
26.06.2012. Kuba ist im Gegensatz zu den USA und Russland gegen Atomwaffen (Zeit).
20.05.2011. Klimaforscher Alan Robock warnt vor den Auswirkungen die 22.000 Atomsprengköpfe weltweit haben können (Telepolis).
25.02.2011. Michael Mills und seine Kollegin Julia Lee-Taylor berechnen mit dem "Whole Atmospheric Community Climate Model" (WACCM) die Folgen eines Atomkonflikts zwischen Indien und Pakistan. Die Klimafolgen wären nach den neuen deutlich umfassenderen Berechnungsmodellen noch einmal deutlich katastrophaler als als bisher angenommen. Die Schmutzartikel aus den brennenden Städten würden sich demnach wesentlich länger in der Atmosphäre als beispielsweise vulkanische Aerosole halten. Selbst nach 10 Jahren wären daovn in der Stratosphäre noch grosse Mengen enthalten.
Die Temperaturen würden durchschnittlich weltweit um 2 bis 4°C fallen. Die Niederschläge würden (vor allem in den Tropen) um fast 10% sinken.
Die Temperaturen in der für die Ozonschicht wichtigen Stratosphäre würde durchschnittlich um 30 bis 40°C ansteigen. Stellenweise bis zu 100°C. Als Resultat hätte man ein globales Ozonloch. Der UV-Index würde selbst in gemäßigten Zonen nicht mehr ausreichen. Die Skala geht im Moment von 0 bis 11+. Nach dem Atomkrieg bräuchte man einen Index der bis 20 geht.
19.02.2010. Der Atlas der Atommächte (Stern).
16.02.2010. Atomversuchskaninchen Soldat (Sueddeutsche, Welt, Stern, Tagesschau).
06.02.2010. Die Schwierigkeiten beim Bau einer Atombombe (Welt).
03.02.2010. "Global Zero" propagiert nukleare Abrüstung. Im Moment bedrohen mehr als 20.000 Nuklearwaffen die Menschheit (Sueddeutsche).
19.11.2009. Der Traum von einer Welt ohne Atomwaffen (Sueddeutsche).
16.08.2009. In Asien rüsten die Atommächte massiv auf (Spiegel). Der Welt droht die Erosion des Kernwaffensperrvertrages (Sueddeutsche).
06.02.2009. Gefahr eines Terroranschlags mit Atomwaffen (Technologie Review) auf eine grosse Stadt bei mehr als 50%?
22.10.2008. Die atomare Bedrohung nimmt unter anderem deshalb wieder zu weil man in Zeiten knapper Ressourcen und Klimawandel wieder mehr zum Bau von Atomkraftwerken tendiert (Tagesschau).
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16.08.2009. In Asien rüsten die Atommächte massiv auf (Spiegel). Der Welt droht die Erosion des Kernwaffensperrvertrages (Sueddeutsche).
06.02.2009. Gefahr eines Terroranschlags mit Atomwaffen (Technologie Review) auf eine grosse Stadt bei mehr als 50%?
22.10.2008. Die atomare Bedrohung nimmt unter anderem deshalb wieder zu weil man in Zeiten knapper Ressourcen und Klimawandel wieder mehr zum Bau von Atomkraftwerken tendiert (Tagesschau).
08.04.2008. Michael Mills und Owen Toon von der University of Colorado spielten am Computer Atomkrieg und kommen zu dem Ergebniss dass bereits ein regionaler Atomkrieg, z.B. zwischen Indien und Pakistan verheerende Folgen für das Leben auf der ganzen Erde hätte. Es droht ein riesiges Ozonloch. Die Schicht würde weltweit auf das Niveau des jetzigen antarktischen Ozonlochs zurückgehen. Die zusätzliche UV-Strahlung würde die vom Sonnenlicht verursachten Schäden bei Pflanzen um 132% steigern. Beim Menschen wären demnach 213% mehr DNA-Schäden zu erwarten. Die Folgen währen mehr Erkrankungen wie Hautkrebs und Grauer Star. Bezeichnet wird dieses Phänomen als "ultravioletter Frühling".
In der Studie wurde davon ausgegangen dass jede Seite 50 Atomwaffen hochgehen lässt. Durch den aufsteigenden Rauch der bis in Höhen zwischen 15 bis 50 Kilometern gelangt würde sich danach die Temperatur in der oberen Atmosphäre im ersten Jahr um 30 bis 60 °C deutlich erhöhen was wiederum zu einer Beschleunigung der chemischen Reaktionen führen würde mit denen Ozon abgebaut wird.
Die Temperaturen würden durchschnittlich um 1,2°C fallen (Welt).
12.12.2006. Ein Team von Wissenschaftler um Owen Toon (University of Colorado in Bouldeer) von 4 US-amerikanischen Universitäten errechneten mit modernen Klimamodellen die Schäden die ein begrenzter Atomkrieg mit insgesamt 100 Atombomben mit einer Sprengkraft von jeweils 15 Kilotonnen TNT zur Folge hätte. Den Berechnungen nach würden 5 Mio Tonnen Dreck in die Luft gelangen. Dadurch würden die Temperatoren in großen Teilen Nordamerikas und Eurasiens wo der größte Teil der Getreideanbauflächen liegt um mehrere Grad fallen. Die Klima-Anomalien durch die geschätzten Rauchmengen könnten den Berechnungen nach bis zu 10 Jahre anhalten.
Im Moment besitzen nach Schätzungen von Experten Pakisten ca. 52 und Indien ca. 85 Atombomben die jedoch eine geringere Sprengkraft als in den Berechnungen angenommen wurde haben. In den Berechnungen werden mehr als 20 Mio Tote die direkt durch die Atombomben umkommen erwartet. Das wären ungefähr halb so viele Menschen wie im Zweiten Weltkrieg umgekommen sind.
1990. Es gibt vom TTAPS-Team eine Folgestudie die eine detailliertere Prognose ergibt. Demnach soll die Durchschnittstemperatur um 20°C sinken. Der Niederschlag in den mittleren Breitengraden würde demnach um 75% zurückgehen.
1983. Die sogenannte TAPPS-Studie wird veröffentlicht. Darin wird zum ersten Mal der Begriff nuklearer Winter erwähnt. Turco und Mitarbeiter machen in einer Modellrechnungsstudie auf die direkten und indirekten Schäden von Kernwaffenexplosionen aufmerksam. In dem Szenarie kommt er auf eine mehrwöchige Abkühlung auf -15 bis -25°C beim Einsatz vom Bomben mit mehreren tausend Megatonnen. Ab 100 Megatonnen über Großstätten soll es bereits zu merklichen Temperaturabkühlungen auf wenige °C über dem Gefrierpunkt kommen. Eine sowjetische Forschungsgruppe kommt unabhängig davon in diesem Jahr auf ähnliche Ergebnisse. 90% der Weltbevölkerung kämen dieser Studie durch den nuklearen Winter um.
1982. Von John Birks und Paul Crutzen (Chemienobelpreis 1995) wird erstmals die Theorie vom nuklearen Winter vorgestellt. Damit wird die Verdunkelung und Abkühlung der Erdatmosphäre als Folge zahlreicher Explosionen von atomaren Sprengsätzen, z..B durch einen Atomkrieg, bezeichnet. Der Theorie nach sollte es dann zu einer Abkühlung über eine längere Zeit der Explosionen kommen. Dadurch würde die Nahrungsmittelproduktion zusammenbrechen. Hauptursache dafür sind nach Annahme der Autoren nitrose Gase und Sauerstoffradikale die durch Brände nach den Explosionen entstehen. Die Theorie sorgte zunächst für Entsetzen, wurde jedoch bald heftig kritisiert und als übertrieben bezeichnet.
1974. John Hampson weist in der Wissenschaftszeitung Nature auf die Möglichkeit der Schädigung der Ozonschicht durch Atomwaffen hin. Er rechnete mit einer mehrjährigen Schädigung der Ozonschicht dirch Nitroverbindungen. Zur Folge hatte das mehr schädigende UV-Strahlung die zur Erdoberfläche gelangen würde.
Ca. 1970. Erst jetzt beginnen US-amerikanisch und sojetische Wissenschaftler mit der Untersuchung bezüglich der Auswirkungen eines atomaren Krieges zu untersuchen.
Quellen: Wikipedia, Spiegel, Spiegel
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