
31.03.2010. Der Erzbischof von Augsburg, Walter Mixa, wird von 6 ehemaligen Heimkindern mit eidesstattlichen Versicherungen beschuldigt in den 1970er und 1980er Jahren als Stadtpfarrer von Schrobenhausen zugeschlagen zu haben. Walter Mixa war von 1975 bis 1996 Stadtpfarrer in Schrobenhausen.
Damit hat die katholische Kirche nachdem Papst Benedikt XVI. bereits durch seine Ignoranz gegen Kindermisshandlung aufgefallen ist (Nixblog), sein Bruder Georg Ratzinger wie er selbst zugegeben hat bei den Regensburger Domspatzen selbst Kinder verprügelt hat (Nixblog), Erzbischof Robert Zolitsch möglicherweise Kindermissbrauch vertuschte (Nixblog) und den ganzen anderen Missbrauchsfällen in Deutschland (Nixblog) und im Ausland (Nixblog) den nächsten Skandal.
Das Bistum spricht von Diffamierung. Es weist darauf hin dass Mixa in dem Heim keine erzieherische und pädagogische Funktion hatte und niemals körperliche Gewalt gegen Kinder angewendet haben soll. Das Bistum behält sich zivilrechtliche und strafrechtliche Schritte vor.
Man kennt Mixa jedoch aus der Presse als Mann des scharfen Wortes. Er zählt zusammen mit dem Bischof von Regensburg, Gerhard Ludwig Müller und dem Kardinal von Köln Joachim Meisner zu den Hardlinern der deutschen katholischen Kirche. In der Diskussion um die Missbrauchsfälle ist er negativ aufgefallen als er versuchte der sexuellen Revolution die Schuld in die Schuhe zu schieben.
Hildegard Sedlmaier (Heute März 2010 48 Jahre alt) soll im Alter von 15 Jahren als sie im Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef in Schrobenhausen lebte von ihm aus dem Bett hochgerissen worden sein. Dann soll er ihr mehrmals auf den Oberarm geschlagen haben so dass ihr Arm viele blaue Flecken hatte. Innerhalb einer Woche soll Mixa sie dreimals jeweils mit einer Faust geschlagen haben.
Monika Berhard erzählt von 2 Ohrfeigen. Ausserdem soll sie einen "Boxschlag" gegen den Oberarm bekommen haben und wegen dem Klima der Angstbis ins zwölfte Jahr Bettnässerin gewesen sein. Sie hat anscheinend bis heute Alpträume.
Angelika Kopf, eine kaufmännische Angestellte aus Neusäß bei Augsburg berichtet von 10 Schlägen mit der Faust gegen den Oberarm. Durch jeden Schlag fiel sie aufs Bett und Mixa lies sie wieder aufstehen und schlug dann wieder zu.
Die heute 47jährige Jutta Stadtler war von 1968 bis 1977 in dem Heim untergebracht. Sie beschreibt in einer eidesstattlichen Versicherung wie Mixa ihr mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen haben soll. Ausserdem soll er ihrem Bereicht nach immer wieder sein Auto gebraucht haben welches dann von jeweils 4 Kindern mehrere Stunden lang geputzt werden musste. Ausserdem gibt sie auch an von zwei Klosterschwestern misshandelt worden zu sein so dass sie überall blaue Flecken hatte. Einmal soll eine Schwester ihr die heiße Suppe über den Kopf gegossen haben als sie ihr Essen nicht aufessen wollte.
Ein 44jähriger Maler soll zur Klausur gerufen worden sein. Dort soll es dann von Mixa mit einem Teppichklopfer 35 Schläge auf den Po gegeben haben.
Matthias Müller (Name geändert), ein 41jähriger Familienvater der von 1972 bis 1982 in dem Kinderheim lebte soll von Mixa mindestens 50 Mal die Hose heruntergezogen worden sein, danach soll er 5 bis 7 Mal mit einem Stock auf den nackten Po zugeschlagen haben. Einmal soll Mixa einen Kochlöffel für die Prügel genommen haben der durch die Schläge abgebrochen ist. Bei den Prügeln soll Mixa Dinge gesagt haben wie "In dir ist der Satan den ich dir schon austreiben werde".
Bestätigt werden die Vorwürfe von Matthias Müller durch eine eidesstattliche Erklärung einer Mitarbeiterin der Hilfsorganisation SOS-Kinderdorf der von diesen Vorwürfen offensichtlich lange vor der derzeitigen Skandalserie berichtet wurde.
Auch 2 Nonnen vom Orden der Mallersdorfer Schwestern sollen die Kinder regelmäßig mit Besen, Pantoffeln und Kleiderbügeln geschlagen haben. Die beiden sollen bis heute in dem Heim arbeiten.
Eine Erzieherin die in dem Kinderheim arbeitete und ihren Namen nicht veröffentlichen will soll berichtet haben dass 2005 noch ein Kind von einer Schwester geschlagen wurde. Aus dem Heim ist bisher nur ein Übergriff aktenkundig. Ein Mitarbeiter soll 1999 einem Kind einen Kinnhaken verpasst haben und sofort suspendiert worden sein.
Bilder: Bischof Walter Mixa 2008, Wikimedia Commons, Dr. Christoph Goldt, Creative CommonsAttribution-Share Alike 2.0 Germany license.
Chronik
22.01.2011. Ex-Bischof Mixa will mit Hr. Michael Stahl, dem Inhaber einer Schule für Selbstverteidigung auf Vortragsreise über Jesus gehen. Zudem hat er offensichtlich ein Buch geschrieben (Welt).
14.07.2010. Mixa findet ein neues Zuhause bei den Franziskanerinnen aus Fünfstetten (Sueddeutsche).
28.06.2010. Kirchenintrigen im Fall Mixa (Welt).
23.06.2010. Mixa gibt offensichtlich endgültig auf und will nicht mehr in sein Amt als Bischof zurückkehren (Tagesschau, Sueddeutsche).
20.06.2010. Es soll eine bislang geheime Papst-Akte über Mixa geben in der von Alkohol-, Wahrnehmungsproblemen und sexuellen Übergriffen berichtet wird (Sueddeutsche).
19.06.2010. Mixa soll von der Diözese Augsburg eine Frist zum Auszug aus dem Bischofspalais gesetzt bekommen haben (Welt).
16.06.2010. Mixa beschwert sich weil er die Rücktrittserklärung nicht selbst geschrieben sondern vorgelegt bekommen hat (Spiegel).
15.06.2010. Mixa soll unter Realitätsverlust und einem eklatanten Suchtproblem leiden (Sueddeutsche).
13.06.2010. Ex-Bischof Mixa ist wieder in das Bischofspalais von Augsburg zurückgekehrt (Spiegel).
26.05.2010. Im Internet herrscht ein Krieg um das Bistum Augsburg (Sueddeutsche).
22.05.2010. 175 Priester und Laien fordern in einem Brief die Aufarbeitung des Skandals und die Überprüfung der Personalentscheidungen Mixas (Sueddeutsche)
16.05.2010. Mixa tut als ob er das arme Opfer wäre (Focus).
14.05.2010. Während sich die Missbrauchsvorwürfe laut Staatsanwaltschaft nicht erhärtet haben und fallen gelassen wurden (Sueddeutsche) wurden laut dem Bericht eines Sonderermittlers von Mixa im Schrobener Waisenhaus über Jahre Kinder schwer misshandelt (Sueddeutsche, Spiegel).
11.05.2010. Michael Lechner, der katholische Dekan in Kempten tritt aus Protest gegen die Bestellung des Weihbischofs Josef Grünwald als Verwalter des Bistums Augsburg zurück. Bei den Missbrauchsvorwürfen gegen Mixa gibt es einige Unstimmigkeiten (Sueddeutsche).
09.05.2010. Zolitsch begrüßt die schnelle Entscheidung vom Papst. Kardinal Karl Lehmann erhebt schwere Vorwürfen gegen Mixa (Sueddeutsche).
08.05.2010. Der Papst hat das Rücktrittsgesuch von Mixa heute angenomen. (Telepolis, Spiegel). Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs soll der katholischen Kirche schon länger bekannt gewesen sein (Focus). Mixa soll in der Zeit als Bischof von Eichstätt oft junge Seminaristen aus dem Priesterseminar "Collegium Willibaldinum" in seine Privaträume eingeladen und mit ihnen gemeinsame Saunabesuche unternommen haben. Ausserdem herrschte im Kirchenmilieu "Verwunderung" darüber dass Mixa junge Männer in seine Priesterseminare lockte die in anderen Bistümern als nicht geeignet abgelehnt worden waren. In den Kreisen sollen homosexuelle Neigungen von ihm bekannt gewesen sein. Er hatte offensichtlich in der Szene den Spitznamen "Monsi" (Spiegel).
07.05.2010. Gegen Hr. Mixa wird anscheinend von der Staatsanwaltschaft wegen sexuellem Missbrauch an einem Jungen unter 18 Jahren ermittelt. Es soll sich dabei um einen Fall handeln als Mixa von 1996 bis 2005 Bischof von Eichstädt war. (Sueddeutsche). Die Vorwürfe sollen aus dem Umfeld des Jungen zunächst an das Bistum Augsburg gegangen sein. Von dort aus wurde offensichtlich die Staatsanwaltschaft in Ingolstadt informiert. Mixa soll sich im Moment in der Schweiz in einer Klinik befinden die sich auf Alkoholkrankheiten spezialisiert hat befinden (Sueddeutsche).
05.05.2010. In den ersten vier Monaten diesen Jahrens sind dank der hervorragenden Arbeit von Hr. Mixa bereits 5100 Katholiken im Bistum Augsburg aus der katholischen Kirche ausgetreten. Teilweise waren es täglich 150 bis 180 Menschen die der Organisation den Rücken gekehrt haben. Das Rücktrittsgesuch ist vom Papst natürlich noch nicht angenommen worden(Sueddeutsche).
30.04.2010. Mixa hat dubiose Personalentscheidungen getroffen und eine Renovierung scheint etwas teuer geworden sein (Sueddeutsche).
29.04.2010. Erzbischof Robert Zollitsch, der Münchner Erzbischof Reinhard Marx und der augsburger Weihbischof Anton Losinger treffen sich im Vatikan mit Papst Benedikt XVI. um über die "Bitte" Mixas um Entpflichtung von seinen Ämtern als Bischof von Augsburg und als katholischer Militärbischof zu beraten. Die Entscheidung über die Bitte liegt beim Papst. Offiziell bleibt Mixa so lange im Amt bis eine Entscheidung getroffen ist.
Losinger könnte den Posten des Diözesenadministrators bekommen. Dieser führt die Diözese bis ein neuer Bischof vom Domkapitel gewählt wird. Das ist aber erst dann der Fall wenn der Papst das Rücktrittsgesuch angenommen hat (Focus).
24.04.2010. Erstmals soll ein Bischof von den Medien "waidwund geschossen" worden sein (Welt). Kann ja gar nicht daran liegen dass er gelogen hat, Kinder geschlagen, Gelder aus der Stiftung zweckentfremdet hat und andere Gelder schwarz über die Grenze verschoben hat.
23.04.2010. Der Rücktritt kam zu spät. Mixa degradierte den konservativen Geist zur Karikatur (Welt). Beim Geld endete die Freundschaft (Stern). Noch bevor der Rücktritt Mixas vom Papst angenommen worden ist wurde Dirk Hermann Voß (Pressesprecher des Bistums und Vertrauter Mixas) mit sofortiger Wirkung von seinem Amt entbunden. Das Amt übernimmt Generalvikar Karl Heinz Knebel. Voß bleibt jedoch Geschäftsführer der Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag (BR-Online, Sueddeutsche).
21.04.2010. Mixa soll dem Papst seinen Rücktritt angeboten haben (Telepolis, BR-Online, Sueddeutsche). Nix ist geklärt (Spiegel).
19.04.2010. Erzbischof Marx wird vom Diözeserat aufgefordert in den Konflikt einzugreifen (Sueddeutsche).
18.04.2010. Norbert Walter (Chefvolkswirt der Deutschen Bank) steht anscheinend auf Prügel und scheint auch nichts daran zu finden wenn jemand Gelder verschiebt, veruntreut und lügt. Naja wenn man so das Geschäftsgebaren der Deutschen Bank anschaut könnte man auf die Idee kommen dass diese Dinge dort genau so wie in der katholischen Kirche als Einstellungsvoraussetzungen gelten (Telepolis).
17.04.2010. Trotz Mixa im Amt ist das Bistum Augsburg ohne Bischof (Sueddeutsche). Stadtpfarrer Josef Bayrer wirft Mixa vor mit dem Ohrfeigengeständniss zu lange gewartet zu haben und Erzbischof Zollitsch fordert ihn auf die Vorwürfe schnellstmöglich aufzuklären (Welt). Die Rücktrittsforderungen vermehren sich (Sueddeutsche).
16.04.2010. Mixa gibt zu Kinder geschlagen zu haben und indirekt damit auch dass er gelogen hat (Sueddeutsche) und hat ein Gespür für das Teure (Sueddeutsche). Elisabeth Mantlik (Diözeserätin von Augsburg) wirft auf der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken in München Bischof Mixa Heuchelei und Feigheit vor (Stern).
15.04.2010. Die Leitung des Kinderheims in Schrobenhausen distanziert sich von Mixa (Sueddeutsche). 2001 entdeckte der mazedonische Zoll im Handgepäck Mixas fast 400.000 DM die der Militärbischof Mixa - angeblich im Auftrag des Bischofs von Skopje - undeklariert nach Deutschland bringen sollte (Sueddeutsche).
13.04.2010. Bischof Mixa zahlte 1995 mit Stiftungsgeldern offensichtlich für einen Stich des italienischen Künstlers Giovanni Battista Piranesi an seinen guten Freund Rudolf Paul Koletzko, den langjährigen Sekretär des früheren Augsburger Bischofs Josef Stimpfle 43.000 DM. Laut Aussagen von Kunstsammlern war er damals aber nur 4.500 DM wert und ist bis heute auf einen Wert bis etwa 1.500 Euro gefallen (Sueddeutsche).
12.04.2010. Mixa nimmt zu den Vorwürfen der Veruntreuung von Stiftungsgeldern Stellung und spricht von Versäumnissen und das es nicht um private Anschaffungen gegangen sei (Sueddeutsche).
11.04.2010. Gegen Mixa sollen jetzt 9 Personen bereit sein Aussagen zu machen. Derweil kommt es zusätzlich zu dem Verdacht der Misshandlung von Kindern auch zum Verdacht der Veruntreuung von Stiftungsgeldern. Mixa soll in seiner Zeit als Stadtpfarrer von Schrobenhausen und Vorsitzender der Kuratoriumsstiftung mit dem Vermögen der Stiftung antike Bilder und Möbel im Wert von angeblich etwa 70.000 DM für das Pfarrhaus angeschafft haben (Sueddeutsche).
09.04.2010. Eine weitere Frau hat sich gemeldet. Sie ist bereit unter Eid auszusagen dass sie von Mixa mit einem Stock verprügelt wurde (Heute, Spiegel, Welt, Sueddeutsche). Das Bistum verlangt nun Einsicht in die eidesstattlichen Erklärungen die der Sueddeutschen vorliegen. Derweil berichtet der Donaukurier von drei weiteren Menschen die anscheinend Übergriffe erlebt haben. Die ehemaligen Heimbewohner haben Probleme damit den sogenannten unabhängigen (er warb im Wahlkampf 2008 mit seiner Mitgliedschaft im katholischen Sozialverband KKV-Hansa) Ermittler der katholischen Kirche, Rechtsanwalt Sebastian Knott anzuerkennen. Mixa wiederholt seine Einladung mit den Leuten über die Vorwürfe zu sprechen. Es wird auch auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, mit dem externen Beauftragten der Diözese für Missbrauch und Gewalt, Hr. Otto Kocherscheidt zu sprechen. Hr. Mixa sagt eine für nächste Woche geplante Reise nach Afghanistan ab (Spiegel, Telepolis).
07.04.2010. 6 eidesstattliche Erklärungen stehen gegen das Wort eines Bischofs. Ein Sonderermittler soll die Vorwürfe nun klären (Sueddeutsche). Während dessen wurden zwei Ordensfrauen aus dem Kinderheim abgezogen (Sueddeutsche).
06.04.2010. Der Diözeserat von Augsburg verlangt eine Klärung der Vorwürfe gegen Bischof Mixa. Totschweigen oder Vertuschen wäre nicht akzeptabel. Claudia Roth (Grüne) verlangt von Mixa dass er sein Amt ruhen lässt (Welt).
05.04.2010. Grüne und Mövenpickpartei sind skeptisch gegenüber den Beteuerungen von Mixa der keine Gewalt an Kindern und Jugendlichen ausgeübt haben will. Stefan Ruppert (Mövenpickpartei) und Priska Hinz (Grüne) legen ihm einen Rücktritt nahe (taz). Von ehemaligen Ministranten erhält er Rückendeckung (Focus).
03.04.2010. Bischof Mixa erinnert sich nicht. Dafür aber 2 weitere ehemalige Heimkinder (BR Online).
02.04.2010. Die Gemeinde ist gespannt auf die Karfreitagspredigt "Zum letzten Abendmahl" ihres Hirten im Augsburger Mariendom (Sueddeutsche). In der Zwischenzeit haben sich 4 weitere Zeugen an eine Lokalredaktion im Bistum Augsburg gewendet. Sie berichteten von heftigen Ohrfeigen und Prügeln mit dem Gürtel durch Hr. Mixa (Nürnberger Nachrichten Online).
Vier weitere ehemalige Heimzöglinge, darunter eine Frau, haben sich an eine Lokalredaktion im Bistum Augsburg gewandt und schlimme Erfahrungen mit Mixa aus dessen Schrobenhausener Zeit geschildert. Alle berichten von heftigen Ohrfeigen, einer von Prügeln mit dem Gürtel.
01.04.2010. Walter Mixa schweigt. Die Bischofskonferenz stellt sich hinter ihn (Tagesschau, Heute, Sueddeutsche, Spiegel).Bischof Mixa bietet den Opfern Gespräche an, weist die Vorwürfe jedoch zurück (BR-Online, Sueddeutsche). Die Opfer lehnen Gespräche jedoch ab und erklären dass die Stellungnahme von Mixa "verlogen und unverfroren ist (Sueddeutsche, Spiegel).
31.03.2010. Erste Reaktionen auf die Vorwürfe (Sueddeutsche).
18.02.2010. Porträt Bischof Mixa der Erregungserreger (Sueddeutsche).
04.03.2009. Mixa fischt am rechten Rand (Sueddeutsche). Er hat im September 2008 Marienkinder gefirmt. Marienkinder sind eine Glaubensgemeinschaft die in den 80er Jahren durch Gewaltexzesse aufgefallen ist.
28.02.2009. Der Augsburger Bischof Walter Mixa vergleicht Abtreibungen mit dem Holocaust (Sueddeutsche).
Juli 2005. Mixa wird von Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Augsburg berufen.
August 2000. Mixa wird von Papst Johannes Paul II. zum katholischen Militärbischof für die Bundeswehr ernannt.
1996. Mixa steigt vom Stadtpfarrer aus Schrobenhausen zum Bischof von Eichstätt auf.
13..01.1995. Mixa bezahlt 43.000 Mark für einen Originalstich des italienischen Künstlers Giovanni Battista Piranesi. Der Verkäufer ist Rudolf Koletzko, ein langjähriger Freund Mixas. Koletzko verschwand zu Beginn der 1980er Jahre nach Rom und verstand dort offensichtlich seine Vernetzung mit der CSU die er als Funktionär in der JU erworben hatte anzuwenden. Er nannte sich Generalsekretär der sogenannten Stiftung Rotonda Romana. Diese ist aber eher so etwas wie ein Verein und diente offensichtlich dazu CSU-Grössen und Sparkassenchefs durch die Vermittlung von Fototerminen mit dem Papst oder italienischen Politikern Glanz zu verleihen. Der Bayerische Rundfunk bezahlte ihm 3 Jahre lang monatlich 4000 DM für seine "Beraterdienste" weil er in der Mitte der 1980er Jahre offensichtlich für den CSU-Generalsekretär Gerold Tandler und seine Frau eine Teilnahme an einer Frühmesse von Papst Johannes Paul II. vermittelt hatte. Diese Zusammenarbeit wurde 1989 beendet weil Koletzko im Namen des österreichischen Kardinals Alfons Stickler einen bösen Brief an den Bayerischen Rundfunk geschrieben hat, von dem dieser nichts wusste. Koletzko soll in der Zeit als Mixa die 43.000 DM aus der Spendenkasse entnommen hat und damit den Stich bezahlt hat sind auch Geldprobleme gehabt und einen Bettelbrief verschickt haben in dem stand dass seine Wohnung ausgeraubt worden wäre (Sueddeutsche, Focus).
04.03.2009. Mixa fischt am rechten Rand (Sueddeutsche). Er hat im September 2008 Marienkinder gefirmt. Marienkinder sind eine Glaubensgemeinschaft die in den 80er Jahren durch Gewaltexzesse aufgefallen ist.
28.02.2009. Der Augsburger Bischof Walter Mixa vergleicht Abtreibungen mit dem Holocaust (Sueddeutsche).
Juli 2005. Mixa wird von Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Augsburg berufen.
August 2000. Mixa wird von Papst Johannes Paul II. zum katholischen Militärbischof für die Bundeswehr ernannt.
1996. Mixa steigt vom Stadtpfarrer aus Schrobenhausen zum Bischof von Eichstätt auf.
13..01.1995. Mixa bezahlt 43.000 Mark für einen Originalstich des italienischen Künstlers Giovanni Battista Piranesi. Der Verkäufer ist Rudolf Koletzko, ein langjähriger Freund Mixas. Koletzko verschwand zu Beginn der 1980er Jahre nach Rom und verstand dort offensichtlich seine Vernetzung mit der CSU die er als Funktionär in der JU erworben hatte anzuwenden. Er nannte sich Generalsekretär der sogenannten Stiftung Rotonda Romana. Diese ist aber eher so etwas wie ein Verein und diente offensichtlich dazu CSU-Grössen und Sparkassenchefs durch die Vermittlung von Fototerminen mit dem Papst oder italienischen Politikern Glanz zu verleihen. Der Bayerische Rundfunk bezahlte ihm 3 Jahre lang monatlich 4000 DM für seine "Beraterdienste" weil er in der Mitte der 1980er Jahre offensichtlich für den CSU-Generalsekretär Gerold Tandler und seine Frau eine Teilnahme an einer Frühmesse von Papst Johannes Paul II. vermittelt hatte. Diese Zusammenarbeit wurde 1989 beendet weil Koletzko im Namen des österreichischen Kardinals Alfons Stickler einen bösen Brief an den Bayerischen Rundfunk geschrieben hat, von dem dieser nichts wusste. Koletzko soll in der Zeit als Mixa die 43.000 DM aus der Spendenkasse entnommen hat und damit den Stich bezahlt hat sind auch Geldprobleme gehabt und einen Bettelbrief verschickt haben in dem stand dass seine Wohnung ausgeraubt worden wäre (Sueddeutsche, Focus).
1992. Georg Beis, der damalige Augsburger Diözesenadministrator sagt Walter Mixa ins Gesicht: "Wir wollten dich nicht als Bischof weil Du ein Spalter bist nachdem es einflussreichen Kräften, zu denen auch Karl Lehmann der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz gehörte, gelungen war die Berufung Mixas als Nachfolger des vorigen Augsburger Bischofs Josef Stimpfle zu verhindern.
1975. Walter Mixa wird Stadtpfarrer in Schrobenhausen.
Weitere Kommentare zum Thema Misshandlung und Missbrauch
07.04.2010. Die "Legionäre Christi" - Gottes Geldeintreiber
05.04.2010. Das Zölibat in der Diskussion
26.03.2010. Schützte Papst Benedikt XVI. einen Vergewaltiger?
24.03.2010. Der runde Tisch für sexuellen Missbrauch und Misshandlungen
23.03.2010. Jörg Kachelmann unter Verdacht
20.03.2010. Übersicht über Missbrauchsfälle in verschiedenen Ländern
19.03.2010. Kindermissbrauch- Vertuschung durch Erzbischof Robert Zollitsch?
18.03.2010. Misshandlungen und sexueller Missbrauch
14.03.2010. Übersicht über Missbrauchsfälle in Deutschland
12.03.2010. Papst Benedikt XVI. ist in einen Missbrauchsfall verwickelt
11.03.2010. Kindermissbrauch bei den Wiener Sängerknaben
07.03.2010. Das Missbrauchsopfer "Amy" wehrt sich
07.03.2010. Kindermissbrauch am Canisius-Kolleg in Berlin
07.03.2010. Callboys im Vatikan
06.03.2010. Kindermissbrauch im Kloster Ettal
06.03.2010. Kindermissbrauch bei den Regensburger Domspatzen
06.03.2010. Kindermissbrauch an der Odenwaldschule in Heppenheim
06.02.2010. Kindermissbrauch in der Katholischen Kirche
24.05.2009. Internetsperren und Kinderpornographie 2 - April 2009
24.05.2009. Internetsperren und Kinderpornographie 2 - Mai 2009
24.05.2009. Internetsperren und Kinderpornographie 2
08.03.2009. Jörg Tauss - Schuldig oder nicht schuldig?
20.02.2009. Genitalverstümmelung - Beschneidung von Mädchen
12.02.2009. Kindermisshandlung und Zensurbestrebungen

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen