Donnerstag, 30. Juni 2011

Schmutzige-"Atom"-Bombe




Unter einer "Schmutzigen Bombe" versteht man heute einen Sprengsatz aus konventiellem Sprengstoff dem radioaktives Material beigemischt wurde welches durch die Explosion möglichst weit verteilt werden soll. Eine Nuklearexplosion findet dabei nicht statt. Man nimmt an dass Terroristen diese Waffen einsetzen könnten weil die benötigten radioaktiven Stoffe (Americium 241, Californium 252, Cäsium 137, Cobalt 60, Iridium 192, Plutonium 238 und Strontium 90) geringeren Sicherheitsvorschriften unterliegen da sie in einer Reihe medizinischer und wissenschaftlicher Anwendungen eingesetzt werden und leichter zu gewinnen sind. Früher wurde die sogenannte "Kobaltbombe" als "Schmutzige Bombe" bezeichnet. Es ist jedoch nicht bekannt dass bis jetzt eine derartige Bombe gebaut wurde.
Chronik
30.06.2011. In Moldau wurden offenbar Schmuggler festgenommen die versucht haben mehr als 1 Kilogramm Uran-235 das zum Bau einer Schmutzigen Bombe verwendet werden könnte an einen Kunden in Nordafrika zu verkaufen (Focus).
02.02.2011. Laut Berichten auf Wikileaks soll sich das Terrornetzwerk Al Khaida bemühen an radioaktives Material zu kommen.
22.01.2011. Die USA wollen in Hamburg ein System zum Aufspüren radiologischer Waffen installieren. Damit soll jeder Container der im Hafen ankommt auf schmutzige Bomben oder Strahlendes Material zu deren Herstellung durchleuchtet werden.
Januar 2010. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) äußert laut Wikileaks bei einem Treffen mit der US-amerikanischen Heimatschutzministerin Janet Napolitano die Sorge dass von Ql Khaida Kinderspielzeug benutzt werden könnte um schmutzige Bomben an Bord eines Flugszeugs zu bringen.
Januar 2009. Laut Depeschen die 2010/2011 von Wikileaks veröffentlicht wurden warnen hohe Sicherheitsvertreter bei einem NATO-Treffen vor einem Programm für "selbstgebastelte radioaktive Sprengsätze" von Al Khaida. Diese Bomben könnten gegen NATO-Einheiten und damit auch gegen deutsche Soldaten in Afghanistan eingesetzt werden. So eine Bombe würde das Gebiet um die Explosion für viele Jahre verseuchen.
2008. US-Sicherheitspersonal soll laut Veröffentlichungen von Wikileaks davor gewarnt worden sein dass Islamisten die technischen Kenntnisse zum Bau von schmutzigen Bomben haben und das notwendige Material von zweifelhaften Organisationen beziehen. An der kasachisch-russischen Grenze soll ein Güterzug mit waffenfähigem Material entdeckt worden sein.
Weitere Kommentare zum Thema Energie

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01.05.2010. Explosion der "Deepwater Horizon" verursacht Ölpest nicht nur im Mississippidelta
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11.04.2010. Atommacht Israel
09.04.2010. Atomwaffen werden in Amarillo zu Brennstoff
08.04.2010. Atommüllager XXL in der russischen Sajda-Bucht
05.04.2010. Atomkraft im Ausland
27.03.2010. Atomlager ASSE
30.04.2009. Atommüllagerung

Atomkraft "Nein Danke!"




15.01.2009. Meiner bescheidenen Ansicht als Techniker der auch schon im Anlagenbau gearbeitet hat und sich an der Stelle auch mit der Absicherung derselben beschäftigen musste ist es nicht möglich eine Anlage von der Komplexität eines Kernkraftwerkes genügend abzusichern um diese Technik wirklich seriös betreiben zu können.

Wenn es dann darum geht den Müll zu entsorgen geht es weiter. Es ist einfach nicht möglich (Nixblog- Atommüllagerung - ASSE, Gorleben und Co). Die Anbieter von Strom aus Kernkraftwerken auch nicht gerade als die günstigsten Anbieter bekannt obwohl die Kosten für so manches vom Steuerzah.. äh Staat aus Töpfen bezahlt wird die dafür nicht vorgesehen sind (unter anderem Atommüllager Moorsleben) und über die CO2-Freiheit (siehe Kommentar 26.04.2007) gibt es auch Studien die gegen die Kernkraft sprechen. Ganz zu schweigen davon dass die Erneuerbaren Energien heutzutage weit genug entwickelt sind um während der nächsten Jahre die Energieversorgung komplett zu übernehmen.


Auch das Argument dass mit der Atomkraft die man angeblich aus dem Ausland bezieht stimmt nicht. Deutschland exportiert im Moment die Energie von 3 KKWs ins Ausland unter anderem nach Frankreich.


In den Diskussionen taucht auch immer wieder das geflügelte Wort von der hochsubventionierten Sonnenenergie auf. Gegengerechnet zu einer Technik die sich erst einmal etablieren muss wird aber eine etablierte Technik und nicht das was diese Technik gekostet hat um sie zu etablieren zuzüglich das was der Stom welcher in den Forschungsreaktoren vor mehreren Jahrzehnten produziert wurde selbst unseren Kindern, Kindeskindern ... Jahr für Jahr an Entsorgungskosten ... auf der Tasche liegt. Es gibt nicht nur 100 gute Gründie die eindeutig gegen Atomenergie sprechen.


30.06.2011. In der früheren Sowjetrepublik Moldau wurden offenbar Schmuggler festgenommen die versucht haben, vermutlich an einen nordafrikanischen Staat, mehr als 1 Kilogramm atomwaffenfähiges Uran-235 zu verkaufen (Focus).


26.04.2011. Das Terrornetzwerk Al-Khaida drohte mit einer Atombombe in Europa (Welt, Focus).

26.02.2011. Ungefähr 10.000 Menschen in Deutschland demonstrieren in einer bundesweiten Aktion gegen Atomenergie (Tagesschau).



16.02.2011. Ein Schrotthändler aus Ennepetal freute sich über 300 Kilogramm Pfännchen aus Molybdän. Als er jedoch am 16. März 2010 damit in die Nähe eines Strahlendetektors kam schlug das Gerät stark aus. Strahlenexperten stellten fest dass an den Pfannen bis zu 2,9 Kilogramm Uran hafteten. Ein Teil davon angereichert. Das ist der zweite derartige Fall in Deutschland nach dem März 2006. Es wird vermutet dass das Uran in der DDR angereichert wurde und ursprünglich aus den Uranminen der Wismut stammt.

Laut Bundesumweltministerium in Deutschland wurden 2006 bis 2008 mehr als 20 Mal strahlender Schrott entdeckt. Meist sollen es sich um kleine Strahlenquellen handeln (Spiegel, Welt).



03.11.2010. RWE tauscht vor Einführung der Atom-Steuer 92 von 193 Brennelementen von Biblis aus um 280 Millionen Euro zu sparen (Tagesschau, Sueddeutsche, Spiegel). AKW-Gegner die unter dem Namen "kommando sebastien briard" ein Bekennerschreiben verfasst haben, sollen einen Brandanschlag auf die Berliner S-Bahn begangen haben (taz).



14.09.2010. Die AKW Krümmel und Brunsbüttel sollen lt. Wunsch von Vattenfall 2011 wieder ans Netz gehen (Welt).



19.08.2010. Ein EU-Projekt untersucht die Sicherheit von älteren Atomkraftwerken (Welt).



09.08.2010. Uran wird immer teurer (Telepolis).



26.07.2010. Der Forschungsreaktor in Garchin läuft länger mit waffenfähigem Uran (Sueddeutsche).



14.07.2010. Atomkraftwerken droht wegen der Hitzewelle in Deutschland die Abschaltung. Das AKW Brockdorf musste bereits vor 2 Tagen die Leistung um 50 MW herunterfahren weil die Elbe in dieser Zeit die kritische Wassertemperatur um 1 Grad überschritten hatte (Welt).

08.07.2010. In der Türkei werden Menschen festgenommen weil sie dem Parlament 170.000 Unterschriften gegen den geplanten Bau von AKWs übergeben wollten (Telepolis). Aktivisten sind auf einer zweimonatigen Protesttour rund um die Ostsee die das am stärksten radioaktiv verseuchte Meer der Welt sein soll (Telepolis).

02.07.2010. Deutschland hatte im ersten Quartal 2010 einen Exportüberschuss beim Strom von etwa 9 Mrd. Kilowattstunden. Etwa 6,7% mehr Strom wurde also hierzulande erzeugt als verbraucht. Das entspricht in etwa der Leistung die von Biblis A und B, Neckarwestheim 1, Isar 1, Philibbsburg 1 und Grafenrheinfeld erzeugt wurde. Krümmel und Brunsbüttel waren in der Zeit nicht am Netz. Wieder einmal ein Zeichen dafür dass es die angebliche "Stomlücke" nicht gibt (taz).

16.06.2010. Die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet die Atomkraft mal wieder schön (Sueddeutsche).

14.06.2010. 10 Jahre Atomausstieg und hoffentlich kein Schwarzgeldes Ende (Focus).


10.05.2010. Je älter AKWs werden um so mehr Pannen gibt es. Krümmel ist am misserabelsten, danach kommt gleich Brunsbüttel (Spiegel, SWR, Telepolis).
RWE hat von E.on für Biblis A 4,8 Terawattstunden ungenutzte Produktionsrechte des abgeschalteten AKW Stade erworben. Damit könnte das AKW 6 Monate unter Vollast oder 2 Jahre mit gedrosselter Leistung betrieben werden (Welt, Tagesschau).


07.05.2010. 2009 ging ein AKW neu ans Netz während 3 AKWs abgeschaltet wurden (Telepolis).

24.04.2010. Mehr als 120.000 Menschen demonstrieren 2 Tage vor dem 26. Jahrestag von der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gegen Atomenergie. Zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel bildeten sie eine 127 Kilometer lange Menschenkette. Die Menschen wurden mit mehr als 200 Bussen und 3 Sonderzügen zu den Sammelpunkten in Hamburg und Schleswig-Holstein gebracht. Andere kamen mit Autos oder Fahrrädern.
In Biblis haben etwa 20.000 Menschen das AKW umzingelt. Im AKW Biblis soll es seit der Inbetriebnahme bereis zu mehr als 800 meldepflichtigen Störfällen gekommen sein. 1987 gab es einen Beinahe-GAU.
Vor dem Atommüllager Ahaus demonstrierten mehr als 5000 Menschen.
Am 2. Oktober 2010 soll eine weitere bundesweite Aktion der Anti-Atom-Bewegung stattfinden. Im November soll beim Castortransport auch wieder Demonstriert werden (Tagesschau, Sueddeutsche, Spiegel, Welt, taz).

20.04.2010. Atomkraftwerk Brockdorf (taz). Proteste gegen RWE und Cernavoda in Rumänien (taz).

13.04.2010. Vattenfall soll Druck auf Schäfer verübt haben damit eine Wiese nicht zur Demonstration genutzt werden kann (taz).
10.04.2010. Die Kernkraftbranche setzt auf Minikraftwerke und meint damit gut anzukommen dass man das Zeug dezentral verteilt damit auch ja jeder drauf zugreifen kann (Spiegel).
02.04.2010. Der französische Staatskonzern Areva schürft seit 40 Jahren in Niger Uran für Atomstrom. Dabei sterben Arbeiter. Wasser und Staub sind verseucht. Durch den Kampf um das Uran kommt es zu Aufständen gegen die Regierung. Almoustapha Alhacen kam auf Einladung eines Vereins kritischer Aktionäre aus seinem Land um auf der Hauptversammlung mit Hr. Ackermann, den Chef der deutschen Bank zu sprechen. Er als Gründer der 9 Jahre alten Umweltorganisation Aghirin aus der Stadt Arlit hatte 5 Minuten Zeit um die Zustände gegen die er seit 9 Jahren kämpft zu beschreiben. Er erzählte von dem Abbau des Urans durch den Arevakonzern. Er erzählte von Millionen Tonnen radioaktiver Abfälle, verstrahltem Wasser und schweren Krankheiten und dass es die Deutsche Bank etwas angehe weil sie es mit dem vielen Geld das sie Areva leiht möglich macht. Alhacen sprach von Verantwortung wie Ackermann kurz vorher. Ackermann erwiederte darauf dass der Deutschen Bank der Umweltschutz am Herzen liege. Alhacen hat seitdem nie wieder etwas von Hr. Ackermann gehört (Spiegel).




29.03.2010. Zum ersten Mal arbeiten Gewerkschaften und Antiatomkraftbewergung zusammen um den Atomausstieg zu halten (taz)


21.03.2010. An der grössten Anti-AKW-Demo seit 20 Jahren nehmen etwa 4000 Demonstranten teil. Es wird vor allem die Abschaltung von Neckarwestheim gefordert (SWR).




19.03.2010. Das 36 Jahre alte AKW Biblis A ist wieder ans Netz gegangen. Es wurde seit der Stillegung am 29. Februar 2009 mit 68 Millionen Euro vom Betreiber RWE saniert. 27 Millionen Euro davon sollen in die Sicherheitseinrichtungen geflossen sein. Anscheinend war es vorher ziemlich unsicher (Tagesschau).


20.02.2010. EU-Kommissar Oettinger verlangt von der EU die Schaffung von Atommüllendlagern. Für hochradioaktive Abfälle wird möglicherweise ab 2025 im lothringischen Bure ein Endlager zur Verfügung stehen bei welchem man gespannt sein darf ob es dann noch ein oder zwei Jahrzehnte dauert bis man dort eine Schweinerei wie ASSE oder Morsleben hat (Tagesschau).


19.02.2010. Uralte Reaktortechniken die man aus Funktionmangel aus dem Rennen geworfen hat weil ein paar Länder meinen wieder ein paar Milliönchen in den alten Schrott investieren zu müssen weil man ja sonst nirgens Geld benötigt. Und morgen erfindet die AKW-Industrie den Stein der Weisen. Manchmal bleiben einem schon fast die Worte weg bei dem Unsinn der so verbreitet wird (Welt, Technologie Review).


09.02.2010. Sicherheitscheck für Atomkraftwerke (Telepolis).



02.02.2010. AKW Isar I das 1977 in Betrieb genommen wurde ist von Stahlrissen durch Materialermüdung bedroht (taz).

01.02.2010. Rechtsexpertin Cornelia Ziehm ist der Meinung dass eine Laufzeitverlängerung wegen "Verletzung der Schutzpflicht durch den Staat" vom Bundesverfassungsgericht gestoppt werden kann (taz).


30.01.2010. Das Verfahren bezüglich des Atomunfalls von Gronau am 22.01. 2010 soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft nicht zu einem Urteil gebracht werden (taz).


27.01.2010. Beim Unfall vom 22.01. in Gronau wurde laut Aussage der Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) von dem verstrahlten Mitarbeiter ein Behälter geöffnet der vom Zulieferer falsch als sauber deklariert worden war. In dem Behälter war jedoch Uranhexaflurid 1 (UF6). Der Mann soll die Hälfte der Strahlung abbekommen haben welcher ein Mensch normalerweise durch natürliche Umgebungsstrahlung in einem Jahr ausgesetzt ist (WDR).


22.01.2010. In der Gronauer Uranfabrik (Wikipedia) wurde am Donnerstag um 14.32 Uhr radioaktives Uranhexafluorid (Wikipedia) freigesetzt als im Bereich Behältervorbreitung ein als "leer und gewaschen" angelieferter Uranbehälter für eine Druckprüfung vorbereitet werden sollte. Dabei wurde der Mitarbeiter verstrahlt. Ihm soll es aber gesundheitlich gut gehen. Gefahr für die Bevölkerung hat natürlich (wie immer bei Unfällen in Anlagen die mit AKWs zu tun haben) zu gaaaaaaar keinem Zeitpunkt bestanden (Spiegel, Heute, Sueddeutsche, Stern, WDR, taz).



19.01.2010. Die Anti-Atom-Aktivistin Cécile Lecomte steht wegen ihrer spketakulären Kletteraktionen gegen Atomkraft vor Gericht (taz). Gefährdungsatlas für Menschen im Umkreis von AKWs (Telepolis). Dreiviertel der Deutschen wohnt in Bereichen die durch den Betrieb von Atomkraftwerken gefährdet sind (Heute).

06.01.2010. Zombies sind länger tot (taz).


05.01.2010. Bewährung für Atomkraftgegner (taz).


22.12.2009. Boombranche - Abriss von Atomkraftwerken (Welt). Die deutsche Umwelthilfe fordert die Bundesregierung auf die Berufung des ehemaligen EON-Managers Gerald Hennenhöfer zum Atomaufseher zurückzunehmen (taz).


07.12.2009. Die Öl- und Gasindustrie produzieren tonnenweise radioaktive Abfälle (Tagesschau).


01.12.2009. Umweltminister Röttgen macht den Bock zum Gärtner und holt den Atomlobyisten Gerald Hennenhöfer als Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit ins Umweltministerium (Tagesschau).



25.11.2009. Der neue Umweltminister Röttgen sieht keine Zukunft für die Atomkraft und spricht davon dass es keinen Ausstieg vom Ausstieg geben wird (Heute). Einer der zwei Reaktoren des des britischen AKWs Dungeness B musste nach einem Brand in einer Heizkesselanlage abgeschaltet werden (Spiegel).

22.11.2009. In den 70er Jahren bekamen Patienten Herzschrittmacher mit Plutoniumbatterien weil diese sehr lange halten. In Deutschland wurden diese 284 Patienten in ein Register beim Strahlenschutzamt eingetragen. Nicht erfasst sind jedoch Patienten aus anderen Ländern wie der Sowjetunion so dass durchaus solche Batterien eingeschmolzen werden können wodurch das Plutonium in die Umgebung kommen und Krebs verursachen kann (Spiegel). Pannenstillstand in deutschen AKWs und Sicherheit (Focus).


19.11.2009. Atomkraft wird überflüssiger (taz).




11.11.2009. AKWs stehen ein Drittel ihrer Laufzeit wegen technischer Probleme oder Nachrüstungen still. Insgesamt gab es in den 17 deutschen AKWs seit 1974 306 Reaktorschnellabschaltungen wobei da Neckarwestheim 1 und Phillipsburg mit jeweils 39 die Liste anführen (Spiegel).


09.11.2009. Gefälligkeitsgutachten? Altlasten Atomforschungszentrum GKSS (Telepolis).


03.11.2009. Bis heute hat Deutschland 664,6 Millionen Euro an die IAEA gezahlt. Das Atomforum soll von 1997 bis jetzt 700.000 Euro an die Betreiberfirma von ASSE für Öffentlichkeitsarbeit bezahlt haben (Sueddeutsche). Die Atomaaufsichtsbehörden sehen Sicherheitsdefizite bei neuen Druckwasserreaktoren (Telepolis).

27.10.2009. Der Versuch der Kanzlerin den Atomprotest ins Leere laufen zu lassen (Sueddeutsche).

26.10.2009. Die Versuche der Vergangenheit Atomenergie zu zähmen (Spiegel).

25.10.2009. Beim AKW Biblis sind die Rohre des Notkühlkreislaufsystems schwächer als in den Sicherheitsberechnungen angenommen (taz).

22.10.2009. Die neue Regierungskoalition will für den Export von Atom-Technologie Kredite vergeben (Sueddeutsche).

21.10.2009. Der Streit um Biblis A geht Richtung Gericht (taz). Zum Pfusch gewungen. Planungsfehler beim AKW Biblis (Sueddeutsche).

18.10.2009. Atomenergie verbilligt Klimakiller (Spiegel).

16.10.2009. Die Atom-Renaissance ist ein ideologischer Kampfbegriff. Der Realität entspricht das nicht. Der geringe Anteil an der Stromversorgung geht zurück (taz).

15.10.2009. Die voraussichtlich neue Regierung aus CDU/CSU/FDP beschliessen derweil die Laufzeiten für AKWs zu verlängern (Heute, Welt). Die Anti-Atomkraftzentrale liegt für zwei Wochen in Weißensee (taz).

13.10.2009. Die 9 ach so sicheren neueren deutschen AKWs haben durchschnittlich alle zwei Monate ein meldepflichtiges Ereigniss zu vermelden. Bei den älteren 8 Atommeilern gibt es gar jeden Monat ein meldepflichtiges Ereigniss (Sueddeutsche).

13.10.2009. RWE versucht sich bei den Grünen einzuschleimen (Sueddeutsche). Der scheidende Umweltminister Gabriel kritisiert beim AKW Emsland gravierende Sicherheitsmängel (taz).

12.10.2009. Biblis B hat 53 schwerwiegende Sicherheitsmängel und sollte abgeschaltet werden. Selbst das zuständige hessische Umweltministerium räumt ein das Biblis B "nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik entspricht" (taz).

08.10.2009. Die EU will Milliarden um damit Erneuerbare und Atomkraft zu fördern (Tagesschau).

29.09.2009. Widerstand angekündigt (Telepolis). RWE Chef Jürgen Großmann will dass die Laufzeiten aller AKWs incl. Bibls verlängert werden (Tagesschau). Der Widerstand formiert sich (Sueddeutsche).

28.09.2009. Diskussion um Atompolitk nach der Bundestagswahl (Nixblog) von gestern die uns leider Gottes eine CDU/CSU/FDP-Regierung beschert hat (SWR, n-tv, Heute).

26.09.2009. Die Behauptung dass wir Uran aus England und Frankreis bekommen würden ist glatt gelogen. Das Uran für die deutschen AKWs kommt zu 50% aus politisch instabilen Ländern in Afrika, ein Grossteil vom Rest aus Russland. Auf Lager liegt allerhöchstens das Uran für ein viertel Jahr im voraus. Somit ist also auch hier die Versorgung keineswegs so sicher wie immer behauptet wird (taz).


18.09.2009. Unter dem Titel "Entwicklung von Rechenmethoden zur Sicherheitsb
ewertung fortgeschrittener Reaktorkonzepte" lässt das Wirtschaftsministerium unter Hr. Guttenberg auf Kosten des Steuerzahlers für 1,3 Milllionen Euro neue Reaktorkonzepte entwickeln. Das Projekt soll am 1. Oktober starten. Pünktlich nach der Bundestagswahl (n-tv, Welt, Stern, Focus, Sueddeutsche, taz). CDU/CSU wollen keine neuen AKWs bauen - sagt der bayerische Ministerpräsident Hors Seehofer (CDU) (Focus, Teleolis).


08.09.2009. Nur 4% der Wähler erwarten durch längere Laufzeiten bei AKWs sinkende Strompreise. Das müssen genau die gleichen 4% sein die auch an den Osterhasen glauben (taz).


07.09.2009. Die CSU will in Zukunft härter gegen die Atomindustrie vorgehen (taz).


05.09.2009. Besuch aus dem Wendland (taz). Traktor gegen Castor. 40.000 bis 50.000 Menschen demonstrieren in Berlin gegen Atomenergie (Welt, n-tv, taz) damit ist die Anti-Atom-Bewegung zurück (taz, Telepolis). Die bezahlte Atomkraftbefürworter-Demo bringt es dagegen auf sage und schreibe 1.300 Demonstranten von denen einige lieber bei der grossen Demo mitlaufen würden (taz).


04.09.2009. Teurer Atomstrom (Telepolis).Studie liefert neue Hinweise darauf dass Wohnen in der Nähe von AKWs besonders für Kinder gesundheitssschädlich ist (Spiegel, taz).Der Anti-Atom-Konvoi nach Berlin rollt (taz) und Berlin strahlt vor Freude über den Besuch der Atomlobby (taz).


03.09.2009. Atomenergie kostet den Steuerzahler 258.000.000.000 Euro (taz) Hilfe! Frau Bundeskanzlerin Merkel - ja, diejenige die mit ihren Entscheidungen bezüglich Morsleben mehr als 2 Mrd. Euro zu verantworten hat mischt sich in die Diskussion ein (Focus). Ausserdem kommt wieder mal die Frage auf ob Deutschland Atomstrom braucht (Focus). Wie Stalin und die Sowjetunion an die Atombombe kam (Spiegel). Die Anti-Atomkraft-Bewegung läuft sich warm (taz). Zeitzünder im Gesetz zum Atomausstieg (taz).


01.09.2009. Fachkräftemangel in der Atomindustrie (Telepolis).



31.08.2009. Ausstieg von Siemens beim französischen Kernenergiekonzern Areva kostet Areva 2,05 Mrd. Euro. Auch beim Bau des Druckwasserreaktors in Finnland gibt es Probleme (n-tv).


30.08.2009. Ein Protestzug gegen Kernkraft fährt auf Traktoren von Gorleben nach Berlin (Tagesschau, Welt).


28.08.2009. Eine "Erfinderschmiede" hat ein Konzept für ein AKW aus den 60er Jahren ausgegraben und meint damit sicherer Atomenergie herstellen zu können (Technologie Review). Derweil zeigt eine Studie von Greenpeace dass der Umstieg auf nahezu 100% Erneuerbare Energien bis 2050 abgeschlossen sein kann (Telepolis). AKW-Betreiberr schicken am nächsten Freitag alle Azubis nach Biblis zu einer "Pro-Atomkraft-Demo" (taz). Da kommen direkt Erinnerungen an die Maikundgebungen der SED hoch (taz).


27.08.2009. Nach einer Studie des Bundesumweltministeriums gibt es keine Renaissance der Atomenergie (n-tv).

26.08.2009. Das Kanzleramt von Helmut Kohl hat seinen Atom-Freunden unter die Arme gegriffen (Sueddeutsche).

23.08.2009. Atomaufsicht prüft nach den immer häufigeren Zwischenfällen in Kernkraftwerken ob Vattenfall weiterhin in Deutschland derartige Anlagen betreiben darf (taz).

19.08.2009. Sicher ist bei Atomkraftwerken nur das Risiko (taz).

18.08.2009. Die NASA plant auf Mars und Mond Miniatomkraftwerke einzusetzen (Heise, Technologie Review). Der russische Atomkonzern Rosatom hat wahrscheinlich das auf die Stillegung nuklearer Anlagen spezialisierte deutsche Unternehmen Nukem Technologies gekauft (n-tv).

11.08.2009. Ein Israelischer Wissenschaftler will Fortschritte bei der Behandlung strahlengeschädigter Organismen gemacht haben (Spiegel).

05.08.2009. Forschungsreaktor Garching: Technischer Fehler an einer Rückschlagklappe (Sueddeutsche).

28.07.2009. Atomenergie aus einem Würfel (Welt).


25.07.2009. Von 17 AKWs sind in Deutschland im Moment wegen technischer Mängel nicht am Netz (Telepolis, taz).



11.07.2009. 72% der Deutschen wollen die älteren Atomkraftwerke sofort abschalten (n-tv).



06.07.2009. In Nordrhein-Westfalen gibt es zwei aktive Atomlagerstandorte, die Urananreicherungsanlage Gronau und das Zwischenlager Ahaus (WDR).




01.07.2009. Unsere liebe Bundeskanzlerin Frau Merkel hat noch nicht genug damit in Moorsleben mehrerere Mrd. Euro in den Sand gesetzt zu haben und schleimt sich bei der Atomindustrie ein (Focus). Mehr als 5000 Pannen in deutschen AKWs (Sueddeutsche).




01.06.2009. Man sieht wie verlogen die CSU ist. Während man auf der einen Seiten gegen jegliche Vernunft an der Atomenergie festhalten will (Focus) kämpft man auf der anderen Seite gegen Atommüllager in der Nähe der eigenen Grenzen (Nixblog).


29.05.2009. Länder verzögern Antiterrormassnahmen für Kernkraftwerke (Spiegel).

17.05.2009. Schon wieder einer der den Anteil der Atomenergie am Strommix in Deutschland verdoppeln muss um seine Wichtigkeit hervorzustreichen (Spiegel). Mehr als 10 bis 12% ist da nicht (Wikipedia).

12.05.2009. Atomkraftexperten treffen sich in Dresden (Focus, Telepolis). Im Moment werden laut dem Deutschen Atomforum 42 AKWs gebaut. Anträge für 81 weitere AKWs wurden gestellt.

07.05.2009. Atomstrom kostet zwischen 8,7 und 10,3 Cent / KWh (Golem).

06.05.2009. Der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) lehnt eine länger Laufzeit für das im Moment abgeschaltete AKW Brunsbüttel ab (Tagesschau).


26.03.2009. Windenergie macht Atomenergie unrentabel (taz).



11.03.2009. Atomenergie ist noch unnötiger als ein Kropf (Sueddeutsche).

10.03.2009. Bei Focus erscheint ein dicker Artikel Atomkraft nein Danke! und ein dünner Kommentar Atomkraft ja Bitte.


04.03.2009. Renaissance der Atomenergie nicht in Sicht (Sueddeutsche).


01.03.2009. Laut einer Umfrage der GFK für die "Welt am Sonntag" will die Mehrheit der Deutschen am Atomausstieg festhalten (Welt).


27.02.2009. Mit einer Lichterkette von Braunschweig über das Atommüllager ASSE II bis zum Endlager Konrad in Salzgitter demonstrierten gestern abend nach Angaben der Polizei 10.000 Menschen gegen Atomkraft (NDR). Äußerst interessant ist heute dass man bei der "Welt" sich über eine nichtrepräsentative Internet-Umfrage die angeblich völlig ohne Manipulation zustande gekommen ist ausslässt (Welt) und desweiteren einen Pro-Atomlager-in-Finnland-Artikel (Welt) bringt aber rein gar nix über die Demo und darüber dass sicher ein AKW Betreiber weigert zur Sicherheit Tonaufzeichnungen im Leitstand zu installieren.
Biblis A wurde - angeblich für Wartungsarbeiten die nur gaaanz zufällig bis nach der Bundestagswahl gehen -abgeschaltet (HR-Online) und zeigt damit dass man es eigentlich gar nicht benötigt.




11.02.2009. Bisher habe ich noch vergessen zu erwähnen dass 2008 erfreulicherweise kein einziges AKW neu ans Netz gegangen (Telepolis) ist. 44 AKWs sind im Moment im Bau allerdings werden etwa 150 Stück in den nächsten 10 Jahren abgeschaltet was bedeutet dass die Zahl der AKWs auch weiterhin sinken wird.


06.02.2009. Es wird mal wieder festgestellt dass Atomkraft ganz und gar nicht taucht um CO2 zu sparen (Zeit). Die Atomindustrie wurde alleine in Deutschland in der Vergangenheit mit mehr als 100 Mrd. Euro subventioniert um die Preise niedrig zu halten. Vattenfall wird sich vielleicht in 3 bis 4 Jahren dafür entscheiden neue Atomkraftwerke zu bauen (Spiegel). Das bedeutet wir sind bei 2012. Dann kommen die Planungs- und Genehmigungsverfahren. Danach sind wir bei 2015 bis 2016. Dann kommen etwa 8 Jahre Bauzeit dann sind wir bei 2024 in rund 15 Jahren. 'Wenn nun ein größerer Zwischenfall in einem laufenden KKW passiert (und das ist nur eine Frage der Zeit) sind bevor der Meiler ans Netz geht die ganzen Investitionen in Milliardenhöhe pro KKW futsch. Nicht nur meiner Ansicht nach will man mit der Atom-Kampagne im Moment längere Laufzeiten erreichen (Tagesschau). Mehr nicht wirklich.




28.01.2009. Eine neue Studie kommt zu dem Schluss dass man durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien ab 2020 kein Atomkraftwerk mehr in Deutschland benötigt (Stern).



22.10.2008. Die atomare Bedrohung nimmt unter anderem deshalb wieder zu weil man in Zeiten knapper Ressourcen und Klimawandel wieder mehr zum Bauwww.welt.de/wissensc von Atomkraftwerken tendiert.

14.08.2008. Es gibt in Deutschland keinerlei Stromknappheit. Der Strom von 3 Kernkraftwerken wird bereits jetzt ins Ausland verkauft.


05.08.2008. In einigen Teilen Deutschlands ist das Trinkwasser deutlich schwerer mit dem giftigen Schwermetall Uran belastet als bisher bekannt war (Spiegel). Das Gesundheitsministerium wollte sich bis Ende 2008 um einen Grenzwert kümmern was aber so weit mir bekannt ist bis jetzt (21. Februar 2009) nicht geschehen ist.




23.05.2007. Manche Pilze können von von radioaktiver Strahlung leben (Welt).

26.04.2007. Eine Studie belegt dass Atomkraft nicht CO2-frei ist und Strom und Wärme besser und kostengünstiger mit modernen Blockheizkraftwerken erzeugt werden kann (Haustechnikdialog).



14.11.2006. Im Atomkraftwerk Ringhals kommt es zu einem folgenschweren Brand so dass ein Reaktor im Schnellverfahren abgeschaltet werden musste (Telepolis).

März 2006. Im brandenburgischen Henningsdorf regiestriert ein Schrotthändler gefährliche Strahlung aus einer Schrottlieferung aus Osteuropa. Sie enthielt 47,5 Gramm hoch angereichertes (zu 80%) Uran. Tauglich für den Bau von Atombomben In der Zwischenzeit wurde ermittelt dass dieses Uran aus einem Forschungsreaktor in Russland stammt (Spiegel).

2003. Das AKW Stade geht vom Netz

1998. Im spanischen Algeciras schmilzt ein Stahlwerk eine Cäsium-137-Quelle ein. Über den Kamin wurde danach strahlender Staub über einem großen Teil Europas verteilt. Auch in Deutschland wurde erhöhte Gammastrahlung gemessen (Spiegel).

1994. In Estland stirbt ein Mann nach dem Diebstahl eines Röhrchens voll Cäsium 137 an akuter Strahlenkrankheit (Spiegel).


1988. Der Atomversuchsreaktor in Jülich wird stillgelegt. Man rechnet mit einer Abklingzeit von mehr als 60 Jahren für den Reaktorkern der mit radioaktiven Isotopen wie Cäsium 137 und Strontium 90 verstrahlt ist. Dafür gibt es zur Zeit immer noch keine Zerkleinerungstechnik. Die Einlagerung in das Endlager Konrad soll in überschaubarer Zeit nicht in Frage kommen (taz).

1985. Ein Bericht über Fremdarbeiter (Strahlenfutter) die in westdeutschen Atomkraftwerken eingesetzt werden um das Gesundheitsrisiko der Stammbelegschaften zu verringern (Spiegel).


1978. Im Atomversuchsreaktor Jülich ereignet sich ein Störfall der verschwiegen wird und erst 20 Jahre später ans Licht kommt. Der Betreiber "Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor" will den 2.100 Tonnen schweren Kern auf einem Lufkissenschlitten um 200 Meter versetzen und den Boden dekontaminieren (taz).


13. Januar 1977. Bei einem Unfall wird der gesamte Reaktor des AKW Gundremmingen A zerstört (Nixblog).


19. November 1975, 10 Uhr 42. Im AKW Gundremmingen kommt es zu deinem Unfall bei dem zwei Menschen sterben. (Nixblog).


1966. Das AKW Gundremmingen A geht ans Netz.


1963. Der TÜV äußert nach der Prüfung der Baupläne für das AKW Gundremmingen schwerste Bedenken weil bei einem Bruch der Speisewasserleitung das Reaktordruckgefäß innerhalb von 10 Sekunden alles Wasser verlieren. würde. In der Folge würden praktisch alle radioaktiven Spaltprodukte aus dem AKW in die Atmosphäre freigesetzt werden. Das bayerische Umweltministerium gibt dennoch die Genehmigung zum Bau (ÖDP).


1. Juli 1959. Die Atomindustrie gründet mit dem Deutschen Atomforum e.V. ihre eigene PR-Agentur (Sueddeutsche).

1958. SPD und Gewerkschaften rufen Aktionsbündnisse wie "Kampf dem Atomtod" ins Leben.


1957. Die International Atomic Energy Agency, kurz IAEA, mit Sitz in Wien wird gegründet um radioaktive Spaltprodukte zu kontrollieren und Atomenergie weiter zu verbreiten (Sueddeutsche).
Kommentare zum Thema Energie im Nixblog


















Montag, 27. Juni 2011

Zensur und Folter in Spanien



In Spanien ist Folter wie es aussieht weit verbreitet. Weil das immer offenbarer wird  versucht man auch an der Stelle immer wieder  mit Zensurmaßnahmen den Deckel des Schweigens zu halten. Im Moment ist man dabei das Büchlein "Manual del torturador" ("Handbuch der spanischen Folterer" PDF-Datei / spanisch) vom baskischen Verlag Txalaparta aus den Bibliotheken zu verbannen. Der Verlag sah sich daher genötigt es als PDF-Datei im Internet zu veröffentlichen. Folterberichte aus den Jahren 1996 bis 1999 von der Madrider "Vereinigung gegen die Folter" wurden angeblich wegen dem Datenschutz im Internet zensiert (Telepolis).

27.06.2011. Spanien steht weiterhin wegen der Folterpraxis in der Kritik (Telepolis).

Mittwoch, 22. Juni 2011

Erneuerbare und Energiespeicher 2011



Mittwoch, 22. Juni 2011. In Blythe in Kalifornien wurde von den Firmen Solar Millennium und Solar Trust mit dem Bau des größten Solarkraftwerks der Welt begonnen. Die Bauabschnitte haben jeweils 242 MW. Davon werden 4 gebaut. Die Anlage soll nach Abschluss der Arbeiten etwa 1 GW Leistung haben. Der Strom der Anlage wird von dem Energieversorger Southern California Edison (SCE) abgenommen. Damit werden die gesetzlichen Forderungen erfüllt. In Kalifornien müssen Energieversorger bis zum Jahr 2020 33% des Stroms aus Erneuerbaren Energien beziehen (Telepolis).

Montag, 20. Juni 2011. Ein Elektro Bus der US-amerikanischen Firma Proterra soll bis zu 80% (in 12 Jahren 600.000 US-Dollar) an Betriebskosten gegenüber einem Diesel einsparen können. Verwendet werden offenbar Lithium-Titanat-Batterien (Technology Review). Feindbild Ökodiktatur (taz).

Sonntag, 19. Juni 2011. Der französische Energiekonzern Total plant für 1,4 Mrd. Euro die Übernahme des US-amerikanischen Solarunternehmens Sunpower (Welt). Google investiert in Erneuerbare Energien (Welt). Forschung an möglichen Nebenwirkungen Erneuerbarer Energien (Focus). In China streiten sich Kohle und Erneuerbare um die Vorherrschaft (Spiegel).

Freitag, 17. Juni 2011. In Spanien und Frankreich wurden soeben die Arbeiten an zwei grossen Solarkraftwerken abgeschlossen (Technology Review). In Deutschland läuft die Entwicklung der Batterietechnik sehr zögerlich (Technology Review).

Donnerstag, 16. Juni 2011. Geothermie könnte bis 2050 den Anteil an der Stromerzeugung auf  3,5% verzehnfachen  (Sueddeutsche). Neben Daimler ist auch der japanische Automobilhersteller Hyundai bei der Entwicklung von Fahrzeugen mit Brennstoffzellen vorne mit dabei (Technologie Review). 200 Milliarden für ein paneuropäisches Stromnetz (Focus). Nachdem der Markt für Solaranlagen in den letzten Monaten stark zurückgegangen ist wird die Solarförderung doch nicht wie geplant gekürzt (Tagesschau, Telepolis, Sueddeutsche, Focus).

Dienstag, 14. Juni 2011. Chinesische Firmenwollen sich an deutschen Solarunternehmen beteiligen (Spiegel). Laut einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ist eine komplette Umstellung auf Erneuerbare Energien bis 2050 möglich (Focus).

Pfingstmontag, 13. Juni 2011. Energiekosten senken mit Solarwärme (Focus).

Freitag, 10. Juni 2011. Google weitet seine Fahrzeugflotte mit Elektroautos auf mehr als 30 Fahrzeuge aus und erweitert seine Ladeinfrastruktur. Die Firma soll nun 71 neue Level-2-Säulen mit Spannungen zwischen 208 und 240 Volt und Stromstärken zwischen 12 und 80 Amper installiert haben nachdem Google bereits in den letzten Jahren 150 Level-1-Stationen mit einer Spannung für 120 Volt und einer Stromstärke von 16 Ampere aufgestellt hat.. Weitere 250 Ladestationen sind offenbar geplant (Golem).
In Norderstedt bei Hamburg möchte die Moscheegemeinde mit zwei Windkraftanlagen in Türmen bauen um ein Drittel des benötigten Stroms selbst herzustellen. die Rotorblätter sollen aus Glas sein um damit Licht- und Schatteneffekte zu ermöglichen (taz).
Flussbatterien für die Massenproduktion (Technology Review).
Die Schattenseiten der Biotechnologie (Focus).

Donnerstag, 09. Juni 2011. Insgesamt will die Schwarzgeldregierung bis zum 30. Juni 8 Gesetze zur Energiewende verabschieden: 1. Atomgesetz, 2. Förderung von Ökoenergie, 3. Öko-Fonds, 4. und 5. Windenergie an Land und auf See, 6. Gebäudesanierung, 7. Ausbau der Stromnetze und 8. Energiewirtschaftsgesetz (Stern).
Schwimmende Flusskraftwerke (Telepolis).
Auf der Solarmesse in München herrscht kein Sonnenschein (Focus).

Dienstag, 07. Juni 2011. Die Schwarzgeldregierung plant Forschungsprojekte für Speichertechniken, Kostenreduzierung bei Wind- und Sonnenenergie, Transmutation und CCS-Verklappung (Spiegel). Wind und Sonne werden ausgebremst (Telepolis). Windräder aufm Meer bekommen 5 Mrd Euro, Windräder aufm Land werden Fördergelder entzogen (Tagesschau).

Montag, 06. Juni 2011. Freizeitpark AKW Kalkar. Für den Strom soll ein Windrad und eventuell eine Biogasanlage gebaut werden (Spiegel).
Öko-Fonds bei denen sich Investitionen lohnen könnten (Spiegel).

Samstag, 04. Juni 2011. Bundeswirtschaftsminister Rösler (Mövenpickpartei) möchte Kompetenzen zur schnelleren Genehmigung von Stromnetzen von den Ländern auf den Bund übertragen haben. Die Länder wehren sich dagegen. Der Aufbau einer neuen, etwa 240 Mann grossen  Behörde wäre nicht vor Ende 2012 zu schaffen (Focus, Spiegel).

Freitag, 03. Juni 2011.  Google verstärkt sein Engagement bei neuen Energien  in dem 2 bis 3 % der Finanzmittel in Wind- und Sonnenenergie gesteckt werden (Heise).

Donnerstag, 02. Juni 2011. Schleswig-Holstein will in die Offshore-Technologie einsteigen und bei der Betreuung von Windparks mitwirken (taz).
Der Brennstoffzellen-Mercedes hat die Erdumrundung geschafft (Welt). Daimler will nun bereits 2014, ein Jahr früher als ursprünglich geplant, mit der Großserienfertigung von Brennstoffzellenfahrzeugen beginnen. Im Moment wird eine Kleinserie mit 200 Fahrzeugen gebaut. Zusammen mit dem Industriegashersteller Linde will man den Bau von Wasserstofftankstellen forcieren. Bis jetzt hat Daimler ungefähr 1 Mrd. Euro in die Entwicklung von Brennstoffzellenfahrzeugen investiert (Spiegel).

Dienstag, 31. Mai 2011. Handwerker bereiten sich aufs Geldverdienen durch die Energiewende vor (Welt). Strom aus Windmühlen vermehrt sich in China stark (Telepolis).

Montag, 30. Mai 2011. Stromernte mit Drachen (Spiegel).
Der Bau neuer Gas- und Kohlekraftwerke und Energiespeicher soll erleichtert werden. Die Förderung von Solaranlagen soll um bis zu 34% gekürzt werden wenn mehr  Kapazität aufgebaut wird (Tagesschau, Sueddeutsche, Spiegel, Welt, taz, Telepolis, Tagesschau).

Samstag, 28. Mai 2011. Windenergie als Wirtschaftsmotor. Bis 2030 soll die Windenergie in Deutschland auf eine Leistung von 25 GW ausgebaut werden (Focus).

Donnerstag, 26. Mai 2011. Meerwasserkühlung an Stelle von Kühlung mit Atomstrom (Heise). Strom aus Erneuerbaren Energien ist auf Dauer günstiger als Atomstrom (Sueddeutsche).  In Deutschland hält sich die Begeisterung für Elektrofahrzeuge in Grenzen (Telepolis).

Mittwoch, 25. Mai 2011. Dezentrale Stromversorgung kann großflächigen Stromausfall verhindern (Telepolis). E.ON ist der Meinung dass sich Erneuerbare Energien in Deutschland nur selten lohnen (Spiegel). In Afrika boomt die Sonnenenergie (Technology Review).´

Dienstag, 24. Mai 2011. Die Energieausbeute bei Solarzellen soll durch eine neueentwickelte Technik der Firma TenKsolar um 50% gesteigert werden können. Die Solarmodule sollen nach dem Vorbild von RAID-Computerspeichern entwickelt worden sein (Technology Review).

Montag, 23. Mai 2011.  Elektroautos werden in Zukunft die Bedürfnisse von etwa 10% der Bevölkerung abdecken (Telepolis).

Donnerstag, 05. Mai 2011.  Die Schwarzgeldkolalition möchte den Anteil der Windenergie bis zum Jahr 2020 verdoppeln und dazu mehr Subventionen verteilen (Spiegel). Solarenergie und Schwermetalle (Sueddeutsche).

Mittwoch, der 04. Mai 2011.  In Baden-Württemberg wird in den nächsten Jahren als Umweltminister Frank Untersteller (Die Grünen) für die Energiewende zuständig sein. 10% des Stroms sollen seiner Meinung nach bis 2020 aus Windkraftwerken kommen, zudem will er offensichtlich Anreize für Gaskraftwerke schaffen (Nixblog - Wahlen 2011 in Baden-Württemberg, taz).
Bei Siemens füllen sich durch den Umstieg auf Erneuerbare Energien die Kassen (Sueddeutsche).

02. Mai 2011. Der erste deutsche kommerzielle Offshore-Windpark "Baltic 1" ging heute morgen planmäßig ans Netz nachdem das Bundeskanzler Merkel (CDU) und Ministerpräsident Erwing Sellering (SPD) auf den roten Knopf gedrückt haben. Wegen zu starkem Wind musste die Presseausfahrt zum Windpark ausfallen (NDR, Welt).

01. Mai 2011. In Großbritannien wurde trotz Subventionen in diesem Jahr bisher nur etwa 500 Elektroautos verkauft (Golem).
Der Windpark Baltic I soll morgen offiziell eröffnet werden (Spiegel).

27. April 2011. Laut Deutscher Umwelthilfe ist ein Atomausstieg in Deutschland bis 2015 möglich. Bis 2030 ist der Studie nach ein kompletter Umstieg auf Erneuerbare Energien machbar (taz, Telepolis).
Das Bahn-Hochspannungsnetz wird als zusätzliche Stromautobahn für das Öffentliche Netz überprüft (taz).
Im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien will man offenbar Vibrationen von Autos auf Strassen mittels Piezoelektrischen Sensoren ins Strom umwandeln. Auf einem Strassenstück von einem Kilometer Länge soll so bis zu 44 Megawatt, der Strom für knapp 31.000 Haushalte, erzeugt werden können (Golem).
Die EnBW möchte in die Taschen des Steuerzahlers greifen um Hilfen zum Bau von Hochseewindanlagen bekommen (Spiegel).

24. April 2011. Windmühlen und Solardächer entsprechen nicht jedermanns Sinn für Ästhetik (Welt) Tote Menschen durch Uranabbau, Öl das im Golf von Mexiko Schaden anrichtet ... stören Gar Nix aber bedeutend mehr. Auch ohne AKWs kein Stromausfall in Sicht (Focus). Strom aus der Konservendose - Energiespeicher marschieren voran (Focus).

23. April 2011. Die Labels zum persönlichen Atomausstieg (Welt) der einen Boom erlebt (Stern).

22. April 2011. Intelligente Stromnetze (taz). Die Regierung versuchts bei der Windenergie mit Subventionen (Welt).

21. April 2011. Technik zur Energiewende und Ablösung der Atomenergie (taz).
Die Gasriesen greifen mit Schiefergas die Erneuerbaren Energien an (taz).
Erneuerbare Energien in den USA (taz).

20. April 2011. Die EnBW möchte laut Hans-Peter Villis (EnBW-Chef) in Zukunft mehr auf "dezentrale Energieerzeugung" setzen und Erneuerbare Energieanlagen vor Ort aufbauen. Mit Kommunen und Stadtwerken will man neue Partnermodelle eingehen. Bis 2020 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien auf 20% erhöht werden. Die Abschaltung der AKWs Neckarwestheim I und Philippsburg soll laut Finanzvorstand in diesem Jahr 350 bis 450 Mio Euro kosten. Das dreimonatige Moratorium kostet EnBW demnach etwa 80 Mio Euro. In den Aufsuchtsrat wurden die von dem Noch-Ministerpräsidenten Stefan Mappus vorgeschlagenen Personen gewählt, darunter Helmut Rau (CDU), Ulrich Goll (Noch-Justizminister) (SWR).

19. April 2011. Die 4 grossen Stromkonzerne machen laut Greenpeace fast nix für die Umwelt. Sie haben offenbar nur einen popeligen Anteil von 0,5% an den Erneuerbaren Energien (taz).

18. April 2011. Zahlensalat zum Atomausstieg (Spiegel).
Das Solarkraftwerk Andasol-3 das in diesem Jahr ans Netz geht soll 50 MW Strom liefern und das auch in der Nacht wenn keine Sonne scheint (Welt).
Strompreissteigerungen durch Atomausstieg werden sich in Grenzen halten (Telepolis, Tagesschau, Sueddeutsche, Spiegel).
Bei Greenpeace Energy soll es ab Herbst einen Windgastarif geben (Telepolis).

17. April 2011. Nicht in jedem Öko-Fonds ist nur Öko drin. Im Klimawandel-Fonds "HSBC GIF Climate Chance" gehört  beispielsweise Tepco, der Betreiber des AKW Fukushima I zu den 10 größten Positionen. Die einstige Führung Japans bei Erneuerbaren Energien wurde verspielt (Welt).

16. April 2011. Die Chance der Erneuerbaren Energien (Sueddeutsche).

15. April 2011. Die Ministerpräsidenten im Kanzleramt schachern um Wegegeld für neue Stromleitungen (Telepolis, Tagesschau, Sueddeutsche, Spiegel, Welt). 

12. April 2011. Greenpeace hat einen Plan - Zur Energiewende (Telepolis, taz).Japan - Technologisch führend bei Erneuerbaren Energien aber nix umgesetzt (taz).
Der Anteil der Erneuerbaren Energien hat sich zwischen 1999 und 2009 fast verdoppelt (Telepolis).
Atomausstieg führt zum Fortschritt (Sueddeutsche).

11. April 2011. Seit 1990 hat sich der Anteil der Erneuerbaren Energien in Deutschland vervierfacht (Spiegel, taz).

19. März 2011. In Japan scheint es deutlich einfacher zu sein, Energie aus Erdwärme zu gewinnen, als in Deutschland (Welt).

18. März 2011. Bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan haben im Gegensatz zu den Atomkraftwerken offenbar sämtliche Windkraftanlagen die Sache unbeschadet überstanden. Der Windpark Kamisu ist damit der erste  Offshore-Windpark, der einem Tsunami unbeschadet überstand. Er liegt 40 Kilometer vor der Küste Japans in einer Entfernung von 300 Kilometern zum Epizentrum des Erdbebens und musste Wellen mit einer Höhe von 5 Metern standhalten. Die sieben Turbinen mit je 2 Megawatt schalteten sich während des Bebens und des Tsunamis automatisch kurz ab. Kurze Zeit danach gingen sie aber wieder in Betrieb und lieferten dringend benötigten Strom. Ende 2010 lieferten in Japan insgesamt 1746 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 2304 Megawatt Strom  (Klimaspot, Windenergie.at).

07. März 2011. Unter dem Vorwand "Umlage für Erneuerbare Energien" zocken die Energieversorger dem Bürger 1,3 Milliarden Euro zuviel ab (Sueddeutsche).
In Mecklenburg wird bis Ende März in der Warnow ein schwimmendes Mini-Strömungskraftwerk getestet. Es bringt mit eineinhalt Metern Höhe bei einer langsamen Fließgeschwindigkeit von ca. 1 Meter/Sekunde eine el. Leistung von 750 Watt. Es soll als Vorbild für größere 3KW-Anlagen dienen. In Zukunft sollen dafür Bauanleitungen für jedermann kostenlos zur Verfügung gestellt werden (Focus).
Die Deutschen wären für einen schnelleren Atomausstieg im Durchschnitt bereit 10 Euro pro Monat mehr für Strom zu bezahlen (Spiegel, Welt, Stern).

04. März 2011. Das Projekt "Kombikraftwerk 2" vom Frauenhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik zeigt dass mit heutiger Technik eine sichere Stomversorgung alleine durch Erneuerbare Energien in Deutschland möglich ist. Bei dem Projekt wurden Wind-, Biogas- und Solarkraftwerke so verknüpft und gesteuert dass sie neben dem Lastgang auch die Systemdienstleistungen übernehmen und damit die Netzstabilität ohne grosse zentrale Kraftwerke aufrechterhalten (Telepolis).

26. Februar 2011. In Kalifornien wird zu einem Preis von 6 Mrd. US-Dollar auf einer Fläche von 10.000 qm ein Solarkraftwerk mit einer Leistung von 1 GW aufgebaut. Im Moment die grösste derartige Anlage der Welt. 800.000 Haushalte sollen mit dem Strom versorgt werden (Welt).

11. Februar 2011. Die Erhöhung der Umlage für die Erneuerbaren Energien Ende 2010 wurde als Anlass genommen die Strompreise nach oben zu treiben. Laut Umweltbundesamt hat diese Umlage damit aber gar nichts zu tun. Im Gegenteil. Die Kostensenkungen bei der Strombeschaffungen werden nicht an die Kunden weitergegeben. Die zugrundeliegende Studie geht davon aus dass ohne Erneuerbare Energien der Strompreis in den nächsten Jahren nicht um 11% sondern um satte 20% ansteigen würde (Telepolis).

09.02.2011. EU-Energiekommissar Oettinger spricht von Strompreiserhöhungen von 2 Cent pro KWh die wegen dem Ausbau auf den Bürger zukommen. Macht bei einem Vierpersonenhaushalt mit 4500 KWh Jahresverbrauch etwa 90 Euro Mehrkosten pro Jahr aus (Tagesschau).

08.02.2011. Das grösste Windrad steht im Moment in Rheinland-Pfalz auf einer Anhöhe des Pfälzer Waldes über dem Weiler Schneebergerhof. Die Windkraftanlage E-126 mit einer Nennleistung von 7,5 MW ist 198 Meter hoch. Der Turm wiegt 2800 Tonnen und hat eine Höhe von 131 Metern. Die Anlage soll mehr als 18 Mio KWh pro Jahr liefern womit sich mehr als 5000 Haushalte mit je 3 Personen versorgen lassen.
Der eigentliche Einsatzort dieser "Riesenräder" soll Offshore auf Hoher See sein. Die nordschwedische Markbygden Wind Farm deren Bau in diesem Jahr beginnt soll hauptsächlich mit Windrädern dieses Typs bestückt werden.  Dieser Windpark soll einmal 1100 Anlagen umfassen und 8% des Energiebedarfs Schwedens erzeugen. Die Windkraftanlagen werden aber weiterhin wachsen. In Planung sind bereits 10 MW Anlagen (Focus).

04.02.2011. Der Markt für Minikraftwerke von Autoherstellern ist am wachsen. Nach VW steigt jetzt auch Honda in die Herstellung ein (Focus).
Nachdem man ungefähr 10 Jahre geschlafen hat wird von der EU der Ausbau der Energienetze für 200 Millionen Euro wird beschlossen. Bezahlen soll es der Verbraucher über die Strom und Gasrechnung (Sueddeutsche).

03.02.2011. Der dringend notwendige Ausbau der Stromnetze geht weiter schleppend voran (Focus).

27.01.2011. Die Pumpspeicherkraftwerke waren in ihrer Leistung bisher ziemlich begrenzt. Nun gibt es jedoch eine revolutionäre Idee welche das Problem der Energiespeicherung lösen könnte. Eduard Heindl von der Hochschule Furtwangen schlägt vor bei Energieüberschuss einen künstlichen Berg durch Wasserdruck anzuheben um später bis zu 80% der aufgewendeten Energie beim Absenken wieder zu gewinnen. Zwei derartige Speicher zu Kosten von jeweils 400 Mio. Euro die auf 24 Cent pro Kilowattstunde umgelegt werden sollen den Berechnungen nach ausreichen. Die Natur soll weniger darunter leiden als bei einem gewöhnlichen Pumpspeicherkraftwerk (Handelsblatt).
Frankreich will bis 2020 entlang der Küsten 600 Windturbinen aufstellen. In einer ersten Phase sollen damit 3000 MW Strom produziert werden.. Das Projekt soll 10.000 Jobs schaffen und zehn Mrd. Euro kosten (Telepolis).

27.01.2011. Atomtransporte
23.01.2011. Atomkraftwerk Grafenrheinfeld
16.01.2011. Wasserstoffbomben explodieren über Palomares
13.01.2011. Atomwaffentestgelände Bikini-Atoll
11.01.2011. Energieautarke Insel Samsø
28.11.2010. Atomkraft und Krankheiten
22.10.2010. Atomkraftwerk Krümmel
22.10.2010. Atom-U-Boote
29.08.2010. Uranmunition
25.08.2010. Kernwaffenversuche
24.08.2010. Die Katastrophe von Tschernobyl
23.08.2010. Energieautarkes Städtchen Güssing
22.08.2010. Atombombenabwurf auf Hiroshima
21.08.2010. Atomkomplex Sellafield
20.08.2010. Brennstäbe und Brennelemente für Atomkraftwerke
19.08.2010. Strahlung von Kühlwasser aus Siedewasserreaktoren
05.06.2010. Deutlich erhöhte Kohlesubventionen
03.06.2010. Laufzeitverlängerung für AKWs ohne Bundesrat ist grundgesetzwidrig
19.05.2010. Deutschland darf Atomwaffen entwickeln und bauen
09.05.2010. Atomenergie in den USA
01.05.2010. Explosion der "Deepwater Horizon" verursacht Ölpest nicht nur im Mississippidelta
17.04.2010. Atomendlager Gorleben
12.04.2010. Atomstaat Nordkorea
11.04.2010. Atommacht Israel
09.04.2010. Atomwaffen werden in Amarillo zu Brennstoff
08.04.2010. Atommüllager XXL in der russischen Sajda-Bucht
05.04.2010. Atomkraft im Ausland
27.03.2010. Atomlager ASSE