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| Flagge von Japan |

Wegen dem steigenden Umfang gibt es mehrere Teile:
- Freitag, 11.03.2011 - Tag 1: Der Tag des Bebens
- Samstag, 12.03.2011 - Tag 2: Der Tag danach
- Sonntag, 13.03.2011 - Tag 3: Tage des Chaos
- Montag, 14.03.2011 - Tag 4: Tage des Chaos
- Dienstag, 15.03.2011 - Tag 5: Tage des Chaos
- Mittwoch, 16.03.2011 - Tag 6: Tage des Chaos
- Donnerstag, 17.03.2011 - Tag 7: Tage des Chaos
- Freitag, 18.03.2011 - Tag 8: Eine Woche später
- Samstag, 19.03.2011 - Tag 9: Entspannung?
- Samstag, 12.03.2011 - Tag 2: Der Tag danach
- Sonntag, 13.03.2011 - Tag 3: Tage des Chaos
- Montag, 14.03.2011 - Tag 4: Tage des Chaos
- Dienstag, 15.03.2011 - Tag 5: Tage des Chaos
- Mittwoch, 16.03.2011 - Tag 6: Tage des Chaos
- Donnerstag, 17.03.2011 - Tag 7: Tage des Chaos
- Freitag, 18.03.2011 - Tag 8: Eine Woche später
- Samstag, 19.03.2011 - Tag 9: Entspannung?
Samstag, der 19. März 2011
23 Uhr 30 MEZ. Warum es in Japan so viele AKWs gibt (Welt).
23 Uhr 15 MEZ. Nachhaltiges Wirtschaften (Welt).
23 Uhr 00 MEZ. Die Feuerwehrleute haben im AKW Fukushima I nach 13 Stunden den Einsatz beendet. Mit Spezialfahrzeugen haben sie die Reaktoren 3 und 4 bespitzt. Laut Tepco soll morgen Reaktor 2 an die Stromversorgung angeschlossen werden. Dieses "morgen" muss wohl wie das portugiesische "amanha" funktionieren und "vielleicht morgen, vielleicht übermorgen, vielleicht überhaupt nicht" heissen da man das seit ungefähr 3 Tagen erzählt.
21 Uhr 15 MEZ. Beim Bau des AKW Fukushima I sollen laut dem pensionierten Ingenieur Shiro Ogura einfach die Pläne eines US-amerikanischen AKWs von General Electric kopiert ohne Rücksicht darauf dass diese nicht auf einen Tsunami ausgelegt waren. Man hatte in Japan seiner Aussage nach "keine Erfahrung und konnte die Annahmen nicht krtisch überprüfen. Er selbst war Mitte 20 und stand am Anfang seiner Berufslaufbahn. Kurz vor der Rente hat er sich dann offenbar gefragt ob die AKWs auch einem Tsunami standhalten können (Sueddeutsche).
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| Erdgas-Kugelspeicher |
18 Uhr 30 MEZ. Weil Regenfälle erwartet werden durch die radioaktive Partikel aus der Luft gewaschen werden können wurde die Bevölkerung in der Krisenregion aufgerufen in den Häusern zu bleiben. Nach Angaben der Behörden besteht aber (wer hätte das gedacht) gaaar keine Gesundheitsgefahr.
18 Uhr 00 MEZ. Roboter sind bis jetzt seltsamerweise trotz hoher Investitionen in den letzten Jahren so ziemlich Fehlanzeige in Fukushima. Gestern wurde ein einziger Roboter auf dem Gelände in Stellung gebracht (Spiegel).
Das Merkel sagt dass es eine ehrliche Atomdebatte haben will. Wie soll das gehen wenn die Befürworter die ehrlichen Argumente ignorieren? (Spiegel). In Stuttgart waren unterdessen unter dem Motto "Abschalten, Abwählen, oben bleiben" zwischen 20.000 und 60.000 Menschen gegen Atomenergie und Stuttgart 21 demonstriert.
Fukushima ist tot und steht kurz vor dem Sarkophag (Spiegel).
17 Uhr 30 MEZ. Anscheinend haben nun 6 weitere Helfer am AKW Fukushima I zu viel radioaktive Strahlung abbekommen. Gemessen wurde mehr als 250 Millisievert.
16 Uhr 30 MEZ. Von den Behörden wurde nun im Leitungswasser in der Nähe des AKW Fukushima Strahlenwerte nachgewiesen die den empfohlenen Wert überstiegen haben über dem man das Wasser nicht mehr trinken sollte.
16 Uhr 00 MEZ. Im Süden der Türkei demonstrierten 100 Umweltaktivisten gegen den bis 2013 geplanten Bau eines AKWs im Süden der Türkei demonstriert. Der angedachte Standort Akkuyu soll sich in einer potentiellen Erdbebenzone befinden. Sollte die Anlage bei einem Erdbeben beschädigt werden wäre Zypern das nur 100 Kilometer weg ist gefährdet.
15 Uhr 45 MEZ. Die im Trinkwasser von Tokio gemessenen Werte sollen bei 1,5 Becquerel pro Kilogramm, also deutlich unter den Grenzwerten liegen. Laut Masayuki Kubo, dem für Umweltschutz zuständigen Beamten in der Präfektur Tochigi kann man so viel von dem Wasser wie man möchte trinken.
Die Atomlobby in den USA ist mächtig am Arbeiten damit die Politiker das Thema Atomausstieg nicht ansprechen (Spiegel).
15 Uhr 00 MEZ. Graham Andrew (Funktionär der IAEO) meint "Kernenergie sei beneidenswert sicher und Risiken könnten nie auf Null reduziert werden". Ich möchte ihm da nahelegen nach Arlit im Niger (Nixblog - Uranabbau), Tschernobyl (Nixblog - Die Katastrophe von Tschernobyl) oder Fukushima zu ziehen. Das bisserl Risiko stört ihn ja nicht.
Das Bundesumweltministerium bereitet eine Eulverordnung zur Festlegung von Grenzwerten für Flugzeuge vor. Diese müssen dann den Messungen an aus Japan eintreffenden Flugzeugen zu Grunde gelegt werden. Mehrere Unternehmen prüfen die Flugzeuge aus Japan bereits auf Strahlung.
Nachdem von der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission empfohlen wurde Lebens- und Futtermittel aus Japan auf Radioaktivität zu untersuchen wurde diese Emfpehlung vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an die Länder weitergeleitet. Beim Import von Gütern wie Autos und Unterhaltungselektronik sind stichprobenartige Untersuchungen geplant.
Frankreich hat laut dem französischen Aussenministerium in Paris bis jetzt 977 Menschen aus besonders gefährdeten Gebieten zunächst nach Südkorea transportiert. Sie sollen nun mit Sonderflügen nach Frankreich gebracht werden. In Japan leben schätzungweise 10.000 Menschen, davon 7000 in Tokio.
14 Uhr 30 MEZ. Japan, China und Südkorea schliessen einen AKW-Sicherheitspakt. Sie wollen in Zukunft enger in den Bereichen AKW-Sicherheit und Katastrophenvorsorge zusammenarbeiten.
14 Uhr 00 MEZ. Auch in der südlicheren Präfektur Ibaraki soll radioaktiv belasteter Spinat gefunden wurden sein.
Die Deka-Bank geht von einem Schaden von mehr als 135 Mrd. Euro für die japanische Volkswirtschaft aus. Ein Super-GAU des AKW Fukushima I soll demnach das globale Wirtschaftswachstum im 1% abschwächen. Eine Verstrahlung von einem Umkreis von 300 Kilometern um das AKW würde 40% von Japans Wirtschaft beeinträchtigen.
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| Atomkraftwerk Fukushima I Daichii am 16. März 2011 - Fünf Tage nach dem Beben |
13 Uhr 40 MEZ. Die Strahlung 30 Kilometer nordwestlich von Fukushima war laut dem japanischen Forschungsministerium gestern zeitweise auf 0,15 Millisievert pro Stunde angestiegen. Das ist die Menge die ein Mensch beim Röntgen des Brustkorps abbekommt.
13 Uhr 30 MEZ. Auf Twitter veröffentlicht das Büro des japanischen Premierminister eine Anti-Panik-PDF auf der in bunten Bildern gezeigt wird welchen Strahlungsdosen Menschen bei Röntgenaufnahmen oder Langstreckenfügen ausgesetzt sind um damit Relationen zu den Belastungen um Fukushima aufzuzeigen und dadurch eine Panik der Bevölkerung zu vermeiden.
13 Uhr 30 MEZ. Auf Twitter veröffentlicht das Büro des japanischen Premierminister eine Anti-Panik-PDF auf der in bunten Bildern gezeigt wird welchen Strahlungsdosen Menschen bei Röntgenaufnahmen oder Langstreckenfügen ausgesetzt sind um damit Relationen zu den Belastungen um Fukushima aufzuzeigen und dadurch eine Panik der Bevölkerung zu vermeiden.
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| Iod Kristall |
Wie die radioaktiven Partikel über die grosse Distanz nach Gunma gelangen konnten und ob sie aus Fukushima stammen ist bisher unklar. Die Proben dort enthielten 2,5 Becquerel pro Kilogramm Iod-131, 0,22 Becquerel pro Kilogramm Cäsium 137 und 0,16 C Becquerel pro Kilogramm Cäsium 134. Zum Wasser gibt es keine Angaben. Die deutschen Grenzwerte für Milch und Säuglingsnahrung liegen bei 370 Becquerel Cäsium 134/137 pro Liter.
Radioaktives Jod führt zu einem erhöhten Krebsrisiko. Es lagert sich vor allem in der Schilddrüse an (Wikipedia: Jod, Schilddrüsenkrebs).
In der Zwischenzeit wurden laut Tepco zu den Reaktoren 1 und 2 Stomkabel verlegt. Reaktor 2 soll als erster an sie Stromversorgung angeschlossen werden. Danach müssen die Geräte zur Kühlung des Reaktors getestet werden. Ob die Pumpen und Leitungen nach den starken Explosionen noch funktionieren ist weiterhin unklar.
Im Katastrophengebiet müssen zur Zeit etwa 850.000 Haushalte ohne Strom auskommen und auch die Wasserversorgung funktioniert vielerorts nicht.
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| Flagge von China |
Die Grünenspitze fordert auf dem kleinen Bundesparteitag in Mainz einen Atomausstieg bis 2017. In Änderungsanträgen ist auch von 2015 die Rede.
12 Uhr 30 MEZ. Die offizielle Zahl der Toten ist auf 7348 angestiegen. Offiziell vermisst werden noch 10.947 Menschen. Man geht davon aus dass eine unbekannte Zahl von Menschen von der Rückwelle des Tsunami ins Meer gespült worden ist (Tagesschau).
Offiziell wurden 2618 Menschen verletzt. In den Schutzräumen befinden sich derzeit 392.443 Menschen. Im Einsatz sind 3700 Hilfskräfte. Durch die Katastrophe wurden 18.896 Gebäude zerstört. 48 Brücken und 1353 Strassen wurden beschädigt. Es gab 121 Erdrutsche. Von dem Unglück betroffen sind 18 Präfekturen.
12 Uhr 00 MEZ. Ausserhalb der kritischen Zonen um das AKW Fukushima I soll die Radioaktivität laut der Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO) minimal sein. Sie soll 100 Mio bis 1 Mrd Mal unter den als gesundheitsgefährdent geltenden Grenzwerten liegen. Die Untersuchungen die dieser Aussage zugrunde liegen wurden offensichtlich gestern in Takasaki in Japan ungefähr 330 Kilometer südwestlich des AKW von Fukushima vorgenommen. Es wurden auch auf der russischen Kamtschatka-Halbinsel und in Sacramento in Kalifornien "minimale" Radioaktivitätswerte gemessen.
Bis auf 2 Fachberater welche die deutsche Botschaft bei der Koordination weiterer Hilfsmaßnahmen unterstützen sollen kehrt das THW Team heute nach Deutschland zurück.
| Wellenkraftwerk Pelamis P-750 |
11 Uhr 15 MEZ. Tokio wurde von einem Nachbeben der Stärke 6,1 erschüttert. Das Epizentrum lag im Meer an der Ostküste Japans in einer Entfernung von 142 Kilometern nordöstlich von Tokio und 98 Kilometern südlich von Fukushima. Wegen dem Nachbeben wurde der Flugverkehr auf dem Flughafen Narita in Tokio vorübergehend eingestellt.
Aussenminister Westerwilli (Mövenpickpartei) hält eine Verkürzung der Laufzeiten für deutsche AKWs nicht für eine beschlossene Sache und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (Mövenpickpartei) bezeichnet die Reaktion der Deutschen als hysterisch (Spiegel).Gar Nix hält die beiden derart niveaulos dass er sich jetzt nicht bemüht dazu eine weitere Bemerkung zu machen (Nixblog - Wie die FDP zur Mövenpick-Partei wurde). Wolfang Franz (Chef der sogenannten Wirtschaftsweisen) schürt die Hysterie vor dem Ausstieg aus der Kernenergie mit der Ankündigung deutlich höherer Strompreise die auf die Deutschen zukommen sollen.
10 Uhr 15 MEZ. Weitere Unternehmen ziehen wegen den Nachbeben, Stromausfällen und der Krise um das AKW Fukushima I aus Tokio ab. Darunter die schwedische Modekette H&M, der französische Reifenhersteller Michelin und der Zigarettenhersteller Philip Morris.
10 Uhr 00 MEZ. Die Evakuierung der etwa 1100 Krankenhauspatienten aus dem Umkreis von 20 bis 30 Kilometern um das Katastrophen-AKW ist laut Gesundheitsministerium abgeschlossen worden.
Laut Verteidigungsminister Toshime Kitazawa sollen Sonderteams die Reaktoren nun rund um die Uhr kühlen.
9 Uhr 45 MEZ. Von den 3500 Deutschen sollen laut einem Botschaftssprecher Tokio und Umgebung in der Zwischenzeit mehr als 2500 verlassen haben. Damit halten sich derzeit weniger als 1000 deutsche Staatsbürger im Katastrophengebiet auf.
9 Uhr 30 MEZ. Vom Büro des japanischen Premierminister Naoto Kan wurden heute morgen Anweisungen zum Schutz vor der Strahlung innerhalb der Zone von 30 Kilometern um das AKW Fukushima I veröffentlicht. Man soll sich demnach möglichst im Auto fortbewegen um der Luft nicht ausgesetzt zu sein. Ausserdem werden langärmlige T-Shirts, Handschuhe und eine Schutzmaske empfohlen. Auch Regen soll gemieden werden.
Vom Vorsitzendenden der grössten japanischen Oppositionspartei, Sadakazu Tanigaki wird die Einladung im Kabinett von Premierminister Naoto Kan mitzuarbeiten abgelehnt.
Biblis A wurde laut Mitteilung von RWE komplett vom Netz genommen.
9 Uhr 00 MEZ. Toyota erwartet keine grossen Lieferengpässe in Europa. Mehr als 90% der Teile sollen lokal produziert werden. Für die restlichen Bauteile aus Japan soll die Fertigung am 21. März wieder anlaufen.
8 Uhr 50 MEZ. In Obrigheim zeigt sich dass die Hysterie um angeblich massive Arbeitslosigkeit nach dem Abschalten eines AKWs völlig übertrieben ist. Diese ist dort nach dem Abschaltung nicht wirklich angestiegen. Ende 2010 waren dort wegen dem Abbau immer noch fast 200 Menschen beschäftigt (SWR).
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| Kernkraftwerk Obrigheim - Stillgelegt 11. Mai 2005 |
8 Uhr 30 MEZ. Die Franzosen wundern sich dass die Deutschen die Atomenergie so ablehnen und meinen dass darüber die Opfer der Katastrope vergessen werden (Spiegel). Nö, das ist nicht wirklich so. Den Opfern der derzeitigen Katastrophe kann ich aber nicht mehr helfen aber durch die möglichst schnelle Abschaltung weiterer AKWs kann man viele andere Opfer verhindern und die Bürger von Fessenheim liebe Cecile Calla können sich ja auch zumindest so lange das AKW nicht hochgeht gemütlich auf den Toten und Verstrahlten die alleine schon der Uranabbau (Nixblog - Uranabbau) verursacht ausruhen und diese Ignoranz der Franzosen ist was mich wütend macht. Von den anderen Schweinereien dieser Technik mal ganz abgesehen.
8 Uhr 15 MEZ. Die IAEA empfielt den Menschen die das Gebiet um das AKW Fukushima I verlassen die Einnahme von Jod. Jod-Tabletten können teilweise verhindern dass sich radioaktives Jod im Körper des Menschen einlagert und dadurch vor allem vor Schilddrüsen-Krebs schützen.
Es ist ein weiteres Spezialfahrzeug zur Kühlung auf dem Weg zum AKW Fukushima I. Es soll Wasser aus sehr großer Höhe versprühen können. Es wurde in Deutschland gebaut und pumpt normalerweise flüssigen Beton. Bereits beim Atomunglück in Tschernobyl soll ein derartiges Fahrzeug eingesetzt worden sein.
8 Uhr 00 MEZ. Die Reaktoren sollen noch einmal 7 Stunden lang von aussen mit Wasser gekühlt werden.
7 Uhr 45 MEZ. Die offizielle Zahl der Toten ist auf fast 7200 angestiegen. Offiziell werden noch 10.905 Menschen vermisst.
An Spinatpflanzen aus der Umgebung von Fukushima I wurde hohe Radioaktivität festgestellt.
7 Uhr 00 MEZ. An Block 3 haben Feuerleute am Samstagnachmittag mit einem neuen Kühlversuch angefangen.
6 Uhr 30 MEZ. Bevor Strom im AKW Fukushima I fließen kann müssen die Techniker die Installationen noch auf Risiken wie Funkenflug überprüfen damit es beim Einschalten nicht zu Explosionen kommt. Bevor die Pumpen und Systeme zur Kühlung der Reaktoren getestet werden ist aber laut Tepco auch noch weitere Verkabelung notwendig.
Tepco hat in die Dächer der Reaktorgebäude 5 und 6 jweils 3 Löcher mit Durchmessern von 3 bis 7,5 Zentimetern bohren lassen um mögliche Wasserstoffexplosionen zu verhindern.
6 Uhr 00 MEZ. Aus Tokio hat sich eine zweite Gruppe auf den Weg zum Katastrophen-AKW gemacht um die Kollegen abzulösen. Der Wechsel soll notwendig sein um die ersten Feuerwehrleute nicht noch mehr der radioaktiven Strahlung auszusetzen.
5 Uhr 30 MEZ. Die Temperatur in Reaktor 5 soll sinken. er wird laut IAEA mit dem Notstromdiesel von Block 6 gekühlt. Kritischer sind jedoch alle anderen.
4 Uhr 30 MEZ. Der Mann der aus den Trümmern seines Hauses geborgen wurde war nicht 8 Tage lang verschüttet. Er war am Freitag Nachmittag von einem Notaufnahmelager nach Hause zurückgekehr um dort aufzuräumen und war offensichtlich nicht ansprechbar als die Retter ihn fanden.
4 Uhr 00 MEZ. Nun wird im Katastrophengebiet mit dem Bau von Fertighäusern mit einer Fläche von 30 Quadratmetern angefangen. In der Küstenstadt Rikuzentaka werden 200 Wohnungen errichtet. Die Häuser sind für jeweils 2 bis 3 Überlebende vorgesehen. In der Stadt Kamaishi die auch in der Präfektur Iwate liegt musste der Bau wegen Treibstoffmangel verschoben werden. Das Baumaterial konnte nicht geliefert werden.
Die Stromversorgung am Eingangsbereich des AKW Fukushima I soll laut Tepco wieder hergestellt sein. An den Reaktoren 1,2,5 und 6 will man die Stromversorgung heute noch in Gang setzen. Morgen solle die Versorgung der Reaktoren 3 und 4 wieder funktionieren.
3 Uhr 15 MEZ. Die offizielle Zahl der Toten liegt bei 7197. Es werden offiziell 10.905 Menschen vermisst.
Am Reaktor 5 wird offensichtlich die Wasserpumpe eingesetzt. Bisher fließt noch kein Strom zum AKW. Die Kühlung des Reaktorblocks 5 erfolgt über einen Notstromdiesel.
2 Uhr 45 MEZ. Tepco erhöht die Obergrenze für radioative Strahlung auf 150 Millisievert pro Noteinsatz an. In Deutschland gelten 150 Millisievert auf 150 Jahre verteilt als gerade noch verträglich.
1 Uhr 45 MEZ. Über Reaktor 3 steigt immer noch Rauch oder Dampf auf.
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| OFUNATO, Japan - 15. März 2011 - Ein Haus vom Tsunami umgeworfen |
0 Uhr 00 MEZ. Die offizielle Zahl der Toten ist auf 6911 angestiegen. Offiziell werden noch etwa 10.700 Menschen vermisst.
Bilder:
- Flagge von Japan, Wikimedia Commons, Lizenz: Gemeinfrei, User Bangin
- Flagge von China, Wikimedia Commons, Lizenz: Public Domain, Drawn by User:SKopp, redrawn by User:Denelson83 and User:Zscout370
- Iod Kristall, Wikimedia Commons, Lizenz: Gemeinfrei, de:user:Tomihahndorf
- AKW Fukushima I, Wikimedia Commons, im Freigabeprozess des OTRS-System von Wikimedia
- Karte - Lage der betroffenen AKWs, Wikimedia Commons, Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, W.Rebel
- Wellenkraftwerk Pelamis 750 P, Wikimedia Commons, Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder später, Dipl. Ing. Guido Grassow
- Kernkraftwerk Obrigheim, Wikimedia Commons, Lizenz: Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 US-amerikanisch (nicht portiert), p.schmelzle
- Erdgas-Kugelspeicher, Wikimedia Commons, Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder später, de:User:Igelball
- Umgefallenes Haus in Ofunado, Wikimedia Commons, Lizenz: Gemeinfrei, U.S. Navy







