Im Norden von Sumatra hat sich um 5 Uhr 15 Ortszeit (0 Uhr 15 MESZ) ein Erdbeben ereignet. Laut der US-amerikanischen Erdbebenwarte hatte es die Stärke 7,8. Die indonesischen Stellen sprechen von einer Stärke von 7,2. Das Hypozentrum (
Wikipedia) lag 34 Kilometer unter dem Meeresboden etwa 60 Kilometer östlich der Stadt Sinabang auf der im Norden von Sumatra vorgelagerten Insel Simelue. Es wurden Tusnamiwarnungen für Teile von Indonesien und die Westküste Thailands ausgegeben, aber nach ein paar Stunden wieder aufgehoben.
In Sinabang soll es 17 Verletzte, darunter vier Schwerverletzte gegeben haben. Mehrere Häuser sind dort eingestürzt. In einigen Orten fiel der Strom aus. Menschen rannten in Panik auf die Strassen. Aus Angst vor einer Flutwelle wurden höher gelegene Gebiete aufgesucht.
Das Land liegt auf dem pazifischen Feuerring (
Wikipedia). Es gibt dort im Jahr hunderte von Erdbeben. Im September 2009 gab es ein Erdbeben der Stärke 7,6 auf Sumatra. Dabei starben 1100 Menschen. Das schwerste Erdbeben in den letzten Jahrzehnten dort war im Dezember 2004. Es löste einen Tsunami aus durch den rund um den Indischen Ozean mehr als 200.000 Menschen starben.
Quellen:
Tagesschau, Der Standard, Stern, Welt,
Stern
Bild:
Karte von Sumatra, Wikipedia Commons, U.S. Central Intelligence Agency 2002, Lizenz: Public Domain
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