Der Gerichtsvollzieher war um etwa 11.30 Uhr da. Ich habe ihm mit folgendem Schreiben den Zutritt zu meiner Wohnung verweitert und eine Vorladung zur "Abgabe der eidesstattlichen Versicherung" am 7. September bekommen:
Verweigerung des Zutritts zu meiner Wohnung für Hr. XXXXXXX, Gerichtsvollzieher
Sehr geehrter Herr XXXXXXXXXX,
ich habe mich entschlossen hier zu bleiben. Da Sie nicht mehr tun können als das was ich gestern schon versucht habe: Mich verhaften zu lassen. Ich verweigere Ihnen hiermit den Zutritt zu meiner Wohnung und die Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung.
Ansonsten zu den Drohungen aus Ihren Schreiben:
Der Schlosser den Sie zum Einbruch in meine Wohnung benötigen muss bezahlt werden. Die Rechnung geht an meinen Rechtsanwalt und die Chance dazu dass er von mir und nicht vom Land Baden-Württemberg oder den Gläubigern bezahlt werden muss tendiert gegen Null.
Das Thema verhaften lassen hatten wir schon. Die Polizei ist so nett gewesen. Ich glaube es ist schön dort. Sollten Sie mich verhaften lassen und ich nach den paar Tagen die ich extra wegen Ihnen frei bekommen habe nicht pünktlich zur Arbeit erscheinen können werde ich eine Arbeitsstelle gehabt haben und damit geht die Chance vollends gegen Null dass Ihre „Kunden“ jemals auch nur einen Cent von dem Geld wieder sehen.
Ich verweigere nicht die Aussage über mein Vermögen. Es ist Ende vom Monat und es sind heute etwa noch 10 Euro auf meinem Konto. In der Wohnung ist nichts zu holen da es keine Wertsachen gibt. Ein zwei Jahre alter TV den man heute neu für ca. 300 Euro bekommt ist noch das Wertvollste. Die Aufstellung über meine Schulden haben Sie bereits per E-Mail bekommen. Es gibt keinen Grund einzubrechen und meiner Familie dadurch das Vertrauen in die Sicherheit der Wohnung zu zerstören. Bis Ihre „Kunden“ meinen vorigen Job - durch die Bankenkrise die sie herbeigeführt haben - vernichtet haben wurden von mir etwa 40.000 Euro innerhalb von 2 Jahren an Schulden zurückbezahlt. Hätten die Herrschaften noch 3 Jahre gewartet wären die Schulden weg gewesen. Woher soll ich verd..t noch einmal ein „Vermögen“ haben?
Da Sie und Ihre „Kunden“ anscheinend im Gegensatz zu den rund 10 anderen Gläubigern trotz unzähliger Hinweise darauf immer noch so tun als wenn Sie nichts davon wissen würden wiederhole ich mich gerne für Sie: Es gibt in XXXXX einen Rechtsanwalt der ein Insolvenzverfahren durchführt von dem ich erwarte dass sich alle dran halten. Auch Ihre „Kunden“. Je schneller Ihre Kunden die Schreiben zurückschicken um so schneller können sie einen Teil ihres Geldes zurückbekommen. Ich kann leider nichts dafür dass es schon über ein Jahr lang dauert.
Mit allerfreundlichsten Grüßen
Gar Nix
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