
06.03.2010. An der 1910 gegründeten Privatschule Odenwaldschule (Wikipedia) in Heppenheim-Ober-Hambach sollen etwa 50 bis 100 Schülerinnen und Schüler zwischen 1971 und 1985 schwer sexuell missbraucht worden sein.
Die Schule mit etwa 200 Internatsschülern wurde vor etwa 100 Jahren von dem Pädagogen Paul Geheeb gegründet und gehört seit 1963 zu einem weltweiten Netzwerk der UN-Kulturorganisation Unesco. 2005 wurde sie von dem Wirtswchaftsmagazin "Capital" zur besten hessischen Schule mit gymnasialer Oberstufe gekürt und sie kam bundesweit auf Platz 5. Das Schulgeld für die Internatsschüler beträgt etwa 2200 Euro im Monat.
Das Konzept der Schule baut auf 30 familienähnlichen Gruppen gemischt nach Alter und Geschlecht mit je einem Lehrer als Oberhaupt auf und stellt das Lernen in Gemeinschaft in den Vordergrund. Das Leitwort der Schule ist "Werde, wer du bist" von dem griechischen Philosophen Pindar. Knabenliebe wurde zum pädagogischen Prinzip erhoben (Telepolis).
Leiter der Schule war zwischen 1971 und 1985 zu der Zeit der Übergriffe Rektor Gerold Becker, ein evangelischer Theologe. Schüler sollen regelmäßig von ihm durch streicheln der Genitalien geweckt worden sein. Er soll die Kinder oft in sein Schlafzimmer kommen lassen haben, wenn sie nach Hause telefonieren wollten. Danach soll er sie ausgezogen, berührt und sich selbst befriedigt haben.
Als "sexuelle Dienstleister" wurden sie anscheinend für ganze Wochenenden eingeteilt und zu Oralverkehr gezwungen. Schüler sollen von einzelnen Lehrern den Gästen zum sexuellen Mißbrauch überlassen worden sein. Die Kinder wurden geschlagen, mit Drogen und Alktohol versorgt.
Eine Schülerin wurde als Zehnjährige von ihrem Musiklehrer in seine Wohnung bestellt wo sie dann von ihm missbraucht wurde.
Beim gemeinschaftlichen Missbrauch eines Mädchens wurde nicht eingegriffen. Ein Schüler soll bis zu 400-Mal missbraucht worden sein. Zwei Lehrer haben sich eine Schülerin als sexuelle Gespielin geteilt. In mehreren Fällen heirateten Lehrer ihre jugendlichen Gespielinnen. Schülern die wegen Misshandlungen durch andere Lehrer zu Direktor Becker gekommen sind soll er nicht beigestenden haben und damit auch "aktiven Täterschutz" betrieben haben.
Mindestens 8 Lehrer haben sich sexueller Übergriffe schuldig gemacht. Die Vorwürfe wurden 1998 schon einmal laut. Weil sie aber verjährt gewesen seien wurde das Verfahren von der Staatsanwaltschaft eingestellt. In diesem Jahr wurde von jungen Lehrern und Lehrerinnen ein Ausschuss zum Schutz vor sexuellem Missbrauch" eingerichtet. Grössere Übergriffe wurden dort nicht gemeldet und es wird daher angenommen dass auch keine mehr stattgefunden haben (taz).
Becker hat sich nach seiner Demission im Jahr 1999 auf Vortragsreisen weiterhin als "Vorzeigepädagoge mit ganzheitlichem Bildungsansatz" gezeigt und wurde in der Literatur bis heute ohne jeden Hinweis auf seine Verbrechen gewürdigt. Anfang 2000 quittierte er den Dienst endgültig und gab den Vorsitz der Vereinigung der Deutschen Landerziehungsheime" ab. Die neue Leitung der Schule versuchte den Fall unter den Teppich zu kehren und sprach verharmlosend von "lange zurückliegenden Taten". Kritiker wurden als "Gegner der Reformpädagogik" beschimpft.
Die Schulleiterin Margarita Kaufmann, die seit 2007 im Amt ist, hat den Missbrauch jetzt an die Öffentlichkeit gebracht weil Betroffene gedroht hatten kurz vor der 100 Jahrfeier im April die Presse zu kontaktieren. Sie entschuldigte sich für die Übergriffe (Odenwaldschule.de).
Die Schule ist von sogenannten Reformpädagogen gegründet worden. Prominente Schüler waren Tyll Necker
(früher BDI-Chef), Klaus Mann (Schriftsteller), Daniel Cohn-Bendit (Grünen-Politiker) und Beate Uhse. Gerade bei Hr. Cohn-Bendit (Wikipedia) bei dem es immer wieder im Zusammenhang mit Kindersex zu Schlagzeilen gekommen ist wird da einiges klarer (Shortnews).
(früher BDI-Chef), Klaus Mann (Schriftsteller), Daniel Cohn-Bendit (Grünen-Politiker) und Beate Uhse. Gerade bei Hr. Cohn-Bendit (Wikipedia) bei dem es immer wieder im Zusammenhang mit Kindersex zu Schlagzeilen gekommen ist wird da einiges klarer (Shortnews).
Weltweit wird laut Unicef die Zahl der sexuell missbrauchten Kinder auf 150 Millionen Mädchen und 73 Millionen Jungen geschäzt.
(Tagesschau, Heute, Sueddeutsche, Spiegel, Stern, taz)
Chronik
13.02.2012. Informationstag an der Odenwaldschule (FAZ).
28.10.2011. Offenbar blockieren die mutmaßlichen Täter mit Unterlassungsverfügungen dass die Ganze Wahrheit ans Licht kommt. Christian Röhl hat nun vor in einem Spielfilm über eine fiktive Schule mit den Namen Oso den Menschen zu zeigen wie es wirklich zunging (taz).
17.10.2011. Adrian Koerfer ist der Meinung dass die Odenwaldschule nix gelernt hat und in eine Insolvenz gehen sollte. Er kommt in seiner Berechnung auf bis zu 500 Missbrauchsopfer (Spiegel).
27.09.2011. Unter dem Pesudonym Jürgen Dehmers hat ein Opfer der Missbrauchsfälle das Buch "Wie laut soll ich denn noch schreien" geschrieben (Sueddeutsche).
02.09.2011. Noch etwa 200 Kinder werden an der Odenwaldschule unterrichtet. Matthias Wilkes (Landrat des Kreises Bergstrasse) will keine Kinder mehr auf die Schule schicken bevor es keine neuen Strukturen gibt und kein angemessener Umgang mit dem Opfern gefunden wurde. Etwa 1/3 der Schüler kam oft von weit entfernten Orten im Rahmen der Jugendhilfe an die Odenwaldschule - zu 2200 Euro pro Monat (Spiegel).
26.08.2011. Der ehemalige Lehrer Salman Ansari fordert ein Ende des Schweigens über den systematischen Missbrauch an der Odenwaldschule. Die Täter werden als Einzeltäter abgestempelt. Fast keiner hinterfragt den Zusammenhang zwischen Missbrauch und Reformpädagogik. Die wichtigsten reformpädagogischen Instrumente wie die Nähe zum Kind wurden ganz geziehlt zur Verführung minderjähriger Schüler eingesetzt. Auch mit Gewalt wurden Kinder zum Sex gezwungen. Reinhard Kahl, soll seit mindestens 10 Jahren von dem Missbrauch durch Gerold Becker Bescheid gewusst - und geschwiegen haben (Spiegel).
09.08.2011, 22 Uhr 45 MESZ. Im ARD kommt die Doku "Geschlossene Gesellschaft" von Luzia Schmid und Regina Schilling über die Odenwaldschule (Spiegel).
21.06.2011. Autor Tilman Jens, der auch an der Odenwaldschule war hat das Buch "Die Odenwaldschule - ein Lehrstück von Opfern und Tätern" veröffentlicht (Sueddeutsche).
09.06.2011. Margarita Kaufmann wird als Schulleiterin zurückgetreten. Nachfolgerin soll die Professorin Katrin Höhmann von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg werden. Höhmann soll eine enge Weggefährtin von Hartmut von Hentig und Gerold Becker gewesen sein. Sie hat offenbar versucht den Buchnachlass von Becker nach Ludwigsburg zu holen und hält anscheinend nicht viel von Öffentlichkeitsarbeit. Für die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals soll die Odenwaldschule viel Geld ausgegeben haben. Ungefähr 30.000 Euro soll der Opfer-Verein "Glasbrechen" bekommen haben (taz).
25.05.2011. Die Opfer reden. Im Film "Und wir sind nicht die Einzigen" erzählen sie von dem was vorgefallen ist (Sueddeutsche).
04.03.2011. Wie der Missbrauch das Leben der Schüler verändert hat (taz).
21.02.2011. Ein Jahr nach dem Bekanntwerden des Skandals warten die Opfer immer noch auf Wiedergutmachung (Welt).
19.02.2011. Dietrich W., einer der Gründer der taz, masturbierte in der Odenwaldschule jahrelang mit Kindern und verlachte Pädosexuelle die das als Missbrauch erkannten als "Irre". Er starb 2009 im Alter von 64 Jahren. Laut den beiden unabhängigen Gutachterinnen Claudia Burgsmüller und Brigitte Tilmann sind ihm 9 der bisher 132 dokumentierten Missbrauchsfälle zugeordnet worden. Er arbeitete zwischen 1969 bis 1972 als Kunstlehrer an der Odenwaldschule, verführte die Kinder und übte sexuelle Gewalt gegen sie aus. Dietrich W. hatte keine Ausbildung als Lehrer. Er hat eine Tuchmacherlehre absolviert. Die Stelle an der Odenwaldschule wurde ihm von befreundeten Pädagogen vermittelt. Er leitete dann gleich eine "Internatsfamilie" mit 4 Kindern. Dort stand immer eine geöffnete Flasche Rotwein auf dem Tisch. Ein Schüler erinnert sich daran dass man mit ihm "gut einen Joint rauchen oder ein paar Flaschen Wein trinken konnte". (taz, taz).
02.02.2011. Das Konzept der Odenwaldschule war Ideologie und Rhetorik. Schöne Worte aber nichts dahinter (taz).
28.11.2010. Nach einem halben Jahr treten die für einen rigorosen Neuanfang stehenden Vorstände Johannes von Dohnanyi und Michael Frenzel ab. Man hatte sich in Heppenheim getroffen um über eine mögliche Entschädigung der Missbrauchsopfer zu beraten. Nach einer kurzen Vorbesprechung gaben die beiden ihre Rücktrittserklärung bekannt und verließen die Sitzung (Spiegel).
13.07.2010. Bilderstrecke: Wir fuhren GenItalien (Spiegel).
12.07.2010. Um das Wohl der Schüler ging es den meisten Lehrern nie. Die Übergriffe begannen oft bereits beim Wecken. Ein Schüler erwachte davon dass ihn der Schulleiter oral missbrauchte. 1996 soll eine junge Lehrerin nach einer Party mit einem zu der Zeit 13 oder 14jährigen Schüler geschlafen haben (Sueddeutsche).
09.07.2010. Der ehemalige Schulleiter Becker ist letzte Nacht gestorben (HR-Online).
02.07.2010. Die Schulleiterin Margarita Kaufmann hat die Vorfälle unterschätzt wie auch aus einer Jubiläumsschrift zur 100jährigen Geschichte der Schule hervorgeht (Spiegel).
05.06.2010. Der neue Vorstandsvorsitzende Michael Frenzel (Rechtsanwalt) ist der Meinung dass der alte Vorstand nicht mehr als eine "Frühstücksdirektoren-Konferenz" gewesen ist und die "desaströsen Strukturen" an der Schule den sexuellen Missbrauch der Schüler erst möglich gemacht haben. Die Staatsanwaltschaft hat demnach in den 1990er Jahren "grob gahrlässig" gehandelt als sie kein Ermittlungserfahren eingeleitet hat.
Das Prinzip der Familien will er an der Odenwaldschule beibehalten. Allerdings sollen die "Familienoberhäupter verheiratet oder liiert" sein und mit dem Partner zusammen an der Schule leben. Das soll eine zusätzliche Kontrolle garantieren. Bei homosexuellen Mitarbeitern soll seiner Meinung nach ein Gutachten erstellt werden ob ein Hang zur Pädophilie da ist (Focus).
30.05.2010. Gestern wurde ein neuer Vorstand gewählt. Vorsitzender wird Rechtsanwalt und Ex-Schüler Michael Frenzel. Ausserdem ist mit Adrian Koerfer eines der Missbrauchsopfer eines der neuen Mitglieder. Ausserdem wurde durch einen Bericht der Rechtsanwältin Claudia Burgsmüller bekannt dass etwa 50 Schüler zwischen 1966 und den 1990er Jahren Opfer sexueller Übergriffe wurden. Es gibt 3 Hauptverdächtige wobei der frühere Schulleiter Gerold Becker im Mittelpunkt steht (HR-Online, taz).
02.05.2010. 1968 soll ein damals 13jähriger Schüler zehn Kinder zusammengeholt haben um dem damaligen Direktor von den Vorfällen zu berichten. Es wurde dann der Schüler und nicht der Musikdirektor von der Schule verwiesen (Welt).
21.06.2011. Autor Tilman Jens, der auch an der Odenwaldschule war hat das Buch "Die Odenwaldschule - ein Lehrstück von Opfern und Tätern" veröffentlicht (Sueddeutsche).
09.06.2011. Margarita Kaufmann wird als Schulleiterin zurückgetreten. Nachfolgerin soll die Professorin Katrin Höhmann von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg werden. Höhmann soll eine enge Weggefährtin von Hartmut von Hentig und Gerold Becker gewesen sein. Sie hat offenbar versucht den Buchnachlass von Becker nach Ludwigsburg zu holen und hält anscheinend nicht viel von Öffentlichkeitsarbeit. Für die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals soll die Odenwaldschule viel Geld ausgegeben haben. Ungefähr 30.000 Euro soll der Opfer-Verein "Glasbrechen" bekommen haben (taz).
25.05.2011. Die Opfer reden. Im Film "Und wir sind nicht die Einzigen" erzählen sie von dem was vorgefallen ist (Sueddeutsche).
04.03.2011. Wie der Missbrauch das Leben der Schüler verändert hat (taz).
21.02.2011. Ein Jahr nach dem Bekanntwerden des Skandals warten die Opfer immer noch auf Wiedergutmachung (Welt).
19.02.2011. Dietrich W., einer der Gründer der taz, masturbierte in der Odenwaldschule jahrelang mit Kindern und verlachte Pädosexuelle die das als Missbrauch erkannten als "Irre". Er starb 2009 im Alter von 64 Jahren. Laut den beiden unabhängigen Gutachterinnen Claudia Burgsmüller und Brigitte Tilmann sind ihm 9 der bisher 132 dokumentierten Missbrauchsfälle zugeordnet worden. Er arbeitete zwischen 1969 bis 1972 als Kunstlehrer an der Odenwaldschule, verführte die Kinder und übte sexuelle Gewalt gegen sie aus. Dietrich W. hatte keine Ausbildung als Lehrer. Er hat eine Tuchmacherlehre absolviert. Die Stelle an der Odenwaldschule wurde ihm von befreundeten Pädagogen vermittelt. Er leitete dann gleich eine "Internatsfamilie" mit 4 Kindern. Dort stand immer eine geöffnete Flasche Rotwein auf dem Tisch. Ein Schüler erinnert sich daran dass man mit ihm "gut einen Joint rauchen oder ein paar Flaschen Wein trinken konnte". (taz, taz).
02.02.2011. Das Konzept der Odenwaldschule war Ideologie und Rhetorik. Schöne Worte aber nichts dahinter (taz).
28.11.2010. Nach einem halben Jahr treten die für einen rigorosen Neuanfang stehenden Vorstände Johannes von Dohnanyi und Michael Frenzel ab. Man hatte sich in Heppenheim getroffen um über eine mögliche Entschädigung der Missbrauchsopfer zu beraten. Nach einer kurzen Vorbesprechung gaben die beiden ihre Rücktrittserklärung bekannt und verließen die Sitzung (Spiegel).
13.07.2010. Bilderstrecke: Wir fuhren GenItalien (Spiegel).
12.07.2010. Um das Wohl der Schüler ging es den meisten Lehrern nie. Die Übergriffe begannen oft bereits beim Wecken. Ein Schüler erwachte davon dass ihn der Schulleiter oral missbrauchte. 1996 soll eine junge Lehrerin nach einer Party mit einem zu der Zeit 13 oder 14jährigen Schüler geschlafen haben (Sueddeutsche).
09.07.2010. Der ehemalige Schulleiter Becker ist letzte Nacht gestorben (HR-Online).
02.07.2010. Die Schulleiterin Margarita Kaufmann hat die Vorfälle unterschätzt wie auch aus einer Jubiläumsschrift zur 100jährigen Geschichte der Schule hervorgeht (Spiegel).
05.06.2010. Der neue Vorstandsvorsitzende Michael Frenzel (Rechtsanwalt) ist der Meinung dass der alte Vorstand nicht mehr als eine "Frühstücksdirektoren-Konferenz" gewesen ist und die "desaströsen Strukturen" an der Schule den sexuellen Missbrauch der Schüler erst möglich gemacht haben. Die Staatsanwaltschaft hat demnach in den 1990er Jahren "grob gahrlässig" gehandelt als sie kein Ermittlungserfahren eingeleitet hat.
Das Prinzip der Familien will er an der Odenwaldschule beibehalten. Allerdings sollen die "Familienoberhäupter verheiratet oder liiert" sein und mit dem Partner zusammen an der Schule leben. Das soll eine zusätzliche Kontrolle garantieren. Bei homosexuellen Mitarbeitern soll seiner Meinung nach ein Gutachten erstellt werden ob ein Hang zur Pädophilie da ist (Focus).
30.05.2010. Gestern wurde ein neuer Vorstand gewählt. Vorsitzender wird Rechtsanwalt und Ex-Schüler Michael Frenzel. Ausserdem ist mit Adrian Koerfer eines der Missbrauchsopfer eines der neuen Mitglieder. Ausserdem wurde durch einen Bericht der Rechtsanwältin Claudia Burgsmüller bekannt dass etwa 50 Schüler zwischen 1966 und den 1990er Jahren Opfer sexueller Übergriffe wurden. Es gibt 3 Hauptverdächtige wobei der frühere Schulleiter Gerold Becker im Mittelpunkt steht (HR-Online, taz).
02.05.2010. 1968 soll ein damals 13jähriger Schüler zehn Kinder zusammengeholt haben um dem damaligen Direktor von den Vorfällen zu berichten. Es wurde dann der Schüler und nicht der Musikdirektor von der Schule verwiesen (Welt).
01.05.2010. In den 1970er und 1980er Jahren soll ein inzwischen verstorbener Musiklehrer der von 1966 bis 1989 an der Odenwaldschule unterrichtet hat kinderpornografische Fotografien und Filme von Schülern aufgenommen haben. Die Aufnahmen wurde nicht nur auf dem Schulgelände gemacht. Auch ein Wohnmobil, ein Penthouse in Heppenheim und angemietete Ferienhäuser sollen dazu benützt worden sein. Auf Urlaubsfahrten wurden die Kinder anscheinend genötigt nackt im Freien zu posieren. Das jüngste Kind soll 9 Jahre alt gewesen sein. Behilflich gewesen sein soll ein Liebhaber des Musiklehrers (HR-Online).
09.07.2010. An der Odenwaldschule wurde die Aufklärung des sexuellen Missbrauchs fast 50 Jahre lang verhindert. Bereits in den 1966 Jahren hat ein 13jähriger Schüler offensichtlich den damaligen Schulleiter Walter S. darüber informiert dass etwa 10 Schüler im Alter von 8 bis 12 Jahren von 2 Lehrern sexuell missbraucht wurden. Ein Täter soll die Schule danach verlassen haben. Der Haupttäter jedoch soll keinen Schüler seiner "Internatsfamilien" ungeschoren gelassen haben. Auf den 13jährigen soll danach so lange Druck ausgeübt worden sein bis er die Schule verlassen hat. Ähnliche Fälle soll es der Aussagen der Strafrechtlerin Burgsmüller und der früheren Richterin Brigitte Tilmann die von der Schulleitung mit der Aufklärung beauftragt wurden mehrere gegeben haben. Die Zahl der bekannten Missbrauchsfälle ist jetzt auf 78 angestiegen. Bei den Missbrauchsfällen geht es nicht nur um Berührungen sondern auch um Geschlechtsverkehr, auch Oral und Anal bis zu Vergewaltigungen (HR-Online).
30.04.2010. Sechs von 13 Ermittlungen im Zusammenhang mit der Odenwaldschule wurden eingestellt. 7 Verfahren sind noch offen. Philipp Sturtz der Vorsitzende des Trägervereins hat seinen Rücktritt angekündigt. Einem ehemaligen Schüler wurde vom Landgericht Darmstadt verboten den sexuellen Missbrauch aus eigenem Erleben zu beschreiben. Er darf einem Lehrer auch keine Beziehung zu einem 15jährigen Mädchen unterstellen (taz).
19.04.2010. Sex um Sechs (Sueddeutsche).
17.04.2010. Odenwaldschule zwischen Traum und Trauma (Spiegel, Focus).
15.04.2010. Tribunal zur schonungslosen Abrechnung gefordert (Spiegel).
12.04.2010. Auch zwei Absolventen der Odenwaldschule sollen am sexuellen Missbrauch beteiligt gewesen sein und Pornofilme gedreht haben. Bei einer Fahrt nach Italien soll es fast jeden Tag zu gewaltsamem Gruppensex gekommen sein (Sueddeutsche). Durch Filz wird Aufklärung verhindert (taz).
11.04.2010. Der ehemalige Direktor Gerold Becker hatte die Vormundschaft über einen Jungen der ihm dadurch völlig ausgeliefert war. Der heute 40jährige Mann soll durch ehemalige Mitschüler so weit eingeschüchtert worden sein dass er sich nicht mehr zu einer Anzeige traut (Welt). Missbrauch gab es noch bis etwa 2005. Die Reformpädagogik soll aber nicht schuld sein (taz).
08.04.2010. Jörg-Uwe Hahn (Mövenpickpartei) versucht den Skandal politisch auszunützen und SPD und Grünen die Schuld an dem Skandal in die Schuhe zu schieben (Sueddeutsche, Spiegel, taz). An der Feier zum 100. Jubiläum soll eine Podiumsdisskussion zu den Missbrauchsfällen stattfinden (taz).
07.04.2010. Nach neuen Berichten kam es an der Odenwaldschule bis in die 1990er Jahre zu unvorstellbar grausamen Ritualen. Missbrauchsopfer erzählten von Folter und Erniedrigungen. Dazu soll das Versengen und Verbrühen von Genitalien gehört haben. Mitschüler wurden als "Sandsack missbraucht" und vor anderen niedergemacht. Ein gefesselter Schüler soll vor Mitschülern mit einer Banane vergewaltigt worden sein und der Lehrer Jürgen K. dem auch vorgeworfen wird selbst Kinder missbraucht zu haben stand ohne einzuschreiten daneben. Er unterrichtete bis 1999 an der Schule. Für die Schulleiterin Margarita Kaufmann ist es unvorstellbar dass diese Dinge geschehen konnten ohne dass Lehrer gehört haben wie die Kinder vor Schmerzen geschrien haben.
Bei Jürgen K. soll es sich um einen der Lehrer handeln die eine der Ex-Schülerinnen geheiratet haben. 2000 soll er in einem Brief an einen Ex-Kollegen geschrieben haben "dass er seine spätere Frau unter den vielen wunderschönen und gescheiten Jungfrauen in Oberhambach als die geeignetste ausgesucht und quasi von der Schulbank weg geheiratet habe".
Von einem Schüler sollen die Vorfälle mit dem Gewaltfilm "Uhrwerk Orange" (Wikipedia) von Stanley Kubrik verglichen worden sein.
In der Zwischenzeit sollen sich etwa 40 Missbrauchsopfer gemeldet haben. Mehr als 8 Lehrer wurden belastet. Mindestens 4 Altschüler sollen nach ihrer Zeit an der Odenwaldschule Selbstmord begangen haben weil sie missbraucht worden waren. Der letzte 1999.
Bei Jürgen K. soll es sich um einen der Lehrer handeln die eine der Ex-Schülerinnen geheiratet haben. 2000 soll er in einem Brief an einen Ex-Kollegen geschrieben haben "dass er seine spätere Frau unter den vielen wunderschönen und gescheiten Jungfrauen in Oberhambach als die geeignetste ausgesucht und quasi von der Schulbank weg geheiratet habe".
Von einem Schüler sollen die Vorfälle mit dem Gewaltfilm "Uhrwerk Orange" (Wikipedia) von Stanley Kubrik verglichen worden sein.
In der Zwischenzeit sollen sich etwa 40 Missbrauchsopfer gemeldet haben. Mehr als 8 Lehrer wurden belastet. Mindestens 4 Altschüler sollen nach ihrer Zeit an der Odenwaldschule Selbstmord begangen haben weil sie missbraucht worden waren. Der letzte 1999.
Hartmut Holzapfel (SPD), der zu der Zeit amtierende hessische Kultusminister soll bereits im August 1998 von den Vorwürfen gegen Gerold Becker gewusst haben. Dennoch war er bis zum November 1999 offizieller Berater des Ministeriums (HR-Online, Heute, Sueddeutsche, Spiegel, Welt, Stern, Focus, taz).
05.04.2010. Der ehemalige Lehrer Friedich Schreyer berichtet über eine straffe Hierarchie in der weder Lehrer noch Schüler für sich Zeit gehabt haben (taz).
03.04.2010. Die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer (Grüne) soll im November 2002 von einem Lehrer der Odenwaldschule über den Missbrauch informiert worden sein. Die Antwort war wie gewohnt von einem Politiker:, wenn überhaupt eine kommt: "Man kann die Angelegenheit - in dem Fall gegen eine Person die man nicht kennt - nicht beurteilen". Das Pikante daran. Am 13. April 2002 hat er gemeinsam mit Frau Vollmer an einer Sendung des Deutschlandfunks zum Thema Vertrauen teilgenommen und wurde als Pädagoge, Psychologe und ehemaliger Direktor von der Odenwaldschule vorgestellt (Spiegel).
28.03.2010. Der Anwalt der Opfer ist der Meinung dass der Rücktritt der 5 Vorstandmitglieder nicht ausreicht da Geschäftsführer 57jährige Meto Salijevic im Amt bleibt. Er war beim ersten Aufkommen der Missbrauchsfälle im Jahr 1999 im Amt und gilt damit als belastet (Sueddeutsche).
27.03.2010. Krisensitzung an der Odenwaldschule (HR-Online). Richard von Weizsäcker, der ehemalige Bundespräsident nimmt Stellung zu der Affäre. Sein Sohn Andreas der 2008 gestorben ist war Ende der 60er Jahre an der Odenwaldschule in der Gruppe des Schulleiters Gerold Becker. Laut Richard von Weizsäckers Aussage war sein Sohn kein Missbrauchsopfer und er selbst soll niemanden gedeckt haben. Die Zahl der verdächtigen Lehrer beträgt im Moment 10, es wurden bis jetzt 40 Opfer registriert (Spiegel). 5 Mitglieder des Vorstands sind zurückgetreten. Am 29. Mai sollen Neuwahlen stattfinden. Kandidaten wurden noch keine aufgestellt (Sueddeutsche, Spiegel).
26.03.2010. Marc Tügel (61), heute Chefredakteur einer Reisezeitschrift war früher Schüler an der Odenwaldschule (taz). Der Vorstand wird morgen zurücktreten um einen Neuanfang zu ermöglichen (HR-Online).
24.03.2010. Es ist nicht alles Schlecht was früher einmal gut war (Sueddeutsche). Der Verlagskaufmann Adrian Koerfer sagt aus dass er von mehreren Lehrern missbraucht worden ist und zweifelt daran dass Florian Lindemann, der jetzige Vorsitzende des Frankfurter Kinderschutzbundes 1999 als Mitglied des Vorstands des Altschülervereins der Odenwaldschule nichts gewusst haben soll (Focus).
23.03.2010. Gerold Becker soll von Weihnachten 1997 bis Ostern 1998 noch einmal als Lehrer für Evangelische Religion an der Odenwaldschule unterrichtet haben. Danach soll ein Junge aus seiner Klasse Selbstmord begangen haben. Selbst nach 1999 als der sexuelle Missbrauch durch ihn zum ersten Mal bekannt geworden war durfte er an einer anderen Reformschule unterrichten (taz).
22.03.2010. Von den sieben Vorstandsmitgliedern werden voraussichtlich 5 zurücktreten und nur die Schulleiterin Margarita Kaufmann und Geschäftsführer Meto Salijevic im Amt bleiben. Das stösst bei den Opfern auf Kritik da Hr. Salijevic bereits beim Bekanntwerden der Missbrauchsfälle am Ende der 1990er Jahre an der Schule gearbeitet hat (HR-Online, Welt).
21.03.2010. Der Journalist und Autor Tillman Jens (Wikipedia) war Schüler der Odenwaldschule. Er wusste über die Duschorgien des Direktors mit Jungen Bescheid - und hat wie so viele geschwiegen (Spiegel).
20.03.2010. Opfer fordern Sanktionen für die Täter (HR-Online).
19.03.2010. Gerold Becker, der ehemalige Schulleiter bricht sein Schweigen mit einem Brief in dem er sexuelle Übergriffe zugibt und wendet sich auch an seine Opfer: "Schüler, die ich in den Jahren, in denen ich Mitarbeiter und Leiter der Odenwaldschule war (1969-1985), durch Annäherungsversuche oder Handlungen sexuell bedrängt oder verletzt habe, sollen wissen: Das bedauere ich zutiefst und bitte sie dafür um Entschuldigung. Diese Bitte um Entschuldigung bezieht sich ausdrücklich auch auf alle Wirkungen, die den Betroffenen erst später bewusst geworden sind."
Hr. Becker lebt heute in Berlin und soll schwer an einer Lungenkrankheit erkrankt sein. Er erklärt sich bereit mit den betroffenen Schülern zu sprechen und bittet um Entschuldigung. Die ehemaligen Schüler signalisieren jedoch dass sie sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden geben können. Es wird als unzulänglich betrachtet dass Becker seine Straftaten als "Annäherungsversuche oder Handlungen bezeichnet (HR-Online, Sueddeutsche, Spiegel, Welt, Stern, Focus).
Hr. Becker lebt heute in Berlin und soll schwer an einer Lungenkrankheit erkrankt sein. Er erklärt sich bereit mit den betroffenen Schülern zu sprechen und bittet um Entschuldigung. Die ehemaligen Schüler signalisieren jedoch dass sie sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden geben können. Es wird als unzulänglich betrachtet dass Becker seine Straftaten als "Annäherungsversuche oder Handlungen bezeichnet (HR-Online, Sueddeutsche, Spiegel, Welt, Stern, Focus).
17.03.2010. Der frühere Leiter der Odenwaldschule, Wolfgang Harder (1985 bis 1999) soll laut Margarete Kaufmann "aktiven Täterschutz" betrieben haben. 1998 wird Harder von zwei ehemaligen Schülern auf sexuelle Übergriffe durch seinen Vorgänger aufmerksam gemacht. Es wird intern ohne Einschaltung der staatlichen Behörden ermittelt. Erst am 17. November 1999 als Harder schon ein paar Monate vorher aus dem Schuldienst ausgeschieden ist berichtet die "Frankfurter Rundschau" über diese Vorwürfe. Harder muss auf Verlangen des Schulamtes Heppenheim trotz seines Ausscheidens Stellung nehmen. Er gibt am 20. Dezember 1999 eine neunseitige dienstliche Erklärung ab die nicht veröffentlicht wurde. Jetzt soll eine ehemalige Mitarbeiterin der Schule in einer eidesstattlichen Versicherung bezeugt haben dass sie Harder bereits 1985 über den Verdacht gegen Becker informiert haben soll. Ein Schüler soll sich ihr anvertraut haben der von Becker missbraucht worden war (Spiegel).
15.03.2010. Hartmut von Hentig, einer der bedeutendsten Pädagogen des 20. Jahrhunderts und der Lebensgefährte Gerold Beckers nimmt Stellung und scheint die Missbrauchsfälle zu leugnen und zu bagatellisieren um seinen Freund zu decken (Spiegel). Auch der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg verteidigt den ehemaligen Schuldirektor (Focus).
Die deutsche Reformpädagogik hat sich verirrt (taz).14.03.2010. Ein zehnjähriger Junge wurde von Gerold Becker zweimal in der Woche dazu gezwungen sich nackt auf sein Bett zu legen während er onanierte.
Ehemalige die schwere Schäden davongetragen haben wollen zu der 100-Jahr-Feier im Sommer in diesem Jahr zum ersten Mal nach dem Abitur wieder die Odenwaldschule besuchen weil sie wissen dass dann wirklich jedes dieser "Arschlöcher" Hausverbot hat (Spiegel).
12.03.2010. Die Schriftstellerin Amilie Fried erzählt von ihrer Zeit an der Odenwaldschule. Sie wurde als schwäbische Spießerin verhöhnt als sie zunächst nicht an Strippoker mit dem Lehrer teilnehmen wollte. Daher willigte sie dann doch in das üble Spielchen ein und hat sich danach furchtbar geschämt und die Erinnerung für Jahrzehnte verdrängt. Sie berichtet auch wie der Lehrer auf einmal im Mädchenduschraum mit dabei war. Freunde sollen damals Andeutungen darüber gemacht haben dass der Musiklehrer und der Direktor Becker kleine Jungen mit der Hand unter der Bettdecke aufweckte (Sueddeutsche, Welt, Stern).
12.03.2010. Das Leben und Lernen in der Odenwaldschule heute (taz).11.03.2010. Der Vorstand will doch nicht geschlossen zurücktreten (Sueddeutsche). Die Schulleiterin spricht von 33 ehemaligen Schülern und Schülerinnen die sich bei ihr wegen Missbrauch durch mindestens 8 Lehrer in den Jahren zwischen 1966 bis 1991 gemeldet haben. Die Namen der Lehrer wurden der Staatsanwaltschaft übergeben. Sie haben sofortiges Hausverbot.
Bereits vor Monaten sollen regelmäßige Gespräche zwischen Lehrern und betroffenen Altschülern gegeben haben die ein Psychologe moderiert hat. Die Journalistin fand jedoch mangels Medieninteresse keinen Produzenten für einen Film.
Damit in Zukunft sexuelle Übergriffe an Schülern verhindert werden können will die Odenwaldschule das Einstellungsverfahren für Lehrer ändern und einen Ethik-Kodex erstellen an den sich jeder Mitarbeiter halten muss. Ausserdem will man unter den jetzigen Schülern eine anonyme Umfrage starten um herauszufinden ob es auch in letzter Zeit zu sexuellen Übergriffen gekommen ist. (HR-Online, Spiegel).
Der blinde Fleck der Privatschulen (Spiegel).
10.03.2010. Internate als perfekter Tatort? (Sueddeutsche)Bereits vor Monaten sollen regelmäßige Gespräche zwischen Lehrern und betroffenen Altschülern gegeben haben die ein Psychologe moderiert hat. Die Journalistin fand jedoch mangels Medieninteresse keinen Produzenten für einen Film.
Damit in Zukunft sexuelle Übergriffe an Schülern verhindert werden können will die Odenwaldschule das Einstellungsverfahren für Lehrer ändern und einen Ethik-Kodex erstellen an den sich jeder Mitarbeiter halten muss. Ausserdem will man unter den jetzigen Schülern eine anonyme Umfrage starten um herauszufinden ob es auch in letzter Zeit zu sexuellen Übergriffen gekommen ist. (HR-Online, Spiegel).
Der blinde Fleck der Privatschulen (Spiegel).
09.03.2010. Der Vorstand der Schule gibt seinen Rücktritt zum 27.03.2009 bekannt (hr-Online).
08.03.2010. Wer protestierte galt als Spießer (Focus, Spiegel). Die Schulleiterin spricht von 24 ehemaligen Schülerinnen und Schülern die sich bei ihr wegen Missbrauch gemeldet haben (NDR) und ging wahrscheinlich nur wegen der Drohung von Betroffenen an die Presse zu gehen an die Öffentlichkeit (Spiegel). Die Staatsanwaltschaft nimmt die Ermittlungen gegen mehrere Lehrer auf (Focus).
07.03.2010. Die Schule will morgen Briefe an alle etwa 900 Schüler der betroffenen Jahrgänge abschicken und hat eine Anwältin engagiert (Stern).
Bilder:
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- Odenwaldschule in Heppenheim-Oberhambach / Goethehaus, Wikimedia Commons, Mussklprozz, Creative Commons Attibution-Share Alike 3.0 Unported License
- Schule im Odenwald.- Wehrpolitischer Unterricht der Staatsjugend in der Odenwaldschule, Wikimedia Commons, Deutsches Bundesarchiv (German Federal Archive) / Bild 146-1973-060-53 / Autor: Unbekannt, Creative Commons Attibution-Share Alike 3.0 Unported License
- Schule im Odenwald - Hitlerjungens aus der Odenwaldschule auf fröhlicher Fahrt, Wikimedia Commons, Deutsches Bundesarchiv (German Federal Archive) / Bild 146-1973-060-72 / Autor: Unbekannt, Creative Commons Attibution-Share Alike 3.0 Unported License
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