27.01.2011. Die Schwarzgeldregierung bekommt vom Umweltrat eine schallende Ohrfeige verabreicht und spricht sich deutlich gegen Kohle und Atomenergie als Brückentechnologie aus. Er hält eine Vollversorgung zu 100% aus Erneuerbaren Energien für möglich und hat dazu eine 680 Seiten starken Studie (
Umweltrat - PDF Datei) veröffentlicht (
Telepolis).
17.01.2011. Die Autoren vom Energiewirtschaftlichen Institut der Uni Köln, die das Energiekonzept für die Bundesregierung ausgearbeitet haben, wurden von RWE und E.ON bezahlt (
Telepolis).
01.11.2010. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) wirft der Schwarzgeldregierung vor die Atomgesetze zu schnell durch das Parlament gepeitscht zu haben. Die längeren AKW-Laufzeiten sind (nicht nur seiner Meinung nach) sachlich nicht begründet (
Spiegel).
28.10.2010. Der Bundestag beschließt mit den Stimmen der Schwarzgeldregierung das "Elfte Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes" (
Telepolis). Die Wiedergeburt der Anti-Atomkraft-Bewegung (
Stern).
23.09.2010. Sachverständigenrat für Umweltfragen hält die Laufzeitverlängerung für misserabel und rät dringend davon ab (
Telepolis). Forscher warnen vor porösen Alt-Kernkraftwerken (
Spiegel).
22.09.2010. Schwarzgeldregierung will Endlagerung von Atommüll privatisieren (
Telepolis) und vollzieht am Mittag wieder eine Kehrtwende und gibt bekannt dass die Überlegungen zur Privatisierung von Endlagern aufgegeben worden sein soll (
Tagesschau).
21.09.2010. Anti-AKW-Bewegung kündigt heissen Herbst an (
Telepolis).
16.09.2010. Röttgen gibt zu dass man das Thema Sicherheit gleich gar nicht verhandelt. Dann muss man auch nix verschärfen (
Tagesschau).
15.09.2010. Der Widerstand formiert sich (
Spiegel). Die Helmholz-Gesellschaft streut Gerüchte aus dass die Transmutation Serienreif wäre um die Laufzeitverlängerung an der sie hervorragend verdienen würde durchzudrücken (
Welt). Röttgen war bei den Vertragskungelei mit AKW Betreibern von Mama Merkel ausgeschlossen worden (
Telepolis).
14.09.2010. Der Öko-Fonds wird von der Steuer abgesetzt (
Spiegel).
13.09.2010. Schwarzgeld streitet um das Geld aus der Brennstoffsteuer. Die durch AKW Laufzeitverlängerung bevorzugten Ländern wollen mehr Geld als die anderen (
Telepolis, Sueddeutsche, Spiegel).
09.09.2010. Hintertürchen im Atomvertrag der Bundesregierung (
Sueddeutsche).
07.09.2010. Was die Atombefürworter ausgekungelt haben wird Kompromiss genannt. Die Stadtwerke fordern einen hohen Ausgleich. 59% der Bevölkerung sind einer Umfrage zufolge gegen die Verlängerung, nur 37% dafür. Am 18. September soll es eine erste Anti-Atom-Demo in Berlin geben. (
Spiegel, Welt). Die Macht der Atomlobby (
Stern). Wendland wird zum Kampfgebiet (
taz).
05.09.2010. Westerwilli, Atombrüderle, Angie, Seehofer, Röttgen kungeln die Möchtegernlaufzeitverlängerung der Schwarzgeldregierung aus. Die 7 älteren AKWs sollen 8 Jahre, die 10 jüngeren 14 Jahre länger laufen. Sicherheit interessiert nicht. Die Reaktoren müssen nicht gegen Terrorangriffe aus der Luft geschützt werden. Das letzte AKW würde demnach erst zwischen 2035 und 2040 vom Netz gehen.
Längere Laufzeiten heisst auch mehr Atommüll von dem man nicht weiß wohin damit. Bis jetzt haben wir in Deutschland 12.000 Tonnen hochradioaktive Abfälle. Bei der angedachten Laufzeitverlängerung durch Schwarzgeld dürften noch einmal etwa 7.000 Tonnen dazukommen. Das sind wenn man es auf LKWs umrechnet etwa 12 bis 15 Kilometer - Stoßstange an Stoßstange.
Die Brennelementesteuer in Höhe von 2,3 Mrd. Euro/Jahr soll 6 Jahre laufen. Daneben sollen die Konzerne Sonderbeiträge zur Förderung erneuerbarer Energien in Höhe von 200 bis 300 Millionen Euro/Jahr bezahlen. Die Oppostion kündigt den Gang zum Bundesverfassungsgericht an (
Tagesschau, Sueddeutsche, Spiegel, Welt, Stern, taz).
04.09.2010. Laut einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie sind AKWs nicht ausreichend gegen Terrorangriffe geschützt (
Spiegel). Morgen, am Sonntag 5. September sollen die Laufzeiten von der Schwarzgeldregierung endgültig ausgekungelt werden (
taz).
03.09.2010. AKWs und andere Großkraftwerke sollen Vorfahrt vor Erneuerbaren Energien bekommen (
Telepolis). Das Gutachten wurde laut Umweltministerium manipuliert (
Telepolis).
Die Mehrheit der Deutschen will sich wieder mal von der Schwarzgeldregierung ver..schen lassen und würde sich für eine Laufzeitverlängerung bereit erklären wenn man mit dem sogenannten Trojanischen Pferd namens Brennstoffsteuer "angeblich" Erneuerbare fördern würde. Was aber wirklich mit dem Geld geschieht sollte man doch eigentlich an der Mövenpicksteuer gesehen haben. Irgendwo stand mal dass genau ein Hotel die Preise gesenkt hat. Der Rest der dem Staat entgangenen Steuern fließt in die Taschen der Manager und Inhaber der Hotels. (
Welt).
02.09.2010. Die 7 ältesten AKWs sollen eventuell innerhalb der nächsten 5 Jahre vom Netz genommen werden weil sie für Terrorangriffen mit einem Flugzeug vom Typ A320 nicht ausgelegt sind und mit einer völlig neuen Hülle ausgerüstet werden müssten (
Spiegel). Hr. Röttgen sieht haarsträubende Fehler im Atomgutachten mit welchem die Laufzeitverlängerung für AKWs druchgedrückt werden soll. Das Umweltministerium wirft den Erstellern Manipulation vor (
Spiegel). Die Brennstoffsteuer für AKWs soll auf 5 Jahre begrenzt werden und komplett in den Haushalt fließen (
Welt). Laut der Deutschen Umwelthilfe ist der Bundesregierung die Sicherheit der Bevölkerung scheißegal (
taz).
30.08.2010. Die Schwarzgeldregierung will die Sicherheit der Bevölkerung verkaufen (
Stern) und die Opposition droht mit Verfassungsklage, während der Bundesumweltminister als Zuständiger nicht einmal in die Verhandlungen eingebunden ist (
Sueddeutsche). Neben dem Festhalten an Gorleben wo bekanntlicherweise 3 Experten der jeweiligen Bundesregierung zwischen 1969 und 1983 in ihren technischen Gutachten die Dichtheit eines Schweizer Käses bescheinigt haben will ein Experte den Atommüll ausserhalb Europas verklappen um die Laufzeitverlängerung durchzudrücken (
Telepolis). Die 10 bis 15 Jahre aus das Merkels Mund haben auf einmal wieder gar nix zu sagen (
Sueddeutsche). Die unsicheren Annahmen des Atomgutachtens (
Welt).
29.08.2010. Der nächste Schritt bei der Suche nach einer Begründung für die ideologisch beschlossene Laufzeitverlängerung (
Spiegel). Das Bundeskanzlerin Merkel will die Laufzeiten um 10 bis 15 Jahre verlängern. Umweltminister Röttgen will AKWs gegen Flugzeugabstürze absichern (
Sueddeutsche).
27.08.2010. Jochen Flasbarth (Präsident des Umweltbundesamtes) ist wie Gar Nix der Meinung dass die Atomlobby mit falschen Zahlen operiert. Ausserdem ist die Regierung offensichtlich der Auffassung dass Steuer, Abgabe und Sicherheitsanforderungen zuviel sind. Daher lässt man die Sicherheitsanforderungen ganz unter den Tisch fallen und die
Abgabe wird "freiwillig" *LOL*. Die Brennelementesteuer kann nach der dämlichen Anzeige nicht mehr zurückgenommen werden ohne dass die Bundesregierung "das Gesicht verliert" daher wird diese wohl kommen. (
Sueddeutsche, Focus).
RWE und E.on zahlen an das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) der Universität Köln innerhalb von 5 Jahren jeweils 4 Millionen Euro. Das EWI ist wiederum das Institut welches mit dem Schweizer Prognos-Institut und dem Wirtschaftsforschungsunternehmen GWS von der deutschen Bundesregierung mit der Ausarbeitung eines künftigen Energiekonzeptes auszuarbeiten um eine Entscheidung zu treffen wie lange die AKWs noch am Netz bleiben sollen. RWE ist genau wie E.on im Verwaltungsrat von EWI vertreten (
taz).
Das Gutachten welches von der Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde sagt dass längere Laufzeiten für AKWs unnötig wie ein Kropf sind (
Stern).
26.08.2010. Frau Merkel zeigt Hr. Jürgen Grossmann (RWE-Chef) bei ihrem Besuch im AKW Emsland bei Lingen dass sie "
not amused" über die Anzeige die er aufgegeben hat ist (
Sueddeutsche)
.
25.08.2010. Der Schuss der Energieversorger mit dem Erpressungsversuch ging wohl nach hinten los (
Tagesschau). Der PR GAU der CDU (
Sueddeutsche). Anwälte streiten sich schon um ungelegte Eier. McAllister, der neue Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen lässt Anwälte Prüfen welcher Anteil des der angedachten Brennelementesteuer an die Bundesländer abgeführt werden müsste (
Welt).
Oliver Bierhoff bekommt einen Rüffel von Wolfgang Niersbach (Generalsekretär des DFB) weil er dem Willen seines Daddys nachgegeben und den Erpresserbrief der Atomwirtschaft als "Manager Deutsche Fußball-Nationalmannschaft" unterschrieben hat. Er distanziert den DFB deutlich mit den Worten: "Das ist nicht die Position des DFB" (
Handelsblatt).
24.08.2010. Das Wirtschaftsministerium hält den Energiebericht zurück, Herr Brüderle (Mövenpickpartei) der Wirtschaftsminister ist auffallend ruhig (
Telepolis) und wird deshalb von Greenpeace verklagt (
Spiegel). Verlängerung der Laufzeiten wird nur noch von wenigen wie seiner Peinlichkeit Hr. Mappus aus Baden-Württemberg vehement gefordert. Bayern und Hr. Seehofer halten sich da etwas auf Distanz (
taz).
23.08.2010. Die angedachte Kernenergiesteuer wird es wahrscheinlich nicht geben. Eine Brennelementesteuer vielleicht. Die Restlaufzeiten werden vermutlich maximal um zehn Jahre verlängert (
Sueddeutsche, Spiegel). Kumpanei zwischen Politk und Atomindustrie (
Sueddeutsche) Frau Merkel zum Diktat (
Sueddeutsche).
21.08.2010. Die Wirtschaftsbosse treffen auf etwas Widerstand bei Schwarzgeld (
Spiegel).
20.08.2010. Wirtschaftsbosse wie Josef Ackermann (Deutsche Bank), Johannes Teyssen (E.on), Jürgen Großmann (RWE), Hans-Peter Villis (EnBW) und Tuomo Hatakka (Vattenfall) fordern in einem offenen Brief längere Laufzeiten für Atomkraftwerke damit ihr Wohlstand sich auch weiterhin auf Kosten der Bevölkerung vermehre. Und der ehemalige deutsche Fussballspieler und heutige Manager der Fussballnationalmannschaft Oliver Bierhoff steckt auch mit drin - aber nur weil sein Dad Vorstand des Energiekonzerns RWE war. Tja, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm (
Wikipedia).
Ausserdem fordern die Unterzeichner die Entwicklung "neuer leistungsfähiger und intelligenter Stromnetze sowie Energiespeicher" worüber sich Gar Nix wundert weil die Unterzeichner eigentlich die Chefs der Firmen sind die über das Kapital und die Ingenieure verfügen um genau das zu tun (
Spiegel, Sueddeutsche). Die Lobby-Macht der Atomkonzerne (
Spiegel). Die konzertierte Aktion der Atomlobbyisten ist ein massiver Angriff auf die Politik und richtet sich gegen einen gesellschaftlichen Konsens der in der Mehrheit den Atomausstieg fordert (
Welt).
Während dessen streiten sich Umweltminister Röttgen und Finanzminister Schäuble über die Verwendung der geplanten Atomsteuer-Einnahmen. Schäuble möchte das Geld im Bundeshaushalt versenken, Röttgen möchte das Geld dagegen in erneuerbare Energien und zur Steigerung der Energieeffizienz investieren (
Focus).
Die Protestbewegung bereitet einen heissen Herbst vor. Am 4. September ist ein dezentraler Aktionstag geplant. Die Regierung soll am 18. September in Berlin von mindestens 30.000 Demonstranten umzingelt werden. Es dürfen aber gerne auch ein bisserl mehr werden. Bisher sind zwei Sonderzüge und 30 Busse aus ganz Deutschland angemeldet. Im November wird mit einem Castor-Transport in das Atommüllager Gorleben gerechnet (
taz).
17.08.2010. Schwarzgeld wehrt sich gegen Untersuchung des 2005 stillgelegten AKWs Obrigheim welches 36 Jahre betrieben wurde bezüglich der Analyse der Kraftwerkskomponenten um Hinweise auf die Reaktorsicherheit zu gewinnen (
taz).
15.08.2010. Die Energiekonzerne versuchen Deutschland mit der Drohung der Abschaltung der AKWs zu erpressen um keine Auflagen zu bekommen (
Telepolis, Tagesschau, Sueddeutsche).
11.08.2010. Das Justizministerium und das Innenministerium halten eine Laufzeitverlängerung von höchstens 10 Jahren durchsetzbar ohne dass der Rundesrat mitredet (
Tagesschau, Focus).
10.08.2010. Machtkämpfe in der Union dominieren die Debatte über die Kernkraft zum Schaden des Landes (
Sueddeutsche).
09.08.2010. Alte AKWs sollen früher abgeschaltet werden und die Reststrommengen neueren gutgeschrieben werden. Diese sollen dann bis "weit in die 20er Jahre" laufen (
Telepolis) deshalb zeichnen sich auch Machtkämpfe zwischen den Atomkonzernen um die verbleibenden AKWs ab (
Sueddeutsche).
15.07.2010. Das Bundeskanzlerin Merkel hat die Versteigerung von Laufzeiten abgesagt (
Telepolis).
13.07.2010. Die neueste Schnapsidee heisst Versteigerung von Laufzeiten. Wer am meisten bezahlt darf sich also auch am meisten über die Sicherheit der Bevölkerung hinwegsetzen (
Welt, Focus).
12.07.2010. Seine Peinlichkeit, Herr Mappus aus Baden nicht Württemberg will weiterhin längere Laufzeiten (
Welt). Die Grünen wollen eine breite Kampagne gegen eine Laufzeitverlängerung für AKWs inszenieren (
Tagesschau).
29.06.2010. Bayern das bekanntlichermassen weder auf eigenem Grund- und Boden ein Endlager haben will noch eins in anderen Ländern an den Grenzen duldet will anscheinend vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Atomausstieg klagen (
Welt).
11.06.2010. Mit der Androhung pro Jahr 60 Euro mehr für den Verbraucher wollen die AKW-Betreiber die Kosten für die Laufzeitverlängerung (die hoffentlich nicht kommt) den Kunden aufdrücken (
Spiegel).
09.06.2010. Das Bundesland Bremen will gegen die Verlängerung der Laufzeiten klagen (
Spiegel).
08.06.2010. Kommunale Energieversorger drohen mit Investitionsstop wenn die Laufzeiten verlängert werden (
Telepolis).
05.06.2010. Schwarzgeld in der Laufzeitklemme (
Spiegel).
04.06.2010. Die Schwarzgeldregierung scheint nicht wie dem Volk versprochen auf die Expertisen und das energiepolitische Gesamtkonzept warten zu wollen. Man will offensichtlich mit aller Gewalt die Laufzeitverlängerung durchboxen (
Tagesschau). War wohl nix (
Tagesschau).
03.06.2010. Hans-Jürgen Papier (ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts) kommt in einer "rechtsgutachtlichen Stellungnahme" auf die eindeutige Feststellung dass auch die Zustimmung der Bundeslänger bei einer Laufzeitverlängerung erforderlich ist (
Nixblog). Morgen soll in einem Atomgipfel der Schwarzgeldregierung das weitere Vorgehen bezüglich der Laufzeitverlängerung abgestimmt werden. Dagegen gehen Umweltschützer auf die Straße (
Stern).
20.05.2010. Die SPD droht mit Verfassungsklage sollte die Schwarzgeldregierung die Verlängerung der Laufzeiten von AKWs am Bundesrat vorbei beschliessen (
Welt).
18.05.2010. Der neue Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Stefan Mappus (CDU) legt Bundesumweltmister Röttgen den Rücktritt nahe weil dieser den Atomausstieg nicht am Bundesrat vorbeischummeln will (
Tagesschau).
12.05.2010. Nach dem Schwarzgeld die Wahlen in NRW und damit auch die Mehrheit im Bundesrat verloren hat will man die Verlängerung der Laufzeiten am Bundesrat vorbei durchziehen wobei sich besonders der Wahrheitssager aus Hessen unrühmlich hervortut (
taz,
Sueddeutsche).
05.05.2010. Die Schwarzgeldregierung prüft offensichtlich die Laufzeitverlängerung für AKWs ungefähr so ähnlich wie die Brauchbarkeit von Gorleben als Endlager. Was zählt ist nur der Profit (
taz). Regierungsberater warnen vor längeren Laufzeiten und gehen davon aus dass ab 2050 Deutschland komplett aus umweltfreundlichen Stromquellen versorgt werden kann (
Spiegel).
17.04.2010. Der Parteivorstand der CSU spricht sich auf einer Klausur in Wildbad Kreuth für eine Laufzeitverlängerung von AKWs ausgesprochen (
BR-Online).
10.04.2010. Etwa 8000 Menschen haben Deutschlandweit gegen AKWs demonstriert (
taz).
02.04.2010. Röttgen tut weiterhin so als ob er "nur" für 8 Jahre Laufzeitverlängerung wäre und sich gegen die p(h)ösen anderen in seiner Partei durchsetzen wolle (
Spiegel). Ein ganz mieses Spielchen meiner Ansicht nach mit den Wählern die mit einer grossen Mehrheit am Atomausstieg festhalten wollen.
30.03.2010. Atomausstieg vielleicht später(
Tagesschau).
23.03.2010. Die schwarzgelde Regierung will die Laufzeiten auf bis zu 60 Jahre erhöhen (
Spiegel,
Tagesschau).
15.03.2010. Röttgens Verlogenheit (
taz). Milliardengeschenk an die Atomindustrie und daraus resultierende Wettbewerbsverzerrung wird kritisiert (
Telepolis). 150 Kommunen wehren sich gegen längere Laufzeiten (
Tagesschau).
12.03.2010. SPD Chef Gabriel richtet sein Fähnchen neu aus in dem er von der Aussage abrückt dass "Gorleben tot ist" (
taz).
11.03.2010. Der ehemalige Umweltminister Gabriel wirft der jetzigen Regierung skandalöses Verhalten bezüglich ASSE vor (
NDR).
26.02.2010. Nach einem internen Positionspapier will die CDU auch nach 2030 noch an der Atomenergie festhalten (
Spiegel). Seehofer will die AKWs gleich unbegrenzt lange laufen lassen (
Focus).
25.02.2010. Das AKW Neckarwestheim 1 fährt seine Stromerzeugung auf 250 MW herunter um die Abschaltung bis zum Herbst hinauszuzögern weil die Schwarzgeldkoalition erst nach den Wahlen im Mai ihr wahres Gesicht zeigen und dann wahrscheinlich den Atomausstieg rückgängig machen wird (
SWR).
22.02.2010. Der weisnichtwievielte Artikel über Röttgens Pläne. Er will die Konzerne angeblich zur Kasse bitten. Also nix Neues (
Spiegel).
21.02.2010. Bundesumweltminister Röttgen lehnt Sondergenehmigungen für den längeren Betrieb von Biblis und Neckarwestheim ab (
taz).
20.02.2010. Das Umweltbundesamt ist wie ich der Meinung dass die AKWs bis zum geplanten Ausstieg 2022 locker ersetzt werden können (
Heute,
Sueddeutsche,
Focus), Röttgen will den Ausstieg bis 2030 hinausschieben (
Tagesschau) und eckt an weil gewisse Herrschaften wieder nicht rechnen können und nicht wissen dass 2030 acht Jahre nach und nicht vor dem bisher vereinbarten Ende liegt (
Welt) und Merkel geht auf Distanz (
Heute) und schaltet Röttgen ab (
Spiegel).
19.02.2010. Der Wahrheitssager Koch und Oettinger, der Freund des Nazirichters Filbinger (
Wikipedia) der Todesurteile unterschrieben hat streiten für den Erhalt der AKWs (
Sueddeutsche). Schwarz-Geld kennt die Tücken (
taz).
17.02.2010. Seehofer von der
LB Bayernpartei ist gegen die angeblichen Pläne von Röttgen (
Focus).
16.02.2010. Hr. Brüderle von der Movenpickpartei fordert auch heute (
Spiegel).
15.02.2010. Röttgen - Wenn Worte und Taten nicht zusammenpassen (
taz).
14.02.2010. Röttgens Gründe für den Atomausstieg (
Spiegel). Atombrüderle (
Mövenpickpartei) ist der Meinung wenn man die seit Jahren nicht wirklich oft am Netz gewesenen AKWs abschaltet würden die Strompreise nach oben gehen (
Welt).
13.02.2010. Fragen und Antworten zum Atomausstieg (
Tagesschau). Röttgen stellt Überlegungen zur schnelleren Abschaltung der AKWs an (
Spiegel). Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen stellen sich gegen Umweltminister Röttgen (
Focus).
12.02.2010. Revolte gegen Umweltminister Röttgen (
Tagesschau,
taz) von Seiten der Bundesländer (
Spiegel).
Experten zweifeln an der Rechtmäßigkeit AKWs durch Umgehung des rot-grünen Atomausstiegsgesetzes durch die Übertragung von Reststrom die Laufzeiten für die AKWs Neckarwestheim 1, Biblis A und Isar 1 zu verlängern (
taz).
09.02.2010. Der Atomausstiegsstreit zwischen Union und FDP köchelt hoch. Westerwelle ist sauer und Röttgen streitet (
Sueddeutsche) sich innerhalb der Union mit Kauder der möglicherweise weggeputscher werden soll und wird von Atomangie verteidigt (
Sueddeutsche).
08.02.2010. Die Wahlfarce geht weiter. Röttgen legt wegen der fehlenden Akzeptanz der Kernenergie in der Bevölkerung den Ball für die Wahl in NRW weiter vor indem er vorgibt den Kurs zu ändern (
Sueddeutsche, Spiegel).
07.02.2010. Die Stadtwerke sehen den Wettbewerb durch den Ausstieg aus dem Atomausstieg bedroht (
taz). Die Taschen der Mitglieder verschiedener Verbände sind schon weit geöffnet um sich an den Mehreinnahmen durch eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten zu bedienen (
Telepolis).
06.02.2010. Umweltminister Röttgen (CDU) scheint sich von der Seite der AKW-Befürworter zu verabschieden (
Focus,
Tagesschau,
Sueddeutsche).
05.02.2010. Laufzeitverlängerung kann ausfallen da 2022 bis zum gesetzlichen Ende des letzten AKWs der Anteil der Erneuerbaren auf 40% angewachsen sein wird (
taz).
03.02.2010. Am 24. April 2010 soll eine Menschenkette zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel gegen die von der Regierung geplante Laufzeitverlängerung demonstrieren (
Telepolis).
28.01.2010. RWE Chef Grossmann tut so als ob man die Kernenergie noch lange brauchen würde (
Spiegel).
27.01.2010. Die erneuerbaren Energien brauchen keine Kernenergie sondern einen Ausbau der Stromnetze (
taz).
24.01.2010. Mit Reststrom aus dem stillgelegten AKW Stade will man die Laufzeiten für Biblis und Neckarwestheim verlängern (
Welt,
taz). Die Minister sind sich noch nicht ganz einig bei der Laufzeit. Röttgen will höchstens 8 Jahre verlängern, Atombrüderle 15 bis 20 Jahre. Bundeskanzlerin Merkel will erst im Oktober wenn das Energiekonzept fertig ist über die Rolle der einzelnen AKWs entscheiden (
Focus).
22.01.2010. In den Medien ist es etwas still heute. Ausser Tagesschau spricht verdächtigerweise niemand über das Treffen. Als dann ganz klein, vesteckt und verschämt in den Medien der Unfall in Gronau erwähnt wird weiss ich warum.
So richtig geht die neue Regierung noch nicht gegen den Atomausstieg vor. Das soll erst im Herbst nach den Wahlen in Nordrhein-Westfalen gemacht werden. Für die drei AKWs Neckarwestheim 1, Biblis A und B die dieses Jahr stillgelegt werden will man sich laut der Baden-Würtembergischen Umweltministerin *LOL* Tanja Gönner (CDU) noch was einfallen lassen (
Tagesschau,
taz). In der Gronauer Uranfabrik (
Wikipedia) wurde am Donnerstag um 14.32 Uhr radioaktives Uranhexafluorid (
Wikipedia) freigesetzt als im Bereich Behältervorbreitung ein als "leer und gewaschen" angelieferter Uranbehälter für eine Druckprüfung vorbereitet werden sollte. Dabei wurde der Mitarbeiter verstrahlt. Ihm soll es aber gesundheitlich gut gehen. Gefahr für die Bevölkerung hat natürlich (
wie immer bei Unfällen in Anlagen die mit AKWs zu tun haben) zu gaaaaaaar keinem Zeitpunkt bestanden (
Spiegel, Heute, Sueddeutsche, Stern,
WDR,
taz).
21.01.2010. Atompoker im Kanzleramt (
Spiegel). Die CSU meldet Bedenken gegenüber einer pauschalen Ausweitung der Laufzeiten an (
Welt). Rainer Brüderle (
Möwenpick-Partei) ist immer noch der Meinung dass man aus dem Ausstieg aussteigen muss (
Tagesschau).
20.01.2010. Die Zeit verrinnt hoffentlich zu schnell für eine Verlängerung der Laufzeiten. Noch 77 Tage also bis Anfang April dann müsste nach derzeitiger Rechtslage Neckarwestheim 1 abgeschaltet werden (
taz).
19.01.2010. Rainer Brüderle (
Möwenpick-Partei) verspricht den Erhalt aller AKWs (
Spiegel). Campact hat jetzt eine Seite eingerichtet auf welcher man bei der Möwenpick-Partei eine Spende für den Atomausstieg (
Nixblog) ankündigen kann (
Campact.de).
18.01.2010. Rainer Brüderle (FDP) schielt auf Profite durch Laufzeitverlängerung (
Focus). Eine Gefälligkeitsstudie des BDI verspricht für alle günstigeren Strom wenn die AKWs länger laufen (
taz). Das ist aber ungefähr wie der Aufschwung von Fr. Merkel der beim Volk angekommen ist oder die sichere Rente von Hr. Blüm zu bewerten.
17.01.2010. Unbegrenzte Laufzeiten für AKWs gefordert (
Telepolis).
15.01.2010. Bundesumweltminister Röttgen verhandelt mit den AKW-Betreibern über längere Laufzeiten (
Sueddeutsche).
14.01.2010. Der neue EU-Energiekomissar ist der Meinung dass Kernenergie "eine wichtige Brückenfunktion" hat (
Manager Magazin).
13.01.2010. Der Vorsitzende der Unionsfraktion Volker Kauder will den Prozess zum Atomausstieg aufhalten (
Yahoo News).
04.01.2010. Streit wegen der Atompolitik (
Heise).
27.12.2009. Der Herr Koch aus Hessen der dafür bekannt ist immer die Wahrheit zu sagen und nichts als die Wahrheit will dass Atomkrafterke länger laufen und damit der Ausbau der Erneuerbaren Energien finanziert wird (
Focus).
01.12.2009. Umweltminister Röttgen macht den Bock zum Gärtner und holt den Atomlobyisten Gerald Hennenhöfer als Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit ins Umweltministerium (
Tagesschau).
25.11.2009. Der neue Umweltminister Röttgen sieht keine Zukunft für die Atomkraft und spricht davon dass es keinen Ausstieg vom Ausstieg geben wird (
Heute).
18.11.2009. Der CSU-Abgeordnete Josef Göppel will eine Laufzeitverlängerung nur dann wenn dafür die Haftungsbeschränkung im Gegenzug aufgehoben wird (
Telepolis).
05.11.2009. Die Bundesregierung lässt sich von der Atomwirtschaft über den Tisch ziehen. Erst ab 2014 will man mit 24 Euro für die Verlängerung der Laufzeiten rechnen können weil die ach so teure Nachrüstung der alten Meiler den Gewinn der Konzerne schmälert (
Welt).
25.10.2009. Die kommende neue Regierung kippt wie erwartet den Atomausstieg (
n-tv).
18.10.2009. Nachdem sich die künftige Regierung auf längere Laufzeiten geeinigt hat kündigt der Fraktionschef der Grünen, Jürgen Trittin, Widerstand an (
Heute,
Stern).
17.10.2009. Es wird wohl auch unter der neuen Regierung keine schnelle Verlängerung der Laufzeiten der AKWs geben. Davor werden wohl noch einige Diskussionen über die Sicherheitstechnik kommen (
n-tv).
13.10.2009. Die ENBW soll beim AKW Neckarwestheim 1 mindestens eineinhalb Jahre die Stromgewinnung reduziert haben um den alten Schrottmeiler über die Wahlen zu retten (
SWR). CDU und FDP wollen der Atomkraft noch eine Chance geben (
Sueddeutsche).
10.10.2009. Die geplanten Laufzeitverlängerungen spalten CDU und FDP (
Tagesschau,
n-tv). Bundeskanzlerin Merkel will eine Entscheidung bezüglich der AKWs bis nach den Wahlen in Nordrhein-Westfalen hinauszögern (
Stern).
09.10.2009. Die Verhandlungsgruppe der zukünftigen Bundesregierung aus CDU/CSU/FDP schlägt die Laufzeitverlängerung vor (
Telepolis, Tagesschau, Heute, Spiegel).
08.10.2009. Die neue schwarzgelbe Regierung will die Beschränkung der Laufzeigen für AKWs aufheben (
Heute,
SWR,
n-tv).
07.10.2009. Neue Proteste von Tag zu Tag (
taz).
05.10.2009. Die Industrie möchte weniger für Strom bezahlen wenn die Laufzeiten von AKWs verlängert werden (
Spiegel). Die Möglichkeiten der neuen schwarz-gelben Regierung (
taz). Joggen gegen Atomkraft (
taz). Gorleben besetzt (
taz). Die Kungelei zwischen Atomindustrie und Fr. Bundeskanzlerin Merkel (
taz). Ausstieg aus dem Ausstieg ist nicht so ganz einfach (
taz).
04.10.2009. Die CDU spricht davon keinen kompletten Ausstieg aus dem Atomausstieg vornehmen zu wollen (
Heute). Die Atomindustrie soll für ASSE bezahlen dafür sollen dann einzelne AKWs länger laufen (
Focus). Beim Laufzeitpoker soll es um zweistellige Milliardenbeträge gehen (
Focus).
03.10.2009. FDP droht mit Atomausstieg (
Spiegel,
Sueddeutsche).
02.10.2009. Neue Koaltion in Deutschland setzt auf veraltete Technologie und macht damit den technischen Vorsprung bei den Erneuerbaren zunichte (
Sueddeutsche). FDP will für längere Laufzeiten eine Gegenleistung (
n-tv).
01.10.2009. Union will Atomausstieg stoppen und hält an Gorleben fest (
Sueddeutsche).
30.09.2009. Koalitionspoker um Restlaufzeiten (
Welt). Bei der Glaubwürdigkeit der Energiekonzerne gibt es grosse Defizite (
Stern). Der Konsens bröckelt (
taz).
29.09.2009. Widerstand angekündigt (
Telepolis). RWE Chef Jürgen Großmann will dass die Laufzeiten aller AKWs incl. Bibls verlängert werden (
Tagesschau). Der Widerstand formiert sich (
Sueddeutsche).
28.09.2009. Diskussion um Atompolitk nach der Bundestagswahl (
Nixblog) von gestern die uns leider Gottes eine CDU/CSU/FDP-Regierung beschert hat (
SWR,
n-tv,
Heute).
23.09.2009. Wie die Atomlobby versuchte den Wahlkampf zu beeinflussen (
Spiegel,
Welt). Die kommende Demo gegen das AKW Fessenheim soll aus dem Zentrum in die Vorstadt abgeschoben werden (
taz).
16.09.2009. Bildungsministerin Schavan hält seit Juni ein Gutachten zurück mit welchem man NACH der Bundestagswahl den Bau neuer AKWs durchdrücken möchte (
Heute,
Sueddeutsche,
Spiegel,
Welt,
Focus).
08.09.2009. Nur 4% der Wähler erwarten durch längere Laufzeiten bei AKWs sinkende Strompreise. Das müssen genau die gleichen 4% sein die auch an den Osterhasen glauben (
taz).
07.09.2009. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) (Ich streiche das hier mal rot an weil es das erste Mal ist dass jemand von der FDP ein AKW abschalten will und darauf achten werde ob das nach der Wahl am 27. September noch genau so ist)
glaubt nicht dass das AKW Krümmel wieder ans Netz geht weil Vattenfall alles denkbar mögliche falsch gemacht hat (
n-tv).Die CSU will in Zukunft härter gegen die Atomindustrie vorgehen (
taz).
05.09.2009. Besuch aus dem Wendland (
taz). Traktor gegen Castor. 40.000 bis 50.000 Menschen demonstrieren in Berlin gegen Atomenergie (
Welt,
n-tv,
taz) damit ist die Anti-Atom-Bewegung zurück (
taz,
Telepolis). Die bezahlte Atomkraftbefürworter-Demo bringt es dagegen auf sage und schreibe 1.300 Demonstranten von denen einige lieber bei der grossen Demo mitlaufen würden (
taz).
04.09.2009. Der Anti-Atom-Konvoi nach Berlin rollt (
taz) und Berlin strahlt vor Freude über den Besuch der Atomlobby (
taz). Die SPD und ihre Glaubwürdigkeit beim Atomausstieg (
taz).
03.09.2009. Atomenergie kostet den Steuerzahler 258.000.000.000 Euro (
taz) Hilfe! Frau Bundeskanzlerin Merkel - ja, diejenige die mit ihren Entscheidungen bezüglich Morsleben mehr als 2 Mrd. Euro zu verantworten hat mischt sich in die Diskussion ein (
Focus). Ausserdem kommt wieder mal die Frage auf ob Deutschland Atomstrom braucht (
Focus). Die Anti-Atomkraft-Bewegung läuft sich warm (
taz). Zeitzünder im Gesetz zum Atomausstieg (
taz).
26.08.2009. An der Börse wird auf eine schwarzgelbe Regierung und damit ein Atom-Comback gwettet (
Spiegel).
21.08.2009. Gutachterin stellt fest das Vattenfall nicht über die Kompetenz zum Betreiben eines AKWs verfügt. Krümmel muss stillgelegt werden (
Spiegel).
01.07.2009. Unsere liebe Bundeskanzlerin Frau Merkel hat noch nicht genug damit in Moorsleben mehrerere Mrd. Euro in den Sand gesetzt zu haben und schleimt sich bei der Atomindustrie ein (
Focus).
01.06.2009. Man sieht wie verlogen die CSU ist. Während man auf der einen Seiten gegen jegliche Vernunft an der Atomenergie festhalten will (
Focus) kämpft man auf der anderen Seite gegen Atommüllager in der Nähe der eigenen Grenzen (
Nixblog).
10.05.2009. Atomlobby will mit Zugeständnissen Laufzeitverlängerungen erreichen (
Welt).
27.04.2009. Kampf dem Atomguido (
taz).
26.03.2009. das Bundesverwaltungsgericht lehnt die Übertragung von Reststrommengen von dem stillgelegten AKW Mülheim-Kärlich auf die alten AKWs Brunsbüttel und Biblis A ab (
Tagesschau).
01.03.2009. Laut einer Umfrage der GFK für die "Welt am Sonntag" will die Mehrheit der Deutschen am Atomausstieg festhalten (
Welt).
27.02.2009. Biblis A wurde - angeblich für Wartungsarbeiten die nur gaaanz zufällig bis nach der Bundestagswahl gehen -abgeschaltet (
HR-Online) und zeigt damit dass man es eigentlich gar nicht benötigt.
06.02.2009. Die Atomindustrie wurde alleine in Deutschland in der Vergangenheit mit mehr als 100 Mrd. Euro subventioniert um die Preise niedrig zu halten. Vattenfall wird sich vielleicht in 3 bis 4 Jahren dafür entscheiden neue Atomkraftwerke zu bauen (
Spiegel). Das bedeutet wir sind bei 2012. Dann kommen die Planungs- und Genehmigungsverfahren. Danach sind wir bei 2015 bis 2016. Dann kommen etwa 8 Jahre Bauzeit dann sind wir bei 2024 in rund 15 Jahren. 'Wenn nun ein größerer Zwischenfall in einem laufenden KKW passiert (und das ist nur eine Frage der Zeit) sind bevor der Meiler ans Netz geht die ganzen Investitionen in Milliardenhöhe pro KKW futsch. Nicht nur meiner Ansicht nach will man mit der Atom-Kampagne im Moment längere Laufzeiten erreichen (
Tagesschau). Mehr nicht wirklich.
04.02.2009. CDU Generalsekretär Ronald Pofalla hat mich beruhigt. Er will "nur" eine Verlängerung der Laufzeiten für sichere Kernkraftwerke (
Focus). Da es das nicht gibt ist er damit völlig meiner Meinung dass man am Atomausstieg nicht rütteln darf. Derweil haben vor dem Hotel Maritim in dem das Deutsche Atomforum tagte 1200 Menschen unter dem Motto "Eure Lügen bleiben im Gebäude" gegen die Veranstaltung demonstriert (
taz).
01.02.2009. Die SPD will einem weiteren Teil ihrer Wähler in den Rücken fallen und bereitet für die Zeit nach den nächsten Wahlen eine Wende in der Atompolitik vor. Sie will danach für längere Laufzeiten der AKWs stimmen (
Welt).
In Berlin wird sich am nächsten Mittwoch, dem 4. Februar 2009, im Hotel Maritim das Deutsche Atomforum (
taz) treffen. Atomkraftgegner wollen den Tagungsort umzingeln.
1. Juli 1959. Die Atomindustrie gründet mit dem Deutschen Atomforum e.V. ihre eigene PR-Agentur (
Sueddeutsche).
Bilder:
Artikel zum Thema Energie im Nixblog