23 Uhr 45 MEZ. Es gab im Katastrophengebiet ein weiteres Nachbeben mit der Stärke 6,0. Das Epizentrum lag 72 Kilometer südöstlich von Fukushima und 180 Kilometer nordnordöstlich von Tokio.
23 Uhr 00 MEZ. Stefan Mappus (CDU) will seinen Wohlstand der auf dem Leid und Tod unzähliger Menschen auifbaut auf keinen Fall reduzieren und warnt vor den angeblichen Folgen eines überstürzten Ausstiegs aus der Atomkraft (
Gar Nix hat seine Meinung dagegen in den letzten Tagen noch einmal revidiert. Bisher war er der Meinung dass es reicht wenn man die Laufzeiten wie im Ausstiegsvertrag festgelegt auslaufen lässt. Jetzt ist er der Meinung dass wir kein Recht haben anderen das Leben zu nehmen oder ihnen einen langsamen Tod zuzumuten um unsere fetten Bäuche vollzuhauen. Wer dazu genaueres wissen will. Es geht an der Stelle um den Uranabbau. Desweiteren haben wir keinerlei Recht dazu unseren Nachkommen Müll zu hinterlassen der für undenkbare Zeiten hochgefährlich bleibt und zum dritten hat man auch kein Recht dazu Millionen andere Menschen während der Betriebszeit der AKWs der Gefahr auszusetzen die gerade die Menschen in Tokio einholt. Dort werden wohl viele Menschen an Strahlenkrankheit sterben. Tausende, vielleicht Millionen. Die AKWs müssen sofort abgeschaltet werden. Auch wenn dann auf das Eine oder Andere verzichtet werden muss).
21 Uhr 45 MEZ. Laut einer Schätzung des meteorologischen und geophysikalischen Dienstes von Österreich wurde bereits zweischen dem 12. und 15. März ein Fünftel der radioaktiven Emission von Jod-131 von Tschernobyl freigesetzt. Insgesamt waren es demnach in der Zeit 4 x 10 hoch 17 Bequerel Jod-131. Cäsium-137 soll mit 3x10 hoch 15 bis 3 x 10 hoch 16 Bequerel bereits die Hälfte freigesetzt worden sein.
21 Uhr 00 MEZ. Die US-amerikanische Atomregulierungsbehörde (NRC) hat die Lizenz für das knapp 40 Jahre alte, unfallträchtige AKW Yankee im US-BundesstaatVermont um 20 Jahre verlängert. Es hat einen ähnlichen Bauplan wie das Katastrophen-AKW in Fukushima in dem es in den letzten Jahren immer wieder Zwischenfälle gegeben hat.
20 Uhr 45 MEZ. Frankreich unter Atom-Sarkozy (bekanntlicherweise ist er nicht einmal davor zurückgeschreckt einem Terroristen wie Gaddafi AKWs anzudrehen) will am Ausbau der Atomkraft festhalten weil es angeblich einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz beitragen würde (weltweit gerade mal ca. 2% weniger), von Energie-Importen unabhängiger (die Uranabbaugebiete sind nicht in Frankreich) und billigen Strom erzeugen würde (Jo wenn das derartig subventioniert wird und man in anderen Ländern Völkermord begeht).
20 Uhr 30 MEZ. Die zwei Elektronikkonzerne Toshiba und Hitachi sollen mehr als 220 Experten in die AKWs Fukushima I und Fukushima II geschickt haben. Toshiba hat an vier von den sechs Reaktorblöcken mitgebaut. Zwei zusammen mit General Electric und zwei alleine. Einer der Reaktoren wurde von Hitachi alleine gebaut, einer von General Electic alleine. In Fukushima II wurden von den 4 Reaktoren je 2 von Toshiba und Hitachi gebaut.
20 Uhr 00 MEZ. Laut IAEO sind die Schutzhüllen der Reaktoren im AKW Fukushima I nicht schwer beschädigt. Es sollen angeblich ausreichend Informationen vorliegen um sagen zu können dass es in den Sicherheitsbehältern der Reaktoren keine großen Löcher gebe. Aus den Sicherheitsbehältern soll keine grosse Menge Radioaktivität austreten. James Lyons (IAEO-Verantwortlicher für Reaktorsicherheit) weiß aber angeblich nicht wo sie herkommt.
19 Uhr 50 MEZ. Die Strahlung in Tokio steigt rapide an. Im Zentrum im Bezirk Shinjuku sollen heute 5300 Becquerel durch Cäsium 137 und 32.000 Becquerel durch Jod 131 gemessen worden sein. Das soll zehnmal so viel wie am Vortag sein. Natürlich ist auch das wie immer weder bedrohlich noch schädlich. Ja und im nächsten Monat kommt der Osterhase zu meinen Kindern (
Spiegel). Der Fisch in Japan (
Welt).
19 Uhr 45 MEZ. Spuren der Kontamination der Luft durch die Katastrophe von Fukushima wurden in der Zwischenzeit nicht nur in Japan gemessen sondern auch an 7 Orten in den USA, in Kanada und Russland. und Neuseeland Für heute wurden erste Partikel über Deutschland erwartet. Natürlich alles wie immer überhaupt nicht bedrohlich (
Sueddeutsche,
Welt,
Focus).
Horst Seehofer (CSU - Ministerpräsident von Bayern) warnt davor am Ende des dreimonatigen Atom-Moratoriums so weiterzumachen wie vorher. Mit ihm soll das nicht zu machen sein. Warten wir mal ab ob er er sich in drei Monaten noch daran erinnern kann.
19 Uhr 30 MEZ. Es werden laut dem japanischen Gesundheitsministerium von den japanischen Behörden immer mehr Lebensmittel mit radioaktiven Partikeln gefunden. In der Präfektur Fukushima hat die Strahlung auch bei Brokkoli die gesetzlichen Grenzwerte üerschritten. In der Region Ibaraki bei Rohmilch.
Das Atombrüderle (Mövenpigpartei) arbeitet in Europa gegen den Atomausstieg (
Telepolis).
Auch in Schweden kippt die Stimmung. Laut einer Umfrage sind 25% der Bevölkerung für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie, unsicher sind 21%. Die Befürworter haben aber dort anscheinend noch eine leichte Mehrheit (
Telepolis).
19 Uhr 15 MEZ. Ausserhalb der Katastrophenanlage soll es weiterhin hohe Strahlungswerte geben. Ob der Sicherheitsbehälter von Reaktor 1 beschädigt ist konnte laut IAEA bisher jedoch nicht herausgefunden werden.
Der Vorstand der Munich Re schätzt dass das Unternehmen für Schäden in Höhe von 1,5 Mrd. Euro aufkommen muss.
19 Uhr 00 MEZ. In der isländischen Hauptstadt Reykjawik wurden nun erste radioaktive Partikel aus Fukushima nachgewiesen. Anlass zur Sorge besteht natürlich gaaaaaaaaar nicht, weil es sich ja nur um gaanz winzige Mengen handelt.
Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, der in Sondersendungen der ARD auftritt, arbeitete laut Mediendienst Meedia in der Vergangenheit auch für die deutsche Atomwirtschaft. So viel hier auch mal wieder im Bezug auf dieses Thema zur angeblich so unabhängigen Berichterstattung der Öffentlich Rechtlichen Sender in Deutschland (
Welt / Mehr dazu unter: Nixblog -
GEZ - Keiner hält sich an den Rundfunkstaatsvertrag).
18 Uhr 45 MEZ. Top Secret! - Die atomaren Krisenszanearien in Deutschland (
Tagesschau,
Focus).
18 Uhr 30 MEZ. Der Stromnetzausbau soll bis zu 13 Mrd. Euro kosten (
Tagesschau).
18 Uhr 15 MEZ. Edmund Lengfelder (Strahlenbiologe und Leiter des Otto-Hug-Strahleninstituts) geht davon aus dass die Öffentlichkeit "
nicht angemessen und wahrheitsgemäß unterrichtet wird" (
Welt).
Die Katastrophe als Normalzustand (
taz).
18 Uhr 00 MEZ. Nun wird auch in Deutschland auch in der Provinz demonstriert (
taz) und auch für das Merkel im Bundeskanzleramt sind die Demos nicht zu überhören (
Welt).
17 Uhr 55 MEZ. Etwa 40 Kilometer nordwestlich des AKW Fukushima I wurden laut dem japanischen Wissenschaftsministerium um 400fach erhöhte Strahlenwerte gemessen. Am Montag schon sollen im Boden, in einer Tiefe von 5 Zentimetern, stark erhöhte Cäsium und Jodwerte festgestellt worden sein.
Laut Keigo Endo von der Gunma Universität liegt die Belastung mit Jod 131 mit 43.000 Becquerel pro Kilogramm Boden etwa 430 mal über dem Wert der normalerweise im Boden gemessen wird. Die Belastung mit Cäsium 137 soll mit 4.700 Becquerel pro Kilogramm Boden den Normalwert um das 47fache übertrofffen haben.
17 Uhr 45 MEZ. Das Merkel will laut dem niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister (CDU) auch Atomlagerstätten neu bewerten. Es soll zusätzliche Sicherheitsüberprüfungen für Gorleben, den Schacht Konrad und Asse geben. Kriterien dafür sollen erst nach der Wahl in Baden-Württemberg am 30. März erarbeitet werden. Bei den zusätzlichen Prüfungen soll es um Fragen der Hochwasser- und Erdbebensicherheit und um Risiken durch Terroranschläge und die Notstromversorgung gehen.
17 Uhr 30 MEZ. Italien will ein Jahr lang den Wiedereinstieg in die Atomenergie aussetzen. Wegen Erdbeben wurde der Bau von AKWs 1987 verboten. Silvio Berlusconi will aber wahnsinnigerweise 1/4 des Energiebedarfs mit AKWs abdecken (
taz).
17 Uhr 15 MEZ. Die Reis- und Getreidefelder Japans sollen laut UN-Lebensmittelbehörde FAO keine schweren Schäden durch die Katastrophe erlitten haben.
Zeitbombe - Atomruine Hanford (
Spiegel).
17 Uhr 00 MEZ. Die IAEO macht sich Sorgen weil der genaue Status von Reaktor 1 nicht bekannt ist. Laut Graham Andrew (IAEO-Vertreter) liegen uach keine Informationen über die Temperaturen in den Abklingbecken 1, 3 und 4 vor.
Tepco - ein Unternehmen das eine Spitzenposition bei der Weltmeisterschaft im Vertuschen einnehmen könnte (
Spiegel).
16 Uhr 45 MEZ. Yuhei Sato (Gouverneur der Präfektur Fukushima) ist sauer auf Tepco und hat deshalb eine Einladung zu einem treffen mit Masataka Shimizu (Tepco-Präsident) abgewiesen. Seiner Meinung nach ist es am wichtigsten die Krise mit maximalem Einsatz zu beenden. Von einer Entschuldigung will er auch nichts wissen. "
Angesichts der Sorge, der Wut und der Verzweiflung, die die Menschen in Fukushima empfinden, gibt es für ihn keinen Weg die Entschuldigung anzunehmen".
16 Uhr 30 MEZ. Im AKW Brockdorf, in Schleswig-Holstein, gab es laut Kieler Justitzministerium ein meldepflichtiges Ereignis. Bei einer monatlich durchzuführenden Prüfung soll sich eine Pumpe des Zwischenkühlsystems nicht wie vorgesehen eingeschaltet haben. Als Ursache soll ein defekter Schalter ermittelt worden sein der ausgetauscht worden sein soll. Nach dem Austausch des Schalters soll die Funktionsprüfung ohne Beanstandung verlaufen sein.
Josef Göppel (CSU) allein Zuhaus. Der "Atom-Rebell" wird auf einmal sehr beliebt (
Tagesschau).
15 Uhr 35 MEZ. Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU) und Matthias Kleiner (Präsident der deutschen Forschungsgesellschaft) sollen die Leiter der "
Weisen" werden. Weitere Personen die diesem Kreis angehören werden sind Ulrich Beck (Soziologe und Risikoforscher), Reinhard Marx (ZK Präsident der deutschen Katholiken), Alois Glück (CSU-Politiker, gehört auch dem ZK der deutschen Katholiken an -
Wikipedia), Klaus von Dohnanyi (SPD - Ex-Bundesbildungsminister).
15 Uhr 30 MEZ. Im Kontrollraum 3 soll laut Tepco das Licht wieder funktionieren. Es soll ein gutes Zeichen sein und intensivere Arbeit ermöglichen um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.
15 Uhr 20 MEZ. Die IAEO verharmlost laut Greenpeace die Katastrophe und hat offenbar aus dem Bericht der japanischen Atombehörde (JAIF) eine Wasserstoffexplosion am 18. März um 22 Uhr Ortszeit im Abklingbecken von Reaktor 4 entfernt (
Greenpeace).
15 Uhr 15 MEZ. Toyota wird auch diese Woche bis mindestens Samstag die Endmontage geschlossen haben so dass kein einziges Auto vom Band läuft.
15 Uhr 00 MEZ. Der Einzelhandel kommt gaaanz langsam wieder ans laufen (
Focus).
14 Uhr 45 MEZ. Traditionell werden Verstorbene in Japan verbrannt. Weil es jedoch nach der Naturkatastrophe in den Krematorien der Region nicht mehr genug Brennstoff gibt haben zwei Gemeinden der Präfektur Miyagi damit begonnen infizierte Tote vorübergehend in Massengräber beizusetzen. Dafür muss zuvor die Zustimmung der Angehörigen eingeholt werden.
14 Uhr 15 MEZ. Eine Lösung gesucht - Das Bundeskanzler Merkel installiert zwei Gremien (
Tagesschau).
14 Uhr 00 MEZ. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) beruhigt mich ungemein weil sie gaar keine Gefahr durch radioaktive Lebensmittel aus Japan sieht. Die Behörden kontrollieren ihrer Aussage nach ALLES, besonders an Flughäfen und Seehäfen. Japan kontrolliert sich SELBST und hat für verschiedene Lebensmittel ein Verbot ausgesprochen.
13 Uhr 45 MEZ. Laut Caritas bessert sich die Lage im Katastrophengebiet langsam. Der Flughafen von Sendai kann offenbar zeitweise wieder angeflogen werden. Mehrere Dörfer im Tsunamigebiet sind aber wohl noch von der Aussenwelt abgeschnitten. Die flüge der Hubschrauber werden durch Regen und Schneefall starkt beeinträchtigt. 90% der Strassen sollen nun wieder passierbar sein.
Von der Universität in Tokio werden nun stündlich neue Strahlenwerte veröffentlicht (
www2.u-tokyo.ac.jp).
13 Uhr 30 MEZ. Offiziell starben bei der Katastrophe bis jetzt 9080 Menschen, es gab offiziell 13.561 Vermisste, 2675 Verletzte, in Schutzräumen sind im Moment 268.510 Menschen, im Einsatz sind 3700 Hilfskräfte, 20.947 Gebäude wurden zerstört, 51 Brücken beschädigt, 1712 Strassen beschädigt, es gab 121 Erdrutsche und das alles in 18 Präfekturen (
Sueddeutsche - Kinder im Katastrophengebiet).
13 Uhr 15 MEZ. Das Abklingbecken in Reaktor 2 soll laut japanischer Atomaufsicht wieder mit Wasser gefüllt sein.
Der Wind um Fokushima weht im Moment schwach vom Land aufs Meer. In den nächsten Tagen soll er aber leicht auf Nordwest drehen und möglicherweise Schadstoffe nach Tokio wehen.
Die Hälfte aller Schüler der Deutschen Schule Tokio Yokohama (DSTY) ist nun nach Deutschland zurückgekehrt.
13 Uhr 10 MEZ. Die Druckerfarbe für Zeitungen wird in Japan knapp. Die Zeitungsverlage werden von den Herstellern zur Reduzierung der Seitenzahl und farbigen Bilder aufgefordert. Es soll wegen der Katastrophe bei einem wichtigen Inhaltstoff der Farben Engpässe geben weil mehrere Chemiefirmen im Nordosten Japans zerstört wurden. Wenn sich die Lage nicht ändert könnte den Druckern innerhalb von einem Monat die Tinte ausgehen.
12 Uhr 50 MEZ. Tokio in Angst und Apathie (
Spiegel) Das Leben kehrt langsam in die Stadt zurück (
Tagesschau). Die Erdkruste bei Tokio steht unter gewaltigem Druck (
Welt). Die Behörden befürchten weitere starke Nachbebeben der Stärke 7 und mehr.
12 Uhr 45 MEZ. Laut einer Studie würde der EnBW bei einem schnelleren Atomausstieg ein Verlust von bis zu 30% drohen. Vielen Dank Herr Mappus dass Sie dieses Unternehmen für 4,7 Mrd. Euro mit steigender Tendenz dem Steuerzahler aufgehalst haben (
SWR).
In der CDU gibt es anscheinend eine ominöse Organisation die sich "Christliche Demokraten gegen Atomkraft", "atomkritische CDU/CSU Mitglieder" oder 911CDU-Stromrebellen" nennt und undercover arbeitet. Mehr als E-Mail-Pressemitteilungen gibt es nicht. Keine Gesichter, keine Namen (
Tagesschau).
12 Uhr 30 MEZ. Viele Länder wollen an der Atomenergie trotz der verheerenden Bilanz weiter festhalten (
Stern) aber auch dort werden kritische Stimmen laut (
Technology Review).
12 Uhr 15 MEZ. Alle 6 Reaktoren von Fukushima I sollen wieder eine externe Verbindung zur Stromversorgung haben.
11 Uhr 45 MEZ. In Reaktor 1 soll es einen besorgnisserregenden Druckanstieg geben. Die Blöcke 1 bis 3 benötigen Kühlung durch eine zusätzliche Wasserzufuhr.
11 Uhr 00 MEZ. Das Bundeskanzler Merkel will einen "
Ethik-Rat der Weisen" zur Zukunft der Kernenergie gründen der sie neben der schon bestehenden Kommission für Reaktorsicherheit in gesellschaftlichen Fragen der Energieversorgung beraten soll. Besetzt soll das Gremium mit nahmhaften Personen aus Wirtschaft, Politik und Kirche (
Sueddeutsche, Spiegel).
China hat am Dienstag offenbar ein grosses Löschfahrzeug zum Katastrophen-AKW geschickt. Es ist mit einem Teleskop-Arm ausgestattet und soll nach Herstellerangaben aus 62 Metern Höhe Wasser versprühen können. Es soll zur Kühlung des 46 Meter hohen Raktor 4 benützt werden. Normalerweise wird das Fahrzeug im Hochbau zum betonieren eingesetzt.
10 Uhr 30 MEZ. Die Temperatur in einem der Abklingbecken soll laut Hidehiko Nishiyama von der japanischen Atomsicherheitsbehörde wieder gefährlich angestiegen sein. Das Wasser soll kochen.
Laut Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa wird die Armee jetzt täglich über das Katastrophen-AKW fliegen um die Temperatur zu messen. Bisher wurde das nur zweimal die Woche gemacht.
10 Uhr 15 MEZ. Die Kühlung der Brennstäbe im AKW ist laut der japanischen Atomaufsichtsbehörde (NISA) weiter instabil und unterliegt deutlichen Schwankungen. In zwei Reaktoren sollen die Brennstäbe weniger mit Wasser bedeckt sein als in den vergangenen Tagen. In Reaktor 3 sollen sie um 11 Uhr Ortszeit (2 Uhr MEZ) auf bis zu 2,35 Meter Länge freigelegen haben. Im Reaktor 2 lagen die Brennstäbe mit 1,80 Meter ungefähr 5 Zentimeter mehr frei als am Montag. Über Reaktor 3 soll es keinen Rauch mehr geben, über Reaktor 2 eine "
kleine Wolke weissen Rauchs".
10 Uhr 00 MEZ. Der Nikkei Index hat mit einem Plus von 401,57 Punkten bei 9608,32 Punkten geschlossen. Damit notierte er um 4,36% fester.
9 Uhr 45 MEZ. Der US-amerikanische Energiekonzern NRG Energy Inc. zieht sich offenbar aus einem 10 Mrd. schweren Reaktorprojekt in Texas zurück. er hatte offenbar bei der Entwicklung der Reaktoren eng mit Tepco zusammengearbeitet.
9 Uhr 19 MEZ. Nahe der Ostküste von Fukushima gab es ein weiteres Erdbeben der Stärke 6,4. In den Medien findet es mindestens bis 11 Uhr 30 keine Erwähnung (
earthquake.usgs.gov).
9 Uhr 00 MEZ. Tepco soll im Moment die Reapratur wichtiger Messgeräte und einiger Funktionen in den Kontrollräumen vornehmen. Damit will man in den Blöcken 1 und 2 am Mittwoch, in den Blöcken 4 und 4 am Donnerstag fertig sein.
E.ON will über die Brennelementesteuer neu verhandeln (
Welt).
Das Merkel ist der Ansicht dass 3 Monate ausreichen um ein AKW zu prüfen, Wolfgang Renneberg ist dagegen der Meinung dass man zwei Jahre dazu benötigt. Wer hat nun Recht? (
taz).
8 Uhr 00 MEZ. Japans grosse Einsamkeit. Die Helfer sind wieder abgezogen. Die Kollegen reisen in der Welt herum und spielen Krieg in Afrika (
taz).
Franziska Heine, von der 2009 die bisher erfolgreichste Online-Petition gestartet worden war (Es ging damals um die von Zensursula geplanten Websperren), hat nun eine Anto-Atom-Petition gestartet (
taz).
7 Uhr 45 MEZ. Sony setzt wegen Lieferengpässen der Zulieferer die heimische Produktion vor allem von Kameras, Handys, Flachbildschirmen, Microfonen und Sendetechnik in 5 Werken in den Präfekturen Shizuoka, Aichi, Gifu und Oita bis Ende März aus. Ein Teil der Produktion soll eventuell bis dahin ins Ausland verlagert werden.
Auch in Deutschland gibt es AKWs mit Abklingbecken direkt neben den Reaktoren (
taz). Die Stadtwerke wollen in Baden-Württemberg Hernn Mappus nicht die Anteile an des Atomkonzerns EnBW abkaufen. Sie setzen mehr auf Erneuerbare Energien (
taz).
7 Uhr 30 MEZ. Eine Anleitung für Eltern die nicht wissen was sie ihren Kindern sagen sollen (
Focus).
7 Uhr 15 MEZ. Bereits 1971 wurden von der US-amerikanischen Atomaufsicht gravierende Fehler am Notkühlsystem der Siedewasserreaktoren vom selben Typ wie Fukushima I festgestellt. Konsequenzen wurden keine gezogen. 2010 warben Ingenieure aus Fukusima im spanischen Garona um von den "
wertvollen Praktiken" dort zu lernen und dort für eine Laufzeitverlängerung auf 60 Jahre zu werben (
Telepolis).
Der Gouverneur der Präfektur Fukushima, Yuhei Sato, ist sauer auf den AKW-Betreiber Tepco. Eine Einladung zu einem Treffen mit Tepco-Präsident Masataka Shimizu wies der Gouveneur scharf zurück. "Für Tepco ist es jetzt am wichtigsten, die Krise mit maximalem Einsatz zu beenden. Deswegen habe ich das Angebot abgelehnt", sagte Sato dem Fernsehsender NHK. Auch von der Entschuldigung der Konzernspitze wollte Yuhei Sato nichts wissen. "Angesichts der Sorge, der Wut und der Verzweiflung, die die Menschen in Fukushima empfinden, gibt es für mich keinen Weg, eine Entschuldigung anzunehmen", sagte er.
Laut Regierungssprecher Yukio Edano ist es "im Moment nicht notwendig" die Sicherheitszone um das Katastrophen-AKW auszuweiten.
Aus den Reaktoren 2 und 3 steigt wieder Rauch auf. Der Rauch soll vielleicht möglicherweise von brennenden Trümmern stammen.