Im Norden des Landes, an der Grenze zu Litauen will Weissrussland ein AKW bauen (Tagesschau).
22.04.2011. Grenzwerte werden nach politischen Gesichtspunkten festgelegt (Sueddeutsche).
21.04.2011. Die Grenzwerte für Kinder werden vom japanischen Erziehungsministerium auf 3,8 Mikrosievert pro Stunde erhöht. Das kann sich im Jahr bei 8 Stunden Aufenhalt im Freien auf 20 Millisievert aufsummieren. Das ist die Höchste Dosis für einen Mitarbeiter im AKW in Deutschland (Spiegel).
20.04.2011. Die Bäume in den belasteten Gebieten weisen im Vergleich zu Bäumen aus unbelasteten Gebieten offenbar höhere Mutationsraten auf. Wachstum und Aussehen verändern sich in den Gebieten um Tschernobyl krankhaft. Kiefern in der Gegend wachsen langsamer und zeigen viele Abweichungen vom normalen Wuchs. Es kommt zum Beispiel zu Nadelverfärbungen und geänderten Verzweigungsmustern. Es kommt offenbar auch zu neuartigen Ausleseprozessen so dass einige Kiefern besser als andere in der Lage sind die hohe Strahlung zu verkraften und nur wenige Krankheitssymptome zeigen. Andere Bäume sterben einfach ab (Welt).
13.04.2011. Neben Jod ist ein Medikament namens Radiogardase (Auch "Preußischblau" oder "Berliner Blau" genannt) des Pharmaunternehmens Heyl in Berlin das einzige Medikament gegen radioaktive Stoffe. Es ist eine Mischung aus Eisen und Blutlaugensatz (Eisen (III)-Hexacyanoferrat(II) und kann Cäsium binden um es dann über den Darm aus dem Körper zu transportieren (Focus).
13.04.2011. Neben Jod ist ein Medikament namens Radiogardase (Auch "Preußischblau" oder "Berliner Blau" genannt) des Pharmaunternehmens Heyl in Berlin das einzige Medikament gegen radioaktive Stoffe. Es ist eine Mischung aus Eisen und Blutlaugensatz (Eisen (III)-Hexacyanoferrat(II) und kann Cäsium binden um es dann über den Darm aus dem Körper zu transportieren (Focus).
12.04.2011. Die wahren Todeszahlen bleiben im Dunkeln (Welt).
Wieviel hättens denn gern? Grenzwerte nach Lust und Laune (Focus).
10.04.2011. Wieder mal ein Artikel der mit Behauptungen arbeitet die nicht wahr sind. Matthias Kepplinger schreibt in der Welt es wäre noch kein Mensch in deutschen AKWs zu Tode gekommen und zeigt damit dass er vom Thema über das er schreibt gar keine Ahnung hat. Grüsse aus Gundremmingen wo sehr wohl Menschen durch einen Unfall im AKW gestorben sind (Welt , Nixblog - Atomkraftwerk Gundremmingen).
08.04.2011. Mehr als 600 Mio Menschen sollen von der Katastrophe von Tschernobyl betroffen sein. Bis 2005 waren von ca. 830.000 Liquidatoren etwa 112.000 bis 125.000 Tot. Mehr als 90% sind jetzt schwer Krank wobei sie nicht nur an Krebs leiden sondern auch an Hirnorganischen Schäden, Bluthochdruck und Magen-Darm-Erkrankungen. Ausserdem gab es offenbar einen starken Anstieg von Tot- und Fehlgeburten. In Europa sollen deshalb ungefähr 800.000 Kinder weniger geboren sein (Welt).
07.04.2011. Die internationalen Atom(Lobby)organisationen wie IAEA und ICRP sind Weltmeister im verharmlosen. Sie gehen bei Tschernobyl immer noch offiziell von 50 Toten aus während den Untersuchungen von Wissenschaftlern auf dem Berliner Kongress zufolge die Sterblichkeit in den betroffenen Gebieten um 4% angestiegen ist und deren Berechnung nach die Todeszahl bei 1,44 Millionen Menschen liegt (taz).
23.03.2011. Wieder einmal einen interssanten Link zu den Opferzahlen von Tschernobyl gefunden: ORF.
22.03.2011. Die Strahlung in Tokio steigt rapide an. Im Zentrum im Bezirk Shinjuku sollen heute 5300 Becquerel durch Cäsium 137 und 32.000 Becquerel durch Jod 131 gemessen worden sein. Das soll zehnmal so viel wie am Vortag sein. Natürlich ist auch das wie immer weder bedrohlich noch schädlich. Ja und im nächsten Monat kommt der Osterhase zu meinen Kindern (Spiegel).
21.03.2011. Der Strahlenbiologe Edmund Lengfelder rechnet mit einem baldigen Tod von 50% der verbliebenen Arbeiter im AKW Fukushima I (Welt).
Radioaktivität bedeutet Krankheit und Tod auf Raten (Welt).
19.03.2011. Radioaktives Jod führt zu einem erhöhten Krebsrisiko. Es lagert sich vor allem in der Schilddrüse an (Wikipedia: Jod, Schilddrüsenkrebs).
18.03.2011. ARD-Korrespondent Robert Hetkämper ist der Überzeugung dass von Tepco im AKW-Fukushima I Menschen verheizt werden. Für gefährliche Arbeiten werden seiner Aussage nach von der Firma gerne Obdachlose, Gastarbeiter, Arbeitslose und Minderjährige ausgebeutet. Man bezeichnet sie als "Wegwerfarbeiter" (in Frankreich wo das Selbe gemacht wird heisst die Bezeichnung "Strahlenfutter") weil sie entlassen werden so bald sie zu stark radioaktiv belastet sind (Telepolis).
Am japanischen Katastrophen-AKW Fukushima I wird von Tepco der Grenzwert der Strahlenbelastung für die Arbeiter auf 100 Millisievert pro Stunde angehoben.
Die Gefahr der unsichtbaren Strahlen (Technology Review).
16.03.2011. Das US-amerikanische Pharmaunternehmen Anbex hat sämtliche Kaliumjodidtabletten verkauft. Seit dem Beginn der Katastrophe in Japan, bei der das AKW Fukushima I radioaktive Partikel an die Umwelt abgibt, kamen offenbar viele tausend Bestellungen vor allem von der Westküste der USA aber auch aus Japan, Südkorea und anderen asiatischen Staaten dort an. Auch der Konkurrent Fleming Pharmaceuticals kann die Lieferungen nach Japan kaum bewältigen.
22.03.2011. Die Strahlung in Tokio steigt rapide an. Im Zentrum im Bezirk Shinjuku sollen heute 5300 Becquerel durch Cäsium 137 und 32.000 Becquerel durch Jod 131 gemessen worden sein. Das soll zehnmal so viel wie am Vortag sein. Natürlich ist auch das wie immer weder bedrohlich noch schädlich. Ja und im nächsten Monat kommt der Osterhase zu meinen Kindern (Spiegel).
21.03.2011. Der Strahlenbiologe Edmund Lengfelder rechnet mit einem baldigen Tod von 50% der verbliebenen Arbeiter im AKW Fukushima I (Welt).
Radioaktivität bedeutet Krankheit und Tod auf Raten (Welt).
19.03.2011. Radioaktives Jod führt zu einem erhöhten Krebsrisiko. Es lagert sich vor allem in der Schilddrüse an (Wikipedia: Jod, Schilddrüsenkrebs).
18.03.2011. ARD-Korrespondent Robert Hetkämper ist der Überzeugung dass von Tepco im AKW-Fukushima I Menschen verheizt werden. Für gefährliche Arbeiten werden seiner Aussage nach von der Firma gerne Obdachlose, Gastarbeiter, Arbeitslose und Minderjährige ausgebeutet. Man bezeichnet sie als "Wegwerfarbeiter" (in Frankreich wo das Selbe gemacht wird heisst die Bezeichnung "Strahlenfutter") weil sie entlassen werden so bald sie zu stark radioaktiv belastet sind (Telepolis).
Am japanischen Katastrophen-AKW Fukushima I wird von Tepco der Grenzwert der Strahlenbelastung für die Arbeiter auf 100 Millisievert pro Stunde angehoben.
Die Gefahr der unsichtbaren Strahlen (Technology Review).
16.03.2011. Das US-amerikanische Pharmaunternehmen Anbex hat sämtliche Kaliumjodidtabletten verkauft. Seit dem Beginn der Katastrophe in Japan, bei der das AKW Fukushima I radioaktive Partikel an die Umwelt abgibt, kamen offenbar viele tausend Bestellungen vor allem von der Westküste der USA aber auch aus Japan, Südkorea und anderen asiatischen Staaten dort an. Auch der Konkurrent Fleming Pharmaceuticals kann die Lieferungen nach Japan kaum bewältigen.
25.11.2010. In der Region um Asse im Landkreis Wolfenbüttel ist das Krebsrisiko laut "Hallo Niedersachsen" deutlich erhöht. Die Registerstelle des Epidemiologischen Krebsregisters (EKN) hat demnach die Daten von 2002 bis 2009 ausgewertet. Die Zahl der Neuerkrankungen soll bei 12 liegen obwohl normlerweise nur 5,7 zu erwarten wären. Auch bei Frauen sollen mehr Erkrankungen, jedoch nicht signifikant vorliegen. Dafür haben diese offensichtlich das 3fache an Schilddrüsenerkrankungen. Anfang nächsten Jahres soll ein Bevölkerungsmonitoring durchgeführt werden um die Ursache aufzuklären. Die Daten sollen bis Anfang Dezember weiter ausgewertet werden.
Um ASSE herum sollen laut dem niedersächsischen Umweltministerium seit 1960 umfangreiche Messungen vorgenommen werden - also 5 Jahre bevor Herr Stoltenberg ASSE als Endlager genehmigt hat. Jedes Jahr wird die Abluft, das Oberflächenwasser, das Grundwasser und der Boden demnach in 650 Proben untersucht und dabei soll demnach bisher keine Radioaktivität in der Umgebung des Stollens aufgetreten sein (NDR, Spiegel, Sueddeutsche, taz).
24.11.2010. Im Umkreis von Atomkraftwerken hat sich laut einer Studie von Ralf Kusmierz von der Universität Bremen und Kristina Voigt sowie Hagen Scherb vom Helmholz Zentrum München das Geschlechterverhältniss bei Neugeborenen geändert. Einen ähnlichen Effekt gab es offensichtlich auch 1986 bei dem GAU von Tschernobyl (Telepolis, taz).
24.08.2010. Über die Zahl der Toten herrscht totale Uneinigkeit (Welt). Das Tschernobyl Forum schätzt 56 Tote und 4000 Krebserkrankungen. Atomkraftgegner von bis zu 500.000 Toten. Um diese Differenzen zu erklären muss man nur wieder auf die Auswirkungen der Strahlung auf den menschlichen Körper gucken. Die meisten sterben nicht an der Strahlung selbst sondern an dem Versagen des Immunsystems wenn sie krank werden. Eine genaue Untersuchung der Todesursache oder der Ursache für die jweilige Krankheit kann sich dort kaum einer leisten. Im Zweifelsfall wird daher nicht die "sekundäre Strahlenkrankheit" sondern die "primäre Krankheit" als Todesursache eingetragen. Daher dürfte die Zahl der Atomkraftgegner deutlich näher an der Wirklichkeit liegen.
18.03.2009. Radioaktive Strahlung tötet nicht nur Menschen sondern auch Insekten. Je näher am Reaktor, bei steigender Strahlenbelastung sinkt die Anzahl der Tiere (Spiegel).
17.09.2010. Pflanzen passen sich der Radioaktivität an. Proteine sorgen beispielsweise für eine erhöhte Produktion von Glycin-Betain welches Lebewesen vor den Auswirkungen radioaktiver Strahlung schützen kann (Spiegel).
18.03.2009. Radioaktive Strahlung tötet nicht nur Menschen sondern auch Insekten. Je näher am Reaktor, bei steigender Strahlenbelastung sinkt die Anzahl der Tiere (Spiegel).
11.07.2007. Rote, gelbe und orangene Vögel wie beispielsweise die Wachtel oder der Wiedehopf haben die meisten Probleme durch die Radioaktivität (Spiegel).
2007. Experten des Deutschen Krebsregisters in Mainz stellen fest dass das Leukämie-Risiko für Kinder bis zu 4 Jahren zunimmt wenn der Wohnort näher an einem Atomkraftwerk liegt. Im Umkreis von 5 Kilometern um die AKWs waren zwischen 1980 und 2003 insgesamt 37 Kinder an Leukämie erkrankt obwohl statistisch gesehen "nur" 17 Fälle zu erwarten gewesen seien. Aus unerfindlichen Gründen erklärten Sie jedoch die ionisierende Strahlung würde als Ursache für die höhere Krebsrate ausscheiden. Das Bundesamt für Strahlenschutz erklärte nach einer Überprüfung der Studie dass es Hinweise auf Zusammenhänge, aber keine Beweise geben würde (Sueddeutsche).
1997. In Deutschland zeigt die Sterblichkeit von Neugeborenen einen deutlichen Anstieg nach Katastrophe von Tschernobyl. Ähnliche Anstiege bei der Säuglingssterblichkeit aus Polen und Kiew kommen zum selben Ergebnis (Umweltinstitut).
04.09.2003. Die Bäume im Umkreis von Tschernobyl passen sich an die verstrahlte Umwelt an indem sie ihr Erbgut verändern. Die Methylierung wurde etwa um 30% gegenüber Bäumen aus einem gesunden Umfeld gestärkt (Spiegel).
1997. In Deutschland zeigt die Sterblichkeit von Neugeborenen einen deutlichen Anstieg nach Katastrophe von Tschernobyl. Ähnliche Anstiege bei der Säuglingssterblichkeit aus Polen und Kiew kommen zum selben Ergebnis (Umweltinstitut).
04.09.2003. Die Bäume im Umkreis von Tschernobyl passen sich an die verstrahlte Umwelt an indem sie ihr Erbgut verändern. Die Methylierung wurde etwa um 30% gegenüber Bäumen aus einem gesunden Umfeld gestärkt (Spiegel).
05.07.2001. Wissenschaftler der Arbeitsgemeinschaft Physikalische Analytik und Messtechnik (ARGE PhAM) veröffentlichen eine Studie welche Vorkommen von PAC-Kernbrennstoff-Kügelchen im Bereich der Geesthachter Atomanlagen an der Elbmarsch- und Elbgest bestätigen. In Untersuchungen der Unis Giessen und Marburg wirde angereichertes Uran in 15 von 16 Bodenproben nachgewiesen. Ein Einfluss durch Bombenfallout und Tschernobyl kann zweifelsfrei ausgeschlossen werden. Von den Forschern wird davon ausgegangen dass die radioaktiven Partikel bei einem vertuschten Atomunfall in einer Forschungseinrichtung freigesetzt wurden.
2001. Die Ergebnisse von Arbeiten des Wissenschaftlers Dr. Alfred Körblein vom Umweltinstitut München e.V. weissen darauf hin dass die Kinderkrebsrate in der Umgebung von AKWs erhöht ist. Körblein untersuchte Kinderkrebserkrankungen in der Umgebung bayerischer Atomkraftwerke und kommt darauf dass die Krebsrate hochsignifikant um 29% erhöht war. Um das Atomkraftwerk Gundremmingen (Nixblog)- wo am 13. Januar 1977 wegen einem Unfall im Block A das Kühlwasser aus dem Containment in die Umwelt abgelassen wurde - sogar um 38% (IPPNW-Ulm).
1999, Reanalyse der KKW2-Studie. Mit dem selben Zahlenmaterial wie die KKW2-Studie kommt die Untersuchung nur auf die Standorte der Kernkraftwerke konzentriert auf eine um 53% erhöhte Leukämierate von Kleinkindern in der Nähe von AKWs.
1997, KKW2-Studie. Untersucht wurden vom IMSD alle Standorte von kerntechnischen anlagen in Westdeutschland mit einem Auswertungszeitraum zwischen 1980 bis 1995. Die Auswertungen sollen keine statistisch signifikanten Ergebnisse gebracht haben.
1995. Bei einer Untersuchung des Instituts für Strahlenhygiene (ISH), einer Unterabteilung des BfS wird keine erhöhte Krebsrate bei Kindern um die 5 bayerischen Standorte von AKWs gefunden. Bei einer Reanalyse von Körblein wird eine signifikante Erhöhung der Krebsrate bei Kindern um 35% festgestellt wenn nur die 3 bayerischen Standorte von AKWs in die Untersuchung einbezogen werden und der Forschungsreaktor Garching und der stillgelegte Versuchsreaktor von Kahl ausgenommen werden.
1993-1995. Das Bremer Institut für Präventionsfortschung, Sozialmedizin und Epidemiologie (BIPSE) untersucht die Region Elbmarsch wegen vermehrtem Auftreten von Leukämieerkrankungen in der Umgebung des AKW Krümmel im Südosten von Hamburg. Es zeigte sich eine statistisch hochsignifikante räumlich-zeitliche Häufung von Leukämieerkrankungen bei Kindern und eine Erhöhung bei Erwachsenen.
1993. Kinlen zeigt in einer Folgestudie zu Gardner (1990) auf dass das Risiko um Sellafield nicht nur bei dort geborenen Kindern und Jugendlichen erhöht ist. Auch Kinder die ausserhalb geboren wurden und später dorhin gezogen sind tragen ein höheres Risiko.
1993. In Ostdeutschland wird eine Untersuchung der Umgebung von den DDR-Atomanlagen Greifswald, Rheinsberg und Rossendorf mit einem Untersuchungszeitrum von 1979 bis 1988 durchgeführt. Im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland existierte dort als Grundlage ein umfangreiches Krebsregister. Es zeigten sich statistisch nicht signifikant erhöhte Erkrankungsraten bei allen Krebserkrankungen und Leukämien im Nahbereich um alle drei Standorte. Im Umkreis von 0 bis 10 Kilometer zeigten sich statistisch signifikante Erhöhungen.
1993. Die Untersuchung vom IMSD (1992) wird von der Uni Göttingen um das AKW Wuergassen mit einem Untersuchungszeitraum 1980 bis 1988 erweitert. Dabei fallen statistisch nicht signifikante erhöhte Erkrankungsraten bei Leukämien und malignen Tumoren auf.
1992, KKW1 Studie. Das Institut für Medizinische Statistik und Dokumentation (IMSD) der Uni Mainz veröffentlicht eine Untersuchung zur Häufigkeit von Krebserkrankungen im Kindesalter bis 14 Jahre in der Umgebung von westdeutschen kerntechnischen Anlagen. Der Untersuchungszeitraum war zwischen 1980 bis 1990. Die Krebserkrankungen waren in der Hauptsache in den Regionen 0 bis 15 km um die Standorte unauffällig. Bei malignen Lymphomen, Leukämien, Neuroblastomen und Neprhroblastimen zeigten sich jedoch Auffälligkeiten. Besonders signifikant erhöht waren die als strahleninduzierbar geltenden akuten Leukämien bei Kinder unter 5 Jahren im 0 bis 5 Kilometer Umkreis und im 0 bis 15 Kilometer Umkreis um alle Standorte von AKWs. Die auffälligsten Ergebnisse zeigten sich bei Atomanlagen die vor 1970 in Betrieb genommen worden waren.
1990. Gardner untersucht das Risiko um die britische Atomanlage Sellafield. Dabei werden unter anderem die Nähe zum AKW und die Beschäftigung der Eltern einbezogen. In der Studie zeigt sich ein erhöhtes Risiko an Leukämie oder Non Hodgin Lymphom zu erkranken wenn man als Kind in dort in der Nähe geboren wurde.
1988. In den USA wird bei einer Untersuchung in der Umgebung der Atomanlage von Hanford festgestellt dass Kinder mit Neuralohrdefekten vermehrt von Eltern abstammen die vor der Zeugung erhöhte Strahlendosen abbekommen haben. Danach folgten weitere Untersuchungen bei denen angeborene Hüftgelenksluxationen und tracheooesohageale Fisteln als weitere Fehlbildungsarten von Kindern deren Eltern in der Anlage von Hanford beschäftigt waren festgestellt wurden.
13. September 1987. In Brasilien in Goiânia dringen zwei Diebe, Wagner Mota und Roberto Santos Alves in eine verlassene Klinik ein und stehlen ein seit 2 Jahren ausgedientes Strahlentherapiegerät weil sie das Metall für wertvoll halten. Als Folge starben 4 Menschen. Maria Gabriela Ferreira, 5,4 Gray, 2 Gehilfen eines Schrotthändlers 4,5 und 5,3 Gray, Leide Alves Ferreira. Der Schrotthändler Devair Alves Ferreira überlebte eine Strahlendosis von 7,0 Gray. Teile der Stadt sind für lange Zeit radioaktiv belastet (Wikipedia).
Samstag, 19. Juli 1986. Laut der Bilanz des sowjetischen Politbüros war die Unglücksursache grobe Fahrlässigkeit des Bedienungspersonals. 28 Menschen sind offiziell gestorben, von 208 Verletzten sollen noch 30 im Krankenhaus sein.
Samstag, 19. Juli 1986. Laut der Bilanz des sowjetischen Politbüros war die Unglücksursache grobe Fahrlässigkeit des Bedienungspersonals. 28 Menschen sind offiziell gestorben, von 208 Verletzten sollen noch 30 im Krankenhaus sein.
1982-1985. In den USA wird im Rahmen einer ökologischen Studie in der Umgebung des Siedewasserreaktors Pilgrim in Massachussetts eine höhere Inzidenz für Leukämien und maligne Lymphome nachgewiesen. Bei Erwachsenen über 25 Jahre gab es eine auffällig hähere Erkrankungsrate.
1981. Das Institut für Strahlenhygiene (ISH) fürt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen eine Studie zu Leukämien aller Altersgruppen um die Standorte von bayerischen Atomanlagen für den Zeitraum 1976 bis 1981 durch. Vorwiegend wurden keine statistisch signifikanten Auffälligkeiten festgestellt. Bei den beiden Forschungsreaktoren in Neuheberg und Garching gab es insbesondere bei Jungen unter 15 Jahren Auffälligkeiten.
1980. Ein Kasseler Kinderarzt sammelt Erkrankungsfälle bösartiger Erkrankungen. Auffällig wurde dabei die Umgebung des AKW Würgassen (Betriebszeit 1971 bis 1996). Die Fälle wurden mit den Informationen des Deutschen Krebsregisters verglichen wobei sich eine fast völlige Übereinstimmung zeigte. Es folgten weitere systematische Untersuchungen zusammen mit der Uni Bremen. Es zeigten sich statistisch signifikant erhöhte Erkrankungsraten im Abstand von 15 bis 20 km um das AKW (nicht für 0 bis 10 km, bzw. 0-15 km) Radius. Es wurden gasförmige Emissionen aus dem Kamin des AKWs diskutiert.
1977. Weitere Untersuchungen um das AKW Lingen im Auftrag der Landesregierung Niedersachsen. Es handelte sich um eine Analyse von Krebserkrankungen und Leukämien. Es wurden keine statistische auffälligen Unterschiede zwischen exponierten und nicht exponierten Landkreisen festgestellt. Die Definition von exponiert oder nicht exponiert war jedoch umstritten.
1968-1979. In den Landkreisen Emsland und Bentheim beim ehemaligen AWK Lingen (Betriebszeit von 1969 bis 1977) wird eine ökologische Studie durchgeführt. Grundlage waren Meldungen zur Mortalität an Krebs und Leukämien bei Kindern, zur Totgeburtenrate und zur perinatalen Mortalität. Das Ergebnis waren statistische Zusammenhänge mit den jährlichen Radionuklid-Emissionen des Reaktors. Durch wenig exakte Wohnortangaben lagen dem jedoch erschwerte Interpretationsmöglichkeiten der Daten zugrunde.
1966. Nach dem Zusammenstoss eines Bombers mit Wasserstoffbomben mit einem Tankflugzeug über Palomares in Spanien werden etwa 20 Kilogramm Plutonium verstreut. Die Bewohner der Gegend werden nicht evakuiert. Sie dienen seither als Versuchskaninchen und dürfen pro Jahr einmal nach Madrid zur Untersuchung reisen. Die Untersuchungsergebnisse werden geheim gehalten (Nixblog).
1966. Nach dem Zusammenstoss eines Bombers mit Wasserstoffbomben mit einem Tankflugzeug über Palomares in Spanien werden etwa 20 Kilogramm Plutonium verstreut. Die Bewohner der Gegend werden nicht evakuiert. Sie dienen seither als Versuchskaninchen und dürfen pro Jahr einmal nach Madrid zur Untersuchung reisen. Die Untersuchungsergebnisse werden geheim gehalten (Nixblog).
Artikel zum Thema Energie im Nixblog
22.10.2010. Atomkraftwerk Krümmel
22.10.2010. Atom-U-Boote
29.08.2010. Uranmunition
25.08.2010. Kernwaffenversuche
24.08.2010. Die Katastrophe von Tschernobyl
23.08.2010. Energieautarkes Städtchen Güssing
22.08.2010. Atombombenabwurf auf Hiroshima
21.08.2010. Atomkomplex Sellafield
20.08.2010. Brennstäbe und Brennelemente für Atomkraftwerke
19.08.2010. Strahlung von Kühlwasser aus Siedewasserreaktoren
05.06.2010. Deutlich erhöhte Kohlesubventionen
03.06.2010. Laufzeitverlängerung für AKWs ohne Bundesrat ist grundgesetzwidrig
19.05.2010. Deutschland darf Atomwaffen entwickeln und bauen
09.05.2010. Atomenergie in den USA
01.05.2010. Explosion der "Deepwater Horizon" verursacht Ölpest nicht nur im Mississippidelta
17.04.2010. Atomendlager Gorleben
12.04.2010. Atomstaat Nordkorea
11.04.2010. Atommacht Israel
09.04.2010. Atomwaffen werden in Amarillo zu Brennstoff
08.04.2010. Atommüllager XXL in der russischen Sajda-Bucht
05.04.2010. Atomkraft im Ausland
27.03.2010. Atomlager ASSE





